Forschung, Projekte und Kongresse am Fachbereich Gesundheitswesen

Neben der Lehre ist eine anwendungsorientierte und interdisziplinäre Forschung die zweite wichtige Säule der Hochschule Niederrhein. An dieser Stelle finden Sie einen direkten Zugang zu den Forschungs- und Transferaktivitäten des Fachbereichs Gesundheitswesen. 

 

Kompetenzzentren des Fachbereichs


Ausgewählte Projekte und Veranstaltungen


Standards zur Unterstützung von eCommerce im Gesundheitswesen


Gegenwärtig findet im Gesundheitswesen eine Vielzahl unterschiedlichster eStandards Anwendung. Das Projekt eCommerce im Gesundheitswesen bietet die Chance eine Interoperabilität dieser vorhandenen Standards herzustellen und in der Folge erhebliche Wirtschaftlichkeitspotentiale zu realisieren. Ein wesentliches Projektergebnis liegt in der Entwicklung konkreter Orientierungs- und Implementierungsleitfäden als Voraussetzung für die Schaffung suffizienter Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Sektoren und Unternehmen. In einem Democenter, das die Realumgebung simulieren soll, werden möglichst viele Akteure der Logistikkette auf Basis der Soll-Prozessanalyse und des Implementierungsleitfadens sowie anhand eines Pflichtenheftes interoperabel vernetzt.


Berechnung krankenhausspezifischer Mortalitätsratios der Krankenhäuser in Deutschland


Krankenhausspezifische standardisierte Mortalitätsratios (Hospital Standardized Mortality Ratios - HSMR) werden trotz kritischer Diskussion international als Indikatoren für Ergebnisqualität und Patientensicherheit genutzt. Eine flächendeckende Erhebung der HSMR in Deutschland wurde bisher nicht durchgeführt. Ziel des Vorhabens ist die Berechnung der risikoadjustierten Sterblichkeit für alle deutschen Krankenhäuser.


Potentiell vermeidbare Krankenhausaufnahmen bei chronischen Erkrankungen in Deutschland


Ambulant-sensitive chronische Erkrankungen, wie Herzinsuffizienz und Diabetes mellitus, gelten bei adäquater ambulanter Therapie als gut kontrollierbar, weshalb Krankenhausaufnahmen mit diesen Hauptdiagnosen potentiell vermeidbar sind. Bevölkerungsbezogene Raten ambulant-sensitiver Krankenhausaufnahmen werden international als Indikatoren für Zugang und Qualität der ambulanten Versorgung genutzt. Ziel des Forschungsprojektes ist die Berechnung von ambulant-sensitiven Aufnahmehäufigkeiten auf kleinräumiger Ebene, deren Analyse in räumlicher und zeitlicher Hinsicht, sowie die Ermittlung von möglichen Determinaten in vulnerablen Populationen. 

  • Ansprechpartner: Johannes Pollmanns

AKTIN - Verbesserung der Versorgungsforschung in der Akutmedizin in Deutschland durch den Aufbau eines Nationalen Notaufnahmeregisters


Über die Beteiligung von deutschen Krankenhäusern an der Notfallversorgung existieren keine bundesweiten Daten. Außer stichprobenhaften Datenerhebungen im Rahmen von einzelnen Umfragen oder Studien sind keine regelmäßigen und einrichtungsübergreifenden Datensammlungen in der klinischen Notfallmedizin vorhanden. Eine Verbesserung der medizinischen Versorgung der geschätzt über 21 Millionen Notfallpatienten pro Jahr durch Versorgungsforschung, Qualitätssicherungsmaßnahmen und Gesundheitssurveillance sind daher aktuell im Bereich der innerklinischen Notfallmedizin kaum möglich. Mit dem Verbundforschungsprojekt "Verbesserung der Versorgungsforschung in der Akutmedizin in Deutschland durch den Aufbau eines Nationalen Notaufnahmeregisters", kurz AKTIN, sollen die Grundlagen für ein nationales Notaufnahmeregister erarbeitet werden.

  • Ansprechpartner: Prof. Dr. Saskia Drösler, Prof. Dr. Sylvia Thun, Johannes Pollmanns

KSFE 2017 - 21. Konferenz der SAS Anwender in Forschung und Entwicklung


Die KSFE ist eine Plattform zum Austausch und Dialog für Anwender der Statistik-Software SAS und wird vom 08.03. - 10.03.2017 am Fachbereich Gesundheitswesen der Hochschule Niederrhein ausgerichtet. Schwerpunkte der Veranstaltung sind Neuerungen und Erfahrungen in der Anwendung von SAS, mit besonderem Schwerpunkt auf Anwendungsbeispielen aus Public Health, Medizin, Biometrie, Wirtschafts-, Geo- und Sozialwissenschaften. Abgerundet wird die Konferenz durch Tutorien, Übersichtsvorträge sowie Hinweisen zur Nutzung von SAS in Ausbildung und Lehre. Hierzu laden wir herzlich nach Krefeld ein. 

  • Ansprechpartner: Prof. Dr. Maria Weyermann, Johannes Pollmanns

Weitere Forschungsaktivitäten und Projekte des Fachbereichs finden Sie auf den Webseiten der Professoren sowie den Seiten der Kompetenzzentren.