Fachhochschulreife

Die Fachhochschulreife besteht aus einem schulischen Teil und einem fachpraktischen Teil.

In der Regel wird die FH-Reife an einem Berufskolleg erworben. Die Schule bestätigt den Erwerb der Fachhochschulreife nach Abschluss des fachpraktischen Teils.

 

Eine Bewerbung um einen Studienplatz ist mit dem Zeugnis des schulischen Teils der FH-Reife und der dort angegebenen Abschlussnote möglich.
Als Datum des Erwerbs der FH-Reife ist das (voraussichtliche) Ende des praktischen Teils der FH-Reife anzugeben. Der praktische Teil muss vorliegen bei einer Bewerbung zum Wintersemester bis zum 30. September und zum Sommersemester bis zum 31. März.   

 

Das Abgangszeugnis Ihrer Schule muss den Erwerb des schulischen Teils der FH-Reife bestätigen. Zudem enthält es Angaben zum erforderlichen fachpraktischen Teil.

 

Detailliertere Informationen zur Fachhochschulreife finden Sie auf der rechten Seite unter "Downloads"!

Einige Möglichkeiten zum Erwerb der Fachhochschulreife schulischer und praktischer Teil (FH-Reife)

Schulischer Teil: Das am Berufskolleg erworbene Zeugnis der FH-Reife am Berufskolleg der zweijährigen Berufsfachschule und der dreijährigen Berufsfachschule

Praktischer Teil: Abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung oder ein einschlägiges halbjähriges Praktikum nach der Praktikum-Ausbildungsordnung oder einer mindestens zweijährigen Berufstätigkeit

Schulischer Teil / Einführungsphase: Das am Ende der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe oder des Beruflichen Gymnasiums erworbene Zeugnis der FH-Reife

Praktischer Teil: Abgeschlossene mindestens zweijährige Berufsausbildung

Schulischer Teil / Qualifikationsphase

  • Das in der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe oder des Beruflichen Gymnasiums an einer Schule in Nordrhein-Westfalen oder einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland erworbene Zeugnis der Fachhochschulreife (schulischer Teil) - die Fachhochschulreife wird bei Erfüllung von bestimmten Bedingungen zuerkannt, s. Merkblatt unter "Downloads" rechts!
  • Die Versetzung in das zweite Jahr der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe (G9) an Gymnasien und Gesamtschulen
  • Das nach Nichtbestehen der Abiturprüfung erworbene Zeugnis an einer Waldorfschule in Nordrhein-Westfalen

Praktischer Teil: abgeschlossene Berufsausbildung oder ein einjährig gelenktes Praktikum gemäß Praktikum-Ausbildungsordnung

 

Detailliertere Informationen zur Fachhochschulreife finden Sie auf der rechten Seite unter "Downloads"!

Weitere wichtige Hinweise zur Fachhochschulreife:

  • Die Wartezeit, die bei einer Bewerbung an einer Hochschule berücksichtigt wird, beginnt erst mit Erwerb der Fachhochschulreife, also nach Beendigung des praktischen Teils der Fachhochschulreife.
  • Wehr- und Zivildienst, ein Freiwilliges Ökologisches oder Soziales Jahr, Entwicklungsdienst, eine nicht abgeschlossene Berufsausbildung und Kindererziehungszeiten können angerechnet werden; die Anrechnung erfolgt über die Bezirksregierung.
  • Das Praktikum ist auch in Teilzeit mit mindestens 50% der regelmäßigen Arbeitszeit möglich. Die Gesamtzeit verlängert sich entsprechend.
  • Die Durchschnittsnote der Fachhochschulreife errechnet sich allein aus dem schulischen Teil und wird auf dem Abgangszeugnis ausgewiesen.
  • Der praktische Teil der Fachhochschulreife muss innerhalb von 8 Jahren nach Verlassen der Schule erworben werden.
  • Für die Beratung über das Praktikum ist die abgebende Schule zuständig, an der der schulische Teil erworben wurde. Die abgebende Schule händigt die erforderlichen Formulare aus. Es wird der Abschluss eines Praktikantenvertrages empfohlen.