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Unser Mentoring-Programm: Interview mit Julia Bründt

„Das Mentoring verstärkt die eigene Selbstreflexion und zeigt einem neue Perspektiven auf.“

Studium: Master Wirtschaftsingenieurswesen
Hochschule Niederrhein

Warum hast du dich dazu entschieden, als Mentee mitzumachen?

Ich habe den Austausch mit Personen, die schon länger im Beruf sind, immer als sehr kostbar empfunden. Aus fast jedem Gespräch konnte ich etwas für mich persönlich mitnehmen. Daher sah ich die große Chance, jetzt jemanden zur Seite gestellt zu bekommen, der mich über einen längeren Zeitraum begleitet und von dem ich lernen kann.

Wie genau sieht Dein Studienalltag aus? Gibt es besondere Herausforderungen?

Das Masterstudium war sehr anspruchsvoll und zeitintensiv durch die vielen Projektarbeiten. Zwischenzeitlich war es eine echte Herausforderung, meinen Nebenjob, das Ehrenamt und das Pflegen von Freundschaften mit dem Studium zu vereinbaren.

Was sind die Themen in Deinem Tandem? Was macht ihr bei Euren Treffen?

Wir haben uns meistens persönlich zu einem Gespräch getroffen. Für das habe ich meine Fragen und Themen vorab vorbereitet. Im Gespräch ging es um persönliche Entscheidungen oder offene Diskussionen über Unternehmenskulturen und Unternehmertum. Ein Highlight war die Teilnahme an einer internen Fortbildungsmesse im Unternehmen meines Mentors. Hier konnte ich neue Technologien kennenlernen und ausprobieren und mich auch mit den Beschäftigten austauschen.

Wie und in welcher Form habt ihr euch getroffen?

Wir haben uns meistens persönlich im Unternehmen meines Mentors getroffen. Durch die Einschränkungen durch das Coronavirus haben wir dieses Jahr hauptsächlich telefoniert.

Ist Mentoring Deiner Meinung nach, ein nützliches Angebot zur Unterstützung von weiblichen Studierenden?

Ja und das nicht nur für weibliche Studierende. Es fördert die Selbstreflektion. Man bereitet sich auf die  Gespräche vorab vor und sortiert dadurch seine Gedanken und Anliegen. Der Austausch eröffnet einem neue Perspektiven und Möglichkeiten, die man zuvor nicht wahrgenommen hat. Die Erfahrungen des Mentors helfen dabei, Themen, die einen sehr beschäftigen, etwas zu relativieren.

Welche Erfahrung war für dich als Studentin besonders positiv/ prägend?

Ich habe das gesamte Programm als sehr positiv aufgenommen. Angefangen beim Kick-off Meeting, bei dem man auch die anderen Mentoren kennenlernen konnte, über jedes einzelne Gespräch mit meinem Mentor, den Rundgang im Unternehmen, das Kennenlernen von Beschäftigten, die Teilnahme an der Hausmesse. Es gibt viele Momente, an die ich gerne zurückdenke.