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Pflegestudie 2018 - Wege aus dem Fachkräftemangel in der stationären Altenpflege

Der Fachkräftemangel – insbesondere in der stationären Altenpflege – ist schon längst Realität und bei den Einrichtungen angekommen. Der demografische Wandel führt zu immer mehr Pflegebedürftigen, wobei gleichzeitig immer weniger junge Menschen für den Beruf in Frage kommen. Als wäre das nicht Herausforderung genug, trägt das schlechte Image des Pflegeberufs noch dazu bei, dass die Wahl der jungen Menschen immer seltener auf einen Pflegeberuf fällt. Im Ergebnis geht die Schere zwischen Nachfrage und Angebot in der pflegerischen Versorgung weiter auseinander. Spätestens seitdem im Krankenhaussektor die ersten Personaluntergrenzen greifen, werben Krankenhäuser proaktiv examinierte Pflegefachkräfte – auch von Einrichtungen der stationären Altenpflege – ab. Bei Gehältern, die rund 20 Prozent über dem der Altenpflege liegen, sind sie nicht selten erfolgreich. Die generalistische Ausbildung wird diesen Trend vermutlich noch verstärken, wenn es keine Anpassung in der Vergütung gibt.
Allenthalben wird nach Wegen aus dem Fachkräftemangel gesucht, wobei diese z. T. kontrovers diskutiert werden. Das hat uns dazu bewogen, der Frage der Praktikabilität verschiedener Lösungsansätze im Rahmen einer Online-Befragung bei über 400 personalverantwortlichen Mitarbeitern von stationären Altenpflegeeinrichtungen nachzugehen.
Wir hoffen, mit der vorliegenden „Pflegestudie 2018 – Wege aus dem Fachkräftemangel in der stationären Altenpflege“ einen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Situation zu leisten und die öffentliche Wahrnehmung sowie die politische Diskussion zu bereichern. Daher wünschen wir den Lesern eine interessante Lektüre.

 

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