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Werkstudententätigkeit

Mein Name ist Paula Ohagen und ich schreibe in diesem Blockeintrag über meine Werkstudentenstelle bei der 3M Deutschland GmbH.

Neben den 20 Stunden, die ich in der Woche in Neuss arbeite, studiere ich Angewandte Chemie im 4. Semester an der Hochschule Niederrhein. Direkt zu Beginn des Masterstudiums habe ich mich um eine solche Stelle bemüht. Mein Ziel war es Arbeitserfahrung zu sammeln, aber auch die Unabhängigkeit von staatlichen Förderungen wie zum Beispiel BAföG.

An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass ich vor der Corona-Pandemie mit der Stellensuche begonnen habe. Mir ist bewusst, dass es sich momentan schwieriger gestaltet. Ich habe auf den bekannten Jobseiten mit den Stichworten ‚Werkstudent/in‘ und ‚Organische Chemie‘ zwei interessante Treffer gefunden und wurde kurze Zeit nach meiner Bewerbung zu einem Interview nach Neuss eingeladen. Der erste Eindruck war überwältigend, aber auch einschüchternd. Die Größe der Firma, die Eingangshalle, die Mitarbeiter/innen teilweise im Anzug - ich war unglaublich aufgeregt. Das Gespräch war jedoch sehr locker und eher ein beidseitiges Kennenlernen. Ich freue mich heute noch über die Zusage, durch die ich Teil eines innovativen Teams wurde, welches mir die Möglichkeit gibt, meine theoretischen Erfahrungen praktisch umzusetzen. Ich unterstütze Kollegen und Kolleginnen in der Produktentwicklung in Kooperation mit namenhaften Unternehmen - vom Ansetzen der Formulierungen bis hin zur Materialprüfung.

Eine Anstellung als Werkstudent/in erfordert viel Organisation, um weder Studium noch Arbeit zu vernachlässigen. Ich kann diese Kombination nur empfehlen und bin sehr dankbar, dass ich diese Chance bekommen habe.