17.06.2010

LKW erlaubt: Nano-Truck auf dem Campus Krefeld Süd

 

Krefeld, 17. Juni. Autos sind auf dem freien Platz zwischen Mensa, Bibliothek und Fachbereichs-Gebäuden des Campus Krefeld Süd der Hochschule Niederrhein eigentlich nicht zugelassen. Aber heute wurde eine große Ausnahme gemacht: Ein 16,5 Meter langes und vier Meter hohes LKW-Ungetüm parkte an der Hochschule. Der Nano-Truck vom Bundesministerium für Bildung und Forschung war da und bot High-Tech aus dem Nanokosmos.

 

Für die Studierenden war es eine willkommene Möglichkeit, Nanotechnologie zum Anfassen zu erleben. Die Welt der kleinsten Teilchen fasziniert nicht nur von der technischen Seite - sie bietet auch „hervorragende Berufsperspektiven", wie Dr. Katharina Müller, projektbegleitende Wissenschaftlerin im Nano-Truck, weiß. Damit ist klar, dass der Nano-Truck auch an die Hochschule Niederrhein gehört - Nanotechnologie ist hier spätestens seit der Gründung des iNano-Instituts im Jahre 2004 ein wichtiger Teil der Forschungstätigkeiten.

 

Denn das von Professor Dr. Jürgen Büddefeld geleitete „iNano-Institut für angewandte Nano- und optische Technologien der Hochschule Niederrhein" arbeitet im besten Sinne Fachbereichs-übergreifend. „Wir sind gut vernetzt", sagt Büddefeld. Chemiker, Mikrobiologen, Elektrotechniker, Textil- und Bekleidungstechniker sowie Wissenschaftler aus dem Gesundheitswesen arbeiten an dem Institut interdisziplinär zusammen.

 

Und so ließ es sich das Institut nicht nehmen, unter dem Motto „in medias iNano" Rundgänge im Nanotruck sowie Vorträge und Diskussionen rund um die Nanotechnologie anzubieten. Immer anwendungsnah und für Laien gut verständlich. So erklärte Büddefeld in seinem einleitenden Vortrag Nanotechnologie anhand eines Fußballs. In diesen Tagen immer ein probates Mittel, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Sie organisierten den Nano-Tag an der Hochschule Niederrhein: Prof. Dr. Jürgen Büddefeld (hintere Reihe, 3. von links), Leiter des iNano-Instituts, und sein Team.


Autor: Christian Sonntag