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Gesundheitsrisiko Schicht- und Nachtarbeit

 

Thomas Langhoff, Professor für Arbeitswissenschaft und Human Resources an der Hochschule Niederrhein, stellte die Ergebnisse einer Studie zur Schichtarbeit unter mehr als 2.500 Beschäftigten in Süddeutschland vor. Evolutionsbedingt sind die aktiven Phasen des Menschen an die hellen Tageszeiten angepasst, dagegen ist bei Dunkelheit die Schlafqualität höher und der Körper regeneriert sich umfassender. 

 

Ist Nachtschicht nicht zu vermeiden, werden kurze Nachtschichtblöcke von 2-3 Tagen in Abfolge mit längeren Tages- und Freischichten und ein Frühschichtbeginn nicht vor 6 Uhr empfohlen. Bei künstlicher Beleuchtung ist das Lichtspektrum entscheidend für die gesundheitliche Wirkung. Leichte warme Mahlzeiten, die den Körper zur Nachtzeit nicht belasten, sollten im Betrieb bereitgestellt werden, da die Beschäftigten dies nicht selbst leisten könnten.

 

Ein Interview beim SWR1 mit Prof. Dr. Langhoff und Presseberichte können Sie hier aufrufen:  

 


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