Alumni-Newsletter #2 - Juli 2013

Editorial

 

Liebe Studierende, Absolventen, Alumni,

 

wir freuen uns sehr, dass sich innerhalb der letzten zwei Jahre weit über 2000 Studierende, Absolventen und Ehemalige der Hochschule Niederrhein zum Alumni-Newsletter angemeldet haben. Das Interesse ist groß und das spornt uns an, nach spannenden Themen rund um das Campusleben zu suchen.

 

Damit wollen wir Sie nicht nur über das Geschehen an der Hochschule Niederrhein informieren. Wir wollen gleichzeitig Möglichkeiten aufzeigen, die sich Ihnen als Alumni der Hochschule bieten. Ihr Unternehmen sucht qualifizierte Nachwuchskräfte - stellen Sie sich auf der Firmenkontaktmesse Campus meets Companies (CMC) vor. Sie suchen einen starken Partner für die Forschung - die neun Institute und 15 Kompetenzzentren der Hochschule bieten einen vielseitigen Pool für anwendungsbezogene wissenschaftliche Dienstleistung. Sie wollen Ihrer Hochschule etwas Gutes tun - unterstützen Sie Studierende mit einem Stipendium.

 

Das sind nur ein paar der Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten. Sollten Sie mehr wissen wollen, melden Sie sich in der Geschäfstelle für Unternehmen, Förderer und Alumni der Hochschule Niederrhein.

 

Aber zunächst wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen und Entdecken des Newsletters!

 

Alumni FOREVER

 

Ihre

Britta Brünemann


Campusleben

Die eigene Karriere schmieden – Erfahrungsberichte von Absolventen

Wie können Bewerber heute am besten punkten? Mit bewährten Fächern wie BWL, Jura und Medizin oder doch mit exotischeren Studiengängen, die Nischen bedienen – etwa Oenologie, Cruise Industry Management oder Urbanistik? Beeindrucken Auslandsaufenthalte, Sprachkenntnisse und möglichst viele Praktika oder doch eher das konsequent durchgezogene Studium mit gutem Notenschnitt? Vier ehemalige Studierende des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften haben im Rahmen der Karriereschmiede an der Hochschule Niederrhein diese und ähnliche Fragen beantwortet. Klar wurde jedoch vor allem Eines: Ein Patentrezept gibt es nicht.

 

Der Förderverein des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, hatte zur Karriereschmiede eingeladen. Dabei berichten Absolventen des Fachbereichs von ihren Erfahrungen aus Studium und Berufsleben. Neben dem Studium der Wirtschaftswissenschaften verbindet die vier Teilnehmer noch etwas – alle sind in ihrem Beruf sehr erfolgreich. Zu Gast waren Ilona Stuhr, Head of Human Resources (Clear Edge Germany GmbH), Ralf Bornkopp, Vertriebsleitung (DMK Eis GmbH), Thomas Huschbeck, Leiter Marktforschung (Henkel AG & Co. KGaA) und Frank Kindervatter, Vorstand (NEW AG).

 

Außerdem haben sich alle bewusst für ein Fachhochschul- und gegen ein Universitätsstudium entschieden. Ausschlaggebend waren die Nähe zur Praxis, das gute Betreuungsverhältnis und der persönliche Kontakt zu den Professoren. "Ich bin überzeugter Absolvent einer FH", fasst Kindervatter zusammen.

 

Obwohl er für seine heutige Tätigkeit wahrscheinlich auch etwas anderes hätte studieren können, ist er dennoch der Meinung, dass man sehr früh wissen sollte, was man erreichen will. Doch was können Studierende tun, um an ihr Ziel zu gelangen? Für Ilona Stuhr sind vor allem Auslandserfahrungen und Sprachkenntnisse wichtig: "Ein Auslandssemester ist eine wunderbare Erfahrung und verschafft den Vorteil, sich von der Masse an Bewerbern abzuheben. Als internationales Unternehmen ist die englische Sprache für uns essentiell." Auch Praktika hält sie für wichtig. Denn sie vermitteln Fachkenntnisse und bereiten auf das Arbeitsleben vor.

