FAUST-Gasthörerprogramm


Sommersemester 2014




B E S T E L L - F O R M U L A R
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Hiermit bestelle ich kostenlos und unverbindlich ein Exemplar des FAUST-Gasthörerprogrammes für das Sommersemester 2014.

* = Pflichtfelder müssen ausgefüllt werden.

Bitte beachten Sie, dass Sie nach dem Abschicken Ihrer Bestellung, diese noch einmal bestätigen müssen.


 

I N F O S  zur  A N M E L D U N G

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Anmeldung

  • Die Anmeldung findet in der Zeit vom 24. Februar bis 18. März 2014
  • in Mönchengladbach: montags, dienstags und mittwochs von 09.00 bis 12.00 Uhr
    Richard-Wagner-Str. 101, 41065 Mönchengladbach, Raum R 109 (1. Etage)
    (Rosenmontag und Veilchendienstag keine Anmeldeung!)
  • in Krefeld: donnerstags und freitags von 09.00 bis 12.00 Uhr
    Reinarzstraße 49, 47805 Krefeld, Raum B 220

 

Gebühr

  • Die Gebühr für die Teilnahme am FAUST-Programm beträgt 100,- Euro pro Semester. Diese Gasthörergebühr gilt seit dem 23.06.06 per amtlicher Bekanntmachung durch den Rektor der Hochschule Niederrhein nach § 3 der Satzung über die Erhebung von Studienbeiträgen und Hochschulabgaben an der Hochschule Niederrhein.

 

FAUSTplus

  • Bitte beachten Sie im aktuellen Programmheft auch das ständig wachsende Angebot an Veranstaltungen und Mitwirkungsmöglichkeiten im Rahmen von FAUSTplus. FAUSTplus macht den Studierenden und den FAUST-Gasthörern Angebote, die über die regulären Lehrveranstaltungen der Fachbereiche hinausgehen.

 

Weitere Informationen / Aktuelle Änderungen

  • Alle weiteren Informationen zum Gasthörerprogramm FAUST sowie zum Kompetenzzentrum "Ressourcenorientierte Alter(n)sforschung" finden Sie auf den REAL-Webseiten.

 



 

FAUST - Kurzbeschreibung

  • Bezeichnung: FAUST - Hochschule Für Alte Und STudierende
  • Beginn: Ringvorlesung im WS 1994/95
  • Dauer: kontinuierlich, zur Zeit im 38. Semester (Sommersemester 2013)
  • Aufgabe:Die Beteiligten, hier die ältere Generation, sollen in den wissenschaftlichen Arbeitsprozess miteinbezogen werden, d. h. sie sollen teilhaben.

 

Ziele:

  • Die ältere Generation soll sich einbringen, teilhaben, mitreden und sich kritisch mit ihrer Lebenssituation auseinandersetzen können.
  • Erfahrungsaustausch zwischen Jung und Alt.
  • Verbindung von anwendungsbezogener Forschung und praxisnaher Umsetzung.

 

Wichtige Aspekte:

  • Der ältere Gasthörer nimmt freiwillig an den von ihm ausgesuchten Seminaren teil.
  • Der ältere Mensch hat den Wunsch nach Weiterbildung.
  • Erwachsenenbildung darf nicht fremdbestimmt sein.

 

Hochschulen sind kulturelle Brennpunkte in ihrer Region für unterschiedliche Alters- und Bevölkerungsgruppen. Bildungsangebote für die ältere Generation sollten im Interesse der sozialen Integration und der Erhaltung kognitiver Kompetenzen ausgebaut werden. Diese Forderung stellte die Enquete- Kommission „Demographischer Wandel" im Jahre 2002 auf zur Förderung des lebenslangen Lernens an Hochschulen. Genau diese Forderung setzt das FAUST-Programm bereits seit dem Jahre 1995 an der Hochschule Niederrhein um. Jung und Alt nehmen gemeinsam an Lehrveranstaltungen teil. Hier können wissenschaftliche Konzepte mit Erfahrungen verknüpft, mit kritischen Blick hinterfragt, neue Erkenntnisse gewonnen, veränderte Interpretationsmöglichkeiten des Alltags entdeckt und mit der jüngeren Generation ausgetauscht werden.

