Masterstudiengang "Psychosoziale Beratung und Mediation" am Fachbereich Sozialwesen

(Master of Arts)


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„Professionelle Beratung und Mediation in Konflikt- und Krisenlagen als zunehmend wichtiger werdende Arbeitsgebiete werden in unserem Master als wissenschaftlich fundierte Handlungskompetenzen vermittelt."

Prof. Dr. phil. Michael Borg-Laufs (Dekan)


Ziel des Studiums:

Effektiv anleiten, beraten, vermitteln

 

Das Studium soll dazu befähigen, auf der Grundlage interdisziplinärer wissenschaftlicher Erkenntnisse anerkannte Methoden zur Analyse individueller und sozialer Problemlagen (Risiko-, Krisen- und Konfliktlagen) anzuwenden. Die zur Entwicklung und Anwendung der dazugehörigen professionellen Hilfsangebote und Lösungen sollen erlernt und praxisgerecht angewendet werden können.

Die Herausforderung:

„Baumeister“ des Lebens

 

Unsere heutige Gesellschaft fordert von den Menschen, „Baumeister“ der eigenen Lebensentwürfe und Lebensführung zu sein. Dabei umfasst eine gelingende Lebensführung stets die Bewältigung und Gestaltung höchst komplexer Anforderungen.

 

Menschen in belasteten Lebenssituationen, in Krisen und Konflikten, können diese komplexen Anforderungen häufig nicht erfüllen. Professionelle Helfende und Beratende benötigen differenziertes Bedingungs-, Analyse- und Handlungswissen, um effektiv anleiten, beraten und vermitteln zu können.

Psychosoziale Beratung ...

... ist eine reflektierte und methodenfundierte Arbeitsform, die gleichermaßen Person und Kontext einbezieht. Sie ist prozess- und ergebnisorientiert. Zugrunde liegt der sozialökologische Ansatz von der „Person in ihrer Umwelt“ mit eeinem biopsychosozialen Verständnis vom Menschen.

Mediation ...

... ist ein strukturiertes Verfahren und etabliertes Konzept, das die beteiligten Personen bzw. Parteien bei einer selbst verantworteten, an beiderseitigem Gewinn orientierten Konfliktlösung unterstützt (win-win-Situation).

Studienstruktur

  • Vollzeitstudium in 4 Semester
  • 13 Module (incl. Masterthesis im vierten Semester)

Studieninhalte

Themenkomplexe

 

  • Gesellschaft und Lebensführung
  • Sozialökologische und psychopathologische Modelle menschlichen Erlebens und Verhaltens
  • Rechtliche und sozialpolitische Grundlagen
  • Kommunikationslaboratorium
  • Multimodale Fallerfassung, Diagnostik und Handlungsplanung
  • Ethik und Beratungsmodelle
  • Sozialforschung
  • Konfliktmodelle und Konfliktbearbeitung
  • Wirtschaftlichkeit und Qualitätsentwicklung (Finanzierung, Controlling, Marketing)
  • Arbeit im Gruppenkontext / Empowerment
  • Handlungsbereich Mediation in ausgewählten Feldern
  • Handlungsbereich Beratung: Personenbezogene Ansätze / sozialökologische Beratung

Voraussetzungen

und Rahmenbedingungen

 

Studierende sollten eine hohe Motivation mitbringen, mit belasteten Menschen zu arbeiten. Darüber hinaus sind soziale Kompetenz, Empathie, Flexibilität und Toleranz wichtige Voraussetzungen. Zudem setzt das Studium das Interesse an wissenschaftlicher Arbeit und an einer entsprechend wissenschaftlich fundierten Bearbeitungsweise praxisnaher Fragestellungen voraus.

Kompetenzprofil:

Das Masterstudium qualifiziert Sie ...

 

  • Belastungs- und Problemlagen in verschiedenen Kontexten (Lebenslage, Lebensphase, Bewältigungsversuche) zu erfassen und zu analysieren
  • Methodisch fundierte Interventionen abzuleiten
  • Tragfähige und motivierende Arbeitsbeziehungen mit belasteten Menschen aufzubauen
  • Relevante soziale, psychologische und rechtliche Bedingungen differenziert zu berücksichtigen
  • Begleitende Forschungsarbeiten durchzuführen
  • Projekte zu initiieren, durchführen und zu evaluieren
  • In Einrichtungen zu organisieren, zu wirtschaften und Personalverantwortung auszuüben
  • Im Einzel-, Paar- Familien- und Gruppensetting psychosoziale Beratung durchzuführen
  • Bei Paaren, Gruppen und auf institutioneller Ebene Mediation (Konfliktvermittlung) zu leisten

Berufsfeld:

Chancen am Arbeitsmarkt

 

Den Absolventen eröffnen sich neue Berufs- und Karriereaussichten sowohl in den klassischen Institutionen der Sozialen Arbeit und der psychosozialen Beratung, als auch in der Privatwirtschaft, an Hochschulen und in der  Selbstständigkeit.

