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Forschungsschwerpunkt "Kompetenz im Alter zwischen Routine und Neubeginn"

 

Postanschrift

Hochschule Niederrhein

Fachbereich Sozialwesen

Richard-Wagner-Straße 101

41065 Mönchengladbach

 

Büro

Richard-Wagner-Straße 101

41065 Mönchengladbach

Gebäude R ("Alte Villa"), 1. Etage

Raum R 106

 

fon/fax/mail

fon: 02161 186 5661 (5637)

fax: 02161 186 5660

mail: kompetenz-im-alter@hsnr.de

 

Leiter des Forschungsschwerpunktes

Prof. Dr. Engelbert Kerkhoff

 

Projektkoordination

Sigrid Verleysdonk-Simons, Dipl.-Geront., Dipl.-Soz.Arb.

 

FAUST-Büro

Stud. MitarbeiterInnen

Richard-Wagner-Straße 101

41065 Mönchengladbach

Gebäude R ("Alte Villa"), 1. Etage

Raum R 109

fon: 02161 186 5637

FAUST
Hochschule Für Alte Und STudierende



Aktuell: Gasthörerprogramm
Sommersemester 2010

Das aktuelle Gasthörerprogramm für das Sommersemester 2010 kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

 

Ein gedrucktes Exemplar des FAUST-Programmheftes können Sie telefonisch unter 02161/1865637 anfordern.

 


Änderungen im Programmheft

Bitte beachten Sie die aktuellen Änderungen, die sich erst nach Drucklegung des Programmheftes ergeben haben:


Frau Reinhold

Heide Reinhold

Entspannung - Meditation - Seelenruhe

Do., 12.00 - 14.00 Uhr

Rheydter Str. 277, Raum OE02 / Theaterlabor

 

Die Veranstaltung von Frau Reinhold beginnt am 08. April 2010 (nicht wie geplant am 01. April 2010).


Zusätzliches Angebot:
Prof. Dr. Meis / Prof. Dr. Beuker

Frau Prof. Dr. Meis / Herr Prof. Dr. Beuker

Atmosphäre(n) -

Ästhetische Kategorie und Aufgabe der Kulturpädagogik

Do 14-18

Raum OE07/OE08

 

Das Seminar kann durch drei Gasthörer des FAUST- Gasthörerprogrammes belegt werden.

 

Kurzbeschreibung:

Nach einer Einführung in die Grundlagen der allgemeinen Ästhetik soll in diesem Seminar die Atmosphäre als ästhetische Kategorie untersucht werden. Neben der Theorie werden künstlerisch-ästhetische Verfahren vermittelt und erprobt:

In einer Verknüpfung von Theorie und Praxis nähern wir uns ausgewählten Orten in Mönchengladbach, erforschen sie und ihre Atmosphäre(n). Auf vielfältige Art und Weise werden sie eingefangen und dargestellt - literarisch, fotografisch, zeichnerisch, malerisch... Ideen für Veränderungen werden entwickelt. Die unterschiedlichen Inhalte und Methoden, die auch der Qualifizierung der TeilnehmerInnen für die spätere Arbeit mit Zielgruppen dienen, werden am Ende zu einem Gesamtprojekt zusammengefügt. Die abschließende Präsentation soll eine interessierte Öffentlichkeit neugierig machen auf die bearbeiteten Orte. Sie soll zudem für Atmosphäre(n) und ihre Veränderungsmöglichkeiten sensibilisieren. Prüfung: Erfolgreiche Teilnahme an Seminar und Präsentation, schriftlicher Kommentar siehe Modulhandbuch) Das Seminar wird durchgeführt in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Social Design, Prof. Nicolas Beucker und Studierenden des FB Design.

 

Sollten Sie sich für dieses Seminar interessieren melden Sie sich bei uns im FAUST-Büro für dieses an.


Fachbereich Chemie:
Vorlesungen und Seminare

Alle Lehrveranstaltungen, die im Fachbereich Chemie für Gasthörer geöffnet sind.


Herr Dr. Dirk Tölke

Herr Dr. Dirk Tölke

Absolutismus und Aufklärung

Kunst- und Kulturgeschichte des Barock

Di, 10-12, Raum S 201

 

Die Veranstaltung beginnt am 13. April 2010 (nicht am 30. März).


Herr Prof. Dr. Kopperschmidt

Prof. Dr. Josef Kopperschmidt

„Wer bin ich und wenn ja, wie viele?"

Krefeld: mittwochs 15 - 17 Uhr

 

Die Veranstaltung in Krefeld findet in Raum SE 23 statt.


Anmeldung

Die Anmeldung findet in der Zeit vom 1.  bis 19. März 2010 in Mönchengladbach statt. Eine Anmeldung in Krefeld ist aus verwaltungtechnischen Gründen nicht mehr möglich.

 

Gebühr

Die Gebühr für die Teilnahme am FAUST-Programm beträgt 100,- Euro pro Semester.

Diese Gasthörergebühr gilt seit dem 23.06.06 per amtlicher Bekanntmachung durch den Rektor der Hochschule Niederrhein nach § 3 der Satzung über die Erhebung von Studienbeiträgen und Hochschulabgaben an der Hochschule Niederrhein.


