Forschung und Förderung

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Forschungsförderung

Die Erfolge in der Akquise von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die aus Zuwendungen der öffentlichen Hand von Land, Bund und EU gefördert werden, begründen die Forschungsstärke der Hochschule Niederrhein. Dabei stehen jedoch nicht nur monetäre Größen im Fokus. Der wichtigere Nutzen öffentlich geförderter Drittmittelprojekte für die gesamte Hochschule besteht in dem Auf- und Ausbau einer effektiven Forschungsinfrastruktur, bestehend aus wissenschaftlichem Personal und einer forschungsrelevanten Ausstattung in den Laboren und Werkstätten der Hochschule, der mit einem Anwachsen der Drittmittelprojekte im Bereich Forschung und Entwicklung einher geht. Daraus resultierende Erfolge in weiteren forschungsreputativen Faktoren wie Publikationen und kooperative Promotionen tragen zu einer aktiv gelebten Forschungs- und Wissenskultur in den Arbeitsgruppen und Fachbereichen der Hochschule bei.

Die Forschungsreferent/-innen der Abteilung Forschung unterstützen diesen Prozess, indem sie als Multiplikator/-innen relevante Informationen aus einer komplexen und sich ständig wandelnden Förderlandschaft herausfiltern und die Forscherinnen und Forscher der Hochschule Niederrhein über Fördermöglichkeiten für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und die jeweiligen fördertechnischen Rahmenbedingungen informieren. Da ein gutes Projektmanagement bereits bei der Antragstellung beginnt, wird in der Antragsbegleitung ein besonderes Augenmerk auf die Beratung der Projekt- und Finanzplanung gelegt. Neben diesen fördertechnischen Kernaufgaben spielen die unterstützenden Instrumente der internen Forschungsförderung wie die Förderung interner Vorbereitungsprojekte, Anschubfinanzierungen, finanzielle Unterstützung zum Internationalen Forscher/-innenaustausch und das Promotionskolleg eine wichtige Rolle in der Forschungsförderung.

Die Rechtsreferentin für Forschung berät zu allen rechtlichen Fragen rund um Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit Partnern außerhalb der Hochschule. Zentrale Fragen über Haftung, Geheimhaltung und die Rechte an den aus der Zusammenarbeit resultierenden Ergebnissen sollten stets so früh wie möglich geklärt werden.

Der PatentScout der Hochschule Niederrhein berät und unterstützt forschende Professor/-innen, Mitarbeiter/-innen und Studierende bei Erfindungs- und Patentanmeldungen.

Kontakt

Karla Kaminski, Dipl.-Biol.
Referentin für Forschungsförderung
Markus Menkhaus-Grübnau, Dipl.-Oek.
Referent für Forschungsförderung Persönlicher Referent des Vizepräsidenten II Projektmanagment Leuchtturm_NR
Dr. Simone Pauling
Referentin für Forschungsförderung EU-Referentin
Dr. rer. nat. Sandra Scheele
Referentin für Forschungsförderung und Evaluation

Interner Bereich für Forschende der HN

Im internen Bereich für Forschende finden Sie wichtige Dokumente und weiterführende Informationen für die erfolgreiche Beantragung und Durchführung Ihrer FuE-Projekte an der Hochschule Niederrhein.

Forschung und Entwicklung - Verträge

Sowohl mit öffentlichen Mitteln geförderte Forschungsprojekte als auch private Auftragsforschung sind in der Regel komplexe und kostspielige Vorhaben. Die Kooperationspartner sollten sich vor Beginn des Projektes unter anderem über Haftungsfragen, Geheimhaltungsregelungen und die Rechte an den Ergebnissen einig werden. Daher wäre es fahrlässig, keinen schriftlichen Vertrag zu schließen, der einen möglichst reibungslosen Ablauf gewährleistet und das Vereinbarte im Zweifel beweist. Zu diesem Zweck hat das Ressort Forschung & Transfer Musterverträge entworfen, die an jedes einzelne Projekt angepasst werden können. Bei Vertragsverhandlungen, Vertragsmodifikationen und auch beim Erstellen neuer Verträge unterstützt Sie das Ressort Forschung & Transfer.

Kontakt

Ass.jur. Susanne von Ameln
Stabsstellenleitung Forschung Rechtsreferentin für Forschung und Transfer

Erfindungen und Patente

Innovative Forschungs- und Entwicklungsleistungen sind wesentliche Kernkompetenzen der Hochschule Niederrhein. Kreativität und technisches Know-how der Forscherinnen und Forscher führen immer wieder zu Hochschulerfindungen, die ein Potenzial zur Verwertung aufweisen.

