Schwerpunkte

Das Institut wird in den Schwerpunkten Arbeit, Gesundheit, Soziales und Management von Kompetenzentwicklung tätig.

Arbeit

Im Institutsbereich ‚Arbeit' werden Themen des Arbeitsmarktes, der Beschäftigung und Beschäftigungsförderung, der Employability, der Existenzgründung und Selbständigkeit in der Sozialen Arbeit und an diese Felder angrenzende Bereiche aufgegriffen. Dazu gehören auch Fragestellungen, die sich auf die spezifische Arbeitswelt im Sozial- und Gesundheitswesen beziehen sowie Stadtentwicklungsfragen mit sozialen und Arbeitsmarktfragen verbinden. Fragen des Managements in der Sozialen Arbeit und im Gesundheitswesen, des Qualitätsmanagements und der Organisationsentwicklung fallen ebenso in dieses Arbeitsfeld wie Genderaspekte und Frauenförderung in Wirtschaft, öffentlicher Hand und bei freien Trägern, da sie alle die Arbeitswelt maßgeblich beeinflussen. In diesen Feldern wird eine enge Verzahnung mit dem Bereich Soziales umgesetzt und Projekte gemeinsam gestaltet.

Gesundheit

In diesem Bereich des Institutes werden Projekte abgewickelt, die sich mit gesundheitsorientierten Themenstellungen im Zusammenhang der Sozialen Arbeit und angrenzender Arbeitsfelder bewegen. Schwerpunkte sind dabei insbesondere in Themenfeldern der Klinischen Psychologie und Persönlichkeitspsychologie, der Rehabilitation und der Gesundheitsförderung verortet. Dazu gehören Untersuchungen zur bio-psycho-sozialen Gesundheitsförderung durch Psychotherapie und Beratung auf der Grundlage des Prozessmodells zur Diagnostik und Intervention in der Beratung von Herrn Wälte. Ein weiteres Themenfeld ist die Frage der Qualifizierung von Fachkräften in der psychiatrischen Versorgung, da diese sowohl auf die Gesundheitssituation der beruflich Tätigen Einfluss hat als auch auf die Qualität der erbrachten Leistungen.

Soziales

Der Institutsbereich ‚Soziales' realisiert neben Projekten der Sozialen Innovationen im Alter und verschiedensten Fragestellungen von Rehabilitation, Behinderung und Bewältigung von Lebenskrisen insbesondere Vorhaben zu institutionellen Aspekten und Managementaspekten in der Sozialen Arbeit. Die Beratung und Begleitung von Unternehmen in der Ausgestaltung von Diversity-Ansätzen ist dabei ebenfalls ein zentrales Anliegen. In einigen Bereichen gibt es Schnittstellen mit dem Bereich Arbeit, wenn Managementaspekte unter dem Aspekt der Gestaltung und Entwicklung des Arbeitsumfeldes betrachtet werden. In diesem Bereich werden spezifische organisations- und managementbezogene Aspekte des Sozialen behandelt wie z.B. Fragen des Qualitätsmanagements, Controllings, Personalmanagements u.Ä.

Management von Kompetenzentwicklung

Der Institutsbereich ‚Management von Kompetenzentwicklung' ist beispielsweise in den Feldern Medienkompetenzen, E- und Mobile Learning, Managementkompetenzen tätig. Ein Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Internetauftritte von Nonprofitorganisationen.

Zielgruppen und -märkte

Zielgruppen des Institutes sind sowohl öffentliche Kostenträger, die Forschung und Entwicklung für die Sozial- und Gesundheitswirtschaft brauchen und ausschreiben als auch private Auftraggebende. Mit den genannten Tätigkeitsfeldern Arbeit, Gesundheit und Soziales sind somit Institutionen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft aus den Sektoren, Staat, privater Markt und drittem Sektor (freie Träger) die Zielgruppen. Hier besteht ein hoher Innovationsbedarf hinsichtlich organisatorischer Neupositionierungen sowie der Bearbeitung gesellschaftspolitischer Zukunftsfragen, die häufig nur in der Kombination mit öffentlicher Forschungsförderung finanzierbar sind.

 

Das Institut ist sowohl forschend als auch umsetzend überregional sowie bundesweit tätig in Projekten zur Gleichstellung von Frauen und Männern in den Arbeitsfeldern des Gesundheits- und Sozialwesens. Hierzu gehört auch ein Benchmarking zwischen Unternehmen des Gesundheits- und Sozialwesens und klassischen Wirtschaftsunternehmen in Bezug auf Diversity Management und Gender Mainstreaming.

Das SO.CON Leitbild

Das SO.CON Leitbild lautet:

  • SO.CON ist das sozialwissenschaftliche Fachhochschulinstitut, dass die wissenschaftliche und Führungskarriere von Nachwuchskräften, insbesondere Frauen, fördert und sie in Top-Positionen der Sozialwirtschaft bringt.
  • SO.CON ist das interdisziplinär arbeitende Institut der Sozialwissenschaften, das integrativ mit Wirtschaft und Sozialwirtschaft arbeitet und Lernbrücken zwischen Branchen baut.
  • In SO.CON arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker kooperativ und sich gegenseitig fördernd zusammen. Frauen genießen besondere Unterstützung in der beruflichen und wissenschaftlichen Entwicklung.
  • In SO.CON bringen Mitarbeiterinnen und Mitarbeit sowie Professorinnen und Professoren ihre wissenschaftlichen und praktischen Kompetenzen zur gegenseitigen Weiterentwicklung ein. Alle Beteiligten entwickeln das Institut gemeinsam. Starke und klare Führung sind mit aktiv gelebter Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbunden.
  • SO.CON wirkt mit seinen Aktivitäten darauf hin, soziale Ungleichheiten sowie daraus folgende Diskriminierungen abzubauen, um auch langfristig auf eine immer gerechtere Gesellschaftsordnung hinzuwirken. Dabei spielen u. a. Gender – und interkulturelle Aspekte eine besondere Rolle. Das Institut übernimmt und vermittelt damit soziale Verantwortung und trägt dies in die Öffentlichkeit.
  • Der Erfolg der Forschungs- und Umsetzungsprojekte aus SO.CON ist unser Ziel. Nutzen und Anwendung unserer Erkenntnisse in der und für die Praxis sind unser Antrieb. Dabei setzen wir auf exzellente, fachlich den Projekterfordernissen angemessene Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auf intensive, persönliche Kommunikation mit allen internen und externen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern. Studierende finden in unseren Projekten ein ideales Lernfeld für die Vorbereitung auf berufliche und insbesondere wissenschaftliche Tätigkeiten.
  • Darüber hinaus orientieren wir unser Handeln am Leitbild der Hochschule Niederrhein.