Binaercode_Hochschule Niederrhein_Routinedaten im Gesundheitswesen

Kompetenzzentrum Routinedaten im Gesundheitswesen

Häufig werden in der Medizin bei der Erforschung von Erkrankungen und Therapien groß angelegte Studien durchgeführt. Derartige Untersuchungen sind jedoch oftmals mit hohen Kosten und langen Wartezeiten verbunden. Aus diesem Grund gehen Mediziner und Versorgungsforscher heute mehr und mehr dazu über, bereits existierende Routindedaten für die Forschung zu benutzen. Auch das Kompetenzzentrum nutzt die an vielen Stellen im Gesundheitswesen erhobenen Sekundärdaten und ist in diesem Forschungsbereich führend. Vorrangig werden hierbei Abrechnungsdaten analysiert, welche von Gesundheitseinrichtungen an die gesetzlichen Krankenkassen übermittelt werden.

 

Schwerpunkte des Kompetenzzentrums sind insbesondere folgende Gebiete der Versorgungsforschung:

 

  • Vergleichende Effektivitätsforschung
  • Qualitätsindikatoren

 

Das Leistungsspektrum des Kompetenzzentrum Routindedaten im Gesundheitswesen umfasst vor allem folgende Bereiche:

 

  • Evaluationen
  • Ermittlung von Qualitätsindikatoren
  • Ermittlung von Prädiktoren
  • Statistische Analysen

Aktuelle Forschungsaktivitäten

  • Kleinräumige Analysen zu potentiell vermeidbaren Krankenhausaufnahmen als Indikatoren von Zugang und Qualität in der ambulanten Versorgung
  • Berechnung krankenhausspezifischer Mortalitätsratios unter Berücksichtigung von Komorbidität und anderen Risikofaktoren
  • Ermittlung von Häufigkeiten operativer Prozeduren auf kleinräumiger Ebene und Analyse der Variation
  • Methodische Fragen der Analyse stationärer Versorgung anhand von Daten der Krankenhausdiagnosestatistik und der DRG-Statistik
  • Kooperatives Forschungsprojekt mit PD Dr. Jan Schmitges (Helios Klinikum Krefeld) zur Abbildung der Versorgungsqualität bei stationär versorgten urologischen Patienten