 


Kurz-Infos:

Das Wichtigste im Überblick

 

Regelstudienzeit

  • 4 Semester

 

Beginn

  • Wintersemester

 

Numerus Clausus

  • Es besteht ein lokaler Numerus Clausus. Es werden die 28 notenbesten BewerberInnen in den Studiengang aufgenommen.

 

Weitere Zulassungvoraussetzungen

  • Neben dem lokalen Numerus Clausus wird ein abgeschlossenes Studium der "Sozialen Arbeit", "Sozialpädagogik" oder ein vergleichbares Studium vorausgesetzt. Dieses Studium muss die folgenden Lehrveranstaltungen beinhalten:
  • Lehrveranstaltungen zu soziologischen bzw. gesellschaftlichen Grundlagen (5 ECTS).
  • Lehrveranstaltungen zu psychologischen Grundlagen (5 ECTS).
  • Lehrveranstaltungen zu rechtlichen Grundlagen (z.B. Familienrecht, Sozialrecht, Bürgerliches Recht) (5 ECTS).
  • Lehrveranstaltungen zu Methoden der Sozialen Arbeit oder verwandter Fächer (5 ECTS).
  • Lehrveranstaltungen zu Forschungsmethoden (5 ECTS).
  • Lehrveranstaltungen zur Selbst- und Fremderfahrung oder vergleichbare Leistung (4 ECTS). Nicht erbrachte Leistungen in der Selbst- und Fremderfahrung können im Rahmen der Ausbildung im BA "Soziale Arbeit" des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Niederrhein nachgeholt werden.

 

Abschluss

  • Master of Arts (M.A.)

 

Praxiszeiten

  • Praxiszeiten müssen nicht nachgewiesen werden.

 

Bewerbungungen: 

  • Interessenten bewerben sich vom 1.5. bis 15.7. direkt bei der Hochschule Niederrhein. Die Bewerbung muss bis zum 15.07. erfolgen. Für Bewerberinnen und Bewerber gilt, dass sie ihr Erststudium am 15.07. abgeschlossen haben müssen. Es besteht die Möglichkeit das Zeugnis über den Bachelorabschluss oder eine Notenübersicht mit Abschlussnote bis zum 31.07. im Studierendenbüro Krefeld nachzureichen (Ausschlussfrist).

    - Hier geht es zum Bewerbungsportal - 

 

Wartesemester: 

  • Anders als bei Bachelor-Studiengängen lassen es die gesetzlichen Regelungen in NRW nicht zu, dass Studienplätze auch über Wartesemester verteilt werden. Die Vergabe der Studienplätze ist ausschließlich von der BA-Note abhängig.

 


Zentrale Studienberatung der Hochschule Niederrhein

Die zentrale Studienberatung beantwortet alle Fragen zu Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren, Numerus Clausus und anderen Formalitäten.

Ansprechpartner im Fachbereich Sozialwesen:

Fragen zu den Studieninhalten und zum Studienverlauf sowie zum Fachbereich Sozialwesen beantworten die Mitarbeiterinnen des Fachbereichssekretariates und der Koordinator des Studienganges.

Fachbereichssekretariat

Richard-Wagner-Str. 101

41065 Mönchengladbach

Telefon: +49 (0)2161 186-5612

Fax: +49 (0)2161 186-5613


Raum: R E07

E-Mail: sekretariat-06(at)hs-niederrhein.de
Fachbereichssekretariat

Prof. Dr. Michael Borg-Laufs

Theorie und Praxis psychosozialer Arbeit mit Kindern

 

Dekan

Richard-Wagner-Str. 101

41065 Mönchengladbach

Telefon: +49 (0)2161 186-5610

Sprechstunde: Di, 11-12 (erste Sprechstunde: 23.09.14)


Raum: R E01

E-Mail: michael.borg-laufs(at)hs-niederrhein.de
Borg-Laufs

Postanschrift des Fachbereiches Sozialwesen (nicht für Bewerbungen)

Hochschule Niederrhein
Fachbereich Sozialwesen
Richard-Wagner-Str. 101
41065 Mönchengladbach