Forschung & Projekte
am Fachbereich Oecotrophologie

Neben der Ausbildung unserer Studierenden nimmt Forschung einen wichtigen Teil unserer Arbeit ein. Diese umfasst die unterschiedlichen Disziplinen der Oecotrophologie.

 

 

Forschungsprojekte

Prof. Dr. Stefanie Bödeker:

  • Offen gesprochen über Geld – im Familienzentrum

Im Forschungsprojekt "Offen gesprochen über Geld im Familienzentrum" von Prof. Dr. Stefanie Bödeker steht der Verbraucher im Mittelpunkt. Dabei geht es in erster Linie um Finanzkompetenz im Familienbereich.

 

Die ausführliche Beschreibung des Projekts finden Sie links in der Menüstruktur.


Prof. Dr. Ellinger

  • EpiProtect

Regelmäßiger Kakaokonsum kann das Risiko für Bluthochdruck sowie Herz-Kreislauferkrankungen senken und damit einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Die Wirkungen von Kakao sind wahrscheinlich auf den hohen Anteil an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen zurückzuführen und werden insbesondere den Flavanolen zugeschrieben. Dazu gehört Epicatechin, das vom Körper besser aufgenommen wird als andere Flavanole. Ob Epicatechin für die schützenden Wirkungen von Kakaoprodukten verantwortlich ist, ist bisher unbekannt. Mit dem Forschungsprojekt EpiProtect soll herausgefunden werden, ob die Einnahme von Epicatechin in nutritiven Mengen den Blutdruck senken, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel günstig beeinflussen und vor LDL-Oxidation schützen kann.

 

Die ausführliche Beschreibung der Studie finden Sie links in der Menüstruktur.


Prof. Dr. Claudia Neu:

(Ausführliche Informationen zu den u.g. Forschungsprojekten finden Sie links in der Menüstruktur.)

  • Angekommen im Wandel: Fragebogenaktion „Angekommen im Wandel – Chance und Herausforderung für Frauen und ihre Familien im ländlichen Raum“

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und leerer öffentlicher Kassen kommen große Herausforderungen auf die Städte und Gemeinden in Deutschland zu. Oft sind aber besonders die ländlichen Räume von der Abwanderung der jungen Menschen und dem Abbau der öffentlichen Infrastruktur betroffen. Gemeinsame Strategien zwischen Staat, Markt und Bürgern werden notwendig sein, damit das Leben im ländlichen Raum auch in Zukunft lebenswert bleibt.

 

  • Radieschen trifft Gemeinsinn – Das Phänomen urbaner Gemeinschaftsgärten

Die New Yorker tun es auf einer alten Bahntrasse, die Tokioter machen es auf Hochhausdächern, die Londoner wählen dafür  Bushaltestellen entlang der Route 247 und auch in Deutschland findet man sie immer häufiger – die urbanen Gemeinschaftsgärten. Ob in Andernach entlang der Stadtmauer, in Berlin auf dem alten Flughafen Tempelhof oder auf einer Brachfläche in Kreuzberg und sogar in Mönchengladbach im Stadtteil Eicken. Was im Jahr 2011 mit 15 guerillagärtnernden Studierenden der Hochschule Niederrhein begann, hat sich zum Margarethengarten gemausert.

 

  • Selbstversorgung – ein Beitrag zur Ernährungssicherung?

Der Anbau von Lebensmitteln im heimischen Garten, auf Pachtflächen, in Schrebergärten oder Communal Gardens erfreut sich ungeahnter Beliebtheit. Neuere empirische Arbeiten weisen darauf hin, dass Obst- und Gemüseanbau, Kleintierhaltung und Hausschlachtungen jenseits der großstädtischen Lifestyle-Mode für viele Menschen im ländlichen Raum wieder an Bedeutung gewinnen. Im Rahmen des Forschungsprojekts "Selbstversorgung - ein Beitrag zur Ernährungssicherung" von Frau Prof. Dr. Claudia Neu wird untersucht, ob Selbstversorgung in Zeiten verschärften demographischen Wandels und ökonomischer Krisen, die Versorgungslage, vor allem ländlicher Haushalte, stabilisieren kann.

