Hochschul- und Mediendidaktik

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Kontakt Hochschuldidaktik

Dr. Sylvia Ruschin
Hochschuldidaktik
Torben Gebhardt, M.A.
Konzeption und Pilotierung des Projektes "Ankommen in der Lehre"

Kontakt Mediendidaktik

Pia Annas, B.Sc.
Mediendidaktikerin im Fachbereich Chemie Projekt „digitaLe“
Mediendidaktikerin im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik Projekt „digitaLe“
Solange Landau, M.A.
Mediendidaktikerin in den Fachbereichen Oecotrophologie & Sozialwesen Projekt „digitaLe“
Stefanie Masella, M. Sc.
Mediendidaktikerin im Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik Projekt „digitaLe“
Mediendidaktikerin im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Projekt „digitaLe“
Mediendidaktikerin in den Fachbereichen Wirtschaftsingenieurwesen & Gesundheitswesen Projekt „digitaLe“

Gute Lehrpraxis aus verschiedenen Fachbereichen

Sie sind auf der Suche nach Ideen und Anregungen für Ihre Lehre? Good Practice-Beispiele und Erfahrungen anderer Lehrender aus verschiedenen Fachbereichen an der HN finden Sie hier. Bei Ihrer eigenen Ideenfindung, Konzeption und Planung unterstützen wir Sie gerne hochschul- und /oder mediendidaktisch. Wenn auch Sie Beispiele guter Lehre haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Peer-Review-Verfahren in der Informatik FB03

Prof. Dr.-Ing. Jens Brandt, Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

Anlass des Lehr-/Lernprojektes

Das Schreiben und Lesen von Computerprogrammen sind wechselseitig abhängige Kompetenzen, die für die Entwicklung von Software essentiell sind. Mit diesem Lehrvorhaben sollen diese Kompetenzen in den Modulen Praktische Informatik 1/2 im Bachelorstudiengang Elektronik gestärkt werden.

Lösung

Zentraler Ansatzpunkt dieses Lehrprojektes ist die Nutzung (1) digitaler Peer-Reviews sowie (2) Reviews dieser Reviews durch den Lehrenden. Diese werden in einem didaktischen Konzept zur Verzahnung der Präsenz- und Selbstlernphasen eingesetzt. In Kleingruppen bearbeiten die Studierenden zunächst eine Programmieraufgabe. In einem zweiten Schritt sind die Arbeitsgruppen aufgefordert, die Arbeitsergebnisse anderer Gruppen (anonym) zu sichten und Feedback zu üben. In einem dritten Schritt erhalten die Gruppen von der Lehrperson Feedback auf die gegebenen Reviews.

Vorteile

Den Studierenden wird ein Perspektivwechsel ermöglicht, in dem sie eigene und fremde Fehler reflektieren und daraus lernen.

Sie konstruieren selbstgesteuert im kollaborativen Arbeitsprozess Wissen und trainieren Ihre Problemlösekompetenz. Durch den Review-Prozess bauen sie Feedbackkompetenz aus. Zudem stellt der digital gestützte Umgang mit Reviewprozessen ein zentrales Merkmal einer akademischen Medienkompetenz dar. Durch das Dozentenfeedback wird eine Validierung der Ergebnisse geleistet. Durch die Nutzung der digitalen Lehrplattform Moodle kann die Realisierung mit vertretbarem Organisationsaufwand sowie die Anonymisierung des Prozesses geleistet werden.

Herausforderungen

Es gilt, eine Akzeptanz für diesen Arbeitsprozess bei den Studierenden zu schaffen. Zudem müssen Studierende sowie Lehrende sich in Formen des konstruktiven Feedbacks und in den Umgang mit den digitalen Medien einüben, über die der digitale Feedbackprozess organisiert ist.

Digitale Medien

Der Prozess wird ausschließlich über Moodle und die Aktivität Gegenseitige Beurteilung abgebildet. Diese ermöglicht das Einreichen, Verteilen, Bewerten durch die Studierenden sowie das Beurteilen durch den Lehrenden.Da über Moodle bislang kein Gruppenmodus für diese Aktivität verfügbar ist, arbeiten die Kleingruppen mit Teamleitungen, die dann stellvertretend für die Gruppe Einreichungen etc. vornehmen.

Kompetenzen prüfen in Projekten FB04

Lehrprojekt „Kompetenzprüfung durch kooperative und digitale Projektarbeit“
Prof. Dr. Marc Gennat

Herausforderung

Klausuren stellen nach wie vor die überwiegende Prüfungsform in der ingenieurwissenschaftlichen Lehre dar. Dabei haben sich durch den rapiden Wandel der Rahmenbedingungen sowohl die Anforderungen an die Absolvierenden, als auch die Kompetenzen der Studierenden signifikant geändert. Trotzdem ist die Prüfungsform regelmäßig die gleiche wie vor Jahrzehnten.

Lösung

Die Lehrinnovation „Kooperative und digitale Projektarbeit statt Klausur“ adressiert dieses Problem. Die heute nachgefragten Kompetenzen in einer immer vernetzteren Arbeitswelt können nicht in einer „pen-and-paper“ Klausur abgefragt werden, da sowohl die Zeit als auch das zur Verfügung stehende Equipment in der Klausur begrenzt sind.

Wird als Prüfung eine Gruppenarbeit von fünf Studierenden mit einem Bearbeitungsfenster von zwei bis drei Wochen durchgeführt, so wird der langfristige Lernerfolg hierbei viel größer sein, da nicht nur Fachwissen abgefragt wird, sondern an einem praxisnahen Beispiel (beispielsweise ein digitaler Demonstrator oder eine „Hardware in the Loop“-Simulation einer großtechnischen Anlage) das Fachwissen direkt erprobt und angewendet werden kann.

Vorteile

Die Studierenden sollen mit einem tiefen Verständnis sowohl für die Fragestellung als auch für die Ausarbeitung des Lösungsweges inklusive des Scheiterns an verschiedenen Stellen aus der Prüfung gehen bzw. die Projektarbeit beenden. Theoretische Aspekte werden ebenso abgefragt und das Verständnis durch direkte praktische Auswirkungen deutlich verbessert.

Nachteile

Die Ausarbeitung von Aufgabenstellungen ist eine der großen Herausforderungen und könnte das Konzept der Prüfungsform insgesamt in Frage stellen. Aufgaben müssen hinreichend komplex, aber lösbar sein. Zusätzlich darf es keine Musterlösung im klassischen Sinne geben.

Details

Das Konzept der neuartigen Kompetenzprüfung soll im Fach Regelungstechnik – Pflichtfach für alle FB04-Studierende – in einem einwöchigen Projekt in der vorlesungsfreien Zeit durchgeführt werden.

Der Abschluss des Projektes, das in Zweiergruppen durchgeführt wird, wird eine Ergebnispräsentation und ein kurzes Fachgespräch mit jedem Studierenden sein. Als Aufgabenstellungen werden zurzeit drei simulierte Anlagen und ein Demonstrator vorbereitet.

Stolpersteine

Aufgrund der beschränkten Ressourcen wird diese Prüfungsform nicht für alle Studienrichtungen angeboten werden können. Es ist geplant, mit den Studienrichtungen/-gängen Mechatronik und Produktionstechnik in 2020 zu beginnen.

Die Evaluierung der Aufgabenstellungen steht noch komplett aus und könnte noch einiges an Nacharbeiten bedeuten.