 

Aber ist es nicht auch wichtig, das Studium in der vorgegebenen Anzahl von Semestern zu schaffen? Wie lässt sich das mit Auslandssemestern vereinbaren? Und welches Unternehmen stellt Praktikanten für die Zeit von zwei bis drei Monaten – länger sind die Semesterferien nicht – ein? Thomas Huschbeck, der für den Großkonzern Henkel arbeitet, kennt diese Zwickmühle. "Praktikanten werden bei uns für mindestens sechs Monate eingestellt, sonst lohnt es sich gar nicht, sie einzuarbeiten", erklärt er. "Wir wollen Absolventen langsam aufbauen."

 

Und auch Stuhr weiß, dass in manchen Unternehmen allein auf die Studiendauer geachtet wird; und nicht auf die Gründe für Verlängerungen. "Ich entscheide mich für den Menschen", sagt sie als Vertreterin eines mittelständischen Unternehmens. Ralf Bornkopp sieht das ähnlich und erfreut sich an "Ecken und Kanten" von Bewerbern: "Es imponiert mir, was Studierende neben dem Studium machen." Er hält Praktika ebenfalls für wichtig, allerdings nicht nur für Studierende, sondern auch für Unternehmen. "Praktika machen den Nachwuchs neugierig auf das Unternehmen", erläutert er

 

Ilona Stuhr hat auch noch einen Tipp, oder eher eine Warnung: "Den größten Fehler, den man machen kann, ist nichts zu machen." Auch von zu starker Spezialisierung ist sie kein Fan. Ebenso wenig wie Frank Kindervatter. Er wird seinen Kindern raten, zwei möglichst allgemeinbildende Fächer – zum Beispiel BWL und Politik – zu studieren. Seinen beruflichen Erfolg verdankt er jedoch zum Teil auch einer Portion Glück. "Ich bin in meinem Berufsleben immer auf Menschen gestoßen, die an mich geglaubt, mir etwas zugetraut haben", so Kindervatter.

Die Teilnehmer und Initiatoren der Karriereschmiede (von links): Frank Kindervatter (Vorstand, NEW AG), Thomas Huschbeck (Leiter Marktforschung, Henkel AG & Co. KGaA), Ralf Jüngermann (Redaktionsleiter, Rheinische Post Mönchengladbach), Ilona Stuhr (Head of Human Resources, Clear Edge Germany GmbH), Norbert Bienen (Vorstizender, Förderverein Wirtschaftswissenschaften Hochschule Niederrhein e.V.), Prof. Dr. Sigfried Kirsch (Dekan, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften), Ralf Bornkopp (Vertriebsleitung, DMK Eis GmbH).


Weiterbildung - Berufsbegleitendes Hochschulzertifikat Wirtschaftsrecht

Sich immer wieder beruflich weiterzubilden und zu qualifizieren, ist nahezu selbstverständlich geworden. Warum also nicht nochmal Hörsaal-Luft schnuppern und zu diesem Zweck an die eigene Hochschule zurückkehren? Diese Möglichkeit bietet der Zertifikatskurs "Personalmanagement und Arbeitsrecht", den die Hochschule erstmals ab September 2013 anbietet.

 

Der weiterbildende Zertifikatskurs auf Masterniveau wendet sich an Berufstätige mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einer mindestens fünfjährigen Berufserfahrung oder mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (Diplom- oder Bachelorabschluss) und mindestens einjähriger Berufspraxis in Industrie, Wirtschaft oder Verwaltung. Der Kurs vermittelt die notwendigen arbeitsrechtlichen Kenntnisse und Managementkompetenzen, um eine Qualifikation im Bereich des Personalmanagements und der Personalführung auf- und auszubauen. Im Mittelpunkt des einjährigen Zertifikatskurses stehen die fachliche Qualifizierung in allen betrieblich relevanten Bereichen des Arbeitsrechts sowie die Vermittlung und Stärkung von Managementkompetenzen in den Feldern Mitarbeiterführung und strategische Planung.

 

Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite und im Flyer:


Alumni zurück an der Hochschule Niederrhein

50 Jahre ist es her, dass sie ihren Abschluss gemacht haben. Die Hochschule Niederrhein gab es da noch nicht einmal. Trotzdem sind diese Absolventen Teil ihrer Geschichte und fanden - anlässlich ihres Jubiläums - den Weg nach Krefeld und Mönchnegladbach.

 

Alumni der Fachbereiche Chemie, Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Textil- und Bekleidungstechnik kehrten zurück an ihre Fachbereiche, schauten sich auf dem Campus um und staunten über die vielen Veränderungen.

 

Sollte auch bei Ihnen ein Jubiläum anstehen, das Sie gerne an Ihre "alte" Hochschule feiern möchten, sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie gerne bei der Planung und Umsetzung Ihres Jubiläums.

