Kompetenzzentrum für Angewandte Mykologie und Umweltstudien – KAMU

Am Niederrhein und in den angrenzenden Niederlanden hat der Pilzanbau eine lange Tradition. Gleiches gilt für die wissenschaftliche Kompetenz auf diesem Fachgebiet, vertreten durch die Gesellschaft für Angewandte Mykologie und Umweltstudien (GAMU) in Krefeld.


Die Hochschule Niederrhein hat es sich zum Ziel gesetzt, die gesellschaftliche, strukturelle und ökonomische Entwicklung vor allem in der „Region linker Niederrhein“ zu fördern und zur nationalen wie internationalen Reputation des Standortes in Wissenschaft und Forschung beizutragen.


Die Branche steht vor großen ökonomischen und ökologischen Herausforderungen, aber es ergeben sich auch neue Chancen aufgrund der steigenden Nachfrage nach mehr Genussvielfalt im Angebot an Speisepizen, neuer Erkenntnisse zum Gesundheitsnutzen von Heil- und Speisepilzen sowie der ökologischen Bedeutung von Nutzpilzen für geschlossene Stoffkreisläufe. Um dieses Potential zu bündeln und in nachhaltige Ergebnisse für Wissenschaft und Praxis umzusetzen, bedarf es einer effizienten, flexiblen Organisationsstruktur. Die entscheidenden Meilensteine zum Aufbau einer solchen Organisationsstruktur waren 2011 die Kooperation der GAMU mit der Lebensmitteltechnologie an der Hochschule Niederrhein und 2013 die Einwerbung von Drittmitteln über das Interreg-Projekt „FooDS“ der Euregio Rhein-Maas Nord.

Die wesentlichen Kennzeichen des neu gegründeten Kompetenzzentrums für Angewandte Mykologie und Umweltstudien (KAMU) sind:

  • die Zusammenführung der Fachgebiete Mykologie der Nutzpilze (Makromyceten) und Mikrobiologie mit dem Schwerpunkt auf Schimmelpilze (Mikromyceten)
  • seine interdisziplinär ausgerichtete Kerngruppe im Bereich der Pilzforschung
  • eine leistungsfähige Netzwerkgruppe mit einschlägigen Expertisen
  • aus Hochschulen, Universitäten, Unternehmen und Verbänden
  • graduierte und post-graduierte Ausbildungsoptionen

 

Das Kompetenzzentrum der Hochschule Niederrhein empfiehlt sich als Kooperationspartner für:

  • Speisepilzerzeuger im Erwerbsanbau
  • Lebensmittelunternehmen im Geschäftsfeld „Gesunde Ernährung“ und Produktinnovationen mit gesundheitlichem Zusatznutzen
  • Biotechnologieunternehmen im Bereich Naturstoffe.

 

Branchenunabhängig richten wir uns an alle

  • Unternehmen mit Aufgaben zur Verwertung von organischen Reststoffen im Sinne von geschlossenen Kreisläufen oder Betriebshygiene und -mikrobiologie, insbesondere im Schwerpunkt Schimmelpilze.