Beteiligt

Unterstützt und mitentwickelt wurde die Idee von Janina Tosic, die bis Anfang 2017 an der Hochschule Niederrhein im Bereich der Lehrdidaktik beschäftigt war.

Links / Hinweise

Die Lehrinnovation wurde für das Fellowship Innovation in der digitalen Hochschullehre 2016 durch den Stifterverband ausgewählt. www.stifterverband.org/lehrfellows/2016/gennat

Forschen lernen in Projekten FB 05

Lehrprojekt "Langzeitstudienprojekte – Forschen lernen durch forschendes Lernen", Prof. Dr. Georg Wittich

Herausforderung

1. Wie kann man wissenschaftliches Arbeiten bzw. Forschen systematisch, anwendungsorientiert und flächendeckend vermitteln?
2.Inwieweit ist es möglich studentische Kräfte nachhaltig für eigene, komplexe Forschungsprojekte einzubinden?

Lösung

  • Curricular verankerte Langzeitstudienprojekte über 3 Semester ermöglichen eine längerfristige intensive Befassung der Studierenden mit einemspezifischen Forschungsthema und den Aufbau einer „Generationenkette“
  • Sicherstellung einer Basisqualität der zu vermittelnden Lehrinhalte/Lernerfahrungen bei Einsatz verschiedener Dozenten durch Projektleitlinie
  • Zielvereinbarungen als Basis für die Bewertung der Studienleistungen

Vorteile

  • Lange Projektdauer ermöglicht das praktische Erfahren unterschiedlicherPhasen des wissenschaftlichen Arbeitens (Planung, Umsetzung, Frustration, Ausdauer, Präsentation und Diskurs, Publikation)
  • Motivation der Studierenden durch erkennbaren eigenen Einfluss auf denFortgang und die Ergebnisse des Projektes
  • Wegfall des semesterbezogenen Denkens und Handelns bei Studierenden
  • Weitergabe des erarbeiteten Wissens an die nächste Genration ermöglicht kontinuierliche, dauerhafte Arbeit und Weiterentwicklung eines Forschungsthemas ohne starke Brüche durch „Personalwechsel“

Nachteile

  • Hoher Betreuungsaufwand für Lehrende (individuelleProjektteambetreuung)
  • Aufwändiger – wenn auch realitäts- und praxisnaher – Bewertungsprozessdurch Zielvereinbarungs- und Bewertungsgespräche

Details

  • Curricular verankerte Langzeitstudienprojekte in Bachelor- und MasterPO
  • Bachelor-Langzeitprojekt:3.-5. Studiensemester – Workload 3 KP/Semester – Ergebnispräsentationund -diskussion im Projektplenum sowie in Betreuungsgesprächen –Bewertung auf Basis definierter Kriterien mit Bewertungsgespräch –Publikationen als Arbeitsergebnis mehrerer Generationen möglich
  • Master-Forschungsprojekt:1.-4. Studiensemester (incl. Thesis) – Workload (1.-3. Sem) 30 KP –Kontrolle durch Präsentationen mit wiss. Diskurs im Masterseminar –Bewertung (qualitativ) auf Basis von Zielvereinbarungsgesprächen und Semesterberichten – Publikation(svorlage) oder Präsentation auf wiss.Tagungen als Ziel im FP3

Stolpersteine

  • Einheitliche, gerechte Behandlung aller Studierenden durch verschiedene Prüfer/Betreuer bedarf langwieriger Abstimmungen und Diskussionen
  • Gleichmäßige Verteilung der Lehrlast auf alle Projektanbieter vs. Wahlverhalten der Studierenden

Beteiligt

Umsetzung: alle Lehrenden des Fachbereichs Oecotrophologie (Angebot feiwillig)
Koordination der Weiterentwicklung: Langzeitprojekt-Kommission unter Leitung von Prof. Heidbüchel
 

Mathematik-Übungszettel online FB05

Lehrprojekt „Nicht-triviale Mathematik-Übungszettel online“
Prof. Dr. Christof Menzel

Herausforderung

  • Wie kann man Mathematik-Übungsaufgaben mit wenig Aufwand online so stellen, dass sie automatisch symbolisch ausgewertet werden?
  • Wie soll in Zeiten allgegenwärtiger Software-Systeme für alle mathematischen Probleme der Praxis die Mathematik-Lehre an Fachhochschulen aussehen?

Lösung

Es gibt m.W. noch keine für mich befriedigende Lösung. Ich habe zurzeit einen Ansatz mithilfe des Softwaresystems WIRIS gefunden. Dies ermöglicht die Konstruktion von Übungsaufgaben durch die Lehrenden mit relativ wenig Einarbeitungsaufwand durch die Lehrenden sowie die Eingabe von symbolischen Lösungen durch die Studierenden mit dem Aufwand, den auch der WORD-Formeleditor verlangt.

Es gibt auch noch keine für mich befriedigende fachdidaktische Lösung des Problems sich dahinter verbergenden Problems: Ist eine klassische Mathematik-Vorlesung mit Theorie, Aufgaben und Tutorien das Richtige oder reine Zeitverschwendung?

Vorteile

  • Aktivierung in Mathematik-Lehrveranstaltungen kann nur und aus-schließlich gelingen, wenn die Studierenden die Mathematik kreativ nachvollziehen. Dies geschieht üblicherweise auf dem Weg über Übungsaufgaben.
  • Die Studierenden müssen verpflichtet werden können, die Aufgaben zu bearbeiten und zu einem gewissen Prozentsatz korrekt zu lösen, ohne (allzu viel) abzuschreiben.
  • Das System ermöglicht dies auf dem bisher höchsten Niveau, ohne eine Vielzahl an Tutoren beschäftigen zu müssen.

Nachteile

  • Kosten
  • Notwendige Einarbeitung durch Lehrende und Studierende sowie weiterer Wartungsaufwand
  • So, wie von mir geplant, handelt es sich nicht um eine didaktische Neu-erung, sondern nur eine Automatisierung bestehender Prozesse.

Details

  • Ursprünglich war der Einsatz von JACK (ein computergestütztes Übungs- und Prüfungssystem) geplant. Der Schwenk auf den Test von WIRIS kam, als sich JACK für meine Zwecke als ungeeignet herausstellte.
  • WIRIS (ein kommerzielles Produkt der Firma Maths for More) ermöglicht die Eingabe von rein symbolischen Aufgaben und kann in gewissem Umfang rein symbolische Lösungen mittels eines eingebauten Computeralgebrasystems (CAS) auswerten. Darüber hinaus kann WIRIS auch handschriftliche Eingaben in symbolische Ausdrücke übersetzen und dann auswerten, so dass das Erlernen eines Umgangs mit einem Formeleditor für die Studierenden auch (teilweise) umgangen werden kann. WIRIS- Aufgaben können in Moodle-Tests integriert werden. Wie jedes CAS erfordert WIRIS eine Einarbeitung in Funktionsumfang und Syntax des CAS sowie den Umgang mit einem dem WORD-Formeleditor ähnlichen Eingabeeditor für Aufgaben.
  • Es gibt andere Ansätze, welche gewisse größere Nachteile haben, bspw. Aufgaben in Moodle und ähnlichen Lernplattformen, „MathWeb“ (Projekt Giebermann), OMB+, JACK und sicherlich ähnliche die mir nicht bekannt sind.)

