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Das Selbstverständnis
der Hochschule Niederrhein

Wir vermitteln Wissen - Wissen, welches Brücke sein will zwischen akademischer Bildung und Ausbildung.


Unsere Studierenden gut bilden und ausbilden - das sind die wichtigsten Ziele der Hochschule Niederrhein. Dabei verbinden wir die akademische Bildung einer Hochschule mit der fachlichen Ausbildung hin auf einen künftigen Beruf. Das ist unsere Stärke: Wer uns mit einem Abschluss verlässt, kann schon an seinem ersten Arbeitstag produktive Arbeit leisten. Dafür garantieren wir mit unserer Bachelorausbildung, die sich auf bewährte Strategien unserer Hochschule stützt (z.B. praxiserfahrene Dozenten, Praxissemester, Bachelorarbeit im Betrieb).

Wir sind eine der größten Fachhochschulen in Deutschland und bieten hinsichtlich Größe und Vielfalt ein außergewöhnliches Studienangebot.

 

In den Städten Krefeld und Mönchengladbach studieren auf dem Campus Krefeld-West, dem Campus Krefeld-Süd und dem Campus Mönchengladbach 13.600 Studierende in über  40 Bachelor- und mehr als 20 Masterstudiengängen. Unsere Hochschule umfasst zehn Fachbereiche aus den Ingenieur-, Natur-, Sozial-, Wirtschafts- und Designwissenschaften mit jährlich über 1600 Absolventen. Die Vielfalt ebenso wie die Verschiedenartigkeit der Fachbereiche und Studiengänge ist außergewöhnlich und gibt unserer Hochschule ein markantes Gesicht. Dazu gehört auch das umfangreiche und für eine Fachhochschule einmalige Gasthörerprogramm.

Wir sind die Pioniere und Wegbereiter des dualen Studierens mit einer fast 30-jährigen Tradition.


Seit 1982 wird an der Hochschule Niederrhein die kooperative Ingenieurausbildung angeboten, in der ein Studium an unserer Hochschule und eine Ausbildung in einem Betrieb zu einem gemeinsamen Ausbildungsprogramm kombiniert werden. Diese Form des dualen Studierens wurde bundesweit bekannt als das "Krefelder Modell" und ist vielfach kopiert worden. Die Hochschule Niederrhein hat diese Ausbildungsidee stetig fortentwickelt und auf andere Studiengänge und Fachbereiche übertragen. Sie sieht sich auch heute als Schrittmacher auf dem zukunftsträchtigen Gebiet der berufsbegleitenden und ausbildungsintegrierten Studiengänge. Uns überzeugt an dieser Idee vor allem die Unternehmensbindung und die besondere Motivation, die diese Studierenden mitbringen, und der auf diese Weise institutionalisierte, wechselseitige Informationsfluss zwischen Hochschule und den regionalen Unternehmen.

Wir legen großen Wert auf einen persönlichen Umgang mit unseren Studierenden.

 

Trotz unserer Größe verlieren wir die einzelne Studentin und den einzelnen Studenten nicht aus dem Blick. Eine persönliche Betreuung und der direkte Kontakt zu den Lehrenden sind uns wichtig. Gerade das Masterstudium ist ein stark personalisiertes Studium, bei dem die Studierenden vor allem Projektmitarbeiter sind. Die Fähigkeit zur Teamarbeit, in der Lehre wie in der Forschung - das ist erklärtes Ausbildungsziel der Hochschule Niederrhein.

Wir sind davon überzeugt: Wissen erwirbt man vor allem durch eigenes Erproben. Angewandte Forschung und projektorientiertes Studieren sind Grundlage unserer Wissensvermittlung.


