07.12.2017

Professor Martin Wenke lehrt zum Thema CSR in Russland

 

Mönchengladbach, 7. Dezember. Martin Wenke, Professor für Ökonomie und Ökologie am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein, hat jetzt an Hochschulen in der Russischen Föderation das Thema „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“ (Corporate Social Responsibility, CSR) auf die Tagesordnung gebracht.

 

„Im Zuge globalisierter Handelsbeziehungen ist es zwingend erforderlich, auch außerhalb der Europäischen Union über Standards in den Bereichen Ethik und gesellschaftliche Verantwortung zu sprechen“, sagt Wenke. Der Russland-Experte weiß, dass das Thema dort sowohl auf wissenschaftlicher als auch auf praktischer Ebene noch in den Kinderschuhen steckt.

 

Wenke besuchte drei Partnerhochschulen in der Stadt Nishnij Nowgorod. In der staatlichen Lobashevskij Universität unterstützte er Kolleginnen des Lehrstuhls für Einzelhandelsökonomie beim Antrag von Fördergeldern einer Stiftung, um universitäre Lehreinheiten zum Thema CSR entwickeln zu können. Darüber hinaus stellte Wenke im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsrunden und Seminaren die politischen Rahmenbedingungen für verantwortliches Handeln von Unternehmen in Europa und Deutschland vor.

 

So wurden unter anderem die von der EU initiierte „CSR-Berichterstattungspflicht“ für große kapitalmarktorientierte Unternehmen sowie die Initiative der NRW-Landesregierung zu den mittlerweile sieben regionalen CSR-Kompetenzzentren erläutert und deren mutmaßliche Auswirkungen diskutiert. Wenke besuchte auch die Universität für Bauwesen und Architektur (NNGASU) und die Staatliche Beamtenakademie (VVAGS).

 

Derzeit sind weitere Aktivitäten wie Forschungskooperationen sowie gemeinsame Seminare geplant. Auch der seit zehn Jahren bestehende deutsch-russische Studierendenworkshop spielt bei den Planungen eine Rolle.

 

Pressekontakt: Dr. Christian Sonntag, Referat Hochschulkommunikation der Hochschule Niederrhein: Tel.: 02151 822 3610; E-Mail: christian.sonntag@hs-niederrhein.de

Professor Dr. Martin Wenke beim Vortrag in der Staatlichen Lobashevskij Universität.


Autor: Christian Sonntag