Stolpersteine

Stolpersteine sind vor allem organisatorisch-finanzieller Natur:

  • Der Bereich E-Learning ist personell unterbesetzt.
  • Durch Befristung von WissMA- und SHK-Stellen geht das Know-How nach Ablauf einer Stelle wieder verloren.
  • Kosten: Das System ist zu teuer, um es „nur“ auszuprobieren. Dies stellt für den echten Einsatz ein gravierendes Hindernis dar (Henne-Ei-Problem: Wann soll man mehr Arbeitszeit investieren und eine lauffähige Version gestalten? Wann soll man kaufen?)
  • Mangelnde Entlastung auf Seiten der Lehrenden führt zur Verschiebung.

Beteiligt

Beteiligt sind und waren:

  • Prof. Dr. Großmann, FB 05
  • Cand. Oec. Maria-Sophie Schulz (SHK, FB05) (Stelle ausgelaufen)
  • B.Sc. Sarah Tervooren (ehemals FB05, WissMA bei E-Learning) (Stelle ausgelaufen)
  • Das Team E-Learning mit allgemeinem Support. VP I mit einer zwischenzeitlich ergangenen Zusage, das System WIRIS für eine praktische Erprobungsphase (zunächst für einen FB) anzuschaffen.

Links / Hinweise

JACK: Projekt der UDE unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Goedicke. Das Hauptaugenmerk des Projektes liegt, soweit mir bekannt, auf dem automatischen Auswerten von Programmieraufgaben. Link: http://www.s3.uni-duisburg-essen.de/jack/

OMB+: Online Mathematik Brückenkurs. Dieses System wird an der HN eingesetzt als Angebot für Studierende mit Anfangsschwierigkeiten in Mathematik. Link: https://www.ombplus.de/ombplus/public/index.html

Das MathWeb ist ein von Prof. Dr. Klaus Giebermann entwickeltes, hauptsächlich auf JavaScript basierendes System von Übungsaufgaben zur Mathematik. Es setzt intensive JavaScript-Kenntnisse auf Seiten des Entwicklers voraus. Link: https://www.ombplus.de/ombplus/public/index.html

Der vorliegende Workshop entstand als Ergebnis eines Kleinprojektes JACK&05 an der Hochschule Niederrhein, gefördert im Rahmen der Projektreihe „Digitalisierung in der Lehre ausprobieren“ der Jahre 2016 bis 2018. Abschlussbericht auf Anfrage erhältlich.

WIRIS ist eine grafische Umgebung der Firma Maths for More (http://www.wiris.com/en/contact)  u.a. für das Stellen und automatische Auswerten von Mathematikaufgaben. Es kann in Moodle integriert werden.

Digitale Beratung Studierender FB06

Digitale Beratung im Rahmen des digitalen Lehr-/Lernarrangements 
learning4now, Prof. Dr. Werner Heister

Herausforderung

Die Herausforderung zur Entwicklung eines speziellen Beratungskonzeptes innerhalb des vom Verfasser konzipierten und im Einsatz befindlichen digitalen Lehr-/Lernarrangements learning4now (komplett digitalisierte Lehre) lautet: Wie gelingt die digitale Beratung Studierender im Rahmen digitalisierter Lehre und schafft Mehrwert?

Lösung

Die entsprechende wissenschaftliche Recherche und die Durchführung eines Benchmarkings zum Thema digitaler Beratungskonzepte führt zu unterschiedlichen Vorgehensoptionen: Es gibt digitale Lösungen, die sich ergänzend oder alternativ genutzt werden können (Online-Sprechstunde, Skype Meeting, Telefonkonferenz, Chat, E-Mail-Sprechstunde, 24 - Stunden - Sprechstunde (Hotline), FAQ etc.). Diese mussten fachlich konzipiert, technisch umgesetzt und getestet werden, um dann ein individuelles Konzept für die langfristige Verwendung zu finden. 

Die hinter den Lösungen stehenden digitalen Tools sind im Wesentlichen die, die auch im Rahmen der digitalen Lehre Verwendung finden. Insofern sind sie den digital Lehrenden in der Regel vertraut. 

Vorteile

Die Vorteile der digitalen Beratung liegen insbesondere in folgenden Aspekten:

  • Die Ratsuchenden erhalten eine deutlich schnellere Beratung. Im Extremfall kann eine eingehende Anfrage sofort mit einem direkten Beratungsformat beantwortet werden, z.B. können Ratsuchende sofort mittels Zusendung eines Links in einem Beratungsraum in Adobe Connect eingeladen werden.
  • Sie werden unabhängig vom Ort beraten, gleich wo sie sich aufhalten, sie benötigen lediglich eine Internetverbindung, um sich z.B. zu einer Adobe Connect Sitzung einzuwählen.
  • FAQ - Listen und Hotlines, die von mehreren Personen (auch Mitstudierende) bedient werden, sind sogar als unabhängig von der Zeit anzusehen.
  • Die Beratung wird standardisiert.
  • Die gemeinsame Nutzung und Bearbeitung von Materialien ist möglich. So kann z.B. Gemeinsam an einer Gliederung gearbeitet werden (Etherpad etc.).

Nachteile

Die grundsätzlichen Nachteile, wenn man nur digital miteinander kommuniziert, sind zu beachten: 

  • Fehlen des persönlichen, zwischenmenschlichen Austausches. 
  • Stärkere Überflutung durch Informationen.
  • Höhere Abhängigkeit von der Technik - sie muss funktionieren. 
  • „Permanente“ Erreichbarkeit.

Details

Im Einzelnen kommen im hier beschriebenen Konzept folgende Elemente zum Einsatz:

  • Online-Sprechstunde: Ratsuchende und Beratende treffen sich virtuell in einem Adobe Connect Konferenzraum (Lernräume) und tauschen sich mittels Kamerabild, Audio, Chat, Whiteboard, Option zum Dokumentendownload etc. aus.
  • Meeting mit einem Kommunikationstool wie Skype. Audio und Kamerabild.
  • Telefonkonferenz: Besprechung mittels Festnetzgeräten und Smartphones.
  • Chat: Beratung mittels geschriebenem Text in Echtzeit.
  • E-Mail-Sprechstunde: Gedankenaustausch im Rahmen einer Beratung mittels E-Mail (bzw. Social Media)
  • 24 - Stunden - Sprechstunde (Hotline): Schriftlicher Beratungsdienst, der 24 Stunden zur Verfügung steht, da sich die Mitglieder untereinander beraten (Kollaborationen Beratung)
  • FAQ: Antworten zu besonders häufig gestellten Fragen, häufig auftretenden Problemen (z. B. Ab wie vielen Punkte bestehe ich die Prüfung? Wie kann ich eine Klausureinsicht vornehmen?)
  • Die digitale Beratung wurde meinerseits für Studiengänge im FB 06 und FB 01 angeboten. Es handelt sich um Pflichtveranstaltungen, ich erreiche damit mehr als 500 Studierende pro Studienjahr.   

Stolpersteine

Voraussetzung der Methode ist es, die entsprechende Technik zu beherrschen. Das gilt insbesondere für das Webconferencing mit Adobe Connect. Manchmal müssen den Studierenden per Ferndiagnose sogar technische Hilfestellungen gegeben werden. 

Die Methode fordert Flexibilität und eine Serviceeinstellung. So sollte es zum Beispiel unbedingt die Prämisse sein, den Studierenden schnell helfen zu wollen. Dadurch kann es beispielsweise zu spontanen Einladungen für Begegnung im Conferencing System kommen, die per Mail oder Soziale Medien ausgelöst werden.

Beteiligt

Keine weiteren Personen.