 

Mehr zu den Alumni-Treffen lesen Sie hier:

 

Alumni am Fachbereich Chemie

 

Alumni am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik

 

Alumni am Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik


Erste Studis des Masters Produktion & Logistik ins Berufsleben entlassen

Erstklassig ausgebildete Mitarbeiter, die den komplexen Anforderungen in Produktion, Logistik, Einkauf und Supply Chain Management gerecht werden, sind rar. Daher sind die Absolventen des neuen Masterstudiengangs Produktion und Logistik der Hochschule Niederrhein gefragt. Die ersten Absolventen hatten nahezu durchgängig bereits im Kolloquium eine Stelle. So auch Anna Redich und Richard Tienken. Beide haben Bewerbungen geschrieben, jedoch nur eine Hand voll und zudem erfolgreich: Redich arbeitet seit März 2013 als Trainee in der Produktionssteuerung bei der ThyssenKrupp Steel Europe AG und Tienken ist seit Oktober 2012 als Assistent der Produktionsleitung bei der Wittenstein AG tätig.

 

Beide haben sich bewusst für den Master an der Hochschule Niederrhein entschieden. "Ich habe mein internationales Wirtschaftsingenieurstudium an der Hochschule Bremen absolviert und war anschließend auf der Suche nach einem Studiengang mit einer hohen Spezialisierung im Bereich Produktion und Logistik", erklärt Tienken seine Entscheidung. Redich hat sich gar nicht erst nach Alternativen umgesehen, kannte die Hochschule bereits aus dem Bachelorstudium und auch durch ihre Mitarbeit beim Hochschul-Institut für Geschäftsprozessmanagement und IT (GEMIT).

 

Natürlich ist der Jobeinstieg schwierig. Aber auch wenn Tienken die ersten Wochen als anstrengend empfunden hat, waren sie sehr lehrreich. Jedoch bemerkt Tienken, dass er dank des im Studium vermittelten wissenschaftlichen Arbeitens viel methodischer an die ihm übertragenen Aufgaben rangeht. Insbesondere seine Masterarbeit "Entwicklung  eines Leitfadens zur Analyse und Konzeption eines schlanken und wandlungsfähigen Fertigungsbereiches für KMU in Hochlohnländern" kommt ihm bei der Planung eines weltweiten Produktionsnetzwerkes zu Gute. Auch Redich fühlt sich durch das praxisnahe Studium gut auf ihre heutige Tätigkeit vorbereitet, trotzdem ist sie sich auch der Verantwortung bewusst: "Man kann sich nicht mehr hinter dem Praktikanten-Dasein verstecken."

 

Eine Anregung hat sie trotzdem. "Es wäre schön, wenn es feste Partnerhochschulen im Ausland gäbe. Diese Chance hätten bestimmt einige Kommilitonen gerne genutzt", so Redich. Sie war trotzdem im Ausland, hat neun Monate in Japan verbracht. Dort hat sie ein Praktikum absolviert und im gleichen Unternehmen ihre Masterarbeit geschrieben: Concept for Lean Logistics in Engineer to Order Production for Bosch  Packaging Technology Japan. Ihr Tipp an alle Studierenden: So viele Auslandsaufenthalte und Praktika wie möglich einbauen – so sticht man aus der Masse heraus. Dies unterstreicht auch Tienken, der selbst drei Auslandssemester absolvierte: "Hierdurch hat man die Möglichkeit umfangreiche Erfahrungen im Bereich interkultureller Kompetenz zu sammeln, was für das spätere Berufsleben von Vorteil ist." Inzwischen waren zahlreiche Studierende des Masterstudiengangs im Ausland (unter anderem in Australien, Japan und der Schweiz).

 

"Der Studiengang soll Absolventen auf die globale Arbeitsteilung und die Fertigung in Produktionsnetzwerken – das kennzeichnet die industrielle Produktion – vorbereiten", erklärt Dr. Holger Beckmann, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Einkauf und Logistik. "Sie erlernen sowohl technisches als auch betriebswirtschaftliches Denken und Handeln." Typische Berufsfelder, in denen die Absolventen sich wiederfinden sind Produktionsleiter, Produktionsplaner, Logistikleiter, Logistik-Berater und Supply Chain Manager (SCM). Gerade im SCM sind hochkarätige Mitarbeiter gefragt. Durchschnittlich steigt ein Absolvent eines Studienganges im Bereich Produktion und Logistik mit einem Jahresgehalt zwischen 46.000 und 49.000 Euro ein, abhängig von Position, Branche und Tarifzugehörigkeit.

