04.03.2013

Hochschule Niederrhein und NEW stellen neuen Stiftungsprofessor vor

 

Mönchengladbach, 4. März. Der Mönchengladbacher Energieversorger NEW und die Hochschule Niederrhein haben heute gemeinsam den neuen Stiftungsprofessor „Controlling, insbesondere in der Energiewirtschaft und Betriebswirtschaftliches Energiemanagement" vorgestellt. Zum 1. März startet Prof. Dr. Ulrich Nissen seine am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften angesiedelte Tätigkeit. Seine Professur wird mindestens für die Dauer von fünf Jahren von der NEW AG finanziert.

 

Ulrich Nissen war zuvor sechs Jahre Professor für Controlling und Betriebswirtschaftliches Energiemanagement an der TH Mittelhessen in Gießen. Zuvor leitete er sieben Jahre die Controllingabteilung eines mittelständischen Unternehmens in der Büromöbelindustrie, war wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Fraunhofer-Gesellschaft in Stuttgart sowie Marketing-Assistent bei einem Software- Unternehmen in den USA.

 

„Mit Ulrich Nissen ist es uns gelungen, einen versierten Energie-Experten für die Stiftungsprofessur zu gewinnen", sagte Dr. Rainer Hellekes, Vorstandsmitglied der NEW AG, heute bei einem Pressegespräch in Mönchengladbach „Die Stiftungsprofessur wird künftig einen wichtigen Beitrag für mehr Innovation im Bereich regenerativer Energien und Energieeffizienz - auch für die Bürger und Firmen in der Region - leisten."

 

Zu der Professur gehören Forschungs- und Beratungsaktivitäten auf dem Gebiet der Energieeffizienz und der regenerativen Energien. Dabei sollen sowohl Industrieunternehmen als auch private Haushalte hinsichtlich ihres Energieverbrauchs und potenzieller Einsparmaßnahmen beraten werden. Geforscht werden soll außerdem über die Verwendung regenerativer Energieträger, regionale Besonderheiten der Energiewirtschaft und die energiepolitischen Rahmenbedingungen. Im Bereich der Lehre soll Nissen die Studierenden mit den speziellen Erfordernissen der Energiewirtschaft vertraut machen.

 

Zur Stiftungsprofessur gehört die Stelle eines wissenschaftlichen Mitarbeiters, der im Umfang von vier Semesterwochenstunden in der Lehre eingesetzt und der mindestens für die Dauer von fünf Jahren angestellt wird.

 

Im Rahmen seiner Tätigkeit an der Hochschule Niederrhein wird Prof. Dr. Ulrich Nissen auch die Ergebnisse von Forschungsprojekten in seine Lehrveranstaltungen einfließen lassen. „Ich möchte die Studierenden für die Themen Energiewirtschaft und Energiemanagement begeistern", sagte Nissen am Montag. Ergebnisse seiner Forschungsprojekte werden Lösungen zum effizienten Umgang mit Energie sein, zur Berücksichtigung von Energie in der Kostenrechnung und in der Unternehmenssteuerung sowie Lösungen zur sachgerechten Beurteilung von Investitionsprojekten im Energiebereich.

 

„Mit der Stiftungs-Professur bauen wir unsere Lehr- und Forschungskompetenz im Bereich Energie konsequent aus", erklärte Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg. Er verwies in diesem Zusammenhang auf das SWK-Energiezentrum E2 in Krefeld, das sich seit rund einem Jahr mit Fragen des Energiemanagements und der Energieeffizienz auseinandersetzt. Am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften in Mönchengladbach ist mit Prof. Dr. Jörg Effmann bereits ein versierter Energieexperte tätig.

 

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ist mit über 3000 Studierenden der größte Fachbereich der Hochschule Niederrhein. Derzeit entsteht auf dem Campus in Mönchengladbach das Multifunktionsgebäude, in das ab Sommer auch Teile der  Wirtschaftswissenschaftler einziehen werden. Später soll Prof. Dr. Ulrich Nissen sein Büro im von der NEW auf dem Campus Mönchengladbach geplanten „Green Building" beziehen.

 

Pressekontakt:

Dr. Christian Sonntag, Pressesprecher der Hochschule Niederrhein: Tel.: 02151 822 3610; Email: christian.sonntag@hs-niederrhein.de

Christina Achtnich, Kommunikation, Pressesprecherin der NEW AG

Tel.: 02166 688-2830, Email: christina.achtnich@new.de

Von links: Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Prof. Dr. Ulrich Nissen sowie die NEW-Vorstände Frank Kindervatter und Dr. Rainer Hellekes.


Autor: Christian Sonntag