Links / Hinweise 

Die Digitalisierung wird im Konzept learning4now in Anlehnung an das Konzept der Leuphana Universität Lüneburg wie folgt verstanden: 

  • Ein komplexes und breites Verständnis digitalen Handelns.
  • Digitalisierung umfasst „sowohl Lernarrangements - z.B. die Bereit-stellung von Lernarchitektur und -umgebung, Lernmaterialien und Lern-aufgaben als auch darüber hinaus gehende Prozesse der Planung, Verwaltung und Organisation von Lehre und Lernen, die Produktion und Distribution von Inhalten sowie die Unterstützung und Ermöglichung von Kommunikation, Kooperation und Kollaboration“;

www.leuphana.de/lehre/entwicklung/lehrprofil/digitale-lehre.html; 15.08.2019.

 

Formative Übungen in der Selbstlernphase FB07

Prof. Dr.-Ing. Maike Rabe

Anlass des Lehr-/Lernprojektes

Für die Studierenden werden formative Übungen in der Selbstlernphase angeboten. So wird den Studierenden die Möglichkeit geboten, begleitend zum Unterrichtsstoff prüfungsrelevante Inhalte zu vertiefen. Damit soll ein ‚cognitive overload‘ verhindert werden, der entsteht, wenn die Studierenden am Ende des Semesters den gesamten Lernstoff aufarbeiten. Zudem werden im Sinne des Inverted Classroom-Ansatzes die Mathematikanteile in Form digital gestützter Selbstlernphasen ausgelagert. So kann die gemeinsame Lehr-/Lernzeit in den Präsenzsitzungen effektiver genutzt werden. Diese Zeit steht dann für Rückfragen zu den Übungsaufgaben bzw. zur Besprechung von Problemen bei den Übungsaufgaben zur Verfügung.

Lösung

Wöchentlich werden Selbstlernaufgaben über die Moodle-Aktivität ‚Test‘ freigeschaltet. Diese Selbstlernaufgaben orientieren sich an den Inhalten, die in der jeweiligen Woche in den Präsenzsitzungen vermittelt wurden. Begleitend wird das Skript in Moodle hochgeladen. Über die Aktivität ‚Feedback‘ können die Studierenden Fragen an die Lehrende stellen und weitere Übungsaufgaben zu „Problemthemen“ anfragen. Die Tests werden passend zu den wöchentlichen Vorlesungsinhalten freigeschaltet und stehen darüber hinaus bis zum Zeitpunkt der Klausur zur Verfügung. Alle Aufgaben können beliebig oft in frei gewählter Reihenfolge und Auswahl bearbeitet werden Außerdem bieten bereitgestellte Lösungen die Möglichkeit zur Selbstüberprüfung. Dadurch können die Studierenden selbstgesteuert jederzeit mit dem Lernen beginnen. Nur die Feedbackmöglichkeiten sind jeweils an das Thema der Woche gebunden. Wenn die Studierenden in jedem Test mindesten 80% erreicht haben, erhalten Sie zusätzliche Aufgaben zur Klausurvorbereitung.

Vorteile

Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, sich

  • begleitend zum Verlauf der Lehrveranstaltung,
  • zeit- und ortsunabhängig und
  • weitestgehend selbstgesteuert

in prüfungsrelevante Inhalte einzuüben.

Das Selbstlernen wird dadurch unterstützt, dass sie über die Tests umgehend ein Feedback erhalten. Zudem können sie zu Zwecken der Selbstkontrolle nach einem absolvierten Test die Lösung einsehen. Durch die Möglichkeit sich formativ auf die Klausur vorbereiten zu können, kann einer Verdichtung der Lernlast zum Ende des Semesters entgegengewirkt werden.  Durch die Auslagerung der Mathematikübungen in eine freigestellte Selbstlernphase wird darüber hinaus mehr Zeit für andere Inhalte in der Präsenzlehre freigesetzt. So können weitere relevante Fachinhalte vermittelt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ein Einblick in das Lern- bzw. Übungsverhalten der Studierenden möglich wird (Welche Aufgaben/ Themen bereiten Schwierigkeiten?). Der Kurs bietet darüber hinaus ein hohes Transferpotenzial. So konnte er beispielsweise mit geringem Aufwand ins Englische übertragen werden.

Herausforderungen

Die Studierenden müssen für die Nutzung die Selbstlerneinheiten ‚begeistert‘ bzw. ‚aktiviert‘ werden.

Digitale Medien

Übungsaufgaben werden über die Moodle-Aktivität Test bereitgestellt. Der Prozess (Aufgaben freischalten und auf Feedback reagieren) kann ebenfalls über Moodle automatisiert gesteuert werden. Für das Einstellen der wöchentlichen Aufgaben sowie die Gestaltung des Kursraums (Anlegen der Aktivitäten) bietet sich die Unterstützung durch eine studentische Hilfskraft an.

Studis bewerten Studis FB07

Lehrprojekt „Studis begutachten Studis: Peer Review in der Lehre einsetzen“, Prof. Dr. Schwarz-Pfeiffer

Herausforderung

Wie kann das Peer-Review-Verfahren zwischen Studierenden gelingen?

Lösung

  • Studierende haben im Team während der Vorlesung eine Gruppenaufgabe bearbeitet. Diese Aufgabe wurde anschließend, außerhalb der Präsenzveranstaltung, von zwei anderen Teams begutachtet. 
  • Peer-Review wurde in Moodle durchgeführt und war Teil der Prüfungsleistung.

Vorteile

  • Durch das Peer Review haben die Studierenden gelernt konstruktiv Feedback zu geben, und mit diesem umzugehen, so dass sie ihre Kommunikations- und Kritikfähigkeit üben können.

Nachteile

  • Studierende haben dies als zeitraubende, zusätzliche Arbeitsbelastung angesehen. 

Details

  • Peer Review Verfahren wurde in der Vorlesung „Interkulturelles Management“ mit ca. 140 Studierenden (2. Semester) im deutschsprachigen Studiengang „Textil- und Bekleidungstechnik“ eingesetzt. Es handelt sich um ein Testatfach.
  • Peer-Review wurde anhand von vorgegebenen Kriterien durchgeführt
  • Jedes Team musste pro Woche zwei Peer Reviews durchführen. Durchführung hat das Team selbst organisiert.

Stolpersteine

  • Da der Sinn durch die Studierenden in Frage gestellt wurde, muss das Peer-Review-Verfahren anders in die Vorlesung eingebunden werden. 
  • Idee: Peer Review wird in Präsenzveranstaltung eingebunden, und Wissensvermittlung erfolgt außerhalb der Präsenzveranstaltung

Beteiligt

Stephanie Masella, Sarah Wieja, Joel Schüssler

Online Module CSR FB08

Prof. Dr. Martin Wenke (Hochschule Niederrhein/FB08)
Prof. Dr. Marie Brechbühler Peskova (Hochschule Bern, Schweiz)
PhD Iris Humala (HAMK, Finland)

Anlass des Lehr-/Lernprojektes

Corporate Social Responsibility (CSR) ist spätestens nach der EU-Berichterstattungspflicht für große Unternehmen ab 2017 ein wichtiges europäisches Managementthema. Unternehmen müssen Kompetenzen und Fähigkeiten entwickeln, um sich diesen neuen Herausforderungen stellen zu können. Entsprechend werden neue kompetente und qualifizierte Fachkräfte benötigt. Für Lehrende eröffnet diese Entwicklung sowohl Herausforderungen als auch Möglichkeiten, neue Wege zu entwickeln, um über das Thema Nachhaltigkeit und CSR zu lehren. Für Wirtschaftsstudierende und angehende Fachkräfte ist es zum einen wichtig zu verstehen, wie Unternehmen ihre strategischen Ziele im gegenwärtigen Geschäftsumfeld priorisieren und wie sie ihre strategischen Planungsprozesse anpassen können, zum anderen müssen sie verstehen, wie in einem internationalen Team, in einem internationalen digitalisierten Arbeitsumfeld ein Austausch von Wissen stattfinden kann.