 

Wenn ein neuer Studiengang an den Start geht, läuft nicht immer alles rund, wie eben die Planung von Auslandsaufenthalten. Aber auch das haben die Studierenden gerne verziehen, denn die Dozenten waren sehr motiviert und offen für Kritik. Gemeinsam mit den Professoren wurden dann Optimierungen am Studiengang ausgearbeitet.


Sommerakademie

Mit der Sommerakademie "Hochschule Niederrhein qualifiziert weiter" bietet das Hochschulzentrum für Lehre und Lernen (HLL) nun schon im neunten Jahr ein vielfältiges Seminarprogramm aus dem Bereich der Schlüsselqualifikationen an. Die Zielgruppe setzt sich aus Studierenden, Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch Externen – wie Alumni – zusammen. Viele Veranstaltungen laden dazu ein, die persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen zu erweitern und sich sowohl für das Studium als auch für den Beruf weiter zu qualifizieren. Denn weder im Studium noch im Berufsleben geht es heutzutage "ohne".

 

Die Sommerakademie findet vom 2. bis zum 14. September statt.

Anmeldungen: sommerakademie(at)hs-niederrhein.de

 

Teilnahmegebühren:

  • Für Studierende der Hochschule Niederrhein - eintägig: fünf Euro; mehrtägig: zehn Euro
  • Für Dozentinnen und Dozenten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - eintägig: 15 Euro; mehrtägig: 20 Euro
  • Für Externe - eintägig: 30 Euro; mehrtägig: 40 Euro
  • Workshop für Kids - bar zu bezahlen am Forschertag: fünf Euro

 

Mehr Informationen gibt es im Flyer:


Rollout - HSNR Racing Team präsentiert neuen Rennwagen

Das Studienjahr neigt sich dem Ende zu. Das heißt für das Formula-Student-Team der Hochschule Niederrhein, dass der Rennwagen fertig werden muss. Denn Ende Juli und Mitte September geht es auf die Rennstrecken in Hockenheim und Varano de' Melegari (Italien). Anfang Juli war der mit Spannung erwartete Moment gekommen: Der Bolide RS-13c wurde dem Publikum beim "Rollout" im Audimax der Hochschule Niederrhein präsentiert. Rund 130 Besucher waren der Einladung gefolgt.

 

"Auch beim neuen Wagen haben wir auf Leichtigkeit gesetzt", erklärt Patrick Jakobs, technischer Leiter. "Das Gewicht wurde von 250 auf 185 Kilo reduziert, die Leistung auf 48 kW erhöht und die Stoffverkleidung ist unser Alleinstellungsmerkmal." 35 Personen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen haben als Team daran gearbeitet. Dabei sind sieben von zehn Fachbereichen der Hochschule Niederrhein  an dem Projekt beteiligt. "Im nächsten Jahr könnten es sogar alle zehn sein", hofft Julia Holz, Leiterin im Bereich Organisation.

 

Um sich in diesem Jahr wieder mit den anderen Teams zu messen, mussten sie sich nicht nur um die begehrten Startplätze bewerben, sondern den Wagen auch bis zum Stichtag (5. Juli) zum Laufen bringen. "In den zwei Wochen davor haben wir viele Nachtschichten eingelegt. Und als Beweis für die Fahrtauglichkeit mussten wir ein Video drehen", so Holz.

 

Im Rahmen der Präsentation sagt Team-Chef Matthias Labecki: "Wir sind unseren Unterstützern, Sponsoren, der Hochschule und unserem Betreuungsprofessor Dr. Michael Heber sehr dankbar für die finanziellen Mittel, die Materialien und das Wissen, das sie mit uns teilen."

 

Studierende, Hochschulangehörige, Freunde, Familie, Unterstützer und Sponsoren waren gekommen, um auf den neuen Rennwagen und das Team anzustoßen. Prof. Dr. Rolf Schloms, der 2011 die Formula Student an die Hochschule geholt hatte und dessen Kürzel "RS" namensgebend für den Rennwagen ist, betonte die Bedeutung des Projekts für den Fachbereich: "Die Ingenieursausbildung hängt davon ab, dass die Studierenden ihr Wissen in die Praxis umsetzen können."

