Korruptionsschutz, (k)ein Thema?

In unserem Alltag machen wir uns normalerweise wenige oder keine Gedanken zum Thema Korruption. Zunächst können wir zu Recht davon ausgehen, selbst „nicht bestechlich" zu sein. Diese Selbsteinschätzung verhindert aber das nötige Problembewusstsein im Zusam­menhang mit dem Thema Korruption. Ein Verhaltenskodex soll Ihnen Anregungen geben, sich weitergehende Gedanken zu diesem Thema zu machen.

 

"Eine Hand wäscht die andere" - dieser Satz mag in manchen Bereichen des Lebens seine Berechtigung haben. Im Verhältnis zwischen Angehörigen des öffentlichen Dienstes und Bürgerinnen und Bürgern oder Unternehmen ist er jedoch fehl am Platz. Wenn in unserem Arbeitsalltag nach diesem Leitsatz verfahren wird, handelt es sich um Korruption und damit um kriminelles Unrecht, weil nicht Gesetz und Recht, sondern der persönliche Vorteil die Amtsausübung bestimmt oder zumindest das Vertrauen in die Rechtmäßigkeit und Unparteilichkeit der Amtsausübung beschädigt wird.

 

Korruption umfasst dabei nicht nur offensichtliche Bestechungsfälle. Nach der üblichen Definition fallen unter den Begriff Korruption auch Einladungen und kleine Aufmerksamkeiten, weil auch hierdurch Abhängigkeiten geschaffen werden können.

Hier finden Sie das Formblatt nach §17 KorrBG, auf dem die Gremienmitglieder der Hochschule jährlich Angaben zum Beruf und der Zugehörigkeit zu Interessenverbänden und Vereinen machen müssen.

Dipl.-Verw.-Wirt Frank Gebhardt

Leiter des Dezernates Organisation Antikorruptionsbeauftragter der Hochschule Niederrhein

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