Lösung

Mit dem Lehrinnovationsmodul CSR Online Module bieten drei Hochschulen internationalen Studierenden die Möglichkeit, sich auf ihre zukünftigen Berufe in einer digitalisierten Welt vorzubereiten. Das „Online Module CSR“ entwickelte die bestehende Lehrpraxis in zweierlei Hinsicht weiter: Zum einen wurde der internationale Aspekt von CSR durch die Kooperation mit den Partnern HAMK University of Applied Sciences (Finnland) und der Hochschule Bern (Schweiz) abgebildet, zum anderen „simulierte“ die ausschließlich online über das Lernmanagementsystem Moodle angebotene Lehre, die im modernen internationalen Management gängige virtuelle Kommunikationspraxis. In sechs Teams hatten die internationalen Studierenden die Möglichkeit, an virtuelle Besprechungen und Präsentationen in Adobe Connect teilzunehmen. Auch konnten die Studierenden in sogenannten „Coaching Sessions“ wöchentlich ein Coaching mit dem Supervisor des jeweiligen Blocks buchen. Die insgesamt drei Blöcke zu je vier Wochen wurden jeweils von einem Professor einer Hochschule geleitet. Innerhalb dieser Wochen mussten die Studierenden wöchentlich Einzel- und Gruppenarbeiten anfertigen und einreichen. Die Blöcke waren dabei thematisch inhaltlich gegliedert und sachlogisch entsprechend der regelmäßigen CSR-Strategieentwicklung und –umsetzung aufeinander bezogen:

CSR-Strategie: HAMK, FIN
CSR-Management: Hochschule Niederrhein, D
CSR und Konsumentenverhalten: Hochschule Bern, CH.

Vorteile

Das sogenannte Computer Supported Collaborative Learning (CSCL) hat als didaktische Methode das Lernen in Gruppen technologisch unterstützt. Studierende der beteiligten Hochschulen lernten auf diese Weise das komplexe Thema CSR für die unterschiedlichen Managementaspekte einzuordnen, die entsprechenden strategischen und operativen Ziele abzuleiten und deren Umsetzbarkeit zu beurteilen. Darüber hinaus lernten sie, konkrete Anwendungsszenarien zu entwickeln und machten Erfahrungen ähnlich strukturierter Projektkollaborationen in internationalen Teams, wie sie auch in zukünftigen Berufen der Studierenden gelebt werden. Dabei stellten sich die Studierenden in der Gruppenarbeit  Herausforderungen wie unterschiedliche Sprachen und Arbeitskulturen bzw. Vorgehensweisen.

Herausforderungen

Herausforderungen zeigten sich in den unterschiedlichen Semesterzeiträumen der drei Partnerhochschulen sowie in der Organisation des „boarding“ der Gaststudierenden auf das Lernmanagementsystem Moodle und der damit einhergehenden Koordination der Gruppen. Während des laufenden Moduls stellte sich vor allem die gruppeninterne Kooperation als Herausforderung für die Studierenden dar.

Digitale Medien

In einem virtuellen Raum, eingerichtet mit einem Forum, einem Adobe Connect Raum sowie einer Cloud zum Teilen von Dokumenten, konnten sich die Studierenden in ihren Gruppen den Herausforderungen des kollaborativen Lernens in einem internationalen Team stellen.

Empfehlung

Für ein Online Modul sollte ein ausreichendes Zeitbudget für die Planungsphase (inhaltliche Struktur, Lehr- und Lernmethoden, „Technik“, notwendige Materialien) eingeplant werden. Des Weiteren ist eine Pilot-Veranstaltung zum Testen sehr zu empfehlen. Online-Aufgaben sollten nicht zu umfangreich und die notwendige Bearbeitungszeit der Studierenden großzügig geplant werden. Darüber hinaus sollte ein direktes persönliches Coaching der Studierenden in den beteiligten Hochschulen vor Ort vorgesehen werden.

Aktivierung in Vorlesungen FB08

Lehrprojekt „Raus aus der Anonymität in Großveranstaltungen“
Regina Hahn

Herausforderung

Wie lassen sich bekannte Prinzipien und Methoden der aktivierenden Lehre bei einer Gruppengröße von über 300 Studierenden umsetzen?

Lösung

  • Aufbrechen der Großgruppen-Anonymität durch Bildung von Lerngruppen, die semesterbegleitend in und außerhalb der Veranstaltung zusammen arbeiten
  • Ermöglicht Anwendung und Adaption bekannter Methoden der aktivierenden Lehre

Vorteile

  • „Klassischer“ Mehrwert aktivierender Lehre: „vom Teaching zum Learning“ -  auch in einer Großveranstaltung
  • Deutlich höhere Motivation der Studierenden
  • Verstärkte Beteiligung an und in der Veranstaltung
  • Einbindung „ruhigerer“ Studierender, die sonst „in der Masse untergehen“

Nachteile

Siehe Stolpersteine

Details

  • Studierende aus 6 verschiedenen Studiengängen (Betriebswirtschaft (dual), Wirtschaftsinformatik (dual, Teilzeit), Internationales Marketing)
  • Pflichtveranstaltung 1. Semester
  • Wintersemester: ~300 Studierende, Sommersemester: ~200 Studierende
  • Ergänzung durch Tutorium und Repetitorium
  • Konkrete Maßnahmen
    • Zurücknahme und Optimierung frontaler Lehre (Arbeitsaufträge, Lernstopps etc.) zugunsten aktivierender Lehre und Selbsterarbeitung
    • Durchgängige Umsetzung grundlegender didaktischer Prinzipien wie Sandwich-Prinzip, Transparenz und Wiederholung (auch mit Hilfe von Blended Learning, z.B. in Form angeleiteter Übungsaufgaben und Tests im Moodle, Erstellung eines gemeinsamen Wikis etc.)
    • Anwendung etablierter Methoden für Großgruppen (Buzz Groups, Kurzstatistik, Zettelkasten etc.)
    • Bildung von Lerngruppen als Voraussetzung zur Adaption von Kleingruppen-Methoden wie Dialektik, Pro-Kontra-Diskussion, Expertengruppen, Take-Home-Messages, Selbstreflexion etc.

Stolpersteine

  • Hinreichend großer Veranstaltungsraum erforderlich, damit Kleingruppen ausreichend Platz zur gemeinsamen Erarbeitung haben
  • Detaillierte organisatorische Vorplanung erforderlich, um Verwirrung und Chaos zu vermeiden (z.B. beim Einsatz von Expertengruppen)
  • Durchhalten der Lerngruppen bis zum Ende des Kurses (Zahlen der (freiwilligen) Einreichungen nehmen im Laufe der Zeit immer weiter ab)
  • Digitalisierung der Veranstaltung (z.B. Online-Gruppenarbeit während der Veranstaltung), da kein ausreichend leistungsfähiges W-LAN im Hörsaal

Links / Hinweise

 

Einsatz eduVote in der Lehre FB10

Annette Schmidt M. Sc.

