Qualitätsverbesserungskommission

Die Hochschule Niederrhein hat zum Wintersemester 2011/12 eine Kommission zur Qualitätsverbesserung eingerichtet. Dieses Gremium berät sowohl die Hochschule als auch Fachbereiche hinsichtlich der Verbesserung der Lehr- und Studienbedingungen. Darüber hinaus berät das Gremium beim Einsatz der Qualitätsverbesserungsmittel, die vom Land Nordrhein-Westfalen als Kompensation für die abgeschafften Studienbeiträge gewährt werden.

 

70 Prozent dieser Mittel gehen in die Fachbereiche, 30 Prozent werden für zentrale Aufgaben genutzt. Für das Jahr 2012 stehen der Hochschule Niederrhein ca. 6,74 Millionen Euro zur Verfügung (das sind etwa 92% der Mittel, die im Jahr 2010 durch Studienbeiträge eingenommen wurden). Das macht nach der prozentualen Aufteilung 4,72 Millionen Euro für die insgesamt zehn Fachbereiche und 2,02 Millionen Euro für zentrale Aufgaben.

 

Insgesamt stellt das Land den Hochschulen in NRW bis zum Jahr 2016 jährlich 249 Millionen Euro zur Verfügung. Dieser Betrag ist gedeckelt und wird auch in den Jahren mit doppelten Abiturjahrgängen nicht erhöht. Die Höhe des Betrags, der auf die einzelnen Hochschulen entfällt, hat ihre Grundlage in dem jeweiligen Anteil an den Studierenden in der 1,5fachen Regelstudienzeit.

Zusammensetzung der Kommissionen

Der zentralen Qualitätsverbesserungskommission gehören zwei Professorinnen bzw. Professoren, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. ein wissenschaftlicher Mitarbeiter, eine weitere Mitarbeiterin bzw. ein weiterer Mitarbeiter sowie fünf Studierende an. Zudem gehört der Vizepräsident für Studium und Lehre dem Gremium an. Er hat allerdings kein Stimmrecht.

 

In jedem Fachbereich existiert eine eigene Qualitätsverbesserungskommission. Sie setzt sich aus zwei Professorinnen bzw. Professoren, einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin bzw. einem wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie vier Studierenden zusammen. Der Dekan des Fachbereichs gehört ebenfalls zur Kommission, ist allerdings nicht stimmberechtigt.