Aktuelle Projekte


MINTcoach

Verbundvorhaben: Individuelle Intervention bei Schülerinnen zur Erkennung und Förderung von MINT-Begabungen

Teilvorhaben: Genderdidaktisch-psychologisches Konzept, Interventionsphase, Evaluation

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Projektlaufzeit: 01.07.2017 bis 30.06.2020 (FKZ 01FP1610)

Projektförderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms „Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung“

 

Ziel des dreijährigen Projekts ist es, wirkungsvolle Interventionsformen durch digitale Medien zu identifizieren, um die gendergerechte und MINT-affine Berufsorientierung von Mädchen zu unterstützen. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) werden seltener von Mädchen in der Schule gewählt. Sie entwickeln früh ein geringes MINT-Selbstkonzept, obwohl die Noten keine geringeren Fähigkeiten widerspiegeln.

 

Über 1,5 Jahre werden Schülerinnen der Klassenstufen 6 und 7 verschiedener Schultypen mit MINT-Aufgaben versorgt. Durch Begleitevaluation wird sichergestellt, dass die Interventionen auf die Interessen der Mädchen abgestimmt bleiben. Die Verbundkoordination übernimmt die Hochschule Trier, Umweltcampus Birkenfeld. Sie verantwortet technisches Konzept und Umsetzung. Das A.U.G.E. Institut übernimmt die Entwicklung des genderdidaktisch-psychologischen Konzepts und die Evaluation.

 

Das Projekt ist Teil der Netzwerk-Initiative „Komm, mach MINT“ im Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen, die sich bundesweit dafür einsetzt, Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe zu begeistern.

 



HYGRE KH

Reinigung im Krankenhaus an der Schnittstelle von Arbeitssicherheit und Hygiene

Das Projekt soll die möglichen Selbst- und Fremdgefährdungen der Reinigungskräfte in Arbeitssicherheit und Hygiene im Arbeitsprozess auf Verhaltensebene analysieren. Zudem werden die Reinigungskräfte nach ihrem Grundwissen zu Sicherheit und Hygiene befragt. Aus den Daten sollen Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet werden.

 

Das einjährige Projekt wird von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gefördert. 


Competentia

Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein

Das im Juni 2013 gegründete Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittlerer Niederrhein wird mit Mitteln des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Träger ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) für den Kreis Viersen mbH.

 

Das Kompetenzzentrum hat sich zum Ziel gesetzt, die regionale Frauenerwerbsquote und Familienfreundlichkeit innerhalb der Berufswelt zu erhöhen, um die berufliche Gleichstellung voran zu treiben und gemeinsam mit ansässigen Unternehmen und Institutionen dem wachsenden Fachkräftebedarf zu begegnen.

 

Unter der Projektleitung von Frau Birgit Weber, Institutsmitglied des A.U.G.E., unterstützt Competentia kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Planung und Umsetzung von effektiven und innovativen Maßnahmen durch umfassende Information und Beratung, Hilfestellung bei Förderanträgen oder der Vernetzung von Initiativen am Mittleren Niederrhein.

 

Das Themenspektrum umfasst flexible Arbeitszeitmodelle, Vereinbarkeit von Familie/Pflege und Beruf, Wiedereinstieg von Berufsrückkehrerinnen und Unterstützung bei der Personalgewinnung und wird fortlaufend erweitert. Mit Blick auf den demographisch bedingten Fachkräftemangel werden Unternehmen für eine lebensphasenorientierte Personalpolitik sensibilisiert und bei der Umsetzung von Maßnahmen unterstützt.