Fachbereich Gesundheitswesen
annette.schmidt@hs-niederrhein.de
02151 822-6688

Anlass des Lehr-/Lernprojektes

In einem Studiengang mit Dual- und Teilzeitstudierenden bringen die Studierenden einen sehr heterogenen Wissensstand sowie berufliche Erfahrungen mit. In manchen Seminaren zeigt sich eine geringe Anwesenheit und eine z.T. unzureichende Vorbereitung der Studierenden. Zudem haben die Studierenden wiederholt Schwierigkeiten bei bestimmten Klausuraufgaben.

Lösung

Mit dem Live-Abstimmungstool ‚eduVote‘ soll der Einstieg in ein Seminar erleichtert und die Studierenden ‚abgeholt‘ werden. Mittels Multiple-Choice-Fragen werden die Inhalte der vorangegangenen Lehreinheit wiederholt sowie der aktuelle Kenntnisstand aus den unterschiedlichen Berufsschulen erfasst. Indem die Studierenden mit ihren mobilen Endgeräten an der Abstimmung teilnehmen und anschließend die sichtbaren Ergebnisse diskutieren, wird eine aktive Mitarbeit ermöglicht (besonders in größeren Veranstaltungen). Zudem dienen die Fragen in der Abstimmung als Vorbereitung auf ähnliche Klausuraufgaben.

Vorteile

Durch das Live-Abstimmungstool wird das Ergebnis der Abstimmung direkt visualisiert, was mehrere Vorteile mit sich bringt:

Die Lehrperson erhält ein Feedback über die Vorkenntnisse und den aktuellen Wissenstand der Studierenden und kann darauf reagieren. Die Studierenden werden durch die Abstimmung aktiviert und durch die Visualisierung zu Diskussionen über die unterschiedlichen Antwortmöglichkeiten angeregt. Kommunikations- und Argumentationskompetenz werden dadurch gestärkt. Die Studierenden bereiten sich zukünftig stärker auf die Veranstaltung vor.

Der Einsatz des Live-Abstimmungstools ist niedrigschwellig, einfach in der Bedienung und schnell in der Anwendung.

Herausforderungen

Besonders bei der erstmaligen Durchführung der Live-Abstimmung kann die technische Nutzung eine Hürde darstellen und Stress bei den Studierenden als auch bei der Lehrperson verursachen. Bei der Wahl des Abstimmungstools ist darauf zu achten, dass über manche Fragenformate nur bestimmte Kompetenzen abgebildet werden können; dies ist vor dem Hintergrund der Prüfungsleistung abzugleichen. Bei einer zu kleinen Studierendengruppe (<10) als auch bei einer zu großen Gruppe kann der Einsatz des Live-Abstimmungstools eher zu einer Hemmung der Interaktion zwischen den Studierenden führen. Insgesamt muss auf einen zielgerichteten, mäßigen Einsatz des Live-Abstimmungstools geachtet werden, um die Effektivität nicht durch einen inflationären Gebrauch des Tools zu schwächen.

Digitale Medien

In der Veranstaltung wurde das Live-Abstimmungstool ‚eduVote‘ eingesetzt. Als digitale Endgeräte nutzen die Studierenden Smartphones, Laptops und Tablets.

Empfehlung

Eine Live-Abstimmung eignet sich besonders zur Wiederholung und/oder Zusammenfassung am Ende der Veranstaltung. Das Tool ‚eduVote‘ kann dabei gerne mit weiteren interaktiven Methoden verknüpft werden, da bei ‚eduVote‘ nur Multiple Choice- und Ja/Nein-Fragen möglich sind. Vorsicht beim Einsatz bei zu kleinen Gruppen, da hier der Vorteil der Anonymität obsolet ist; hier sind andere Methoden oft geeigneter. Insgesamt sollte beim Einsatz einer digital gestützten Live-Abstimmung der (Zeit-)Aufwand vs. Nutzen abgewogen werden! Eine Live-Abstimmung sollte nur an ‚inhaltlich sinnvollen‘ Stellen eingesetzt sowie die Anzahl der Fragen nicht zu hoch gesetzt werden.

Planspiele interdisziplinär nutzen FB 10

Lehrprojekt „(Plan-)Spielend über den disziplinären Tellerrand schauen“
Prof. Dr. Dagmar Ackermann

Herausforderung

Wie kann ein modulabschließendes, prüfungsbezogenes Lernen überwunden werden und die Verknüpfung der Module eines Studiengangs fächer- und disziplinenübergreifend anwendungsorientiert gelingen?

Lösung

Die Studierenden nehmen in zwar fiktiven, aber trotzdem realistischen Szenarien komplexe Planungs- und Entscheidungsaufgaben wahr und werden mit den IT-basiert simulierten Ergebnissen ihrer Entscheidung konfrontiert. Diese sind dahingehend zu analysieren, welche Ursachen maßgeblich für die festzustellenden Ergebnisse sind. Auf der Grundlage der jeweiligen Simulationsergebnisse bearbeiten die Studierenden zeitlich aufeinander folgende, unterschiedliche Szenarien, in denen sie mit wechselnden, für die Planungen relevanten Einflussfaktoren konfrontiert werden.

Vorteile

  • Die Studierenden haben die Möglichkeit, im Spiel realitätsnahe Rollen einzunehmen, was die Identifikation mit den zu bewältigenden Aufgaben erleichtert und den Spaß in der Lernsituation fördert.
  • Durch die Möglichkeit des Einbaus von spielerischen Wettbewerbs-elementen auf der Basis vergleichender Analysen steigt die Motivation.
  • Für die Analyse, Planung und Entscheidung sind Methoden aus allen Modulen des Studiengangs heranzuziehen, ohne dass im Vorhinein vom Lehrenden bekannt gegeben wird, welche Methoden anzuwenden sind. Das fördert die Selbständigkeit.
  • Die ständige Frage nach der Musterlösung entfällt, da es diese so nicht gibt. Das führt hin zu einem aktiv gestalteten, produktiven Lernen und damit weg von einem überwiegend rezeptiven Lernen.
  • Die Studierenden verstehen die Module des Studiums zunehmend als Werkzeugkasten, der situationsadäquat genutzt werden kann.
  • Der Bedeutung der einzelnen Module und ihr Zusammenwirken für die spätere Berufstätigkeit wird erlebbar.
  • Die Studierenden arbeiten in Teams in Kleingruppen miteinander und gestalten selbst aktiv Inhalte und Umfang ihrer Arbeit und können Arbeits-teilung praktizieren.
  • Sie trainieren persönliche Kompetenzen wie Selbstorganisation, Verlässlichkeit, Termintreue, aktive und passive Kritikfähigkeit.
  • Es werden andere als die üblicherweise in Vorlesungen und Seminaren angesprochenen Lerntypen erreicht: eher die haptisch und kinästhetisch zu Motivierenden als auditiv und visuell Orientierte.

Nachteile

  • Die Komplexität der Szenarien erfordert solide methodische Vorkennt-nisse.
  • Nicht alle Studierende sind bereit, sich mit einer ihnen zugewiesenen Rolle zu identifizieren und als Teamplayer zu agieren.
  • Das Erreichen der Lernziele lässt sich nur schwer mit den gängigen Prüfungsformen überprüfen. Die Konzeptionierung passender Prüfungsformen ist erforderlich.