FAUSTplus

Bitte beachten Sie im aktuellen Programmheft auch das ständig wachsende Angebot an Veranstaltungen und Mitwirkungsmöglichkeiten im Rahmen von FAUSTplus.

 

FAUSTplus macht den Studierenden und den FAUST-Gasthörern Angebote, die über die regulären Lehrveranstaltungen der Fachbereiche hinausgehen.

 




FAUST - Kurzbeschreibung

 

Bezeichnung:

FAUST - Hochschule Für Alte Und STudierende

 

Beginn:

Ringvorlesung im WS 1994/95

 

Dauer:

kontinuierlich, zur Zeit im 30. Semester (SS 2010)

 

Aufgabe:

Die Beteiligten, hier die ältere Generation, sollen in den wissenschaftlichen Arbeitsprozess miteinbezogen werden, d. h. sie sollen teilhaben.

 

Ziele:

o Die ältere Generation soll sich einbringen, teilhaben, mitreden und sich kritisch mit ihrer Lebenssituation auseinandersetzen können.

o Gedankenaustausch: Jung und Alt!

o Gegenseitiger Erfahrungsaustausch, d. h. die Studenten können von der Lebenserfahrung der Älteren profitieren.

o Verbindung von anwendungsbezogener Forschung und praxisnaher Umsetzung.

 

Wichtige Aspekte:

o Der ältere Gasthörer nimmt freiwillig an den von ihm ausgesuchten Seminaren teil.

o Der ältere Mensch hat den Wunsch nach Weiterbildung.

o Erwachsenenbildung darf nicht fremdbestimmt sein.

 


FAUST - Überblick

FAUST (Hochschule Für Alte Und Studierende) ist ein organisiertes und begleitetes Gasthörerprogramm. Die Entstehungsgeschichte dieses Gasthörerprogrammes ist ein exzellenter Beleg für eine Eigendynamik sich entwickelnder Aktivitäten älterer Menschen - wenn erst einmal das Interesse geweckt wurde.

 

Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes "Kompetenz im Alter zwischen Routine und Neubeginn" der Hochschule Niederrhein, der seit 1993 besteht, führten im Jahre 1994 Professorinnen und Professoren eine Ringvorlesung durch, die die unterschiedlichen wissenschaftlichen Arbeiten für die interessierte Studentenschaft im Rahmen einer außerfachlichen, interdisziplinär angelegten Lehrveranstaltung vorstellte und damit eine thematische Diskussion eröffnete. Zu dieser Ringvorlesung war auch die ältere Generation eingeladen, zumal die vorgestellten Forschungsarbeiten sich thematisch mit den Fragen und Problemaspekten der Älteren auseinandersetzten.

 

Nach Ablauf des Wintersemesters 1994/1995 und damit nach Ende der Ringvorlesung waren die Bedürfnisse und Wünsche der älteren Zuhörerschaft noch nicht befriedigt und man bat die Dozenten und Dozentinnen der Hochschule, auch weiterhin Seminare für ältere GasthörerInnen zu öffnen. Diesem Wunsch konnte entsprochen werden, denn es bestand und besteht grundsätzlich an den Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, mit dem Gasthörerstatus - nach Absprache mit den Dozenten - an Lehrveranstaltungen teilzunehmen.

 

Die MitarbeiterInnen des Forschungsschwerpunktes unter Federführung von Herrn Prof. Dr. Kerkhoff entwickelten eine Konzeption, um zukünftig aus den neun Fachbereichen der Hochschule (Chemie, Design, Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Oecotropholgie, Sozialwesen, Textil- und Bekleidungstechnik, Wirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen) in Absprache mit den Dozentinnen und Dozenten ein Vorlesungsverzeichnis zusammenzustellen, das den Gasthörern und Gasthörerinnen eine Vielfalt von Bildungsmöglichkeiten eröffnet. Das Konzept ging auf, von anfänglich 15 interessierten Gasthörern und Gasthörerinnen blicken wir nun stolz auf eine Teilnehmerzahl von 250 Gasthörer/Gasthörerinnen pro Semester. Damit gehört die Hochschule Niederrhein bundesweit zu den Fachhochschulen mit der größten Gasthörerzahl.

 

Der ältere Gasthörer, die ältere Gasthörerin nimmt an den vom ihm/ihr ausgesuchten Seminaren freiwillig teil. Dieser Aspekt der Freiwilligkeit ist von herausragender Relevanz. Die Motivation zur Weiterbildung ist somit primär gegeben, kein Schein, keine Prüfungsleistung oder kein Diplom ist das Ziel, sondern der Wunsch nach neuen, unbekannten Erkenntnis- und Handlungszusammenhängen bestimmt den Lernanlass und - prozess. Ein solcher Lernprozess der Selbstbildung ist in hohem Maße bezogen auf das Hier und Jetzt. Der Lernende möchte die Erkenntnisse sofort anwenden können, er möchte sich einbringen. Die GasthörerInnen können "vor Ort" wissenschaftliche Konzepte mit ihren Erfahrungen verknüpfen, mit kritischem Blick hinterfragen, neue Erkenntnisse gewinnen, veränderte Interpretationsmöglichkeiten des Alltags entdecken und vor allem ihre Lebenssichtweisen an die jüngere Generation weitergeben.

 

Letzte Änderung: 08.03.2010, 14:02 Uhr · Zuständig für diese Webseite: Webmaster des Fachbereich 06

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