 

Und auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg zeigte sich beeindruckt. "Es ist ein großartiges Projekt für die Hochschule und die Studierenden sind hochmotiviert bei der Sache", so von Grünberg. Das kann auch Heber bestätigen: "In der letzten Woche wurden einige Nachtschichten eingelegt. Ein Student hat in seinen Geburtstag rein gearbeitet, statt zu feiern. Erst um drei Uhr musste er von einem Kommilitonen daran erinnert werden."

 

2012 war das Team erstmals bei einem Rennen der Formula Student an den Start gegangen und konnte sich dort behaupten. In der aktuellen Weltrangliste werden sie als zweitbestes Newcomer-Team geführt. Bei der 1981 in den USA gegründeten Formula Student sollen Studierende Lehrinhalte praktisch anwenden. Sie sammeln Erfahrungen in den Bereichen Konstruktion und Fertigung und lernen die wirtschaftlichen Aspekte des Automobilbaus kennen.

 

Kontakt: HSNR Racing, Telefon: 02151 822-4734, E-Mail: info(at)hsnrracing.de

 

 

Das Team freut sich über weitere Unterstützung von Förderern und Sponsoren.

 

Kontakt: Anja Breiding, Telefon: 02151 822-1541, E-Mail: anja.breiding(at)hs-niederrhein.de

Das 35-köpfige Team versammelt sich um den Rennwagen.


Studierende mit dem Deutschlandstipendium fördern

Potenzielle Fachkräfte kennenlernen, Einblicke in Forschung und Wissenschaft gewinnen, das regionale Netzwerk stärken – es gibt viele Gründe, das Deutschlandstipendium als Förderer zu unterstützen. Kurzfristig besteht noch die Chance, Förderer zu werden. Denn zehn Studierende Ihrer "alten" Hochschule, würden sich über Ihre Unterstützung freuen.

 

Melden Sie sich bis Mitte August bei Anja Breiding aus der Geschäftsstelle Unternehmen, Förderer und Alumni: Tel.: 02151 822-1541, E-Mail: anja.breiding(at)hs-niederrhein.de

 

Weitere Informationen zum Deutschlandstipendium finden Sie im Flyer:


Highlights und Fotos

In den letzten Monaten ist viel passiert an der Hochschule Niederrhein: Tag der offenen Tür, Campus meets Companies und weitere Highlights. Eine Veranstaltung folgte auf die nächste und auch die Alumni-Geschäftsstelle war dabei fast immer vertreten. An dieser Stelle präsentieren wir die Highlights, sodass auch Sie – als Alumni der Hochschule – daran teilhaben können.

Spatenstich: Es als ein historisches Ereignis zu bezeichnen wäre wohl übertrieben, aber etwas Besonderes war es doch – der erste Spatenstich für den Neubau am Campus Krefeld Süd. Denn zum ersten Mal ist nicht der BLB Bauherr, sondern die Hochschule selbst. Bei schönstem Märzwetter kamen Hochschulangehörige zusammen, um dieses Ereignis zu feiern.

Tag der offenen Tür: Es ist das Großereignis im Kalender der Hochschule – der Tag der offenen Tür. Über Wochen haben die Mitarbeiter und Studierenden sich darauf vorbereitet. Die Fachbereiche haben Programme ausgetüftelt, und die Marketing-Abteilung hat organisiert und den Info-Tag fleißig beworben. Zusammen mit Studierenden und vielen weiteren Hochschulangehörigen haben sie den "Tag der offenen Tür" Ende April zu einem interessanten und informativen Rundumpaket für angehende Studierende und deren Eltern gemacht. Auch unsere Alumni-Geschäftsstelle war an allen drei Standorten vertreten.

Begrüßung der Neuberufenen: Schick haben sie sich gemacht, die neuberufenen Professorinnen und Professoren. Der Anlass: Die Hochschule Niederrhein und die IHK Mittlerer Niederrhein haben zur Begrüßung der Neuberufenen geladen. Viele Kollegen und andere Hochschulmitglieder machten sich, natürlich auch in festlicher Kleidung, auf den Weg in die Maschinenhalle des Hochschul-Partners SMS Meer in Mönchengladbach.