 

  • weiblich, ledig, jung, sucht – Wanderungsgedanken junger Frauen im Landkreis Rotenburg (Wümme)

Vor allem in (entlegenen) ländlichen Räumen verlassen jungen Frauen deutlich häufiger die Heimatregion als ihre Altersgenossen, mit der Konsequenz, dass die zukünftigen Müttergenerationen fehlen und sich die demographische Imbalance verschärft. Aufbauend auf den Ergebnissen der Erhebung "Angekommen im Wandel" werden im Landkreis Rotenburg (Wümme) nun gezielt jungen Frauen zwischen 18 und 30 Jahren nach ihren Migrationsplänen befragt. Die Zugkraft der diversen Wanderungsmotive und die Relevanz der entsprechenden Haltefaktoren sollen ermittelt werden.

 

  • Wohnortnahe Grundversorgung – Vitalzeichen erfolgreicher Nahversorger. Eine Erhebung zum Status Quo der Dorf- und Quartierladen-landschaft in Deutschland.

Die Nahversorgung im Quartier, also die fußläufige Erreichbarkeit von Waren und Dienstleistungen des kurz- und mittelfristigen Bedarfs – wie z.B. Lebensmittelmarkt, Metzger, Bäcker, Geldautomat oder Paketservice – beschäftigt zurzeit nicht nur diverse Ministerien sondern nimmt auch in den Medien viel Raum ein. Mit fortschreitendem demographischen Wandel steigt die Brisanz des Themas, denn gerade ältere, immobile Menschen, Personen ohne PKW und Mütter mit Kleinkindern sind besonders betroffen, wenn der letzte Lebensmittelhändler im Ort die Türen schließt.


Prof. Dr. Volker Peinelt:

  • AG-Schulverpflegung (AGS)

Um eine Bewertung der Verpflegung in Schulen und Kitas vorzunehmen, hat die AGS Standards erarbeitet, die dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen und viele Teilaspekte einbeziehen. Daraus wurden Fragenkataloge ("Checklisten") zu unterschiedlichen Themen entwickelt. Diese enthalten nicht nur Fragen zur Vollwertigkeit, sondern u.a. auch zur Hygiene sowie zur Abwechslung und Nachhaltigkeit des Angebots der Verpflegung. Sie sind also ganzheitlich angelegt. Es kann sowohl die – meist externe – Produktion, als auch die Behandlung der Speisen in der Schule bewertet werden.

 

  • Endbericht des Forschungsprojekts "Wissenschaftliche Begleitung eines Pilotprojekts für die flächendeckende
    Schulverpflegung im Landkreis Marburg‐Biedenkopf"

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf beauftragte die Hochschule Niederrhein im Jahre 2009, von den 64 Schulen des Landkreises diejenigen Schulen zu untersuchen, die bereits ein warmes Mittagessen ausgaben. Zielsetzung war eine Ist‐Analyse, die als Ausgangspunkt für die weiteren Planungen im Bereich der Mittagsversorgung der Schulen dienen sollte. Der Landkreis beabsichtigt, die Versorgung zu rationalisieren, wobei ausgelotet werden sollte, welches System am sinnvollsten wäre.


Prof. Dr. Dr. Annemarie Rettenwander

  • Subjektive Krankheitstheorien bei Essstörungen

Es wird anhand von Interviews und Fragebögen untersucht, welche subjektiven Theorien Menschen, die an einer Essstörung leiden oder bereits davon genesen sind, über die Entstehung dieser Erkrankung sowie über Wirkfaktoren auf dem Weg zur Gesundung haben.

 

  • Magersucht und Geschwisterbeziehung

Es wird anhand von Interviews und Fragebögen untersucht, wie Geschwister magersüchtiger Mädchen und Frauen die Erkrankung ihrer Schwester wahrnehmen, wie sie Familientherapien erleben und was sie sich für sich selbst und ihre Familie wünschen.

 

  • Medien – Körper – Identität

Es wird anhand psychologischer Experimente untersucht, welchen Einfluss der Medienkonsum auf Stimmung und Zufriedenheit mit dem eigenen Körper hat.

 

  • Kognition – Emotion – Kreation

Es werden der schöpferische Gestaltungsprozess sowie arbeits- und organisationspsychologische Fragestellungen anhand von Interviews mit Kunstschaffenden untersucht. Dabei sollen Erkenntnisse für die Optimierung des kreativen Problemlöseprozesses im Arbeitsalltag anderer Berufsgruppen (z.B. im Arbeitsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern) abgeleitet werden.

 


Studienprojekte

Im Rahmen Ihres Studiums am Fachbereich Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein haben Sie die Möglichkeit, aus einer Vielzahl an unterschiedlichen und interessanten Projekten zu wählen. Hierzu gehören im Bereich der Bachelorstudiengänge Semesterprojekte und Interdisziplinäre Langfristprojekte (ILP) sowie Studien- und Forschungsprojekte für Masterstudierende.