 

 

FAUST - Überblick

 

FAUST (Hochschule Für Alte Und Studierende) ist ein organisiertes und begleitetes Gasthörerprogramm. Die Entstehungsgeschichte dieses Gasthörerprogrammes ist ein exzellenter Beleg für eine Eigendynamik sich entwickelnder Aktivitäten älterer Menschen - wenn erst einmal das Interesse geweckt wurde.

 

Im Rahmen des Kompetenzzentrum "Ressourcenorientierte Alter(ns)sforschung - REAL" der Hochschule Niederrhein, das seit 1993 besteht (früher als Forschungsschwerpunkt "Kompetenz im Alter zwischen Routine und Neubeginn"), führten im Jahre 1994 Professorinnen und Professoren eine Ringvorlesung durch, die die unterschiedlichen wissenschaftlichen Arbeiten für die interessierte Studentenschaft im Rahmen einer außerfachlichen, interdisziplinär angelegten Lehrveranstaltung vorstellte und damit eine thematische Diskussion eröffnete. Zu dieser Ringvorlesung war auch die ältere Generation eingeladen, zumal die vorgestellten Forschungsarbeiten sich thematisch mit den Fragen und Problemaspekten der Älteren auseinandersetzten.

 

Nach Ablauf des Wintersemesters 1994/1995 und damit nach Ende der Ringvorlesung waren die Bedürfnisse und Wünsche der älteren Zuhörerschaft noch nicht befriedigt und man bat die Dozenten und Dozentinnen der Hochschule, auch weiterhin Seminare für ältere GasthörerInnen zu öffnen. Diesem Wunsch konnte entsprochen werden, denn es bestand und besteht grundsätzlich an den Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, mit dem Gasthörerstatus - nach Absprache mit den Dozenten - an Lehrveranstaltungen teilzunehmen.

 

Die MitarbeiterInnen des Kompetenzzentrums unter Federführung von Herrn Prof. Dr. Kerkhoff entwickelten eine Konzeption, um zukünftig aus den zehn Fachbereichen der Hochschule (Chemie, Design, Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Oecotropholgie, Sozialwesen, Textil- und Bekleidungstechnik, Wirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheitswesen) in Absprache mit den Dozentinnen und Dozenten ein Vorlesungsverzeichnis zusammenzustellen, das den Gasthörern und Gasthörerinnen eine Vielfalt von Bildungsmöglichkeiten eröffnet. Das Konzept ging auf, von anfänglich 15 interessierten Gasthörern und Gasthörerinnen blicken wir nun stolz auf eine Teilnehmerzahl von 250 Gasthörer/Gasthörerinnen pro Semester. Damit gehört die Hochschule Niederrhein bundesweit zu den Fachhochschulen mit der größten Gasthörerzahl.

 

Der ältere Gasthörer, die ältere Gasthörerin nimmt an den vom ihm/ihr ausgesuchten Seminaren freiwillig teil. Dieser Aspekt der Freiwilligkeit ist von herausragender Relevanz. Die Motivation zur Weiterbildung ist somit primär gegeben, kein Schein, keine Prüfungsleistung oder kein Diplom ist das Ziel, sondern der Wunsch nach neuen, unbekannten Erkenntnis- und Handlungszusammenhängen bestimmt den Lernanlass und - prozess. Ein solcher Lernprozess der Selbstbildung ist in hohem Maße bezogen auf das Hier und Jetzt. Der Lernende möchte die Erkenntnisse sofort anwenden können, er möchte sich einbringen. Die GasthörerInnen können "vor Ort" wissenschaftliche Konzepte mit ihren Erfahrungen verknüpfen, mit kritischem Blick hinterfragen, neue Erkenntnisse gewinnen, veränderte Interpretationsmöglichkeiten des Alltags entdecken und vor allem ihre Lebenssichtweisen an die jüngere Generation weitergeben.