Campus meets Companies: Die jährlich stattfindende Firmenkontaktmesse "Campus meets Companies" (CMC) ist wichtig für den Standort Niederrhein. Viele Studierende verlassen nach ihrem Abschluss die Region, da sie nicht ausreichend über Karrieremöglichkeiten am Niederrhein informiert sind. Bei der CMC knüpfen Studierende erste Kontakte zu den Unternehmen der Region. 33 zum Großteil mittelständische Unternehmen vor allem aus den Branchen Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie, IT-Dienstleistungen sowie Unternehmensberatung ließen es sich im Mai und Juni nicht nehmen, sich als potenzieller Arbeitgeber den Studierenden zu präsentieren. Die CMC fand sowohl am Standort Krefeld Süd als auch in Mönchengladbach statt.

Wer bei der nächsten CMC, Anfang 2014 dabei sein, das eigene Unternehmen präsentieren und qualifizierte Nachwuchskräfte rekrutieren möchte, kann sich schon jetzt bei der Geschäftsstelle Unternehmen, Förderer und Alumni melden. Die meisten Plätze, für alle Fachbereiche, sind bis Ende des Jahres vergeben.

MG zieht an: Alle zwei Jahre findet die Recruiting- und Innovationsmesse der Textil- und Bekleidungsindustrie auf dem Campus Mönchengladbach statt. Auch das schlechte Wetter hielt die zahlreichen Besucher nicht fern. Besonders für die Studierenden bietet die vom Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik und der WFMG-Wirtschaftsförderung Mönchengladbach organisierte MG ZIEHT AN - GO TEXTILE! eine einzigartige Möglichkeit, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Davon gab es in diesem Jahr noch mehr als 2011 - mehr als 100 Aussteller haben ihren Weg nach Mönchengladbach gefunden. Außerdem gab es Modenschauen, Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Projektpräsentationen

Campusfest: Nach langer Zeit des Planens und der Vorbereitung ist es schon wieder vorbei: das Campusfest. Viele Hochschulangehörige - Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch Ehemalige - kamen im Juni zum Campus Krefeld Süd, um zu feiern. Das Fazit: Ein gelungenes Fest von Hochschulangehörigen für Hochschulangehörige. Auch unser Alumni-Stand wurde mit großer Begeisterung besucht und da auch einige Ehemalige den Weg an den Campus gefunden hatten, nutzten sie die Gelegenheit, um sich als Alumni anzumelden.

Bauarbeiten Mönchengladbach: Der Erweiterungsbau in Mönchengladbach ist fertig, der Umzug geschafft. Ab dem kommenden Wintersemester können die Studierenden, vor allem des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, sich an den neuen Räumen erfreuen.

Bauarbeiten Krefeld: Zeitgleich gehen die Bauarbeiten am Campus Krefeld Süd los. Auch dort entsteht ein neues Gebäude. Damit Sie auf dem Laufenden bleiben, wurde eine Webcam installiert, die ihre Linse auf die Baustelle richtet. Montags bis freitags finden Sie ein tagesaktuelles Bild hier.


Masterumfrage "Conceptual Merchandising"

Sehr geehrte Alumni und Studierende der HS Niederrhein,

 

aktuell schreibe ich meine Masterarbeit zum Thema "Emotionalisierung am POS" mit Fokus auf "Conceptual Merchandising". Hinter Conceptual Merchandising verbirgt sich die Planung von Warenbildern an den Rückwänden und Verkaufsflächen in Geschäften und Warenhäusern. Da diese Thematik bislang nur als Teil des Visual Merchandisings gesehen wurde, gibt es wenig Studien und Literatur, die konkrete Informationen hierzu liefern. Aufgrunddessen habe ich mich für die Schaltung einer Umfrage entschieden, um einige Ergebnisse über den Nutzen der Warenbildplanung hieraus ziehen zu können.

 

Die Umfrage finden Sie hier.

 

Sie wären mir eine große Hilfe und maßgebliche Unterstützung bei der Bearbeitung meiner Masterarbeit und ich würde mich über eine rege Teilnahme an meiner Umfrage wirklich freuen!

 

Vielen herzlichen Dank dafür, dass Sie sich einige Minuten Zeit nehmen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Simone Petereit


Gesichter und Geschichten

Herr über Kölner Hochschul-Mensen – Frank Leppi

Über drei Etagen erstreckt sich das eckige graue Gebäude mit roten Akzenten im Kölner Süden – nicht zu übersehen: die Uni-Mensa. In einem kleineren Gebäude rechts daneben, versteckt hinter Büschen und Bäumen, sitzt Frank Leppi – Herr über alle Mensen, Cafeterien und Kaffeebars in Köln; oder zumindest über jene 15, die dem Kölner Studentenwerk angehören. Er ist Abteilungsleiter der Hochschulgastronomie und stellvertretender Geschäftsführer.