Seit der Novellierung des Arbeitnehmererfindungsgesetzes im Februar 2002 sind Hochschulmitarbeiter/-bedienstete verpflichtet, ihre Diensterfindungen der Hochschule zu melden und auch sonstige Erfindungen mitzuteilen. Diensterfindungen werden auf Patentfähigkeit und wirtschaftliche Verwertbarkeit geprüft und können von der Hochschule in Anspruch genommen werden. Bei Inanspruchnahme erfolgt eine Patentanmeldung zumindest in Deutschland, deren Kosten von der Hochschule getragen werden. Bei einer wirtschaftlichen Verwertung der Erfindung erhält der Erfinder oder die Erfindergemeinschaft 30% der Bruttoeinnahmen.

Die Patentvermarktungsgesellschaft Provendis unterstützt die Hochschule im Prozess der Erfindungsbewertung, der Koordination der Patentierung und der Verwertung von Erfindungen.

Vorgehensweise bei einer Erfindung:

1. Beratung und Vorrecherche beim PatentScout.
2. Einreichung der Erfindungsmeldung  bei der Rechtsreferentin für Forschung.
3. Prüfung der Erfindung auf ihr Vermarktungspotential und ihre Patentfähigkeit durch die Provendis GmbH.
4. Inanspruchnahme oder Freigabe der Erfindung durch die Hochschule (Entscheidung im Präsidium).

Erfindersprechstunde

Jeden ersten Dienstag im Monat werden Beratungs- und Informationsgespräche über Erfindungen und Schutzrechte für Angehörige und Studierende der Hochschule in Krefeld, Reinarzstraße 49, Raum A113E angeboten. Davon abweichend können Sie gerne individuelle Gesprächstermine mit dem PatentScout vereinbaren.

Kontakt

Karla Kaminski, Dipl.-Biol.
Referentin für Forschungsförderung

Existenzgründung

Die Hochschule Niederrhein sieht Existenzgründungen als wichtigen Schwerpunkt im Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft an. Basierend auf einer innovativen Idee kann Wissen in tragfähige Geschäftsmodelle und marktreife Produkte umgewandelt und in die Wirtschaft getragen werden.

Ziel der Hochschule ist die Etablierung einer praxisnahen Existenzgründungskultur, um fachbereichsübergreifend für das Potential wissens- und technologiebasierter Existenzgründungen zu sensibilisieren. Insbesondere stehen hierbei forschungsbasierte Gründungen im Fokus. Zurzeit erarbeitet die HN ein Konzept zur grundlegenden Unterstützung von Gründungsvorhaben.

Eine Eingangsberatung erhalten Gründungsinteressierte bei der Initiative Get-up – Start-up der Hochschule Niederrhein. Das Ressort Forschung und Transfer ist Ansprechpartner für die Beratung zu Fördermitteln im Bereich Existenzgründung. Durch folgende Bundes- und Landesprogramme werden innovative Gründungskonzepte finanziell unterstützt:

EXIST Gründerstipendium

Mit dem EXIST-Gründerstipendium werden Studierende, Absolvent*inn*en und Mitarbeitende, die sich in der Vorbereitung einer Unternehmensgründung befinden, bei der Erstellung eines tragfähigen Businessplans sowie der Entwicklung marktfähiger Produkte und innovativer Dienstleistungen unterstützt. Die Gründungsidee muss eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder eine neuartige innovative Dienstleistung umfassen.

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EXIST Forschungstransfer

Gründungsteams deren Idee aus dem High-Tech-Bereich stammt und technisch besonders risikoreiche und aufwändige Entwicklungsarbeiten erfordert, können durch das Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer unterstützt werden. Diese Förderrichtlinie wendet sich vor allem an wissenschaftliche Mitarbeiter/innen aus der Forschung. 

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Start-up Transfer.NRW

Mit dem Programm Start-up Transfer.NRW werden Gründungsinteressierte gefördert, die ihre auf FuE-Ergebnissen oder Forschungs-Know-How basierenden Geschäftskonzepte zur Marktreife weiterentwickeln und den Businessplan weiter ausarbeiten. Das Programm richtet sich an Hochschulabsolvent(inn)en und Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen.

Details

Kontakt:

Nina Hauptmann
Wiss. Mitarbeiterin Projekt EXIST-Förderung