Details

  • Erwerb von Planspiellizenzen aus QV-Mittel für die Planspiele
    • Social-Management (Thema: Leitung eines Altenpflegeheims)
      • im Studiengang BA Health Care Management
      • Pflichtmodul im 5. Semester
      • ca. 120 Teilnehmer pro Jahr
      • zur Zeit 3 Spiele im Wintersemester
      • zukünftig 2 Spiele im Wintersemester, 1 Spiel im Sommersemester
    • Hospital-Management (Thema: Leitung eines Krankenhauses)
      • im Studiengang MA Health Care
      • Pflichtmodul im Schwerpunkt Management im 2. Semester
      •  ca. 20 Teilnehmer jeweils im Sommersemester
    • People-Management (Thema: Führung von Mitarbeitern in einem Change-Prozess)
      • im Studiengang MA Health Care
      • Pflichtmodul im Schwerpunkt Management Hospital-Management im 2. Semester
      • ca. 20 Teilnehmer jeweils im Sommersemester
  • Entwicklung einer eigenen, die aktuellen Erfordernisse des Sektors berücksichtigenden Version des Planspiels Social Management, einsetzbar sowohl im Studiengang BA Health Care Management als auch im Studiengang Pflege, perspektivisch auch interessant für den Studiengang Soziale Arbeit, zukünftig auch Optionen für Hospitality Management denkbar

Stolpersteine

  • Die Studierenden müssen sich mit dem Spielinhalt vor Beginn des Spiels, evt. gestützt durch ein entsprechendes Onboarding, auseinandersetzen.
  • Die Teilnehmerzahl einer Spielgruppe sollte auf 3 bis maximal 5 Personen begrenzt sein.
  • In einem Spiel sollten nicht mehr als 5 bis 6 Gruppen gleichzeitig agieren, um ein angemessenes Coaching der Teams durch die Lehrperson zu ermöglichen. Ein Coaching durch ein Lehrenden-Tandem ist empfehlens-wert. Dann können bis zu 8 Gruppen betreut werden.
  • Planspiele passen nicht zwingend in das übliche Stundenplanraster von 90 Minuten, da Studierende sich in die Spielsituation hineinbegeben müssen. Deshalb sind i.d.R. die Spiele als Blockveranstaltungen zu planen.
  • Kleinere Seminarräume, in denen maximal 3 Gruppen, getrennt durch Pinwände arbeiten können, erleichtern die Teambildung.
  • Hilfsmittel wie Pinwände, Flipcharts, Moderationskarten sollten zu Nutzung bereitstehen.
  • Da inzwischen viele Planspiele browserbasiert gespielt werden können (was die Organisation sehr erleichtert), sollten pro Gruppe mindestens 2 Laptops oder Tablets zur Verfügung stehen und eine ausreichende WLAN-Anbindung in den Gruppenräumen sichergestellt sein.

Beteiligt

an Durchführung und Entwicklung: Dipl.Ges.-Ök. Heike Koß-Hülsen
an Durchführung: Prof. Dr. Andreas Klein sowie N.N. 
TOPSIM – Unternehmensplanspiele: Learning Business by Doing Business 

Links / Hinweise

TOPSIM: topsim.com/de/
SAGSAGA - Gesellschaft für Planspiele in Deutschland, Österreich und Schweiz e.V.: www.sagsaga.org
Zentrum für Management Simulation der Dualen Hochschule Baden-Württemberg: zms.dhbw-stuttgart.de/das-zms/
Zentrum für Interaktive Lehre im Institut für Projektorientierte Lehre an der Hochschule Emden-Leer: oldweb.hs-emden-leer.de/nl/forschung-transfer/institute/ipro-l/zentrum-fuer-interaktives-lernen-planspielzentrum/skailab-planspiele.html
Böltz, Ulrich (Hg., 2015):Planspiele und Serious Games in der beruflichen Bildung: Auswahl, Konzepte, Lernarrangements, Erfahrungen - Aktueller Katalog für Planspiele und Serious Games (Berichte zur beruflichen Bildung), 5. Auflage, Bielefeld: Bertelsmann
Hauff, Mechthild; Heidemann, Dirk; Schumacher, Eva-Maria: Szenario-basiertes Lernen. Ein Konzept für die Entwicklung von Führungskompetenz im Masterstudiengang an der Deutschen Hochschule der Polizei Münster (G 5.9). In: Berendt, B. et al (Hrsg.) (2007): Neues Handbuch Hochschullehre. Berlin. (= 31. Ergänzungslieferung)
Strahringer, Susanne und Leyh, Christian Hrsg. (2017): Gamification und Serious Games, Wiesbaden: Springer Vieweg

 

 

 

Le/Ni-Lehrprojektförderung

Haben Sie eine innovative Lehridee, die schon länger auf Umsetzung wartet? Dann ist vielleicht das interne Förderprogramm Le/Ni: Lehrprojektförderung für Sie interessant. Mit dieser Förderlinie unterstützt die HN seit 2019 Lehrende bei der Weiterentwicklung der Lehre:  finanziell, didaktisch und kollegial mit einem entsprechenden Begleitprogramm. Im Zentrum stehen der kollegiale Erfahrungsaustausch und die Vernetzung mit anderen Lehrenden, die sich für die Lehre engagieren.

Die Förderlinie wird jährlich zum Wintersemester ausgeschrieben. Aufgerufen zur Bewerbung sind alle Lehrenden, die Lehrveranstaltungen oder Module digital, analog oder hybrid weiterentwickeln möchten. Es können jährlich 10 Lehrideen mit bis zu € 5.000 gefördert werden. Die Lehrprojekte werden von einer Jury ausgewählt, die sich aus Vertreter/innen verschiedener Fachbereiche zusammensetzt.

In 2019 wurden acht Lehrprojekte zur Förderung ausgewählt.

  • Prof. Dr.-Ing. Uta Bergstedt (FB 01): Biotechnologische Lehrinhalte nachhaltig digitalisieren.
  • Prof. Dr. Andrea Wanninger, Prof. Dr. Michael Lindemann, Prof. Dr. habil. Veronika Strehmel (FB 01): OC4U 2.0
  • Prof. Dr. Ulrich Tipp (FB 03): Mathematik multimedial und interaktiv – ein hybrides Lehrkonzept zur Stärkung der Selbstlernphase
  • Prof. Dr. Anne Schwarz-Pfeiffer (FB 07): Umsetzung und Erprobung eines interaktiven Lehr- Lernkonzepts für die Veranstaltung Interkulturelles Management am FB 07
  • Prof. Dr. Detlev Frick (FB 08): Unterstützung der Programmierausbildung
  • Prof. Dr. Martin Wenke (FB 08): International CSR Online Module (FIN/CH/D)
  • Prof. Dr. Bernhard Breil (FB 10): Blended Scientific Writing
  • Alexandra Eßer, Irina Hörmann, Anna-Lisa Katthagen-Tippkötter, Kristina Vogelsang (FB 03, FB 04, FB 09, FB 10): Studieren leicht gemacht – ein Online-Kurs zur Lernbegleitung

 

Die Le/Ni: Lehrprojektförderung 2020 wird im Oktober 2019 ausgeschrieben. Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Frau Alexandra Eßer (Projekt digitaLe) oder Frau Sylvia Ruschin (Arbeitsbereich Hochschuldidaktik).

Le/Ni-Lehrforum: Nachmachen erlaubt

Gute Lehre und der kollegiale Austausch darüber ist der HN ein wichtiges Anliegen. Und weil gute Lehre überall an unserer Hochschule stattfindet, haben Sie im hochschulweiten Le/Ni-Lehrforum: Nachmachen erlaubt die Möglichkeit zu erfahren, was Kolleginnen und Kollegen in der Lehre erprobt haben. Im jährlichen Lehrforum werden ausgewählte Lehrkonzepte, Umsetzungsstrategien und Erfahrungen vorgestellt und diskutiert. Auch eigene Themen oder Fragestellungen können eingebracht und mit Kolleginnen und Kollegen bearbeitet werden. 

