„Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Bauen und Mineralische Stoffkreisläufe (ReMin)“ im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung – FONA³“

Mit einer allein auf die Verwertung mineralischer Stoffströme ausgerichteten Wirtschaftsweise wird man jedoch das Potenzial einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft nicht vollständig ausschöpfen. Vielmehr sind in allen Phasen des Wertschöpfungskreislaufs neue Ansätze zu erforschen, die einen Beitrag zur Erhöhung der Rohstoffproduktivität, z. B. durch die Erhöhung der Lebensdauer von Gebäuden und Bauteilen leisten. Das umfasst u. a. bereits in der Planungsphase den Einsatz von leicht demontierbaren Komponenten, die flexibel an sich ändernde Nutzungsansprüche angepasst werden können oder die Vermeidung bzw. Substitution von Baustoffen, die eine spätere Wiederverwendung oder ein Recycling erschweren.

 

Die Entwicklung neuer Ansätze für eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft im Bauwesen erfordert die Einbindung aller relevanten Akteure aus dem Bausektor und den weiteren beteiligten Branchen, die für ihre spätere Umsetzung erforderlich sind (z. B. Rohstoffproduktion, -aufbereitung und -verarbeitung, Baustoffherstellung und -recycling, Entwurf und Planung, Hoch- und Tiefbau, Aufsichts- und Genehmigungsbehörden). Die Belange der Nutzer müssen bei der Entwicklung von Kreislaufsystemen von Anfang an berücksichtigt werden.

 

Diese Förderrichtlinie ist eine Maßnahme zur Umsetzung des BMBF-Forschungskonzepts „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft“ und ist Teil des Rahmenprogramms „Forschung für nachhaltige Entwicklung – FONA³“. Im Rahmen der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung trägt sie zur Mission „Nachhaltiges Wirtschaften in Kreisläufen“ bei.

 

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