Herzlich Willkommen in designkrefeld

Kreativ seit 1904.

 

designkrefeld nennt sich der Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein mit

Stolz auf den historisch kreativen Standort. Die heutige akademische

Design-Ausbildung in Krefeld blickt auf eine weit über 100-jährige Geschichte zurück.

 

Das allein ist jedoch noch nichts Besonderes, denn das können viele andere

Designfachbereiche auch, die aus Werkkunstschulen hervorgegangen sind,

welche gegen Ende des 19. Jahrhunderts, im Zuge der Industrialisierung,

flächendeckend in Deutschland gegründeten worden sind.

Dass, was designkrefeld traditionell auszeichnet ist die Vielfalt der Designausbildung.

 

Aber, niemand kann alles können, angesichts der stetig wachsenden Komplexität

unserer Zeit. Hinzu kommt, dass immer höhere Anforderungen an die sozialen,

zwischenmenschlichen Kompetenzen gestellt werden, aufgrund des Abbaus von

Organisationshierarchien und die Zunahme von Projektarbeit und selbstständiger Tätigkeit.

 

Deshalb sind in designkrefeld drei Designbereiche in einem kooperativen Studiengang vereint, so wird neben der fachlichen Qualifikation vor allem eine Fähigkeit ausgebildet, welche im digitalen 21. Jahrhundert vor allem gebraucht wird: die Fähigkeit mit anderen zusammenzuarbeiten.

 

Kommunikationsdesign.

 Kommunikationsdesigner sorgen dafür, dass Botschaften und Informationen eines Auftraggebers (vorwiegend Unternehmen oder Institutionen) wahrgenommen werden. Aufgrund der vielfältigen medialen Möglichkeiten ist Kommunikationsdesign der Sammelbegriff für eine ganze Reihe – zum Teil hochspezialisierter – Berufsfelder (zum Beispiel: Corporate Design; Grafikdesign; Editorialdesign; Interfacedesign; Fotografie; Illustration; Werbung), die auf einer gemeinsamen Ausbildungsgrundlage, unterschiedliche Aufgabenbereiche abdecken. Interessant macht das Arbeiten in diesen Bereichen vor allem das Spannungsfeld zwischen traditionellen, analogen Werkzeugen und Medien sowie neuen, digitalen Werkzeugen und Medien, bis hin zu Social Media. Kommunikationsdesigner arbeiten freiberuflich; gründen eigene Kommunikations-Unternehmen oder arbeiten angestellt in Design-, Internet-, Werbeagenturen, Marketingabteilungen oder Verlagen.

 

Produktdesign.

Produktdesigner konzipieren, entwerfen und gestalten die unterschiedlichsten Gebrauchsgegenstände. Produktdesign ist, im Unterschied zum Industriedesign, mehr ästhetisch, gestalterisch ausgerichtet und weniger technisch, industriell. Produktdesigner gestalten nicht nur die äußere Form eines Produkts, auch funktionale, ergonomische, wirtschaftliche, soziale und umwelttechnische Aspekte werden berücksichtigt, außerdem geht es um Materialien und Prozesse. Es sind vor allem industrienahe, handwerklich geprägte Branchen, in denen Produktdesign eine große Rolle spielt. Dementsprechend groß sind die Anwendungsbereiche und die Möglichkeiten des Berufsein- und -aufstiegs. Entweder freiberuflich, angestellt in einem Designstudio oder in der Designabteilung eines Unternehmens.

 

Raum- und Umgebungsdesigndesign.

Räume werden zu Erlebnisräumen: Shoppingmalls und öffentliche Stadträume bieten neue Erfahrungsdimensionen, die Dusche, das Sport-Studio wird zu Wellness-Oase. Die Gestaltung von Lebenswelten erfordert ein neues Designdenken. Raum - und Umgebungsdesign vermittelt die Kompetenz, Räume zu analysieren, zu konzipieren und darzustellen. Dabei werden Erkenntnisse und Methoden beispielsweise aus Design. Kunst, Soziologie, Psychologie, Marketing, Architektur und Landschaftsplanung vernetzt. Daraus entstehen zielgruppen- und kontextspezifische Design-Konzepte für Erlebnisse und Interaktionen im Raum.

 

Der Bau von Bernhard Pfau.

Das Zuhause des Fachbereichs Design ist ein denkmalgeschütztes Hochschulgebäude – am Frankenring 20 – aus den 1950er Jahren, gestaltet von Bernhard Pfau, einem herausragenden Architekten der Nachkriegsmoderne. Ein Gebäude, das wie kaum ein anderes Kreativität und Innovation repräsentiert. Ein Gebäude, das dafür steht Neues zu riskieren, das daran erinnert sich keinen schnellen oberflächlichen Trends zu unterwerfen, das dazu anregt eigenständig zu denken, selbstbewusst zu handeln und Grenzen gleich welcher Art zu überwinden. Es gibt kein besseres Gebäude, um darin Design zu studieren. –