FAQ
Studierende

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Frequently Asked Questions // Studierende

Liebe Studierende,

in diesem FAQ haben wir häufig gestellte Fragen für euch beantwortet. 

Wir arbeiten auch weiterhin daran, möglichst alle offenen Fragen zu beantworten. Bitte habt Verständnis dafür, dass einige Lösungsfindungen noch etwas Zeit in Anspruch nehmen werden.  

Bitte informiert euch täglich auf dieser Webseite über die aktuellsten Informationen.

Stand 2.Juni 2020

Wie ist die derzeitige Situation an der Hochschule?
Das Sommersemester läuft bislang ausschließlich digital. Die Gebäude sind – bis auf die Bibliotheken (s.u.) – geschlossen und nur für schließberechtigte Personen zugänglich. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind per Telefon oder Mail erreichbar. Gremiensitzungen sind erlaubt, alle weiteren Veranstaltungen dürfen nicht stattfinden.

Gibt es Auswirkungen auf die Regelstudienzeit?
Ja. Für alle, die aktuell eingeschrieben sind, wird die Regelstudienzeit um ein Semester erhöht. 

Für welche Prüfungen gilt die Freiversuchsregelung genau?

Die Freiversuchsregelung wurde mit der Rechtsverordnung vom 15. Mai erweitert. Sie gilt jetzt generell für alle Prüfungen des Sommersemesters 2020, die abgelegt und nicht bestanden werden. Diese gelten als nicht unternommen. Die Freiversuchsregelung gilt auch für Prüfungen, die nach dem 31. August, dem offiziellen Semesterende, stattfinden, aber noch zum Prüfungsangebot des SS 2020 gehören. Sie gilt nicht für Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und die zugehörigen Kolloquien. Werden zur Ablegung einer Prüfung mehrere Termine angeboten, gilt die Freiversuchsregelung nur für den ersten Termin, an dem die Prüfung abgelegt wird. Ein Freiversuch liegt nicht vor, wenn das Nichtbestehen der Prüfung auf einem Täuschungsversuch beruht.

Werden auslaufende Prüfungsordnungen verlängert?
Die Fachbereiche entscheiden aktuell über die Regelungen und informieren auf Ihren Webseiten oder per E-Mail darüber.

Mit welchen Studieninhalten geht es im Wintersemester 2020/2021 weiter?
Das aktuelle Semester findet regulär – nur eben online – statt, d.h. der Studienverlauf ändert sich nicht und die Veranstaltungen, die im kommenden Semester geplant sind, werden auch angeboten. Es findet keine Wiederholung des Sommersemesters statt.

Verlängert sich mein BAföG-Anspruch durch die Verlängerung der Regelstudienzeit?
Die Verlängerung der Regelstudienzeit wurde u.a. zur Verlängerung eines BAföG-Anspruchs geregelt. Ob sich in Ihrem Fall der Anspruch auf die Förderung verlängert, müssen Sie jedoch mit Ihrem BAföG-Amt klären.

Muss ich durch die Verlängerung der Regelstudienzeit nun ein Semester länger studieren?
Nein, es ist eine vorsorgliche Regelung für Studierende, die ihr Studium nicht in der vorgesehenen Zeit absolvieren können. Der ursprünglich geplante Studienverlauf ist gewährleistet, d.h. Sie können Ihr Studium in der regulären Regelstudienzeit abschließen.

Wie kann ich einen Nachweis für die Regelstudienzeitverlängerung erhalten?
Ein entsprechender Nachweis wird in Kürze abrufbar sein. Sie erhalten eine gesonderte Mitteilung darüber, wie Sie diesen Nachweis erhalten können.

Welche Auswirkungen hat die Verlängerung der Regelstudienzeit für mich?
Die Regelstudienzeitverlängerung ist eine vorsorgliche Regelung um die Studierenden, die ihr Studium bedingt durch die Corona-Pandemie nicht in der vorgesehenen Zeit absolvieren können, vor negativen Folgen zu bewahren (z.B. BAföG). Sie haben aber nach wie vor die Möglichkeit, ihr Studium in der vorgesehenen Zeit zu absolvieren – in diesem Fall hat die Regelung für Sie weder Vor- noch Nachteile.

Wird das Semester verlängert?  
Die Hochschulen in NRW haben sich gemeinsam mit dem Landesministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) darauf verständigt, den Beginn der Vorlesungszeit zu verschieben. Die Vorlesungszeit endet am 17. Juli. Das Semester ist also verkürzt.

Verschieben sich die Abgabefristen für Hausarbeiten?
Nicht zwangsläufig. Unsere Professorinnen und Professoren sind bemüht individuelle Lösungen zu finden. Es ist selbstverständlich, dass Hausarbeiten oder Abschlussarbeiten nicht fristgerecht abgegeben werden können, wenn ihr nicht in die Labore dürft oder keine Literatur bekommt.

