Labor für Leistungselektronik und Antriebstechnik

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Im Labor für Leistungselektronik und Antriebe werden begleitend zu den verschiedenen Vorlesungen und Übungen für den Studienschwerpunkt Automatisierungstechnik und den Studiengang Mechatronik Versuche zu nebenstehenden Themen durchgeführt.

 

Unter Anleitung wird das Betriebsverhalten von Motoren und Generatoren gemessen und werden Komponenten der Leistungselektronik im Zusammenwirken mit den Elektrischen Maschinen erprobt.

 

Die Versuche sind mit handelsüblichen Motoren, Frequenzumrichtern, Transformatoren oder Steuerungen ausgestattet. Pro Versuch arbeiten jeweils zwei Studenten zusammen. In der Regel werden im Praktikum nicht mehr als 16 Studenten gleichzeitig betreut.

Tätigkeitsfelder

Elektrische Maschinen

Zum Bereich elektrische Maschinen stehen 4-Quadrantenantriebe und von einem Frequenzumrichter gespeiste Drehstrom-Asynchronmaschinen (0,2 kW bis 10 kW) zur Verfügung.

 

Neben den üblichen Messungen elektrischer Größen wie Spannung, Strom, Leistung, Widerstand, Kapazität, Induktivität und Frequenz können nichtelektrische Größen wie Drehzahl, Drehmoment (Bis 20 Nm) Luftgeschwindigkeit und Temperatur gemessen werden.

Leistungselektronik

Bei Projekt- und Diplomarbeiten werden zunächst leistungselektronische Schaltungen entworfen, die z.B. mit dem Simulationsprogramm "PSPICE" untersucht und auf ihre Eignung zur Realisierung überprüft werden. In einem weiteren Schritt werden die Schaltungen aufgebaut, in Betrieb genommen und in den vorgesehenen Anwendungen getestet.

 

Von besonderem Interesse sind dabei spezielle Stromrichter am Drehstromnetz, Oberschwingungen und Netzrückwirkungen, Gleichstromsteller bei motorischem und generatorischem Betrieb, Rückspeisung ins Netz und Netzeinspeisung aus Photovoltaikanlagen kleiner Leistung.

Antriebstechnik

In der Antriebstechnik besteht die Aufgabe darin, das richtige Zusammenspiel der Leistungselektronik, der elektrischen Maschinen und der Steuerung zu untersuchen. In modernen Antrieben werden häufig die genannten Komponenten zu einem Gerät vereinigt. Diese intelligenten Antriebe werden über eine Busschnittstelle angesprochen, so dass sie sehr einfach in einer Anlagenautomation integriert werden können. Die Studierenden haben bei uns die Möglichkeit an ausgewählten Aufbauten dieses Zusammenwirken zu untersuchen, aber auch eigene Konzepte zu testen.