Bachelorstudiengang "Soziale Arbeit"
am Fachbereich Sozialwesen

(Bachelor of Arts / Vollzeitstudium)

Zentrale Studienberatung der Hochschule Niederrhein:

Frau Möller-Nengelken beantwortet alle Fragen zu Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren, Numerus Clausus und anderen Formalitäten.

Engagement, Professionalität, Soziale Kompetenz

Ziel des Studiums ist die Befähigung zur engagierten, professionellen Begleitung und Förderung von Menschen aller Altersgruppen sowie die Betreuung und Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenssituation, sozialen Krisen und Konflikten. Nach einem erfolgreichen Abschluss sind die Studierenden auf eine selbstständige und kompetente Tätigkeit im Feld sozialer Hilfeleistungen vorbereitet.

Studienverlauf mit Planungssicherheit

  • Zu Beginn des Studiums stehen Seminare zur Einführung in das berufliche Selbstverständnis, zu Lerntechniken für selbstständiges Arbeiten sowie Grundlagenfächer.
  • Der mittlere Studienabschnitt ist geprägt von Veranstaltungen, die Theorie und Praxis verbinden und einer hochschulbegleiteten Praxisphase (18 Wochen).
  • Der abschließende Studienteil legt den Akzent auf die Aneignung methodischer und organisatorischer Kenntnisse und Fertigkeiten.

Wissenschaftliche Grundlagen, Theorie & Praxis und berufliche Identität

Während des Studiums werden die Bedingungen menschlicher Entwicklungen, Fehlentwicklungen und Konflikte dargestellt. Die gesellschaftliche Verflechtung bei der Entstehung sozialer Notlagen wird aufgezeigt. Die pädagogischen Leitvorstellungen und die rechtlichen und sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen für helfende Interventionen erarbeitet. Zur Analyse und Auflösung des Spannungsfeldes zwischen Theorie und Praxis sind am Fachbereich Sozialwesen mehrere Theorie-Praxis-Veranstaltungen verpflichtend.

 

  • Die „Projektveranstaltung“
    Ein hauptamtlich lehrender Dozent und ein Lehrbeauftragter aus der Berufspraxis führen die Studierenden in ein spezielles Handlungsfeld der Sozialen Arbeit ein. Sie greifen die Theorie-Praxis-Probleme in einem anspruchsvollen Reflexionsprozess auf. Auf die Studierenden wartet eine Aufgabenbearbeitung im jeweiligen Praxisbereich.
  • Die „hochschulbegleitete Praxisphase“
    Im vierten Semester verbringen die Studierenden vier Tage in der Woche in einer Praxisstelle und werden an einem Tag der Woche durch Lehrveranstaltungen im Fachbereich begleitet.

Die wissenschaftlichen Grundlagen

Das für die Soziale Arbeit nötige Fundament an wissenschaftlichen Kenntnissen und Denkweisen wird in zahlreichen Fachdisziplinen gelegt:

  • Psychologie
  • Sozialmedizin
  • Pädagogik
  • Sonderpädagogik / Medienpädagogik
  • Soziologie
  • Politik / Sozialpolitik
  • Philosophie / Ethik
  • Recht
  • Verwaltung / Organisation
  • BWL / Management / IT

Die komplexen Problemstrukturen der Sozialen Arbeit erfordern ein ganzheitliches und interdisziplinäres Denken, das über reines Faktenwissen hinausgeht. Daher werden die sozialen Problemfelder aus dem Blickwinkel unterschiedlicher wissenschaftlicher Denk- und Handlungsansätze angegangen.

Das Kompetenz-Profil des Studiums

 

Persönlichkeitsentwicklung

  • Studierkompetenz
  • Personale und soziale Schlüsselkompetenzen (Kommunikationsfähigkeit, Konflikt­fähigkeit, Selbstbewusstheit und Selbst­sicherheit, Selbstreflexionsfähigkeit u.a.)

Wissenschaftsbasierte Kompetenzen

  • Bedingungs-, Erklärungs- und Analyse­kompetenzen aus den Fächern Psychologie, Pädagogik/Sonderpädagogik, Soziologie, Philosophie/Ethik, Politik/Sozialpolitik, Medizin, Recht, Betriebswirtschaft, Management/Verwaltung/Organisation und ihre Anwendung in der Sozialen Arbeit

Professionelle Handlungskompetenz

  • Psychosoziale Anwendungskompetenzen (Kommunikation, Begleitung, Beratung,Intervention, Konfliktlösung, Empowerment)
  • Wirtschaftliche und Managementkompetenzen in sozialen Aufgabenfeldern (Planen, Organisieren, Steuern, Wirt­schaften, Finanzieren)

Empirische (Forschungs-) Kompetenz

  • Erhebungs-, Analyse- und Evaluationskompetenzen (Problemlagen und -situationen anhand spezifischer Fragestellungen erfassen, analysieren und auswerten)

Chancen am Arbeitsmarkt

Den erfolgreichen Absolventen des Fachbereichs Sozialwesen bieten sich bei den Trägern Sozialer Arbeit günstige Berufsperspektiven. Das Spektrum reicht von der Vorschul- bis zur Altenarbeit, von der Sozialverwaltung bis zur Sozialtherapie, von der Drogenarbeit bis zur Erwachsenenbildung.


KURZ und KNAPP:
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Studienort: Mönchengladbach

Regelstudienzeit: 6 Semester

Beginn: Wintersemester

Praxisphase: 4. Semester, 18 Wochen

Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)

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Semesterbeitrag: 226,76 Euro/Semester (incl. Semesterticket NRW) - (Stand: April 2011)

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Bewerbungen: Die Bewerbung für einen Studienplatz erfolgt direkt über das Bewerbungsportal der Hochschule Niederrhein. http://www.hs-niederrhein.de/services/studieninteressierte/bewerbung/bachelor/. Die Bewerbungsfrist geht vom 18.04.2011 bis 15.07.2011.

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Zulassungsvoraussetzung

  • Fachoberschule für Sozialpädagogik/Sozialarbeit
  • oder Allgemeine Hochschulreife (Abitur) + 3 Monate Grundpraktikum
  • oder Fachhochschulreife + 3 Monate Grundpraktikum
  • oder dreijährige höhere Berufsfachschule + 3 Monate Grundpraktikum
  • oder sonstige gleichwertige Zeugnisse + 3 Monate Grundpraktikum

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Zentrale Studienberatung der Hochschule Niederrhein:

Frau Möller-Nengelken beantwortet alle Fragen zu Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren, Numerus Clausus und anderen Formalitäten.

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Ansprechpartner im Fachbereich Sozialwesen:

Fragen zu den Studieninhalten und zum Studienverlauf sowie zum Fachbereich Sozialwesen beantworten die Mitarbeiterinnen des Fachbereichssekretariates und der Koordinator des Studienganges.