Kann ich meine Bachelorarbeit/Hausarbeit weiterhin abgeben?
Bitte wenden dich an deine Prüferin oder deinen Prüfer um eine digitale Abgabe zu besprechen. Uploadmöglichkeiten sollen nach Möglichkeit genutzt werden.

Finden Kolloquien statt?
Nein, auch dies sind Präsenzveranstaltung. Um eine digitale Alternative zu besprechen, wende dich bitte an deine Prüferin oder deinen Prüfer.

Gibt es Regelungen bezüglich der Vorpraktika?
Unser Studierendenservice hat einen Überblick zu den Regelungen erstellt. Diesen findet ihr hier: Übersicht Vorpraktika und Regelung zur Verlängerung der Nachweisfrist für die Vorpraktika.

Sind die Hochschulgebäude zugänglich?
Nein, die Gebäude sind weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen.

Sind die Mensen geöffnet?
Die Mensen sind geschlossen.

Wie kann ich nun die Beratungseinrichtungen der Hochschule kontaktieren?
Eine Übersicht aller Kontaktmöglichkeiten findest du hier: https://www.hs-niederrhein.de/pandemievorbeugung/beratende-institutionen

Ist die Bibliothek geöffnet?
Die Bibliotheken Krefeld Süd und Mönchengladbach sind täglich von 10:30 bis 12:30 Uhr geöffnet. In diesen Zeiten können montags bis freitags bestellte Medien abgeholt werden. Mehr Infos: www.hs-niederrhein.de/bibliothek/

Ich befinde mich derzeit bei einem Unternehmen im Praktikum/ dualen Studium, etc. Was muss ich jetzt tun?
Bitte wende dich hierzu an deinen Arbeitgeber, damit ihr individuell absprechen könnt, ob und wie du weiterhin arbeiten kannst. Außerdem kannst du dich bei Fragen auch immer an deinen betreuenden Fachbereich oder deine Professorin oder Professor wenden.

Finden die Sprachkurse statt?
Alle Sprachkurse finden in digitaler Form über Zoom und Moodle statt.

Ich bin studentische Hilfskraft. Was muss ich beachten?
Auch studentische Hilfskräfte sollen nicht zur Hochschule kommen. Die Verträge werden nicht gekündigt.

Wieso nutzt die Hochschule Niederrhein Zoom trotz bekannter Sicherheitsprobleme?
Die Berichterstattung über die Sicherheitslücken sind der Hochschule bekannt und wurden bei der Entscheidung berücksichtigt. Zoom selbst hat in den letzten Monaten und Jahren an Verbesserungen des Datenschutzes gearbeitet und sorgt für die Einhaltung der DSGVO. In Abstimmung mit dem Datenschutzbeauftragten der Hochschule wurden Voreinstellungen gesetzt, die bei allen über die Hochschule registrierten Konten übernommen werden, und so für ein größeres Maß an Sicherheit sorgen. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Wieso wurde kein anderes Videokonferenz-Tool eingeführt?
Die Hochschule Niederrhein nutzt seit Jahren bereits Adobe Connect über das Deutsche Forschungsnetzwerk (DFN). Die Situation rund um Corona führte schnell zu einer höheren Inanspruchnahme, so dass die störungsfreie Verfügbarkeit der etablierten Systeme nicht mehr gegeben war. Die Stabilität von Zoom im Vergleich zu anderen Videokonferenz-Tools war ausschlaggebend für die Entscheidung für Zoom.

Wieso werden die Lehrenden nicht alle auf ein Tool festgelegt sondern nutzen unterschiedliche Programme?
Mit der Einführung von Zoom an der Hochschule Niederrhein ist keine Verpflichtung für die Lehrenden verbunden, dieses Tool auch zu nutzen. Eine verbindliche Festlegung auf ein Tool ist nicht möglich, da dies dem Grundsatz der Freiheit der Lehre widerspricht: Die Lehrenden entscheidet frei, mit welchen Methoden und welcher Software sie ihre Lehrveranstaltungen durchführen.

Wieso wird nicht Microsoft Teams genutzt, obwohl die Hochschule die Office-Programme einsetzt?
Bisher nutzt die Hochschule Niederrhein nur lokal eingesetzte Microsoft Software, sogenannte „On-Premise-Software“. Microsoft Teams ist keine Software, die man installieren und dann nutzen kann. Es handelt sich dabei um eine Arbeitsumgebung (Cloud-Plattform) von Microsoft, in der sämtliche Office-Programme integriert sind und die je nach Lizensierungsgrad freigeschaltet werden. Voraussetzung für den Betrieb: Einige Dienste (z.B. E-Mail, Aktive Directory, …) die bisher auf hochschuleigenen Servern laufen, müssten auf Server von Microsoft ausgelagert werden und von dort neu an die Hochschulinfrastruktur angebunden werden. Zu bedenken ist auch noch, dass vor einer solchen Umsetzung, die abgeschlossene Datenschutzprüfung nach DSGVO erfolgen muss. Somit ist eine Einführung dieses Cloud-Dienstes, auf absehbare Zeit nicht möglich.