 

Außerdem ist er Alumnus der Hochschule Niederrhein, hat von 1981 bis 1985 am Fachbereich Oecotrophologie studiert. "Auf 100 Studierende kamen weniger als zehn Männer. Die hatten, wie ich, vorab eine Lehre zum Koch oder Bäcker gemacht", erinnert sich Leppi. Auch heute wird der Fachbereich von Studentinnen dominiert. Warum er sich für ein Studium an der Hochschule Niederrhein entschieden hat? "Wenn ich mich richtig erinnere, studierte ein Bekannter an der Hochschule und sie hat einen guten Ruf", so Leppi

 

An den tollen Studienbedingungen wird es wohl nicht gelegen haben, denn die beschreibt Leppi als speziell. "Alles spielte sich in einer Art Baracke ab – Labore, Büros, ein Hörsaal", fasst er zusammen. "Sehr einfach, aber auch sehr familiär." Und wie war das damals mit der Mensa? "Die gab es nicht. Der Hausmeister hat mit seiner Frau und zwei bis drei weiteren Damen eine Cafeteria betrieben. Da gab es Brötchen, Kaltgetränke und Kaffee. Alles ein bisschen improvisiert, mit wild zusammengewürfeltem Porzellan."

 

Sein heutiges Wirkungsfeld ist alles andere als wild zusammengewürfelt. Die Essensausgaben in der Uni-Mensa sind bis ins letzte Detail durchorganisiert. Schälchen mit frischem Salat stehen akkurat in Reihen, überall glänzt Edelstahl und Monitore zeigen, welche Gerichte auf dem Speiseplan stehen. Außerdem geht das Angebot an Speisen weit über belegte Brötchen hinaus. "Für uns stellt sich immer wieder die Frage: Was kommt an? In Deutschland gehörten wir zu den ersten, die Wok- und Grillgerichte im Frontcooking-Bereich angeboten haben. Die Studierenden können mitansehen, wie ihr Essen zubereitet wird."

 

Und woher weiß man, was ankommt? "Einen Teil unserer Arbeit machen Evaluationen aus. Dazu gehören Fragebögen, Interviews und bevor wir etwas Neues ausprobieren engagieren wir auch schon mal Test-Esser", sagt Leppi. Aber in erster Linie plant er. Leppi verantwortet den Bau von neuen Mensen und die Sanierung von alten. Viele sind aus den 70er und 80er Jahren. "Ich habe in meinem Studium sehr viel gelernt, wie man eine Großküche plant zum Beispiel. Trotzdem ist es wichtig, sich immer weiterzubilden, denn im Laufe der Zeit verändert sich vieles – die Küchen sind heute wesentlich kleiner, das erfordert natürlich eine andere Planung."

 

Das heißt nicht, dass er nicht heute noch vom Studium profitiert. Leppi nutzt jeden Tag, die im Studium erlernte Fähigkeit, Dinge schnell zu erfassen und zu durchdenken. Und auch die betriebswirtschaftlichen Aspekte – Wirtschaftspläne, Umsatzprognosen und Investitionspläne – gehören zur Planung von Großküchen. "Außerdem hatte ich ruckzuck meine erste Stelle. Das spricht für den guten Ruf der Hochschule Niederrhein", fügt er hinzu. Die hat sich aus seiner Sicht übrigens gut entwickelt. Und auch die Mensa, die es dort nun gibt, hat er 20 Jahre nach seinem Abschluss noch einmal besucht: "Ich war total erstaunt, als die Kassiererin mich grüßte. Sie hatte in der Hausmeister-Cafeteria geholfen und mich wiedererkannt."

Frank Leppi an einer der zahlreichen Essensausgaben in der Kölner Uni-Mensa.


Claudia Cavaleiro – Honorarprofessorin der Hochschule Niederrhein

Was bedeutet es eigentlich, wenn man auf einmal den Titel Honorarprofessorin trägt? Was ändert sich dadurch? Die Antwort darauf fällt Claudia Cavaleiro leicht: "Natürlich ist es eine Form der Anerkennung und Wertschätzung meiner Arbeit an der Hochschule, aber für mich ist es noch mehr. Ich fühle mich jetzt der Hochschule zugehörig, habe viel mehr das Gefühl, eine Kollegin zu sein. Die Honorarprofessur integriert mich, gibt ein gutes Gefühl und ist zugleich auch Verpflichtung."

