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Netzwerken – Chancen erkennen, Kontakte nutzen

„Netzwerken“ ist vielleicht ein neumodischer Begriff. Nicht jedem scheint die Bedeutung dahinter klar zu sein. Und das, obwohl es heute kaum noch wegzudenken ist. In diesem Beitrag erfahrt Ihr nicht nur was ein Netzwerk bedeutet, sondern auch wie Ihr es für Euch nutzen könnt.

Netzwerken – Chancen erkennen, Kontakte nutzen

„Netzwerken“ ist vielleicht ein neumodischer Begriff. Nicht jedem scheint die Bedeutung dahinter klar zu sein. Und das, obwohl es heute kaum noch wegzudenken ist.

Deshalb zunächst einmal eine formale Definition eines Netzwerks:

Netzwerken (auch "networken" oder "networking" genannt) beschreibt - laut Definition - den Aufbau und die Pflege des eigenen Kontaktnetzwerks. Ziele des Netzwerkens sind der Wissensaustausch, gegenseitige Hilfe und nicht zuletzt der berufliche Vorteil - etwa bei der Jobsuche oder Karriere. (1)

By the way befinden sich hinter der obigen Quelle gute Tipps, ein Blick lohnt sich also. ;)

Viele Studenten konzentrieren sich während des Studiums auf Ihr Fachwissen beziehungsweise die nächste Prüfung, die bald anstehen wird. Vielleicht liegt die Präferenz aber auch auf dem Nebenjob, um sich während des Studiums über Wasser halten zu können. Schon einmal daran gedacht, ein Netzwerk für sich zu nutzen um sich den Nebenjob zu sparen? Ein Stipendium beispielsweise ist heutzutage nicht nur etwas für die Streber des Jahrgangs. Das wusstet Ihr nicht? Ein Netzwerk ist eine gute Chance, immer auf dem Laufenden zu bleiben und sich gezielt in einer Branche zu informieren. Aber nicht nur das: ein Netzwerk schafft Orientierung schon während des Studiums und ermöglicht es, den späteren Jobeinstieg gezielt zu planen.

Das mag sich gut anhören, aber wie zum Teufel kann man denn nun „netzwerken“? Das ist eigentlich viel einfacherer als man denkt. Ein bekanntes Netzwerk ist beispielsweise der VDI (Verein Deutscher Ingenieure) (2). Aber auch wir – das MINT-Forum – sind eines. Bei manchen Netzwerken wird ein geringer Mitgliedsbeitrag verlangt, andere wiederrum sind kostenfrei. Während des Studiums halten sich die Mitgliedsbeiträge jedoch sehr gering und sind meiner Erfahrung nach eher eine formale Sache. Es gibt aber auch ganz andere Möglichkeiten, um sich sein eigenes, persönliches Netzwerk aufzubauen:

  • Berufsmessen
  • Praktika
  • Stipendien
  • Kooperationen mit Firmen (z.B. Abschlussarbeiten)
  • Innerhalb der Hochschule (z.B. Career Service, Maker Space, …)
  • Social Networks (z.B. XING)

 

Gerade die Nutzung von Online Plattformen zur Vernetzung ist heutzutage stärker als je zuvor. Es ist schnell, kostenlos und präzise. Man kann Interessengruppen beitreten und mit Leuten aus der ganzen Welt in Kontakt bleiben. Ein Artikel der Zeit behauptet sogar, dass Stellen heutzutage kaum noch ausgeschrieben werden und dass es gängig ist über Kontakte an einen Job zu kommen. (3)

 

Generell gilt: Qualität vor Quantität!

Entscheidend ist also nicht die Anzahl der Kontakte die man pflegt, sondern den Nutzen den man aus dem gemeinsamen Kontakt im Laufe der Zeit zieht.

Dabei gilt aber auch: eine Hand wäscht die andere!

Denn ein aktives, gutes Netzwerk lebt von einem stetigen Geben und Nehmen. Man sollte also nicht vergessen seine eigene Reichweite und Fähigkeiten auch für andere einzusetzen.

Ein Netzwerk sollte zudem in Hinblick auf die Branche und die eigenen Interessen zu einem selbst passen. Wir als MINT-Forum bieten beispielsweise ein kostenloses Netzwerk für Frauen an, die in technische Studiengänge studieren oder sich bereits im Berufsleben befinden. Wir schaffen Platz für Kommunikation und Vernetzen uns über die Fachbereiche und die regionale Wirtschaft hinweg. Außerdem bieten wir aktuelle Informationen rund um das Thema Frauen in MINT über unsere sozialen Netzwerke und über verschiedene Veranstaltungen an.  Neugierig geworden? Informiert Euch gerne auf unserer Webseite! Bei Fragen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung.

 

(1)   karrierebibel.de/netzwerken-richtig-lernen/

(2)   www.vdi.de

(3)   www.zeit.de/karriere/beruf/2017-02/netzwerken-karriere-vorteil-frauen

 

Autorin: Jennifer Gommans (Master Informatik)