Das Lehrforum bietet Raum und Zeit für den kollegialen Austausch über Lehrideen und ihre Umsetzung in die Praxis. Das Le/Ni-Lehrforum: Nachmachen erlaubt wurde erstmals 2018 eingerichtet. Diskutiert wurden Themen wie alternative Kompetenzprüfung, aktivierende Methoden in Großveranstaltungen, interdisziplinäre Projektarbeit sowie Online-Übungsaufgaben in der Mathematik.

Das zweite Le/Ni-Lehrforum: Nachmachen erlaubt findet statt am 04.09.2019 von 9-13:00 Uhr in der Lernlandschaft Mönchengladbach. Eingeladen sind alle Lehrenden der HN. Um Anmeldung wird ab Juli 2019 gebeten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Das Verfahren

Engagement für die Lehre sichtbar machen: die Qualität der Lehre hat für die Hochschule Niederrhein eine herausragende Bedeutung. Seit 2003 wird deshalb auf Initiative von Präsidium und akademischem Senat ein Lehrpreis als Element der Anerkennung besonderer Leistungen in der Lehre vergeben. Zielsetzung ist es, herausragende Leistungen in der Lehre sichtbar zu machen, Innovationen vorzustellen und damit die Diskussion um gute Lehre an der Hochschule anzuregen.

Zwei Lehrpreiskategorien:

  • Innovationen in Lehre und Betreuung an der Hochschule
  • Herausragende Leistungen in Grundlagen- und Großgruppenveranstaltungen

Preisgeld: 
Der Preis ist in beiden Kategorien jeweils mit € 2500 dotiert. Diese Mittel können von den Preisträgerinnen und Preisträgern zweckgebunden für die Lehre eingesetzt und innerhalb der folgenden drei Jahre verausgabt werden.

 

Das Auswahlverfahren in drei Schritten

1. Schritt: Nominierung
Der Vizepräsident für Studium und Lehre fordert alle Studierenden und Lehrenden der HN auf, Personen zu nominieren, die sie mit spannenden Lehrideen und herausfordernden Lerngelegenheiten beeindruckt haben oder die ein besonderes Beratungsangebot bereithalten. Nominiert werden können Professorinnen oder Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter und auch Lehrteams. Nominierungen können sowohl von den Studierenden (über die Fachschaftsräte), den Dekanen als auch von Lehrenden selbst vorgenommen werden (auch Eigenbewerbungen sind möglich). Die Nominierungen werden elektronisch versandt an: lehrpreis(at)hs-niederrhein.de.

Die Frist für die Nominierung ist der 15.12.2019

2. Schritt: Bewerbung
Die Nominierten werden vom Vizepräsidenten für Studium und Lehre angeschrieben und gebeten, ihr Lehrkonzept leitfragengestützt mithilfe eines Bewerbungsformulars zu skizzieren. Dem Formular sind Lehrveranstaltungsbewertungen (soweit diese vorliegen) beizufügen. Ergänzendes Material, das die Bewerbung unterstützt, kann ebenfalls beigefügt werden.

3. Schritt: Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger
Eine Lehrpreiskommission berät die eingegangenen Lehrkonzepte und wählt die Lehrpreisträgerinnen und Lehrpreisträger in den beiden Kategorien aus. In der Kommission sind Studierende, Professorinnen und Professoren und eine Mitarbeiterin des HLL vertreten. Die Kommission wird vom Vizepräsidenten für Studium und Lehre einberufen.

Preisträgerinnen und Preisträger ab 2003

Preisverleihung des Lehrpreises im Februar 2019. Frau Prof. Ackermann im Publikum sitzend
Prof. Dr. Dagmar Ackermann (Fachbereich Gesundheitswesen), Preisträgerin 2018

 

2018

  • Prof. Dr. Dagmar Ackermann (Fachbereich Gesundheitswesen)
  • Prof. Dr. Stefan Zeisel (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften).

2017

  • Prof. Dr. Marina-Elena Wachs (Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik)
  • Prof. Dr. Ralf Ostendorf (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen)
  • Prof. Dr. Regina Hahn (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften) 

2016

  • Prof. Dr. Wolfgang Geise (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
  • Prof. Dr. Andrea Wanninger (Fachbereich Chemie)
  • Prof. Dr. Patric Enewoldsen (Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik)

2015

  • Prof. Dr. Andrea Wanninger (Fachbereich Chemie)
  • Prof. Dr. Theodor M. Bardmann (Fachbereich Sozialwesen) 

2014

  • Prof. Dr. Heyko Jürgen Schultz (Fachbereich Chemie)
  • Team "Futur[e]Ing": Prof. Dahmen, Prof. Degen, Prof. Göttert, Prof. Heister, Prof. Hermanns, Dipl.-Ing. Kaltenecker, Prof. Naroska, Dipl.-Ing. Toszkowski, Prof. Waldhorst
  • Prof. Dr. Jochen Rethmann (Fachbereich Elektrotechnik und Informatik)

2013

  • Prof. Ellen Bendt & Prof. Dr. Marina-Elena Wachs (Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik)
  • Prof. Dr. Claus Brell (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften) 

2012

  • Lehrteam des Instituts SO.CON unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Edeltraud Vomberg (Fachbereich Sozialwesen)
  • Prof. Dr. Wolfgang Geise (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften) 

2011

  • Prof. Dr. Christina Jasmund (Fachbereich Sozialwesen)
  • Prof. Dr. Erik Schmid (Fachbereich Design)
  • Prof. Dr. Siegfried Kirsch (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)

2010

  • Prof. Dr. Berthold Stegemerten (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
  • Prof. Nora Gummert-Hauser (Fachbereich Design)
  • Prof. Dr. Walter Harsch (Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik)
  • Prof. Dr. Doris Kortus-Schultes (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)

2009

  • Prof. Dr. Christian Loffing (Fachbereich Sozialwesen)
  • Prof. Dr. Hubert Otten (Fachbereich Wirtschaftsingenieur- und Gesundheitswesen)

2008

  • Prof. Dr. Michael Borg-Laufs (Fachbereich Sozialwesen)
  • Prof. Dr. Klaus Hardt (Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik)

2007

  • Prof. Richard Jung (Fachbereich Design)
  • Prof. Dr. Harald Vergossen (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
  • Prof. Dr. Dieter Wälte (Fachbereich Sozialwesen)

 2006

  • Prof. Jochen Stücke (Fachbereich Design)
  • Prof. Dr. Andrea Wanninger (Fachbereich Chemie)

2005

  • Prof. Silvia Beck (Fachbereich Design)
  • Prof. Dr. Harald Vergossen (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
  • Prof. Dr. Edeltraud Vomberg (Fachbereich Sozialwesen)

2004

  • Prof. Dr. Johannes Rybach (Fachbereich Elektrotechnik und Informatik)
  • Prof. Dr. Marcus Weber (Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik)

2003

  • Prof. Norbert Dahmen (Fachbereich Elektrotechnik und Informatik)
  • Prof. Dr. Werner Heister (Fachbereich Sozialwesen)

Kontakt

Dr. Sylvia Ruschin
Hochschuldidaktik
Torben Gebhardt, M.A.
Konzeption und Pilotierung des Projektes "Ankommen in der Lehre"