05.04.2018

Fachtag zur Marte Meo-Methode am Fachbereich Sozialwesen

 

Mönchengladbach, 5. April. Der 23. April steht am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein ganz im Zeichen der Entwicklungs- und Kommunikationsmethode MarteMeo. Dabei handelt es sich um eine Methode, die mit Hilfe des Mediums Video dazu beitragen möchte, Entwicklungs- und Lernprozesse in der Pflege, der sozialen Arbeit oder in der Kindheitspädagogik zu fördern.

 

Im Rahmen des 3. Pädagogischen Fachtags, einer Kooperationsveranstaltung des Katholischen Forums für Erwachsenen- und der Familienbildung Mönchengladbach und Heinsberg, dem Katholischen Beratungszentrum für Ehe-, Familien-, Lebens- und Glaubensfragen sowie der Familienbildungsstätte Mönchengladbach und des Kompetenzzentrums Kindheitspädagogik in Bewegung, der am Fachbereich Sozialwesen stattfindet, ist die Entwicklerin der Marte-Meo-Methode, die Niederländerin Maria Aarts, zu Gast an der Hochschule Niederrhein.

 

Von 9 Uhr bis 16:30 Uhr stellt sie im Z-Gebäude an der Richard-Wagner-Straße 97 ihre Methode vor. Prof. Dr. Christina Jasmund, die am Fachbereich Sozialwesen Bildung und Erziehung in der Kindheit lehrt, bietet die Methode auch als Wahlpflichtmodul im Studiengang Kindheitspädagogik an. „Das ist eine Zusatzqualifikation, die die Studierenden bei uns erwerben können“, sagt Jasmund.

 

Die MarteMeo-Methode wird in allen Bereichen der Sozialen Arbeit angewandt. „Überall dort, wo Gespräche geführt werden und wo es entscheidend ist, dass diese Gespräche gut geführt werden“, sagt Jasmund. „MarteMeo lehrt Elemente für ein gutes Kommunikationsverhalten und ist in der Kindheitspädagogik, aber auch in der Altenpflege oder in der Flüchtlingsarbeit einsetzbar.“

 

Dabei werden Gespräche aufgezeichnet und mit Hilfe der Interaktionsanalyse ausgewertet. Die gewonnenen Informationen zeigen, wann genau Unterstützung stattfindet und wie in alltäglichen Situationen die Entwicklungs- und Lernprozesse gefördert werden können. Entwickelt wurde die Methode, um blockierte Entwicklungsprozesse zu erkennen, zu aktivieren und um den Fachkräften und Eltern konkrete Informationen geben zu können.

 

Der Fachtag richtet sich an alle Fachkräfte aus den Arbeitsfeldern der Pädagogik, Psychologie, Medizin und Pflege. Anmeldung ist noch bis zum 11. April möglich. Sie kostet 100 Euro, für Studierende 85 Euro. Weitere Infos zur Anmeldung unter Telefon: 02166 623120, E-Mail: info@fbs-mg.de; www.fbs-mg.de; Veranstaltungsnummer 18-8507835

 

Pressekontakt: Dr. Christian Sonntag, Referat Hochschulkommunikation,  Tel.: 02151 822 3610; E-Mail: christian.sonntag@hs-niederrhein.de



Autor: Christian Sonntag