20.12.2010

Proteinmarkierung mit Lumineszenzfarbstoffen

Der Markt für „Advanced Staining Applications“ (Titel Roche) liegt zurzeit bei 1 Mrd. € jährlich und wächst mit 25 % pro Jahr (Quelle: Lumiphore.com). Die hohen Zuwächse sind begründet in der immensen Nachfrage für innovative neue Fluoreszenzfarbstoffe für immer bessere, d.h. sensitivere Nachweisverfahren. Sind die Grenzen der klassischen Farbstoffe ausgereizt, kann die Verwendung sogenannter Selten-Erd-Chelatkomplexe diese Grenzen überwinden. Selten-Erd-Chelatkomplexe zeichnen sich durch hohe Quantenausbeuten (hohe Leuchtintensität im Vergleich zum eingestrahlten Licht) und eine lange Strahlungslebensdauer aus. Letztere ermöglicht es, kurzlebige Störfluoreszenzen, welche die Nachweisgrenze durch Überblendung verringern, komplett auszublenden. Dies geschieht mittels zeitaufgelöst messender Detektoren.

Proteinmarkierungen mittels Selten-Erd-Farbstoffen sind in geringer Zahl auf dem Markt erhältlich, wobei keines dieser Produkte alle Vorteile des iNano Verfahrens in sich vereint (einfache Handhabung, keine Aufarbeitungsverluste, sehr hohe Leuchtstärke und Preiswert).

Speziell die Punkte „keine Aufarbeitungsverluste“ und „Preiswert“ sind herauszustellen. Das iNano Verfahren verursacht weniger als 1% Aufarbeitungsverluste, das beste kommerziell erhältliche Kit erreicht 10-40%.

Der Preis kommerzieller Selten-Erd-Farbstoff Kits liegt um den Faktor 40 höher als für Proteinmarkierungsverfahren der letzten Generation (Quelle: Invitrogen.com; LanthaScreen). Absolut sind diese Farbstoffe mit 4-5stelligen Preisen pro mg extrem teuer, was einem Preis von mehren Milliarden € pro Kilogramm entspricht. Der iNano Farbstoff ist Größenordnungen preiswerter herstellbar.