Wir wollen unsere Studierenden möglichst früh mit angewandter Forschung und Entwicklung vertraut machen. Es ist unsere feste Überzeugung, dass heutzutage junge Akademiker nur dann zukunftsfest für einen Beruf ausgebildet sind, wenn sie ihr praktisches Denken vermittels angewandter und praxisnaher Wissenschaft geschult haben. Nur wer in den Laboren und Denkzellen seiner Hochschule kreativ zu forschen gelernt hat, kann auch in seinem Beruf die Dinge selbständig weiterentwickeln. Sich an Neuem versuchen, sich als eigenständiger, kreativer Kopf einmal erproben: Das ist uns wichtig. Das ist eine Ausbildungsidee, die wir mit dem Schlagwort "Ideenschmiede" bezeichnen, weil dieses Wort das Neue, die Idee und das Selbst-Handanlegen zusammenfasst.


Unsere Philosophie kommt ganz besonders bei unseren Masterstudiengängen zum Ausdruck. Sie sind: (i) personalisiert, (ii) projektorientiert , (iii) wissenschaftlich, (iv) praxis-nah, (v) und somit eine sinnvolle Ergänzung des Bachelorstudiums und gleichzeitig eine überzeugende Alternative zum Universitäts-Master.

Wir haben ein enges kooperatives Verhältnis zur regionalen Wirtschaft und zu den Kommunen und Institutionen in der Region und darüber hinaus.


Die Kooperation mit der regionalen Wirtschaft, den Unternehmen, den Kommunen, Verbänden, sozialen Einrichtungen und Institutionen ist uns wichtig. Wir wollen in unseren Master- und Bachelorarbeiten Probleme bearbeiten, die sich in der Alltagspraxis eines Unternehmens stellen. Unser Ideal ist es, praxisnah und akademisch solide auszubilden. Letzteres wird durch den akademischen Hintergrund unseres Lehrpersonals sichergestellt, das zweite Ziel, die Praxisnähe, durch die Kooperation mit der regionalen Wirtschaft garantiert. In unserem hochschulinternen Forschungsbeirat haben Mitglieder der regionalen Forschung und der Wirtschaft einen festen Sitz. Unsere Vorstellung vom projektorientierten Lernen setzt eine funktionierende Interaktion mit unseren Nachbarn in der Wirtschaft und Gesellschaft voraus.

Wir haben eine mehr als 150-jährige Tradition.


"Aus Wurzeln wachsen und blühen." Geschichte ist Identifikation, Tradition Teil jeder Marke. Von der 1855 gegründeten Krefelder Sonntagsschule bis zur Hochschule Niederrhein des Jahres 2010 war es ein langer Weg. Vergangene Leistungen sind uns Ansporn für die Zukunft. Mit der Einführung von Bologna ist an deutschen und europäischen Hochschulen eine neue Studienvielfalt entstanden - das Angebot ist für den einzelnen Studierenden oft nicht mehr überschaubar. Eine 155 Jahre währende Tradition zeugt von Erfahrung und vermittelt das Gefühl von Sicherheit und Beständigkeit.

 

Unsere Tradition ist eine Tradition der Veränderung. Die Hochschule hat immer wieder Impulse aus der Wirtschaft aufgenommen und sich weiterentwickelt. Sie war in den vergangenen 155 Jahren ein Abbild der Wirtschaft am Niederrhein - und ist es bis heute geblieben. Der Gedanke, in Kooperation mit der regionalen Wirtschaft akademisch auszubilden, ist so alt wie die Vorgängerinstitutionen der HN. Schon Professor Heinrich Lange, Direktor der königlichen Färberei- und Appreturschule Krefeld, hat unsere Leitidee der Kombination von akademischer Bildung und fachlicher Ausbildung in Kooperation mit der Wirtschaft erfunden, also das FH-Prinzip gelebt, bevor es etabliert war.

Wir sind die Hochschule am Niederrhein.


Die Region Niederrhein ist uns wichtig. Sie ist Teil unseres Namens und definiert unseren primären Aktionsradius. Das steht nicht im Widerspruch zu unserer Strategie, unsere Studierenden auch ins Ausland zu schicken bzw. überregional/international zu kooperieren. Der Niederrhein war historisch immer schon transkulturell und ein Grenzland unter dem Einfluss sehr verschiedener Nachbarn, er war und ist Region des Grenzüberschreitenden und der Toleranz. Das passt gut zu der Hochschule Niederrhein, der Hochschule in der Region.