 

Einen Monat ist es her, da wurde Cavaleiro zur Honorarprofessorin der Hochschule Niederrhein ernannt. Im festlichen Rittersaal auf Schloss Rheydt nahm sie die Ernennungsurkunde von Hochschulpräsident Hans-Hennig von Grünberg entgegen. Die promovierte Chemikerin arbeitet im Hauptberuf beim Süßwarenhersteller Mars Chocolate und ist dort in leitender Position für die Prozessentwicklung und -optimierung sowie die Produktimplementierung tätig. Seit 2003 teilt sie ihr Wissen mit den Studierenden der Hochschule Niederrhein.

 

Diese Zusammenarbeit ist ihrer großen Leidenschaft, dem Marathonlauf, zu verdanken. Cavaleiro und Dr. Karsten Beyer, ein ehemaliger Professor der Hochschule, kamen hier ins Gespräch. Ein Thema, das bei einer ersten Unterhaltung oft aufgegriffen wird, ist der Beruf. Auch die beiden sprachen darüber, und bereits kurze Zeit später vermittelte Cavaleiro den ersten Studierenden des Fachbereichs Oecotrophologie Praktikumsplätze bei Mars. Mittlerweile findet nicht nur ein reger Austausch zwischen der Hochschule und einem der weltweit führenden Schokoladenhersteller statt, seit zwei Jahren ist die 43-Jährige auch in der Lehre tätig.

 

"Zwei Mal pro Semester besuchen Studierende mich bei Mars. Sie lernen direkt im Betrieb und führen Versuche durch. Aber auch wir profitieren davon. Die Studierenden betrachten die Produkte mit ganz anderen Augen, weniger betriebsblind. Und sie hinterfragen, was wir machen", erklärt Cavaleiro. Sie selbst hat an einer Universität studiert und weiß, dass es keinesfalls selbstverständlich ist, praxisnah zu studieren: "Ich musste mich selbst darum kümmern, meine Abschlussarbeit in einem Betrieb machen zu können. Bei der Hochschule Niederrhein hingegen steht eben diese Nähe zur Praxis im Mittelpunkt. Das ist toll für die Studierenden, weil sie wissen was im Beruf auf sie zukommt und auch die Industrie freut sich. Denn sie bekommt Leute, die direkt einsteigen können."

 

Die Nähe zur Praxis ist ihr auch in ihrem Job sehr wichtig. "Es macht sehr viel Spaß mit den Kollegen in den Werken zu arbeiten", so Cavaleiro, der es auch nichts ausmacht, regelmäßig zwischen den sechs Standorten in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Österreich und Polen hin und her zu reisen. Aber warum ausgerechnet Mars? Dafür fallen ihr gleich mehrere Gründe ein. Essentiell ist die amerikanische Firmenkultur. "Wir leben die fünf Prinzipien von Mars: Qualität, Verantwortung, Gegenseitigkeit, Effizienz und Freiheit. Wir haben eine offene Kultur und lieben es, neue Dinge zu tun." so Cavaleiro.  Außerdem hat sie bereits im Alter von zehn Jahren zu ihrer Oma gesagt, sie würde gerne in einer Schokoladenfabrik arbeiten. Natürlich hat sie auch ein Lieblingsprodukt: "Am liebsten esse ich Balisto. Das wird auch ausschließlich hier in Viersen hergestellt."

 

Ein Glück für sie, dass sie nicht nur Schokolade liebt, sondern auch den Sport. "Das ist genau der richtige Ausgleich für meine Arbeit bei Mars und an der Hochschule. Außerdem ist Sport-Zeit für mich gleichzeitig Familien-Zeit", so die zweifache Mutter. Denn ihre gemeinsame Zeit verbringen Cavaleiro, ihre beiden Söhne und ihr Mann am liebsten beim Sport. Auch ihre Honorarprofessur hat sie mit einem Marathon gefeiert. Kollegen von Mars, Hochschulmitglieder und andere Läufer waren dabei.

Honorarprofessorin Claudia Cavaleiro und Hochschulpräsident Hans-Hennig von Grünberg auf Schloss Rheydt.


Fachbereiche

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04 Maschinenbau/Verfahrenstechnik

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10 Gesundheitswesen