Mutterschutz im Studium

Seit dem 1. Januar 2018 gilt das Mutterschutzgesetz auch für Studentinnen, soweit die Hochschule Ort, Zeit und Ablauf von Veranstaltungen verpflichtend vorgibt oder ein im Rahmen des Studiums verpflichtend vorgegebenes Praktikum abzuleisten ist.

 

Für Betroffene gilt im Wesentlichen:

1.  Gemäß § 15 des Mutterschutzgesetzes sollen Sie der Hochschule Ihre Schwangerschaft und den voraussichtlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind. Wenn Sie stillen, sollen Sie dies der Hochschule ebenfalls so früh wie möglich mitteilen.

 

2.  Sie fallen grundsätzlich unter die Schutzfristen des § 3 des Mutterschutzgesetzes, also die i. d. R. sechswöchige Frist vor und die i. d. R. achtwöchige Frist nach der Entbindung. Wollen Sie während der Schutzfrist Veranstaltungen besuchen oder Prüfungen ablegen, müssen Sie dies ausdrücklich schriftlich gegenüber der Hochschule erklären.

 

3.  Die Hochschule hat gemäß § 10 des Mutterschutzgesetzes die Gefährdungen zu ermitteln, denen Sie als schwangere oder stillende Studentin oder Ihr Kind ausgesetzt sind oder sein können. Sie hat aufgrund dieser Gefährdungsbeurteilung zu entscheiden, ob und in welchem Umfang Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen.

 

Selbstverständlich kann die Hochschule Niederrhein ihren Pflichten nach Nummer 2 und Nummer 3 nur nachkommen, wenn Sie ihr die Schwangerschaft – wie im Gesetz vorgesehen – auch mitgeteilt haben.

 



Mitteilung der Schwangerschaft und weitere Schritte

Die Mitteilung über eine bestehende Schwangerschaft sollten Sie grundsätzlich an die persönliche E-Mail-Adresse der Leiterin des Studierendenbüros, Frau Gisela Blättermann, richten:

Weitere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme finden Sie am Ende dieser Seite. Bewusst haben wir aus Diskretionsgründen eine zentrale Ansprechpartnerin benannt, die alle Informationen zunächst streng vertraulich behandelt.

 

Nach Mitteilung einer Schwangerschaft schließen sich in der Regel folgende Schritte an:

 

-    Frau Blättermann meldet sich per E-Mail bei Ihnen zurück, um einen Gesprächstermin (telefonisch oder persönlich) zu vereinbaren.

In dem Gespräch sollte geklärt werden, wie Ihre persönliche Studienplanung für die kommenden Monate aussieht. Denkbare Gefährdungen können somit bereits näher eingegrenzt, spezifiziert oder von vornherein ausgeschlossen werden.

 

-    Je nach Ergebnis der Vorklärung könnte ein weiterer Termin im Fachbereich erforderlich sein, um herauszufinden, ob und welche konkrete Gefährdungen vorliegen oder zu erwarten sind. Ist Letzteres zu bejahen, würde die Hochschule entsprechende Schutzmaßnahmen treffen.

 

-    In jedem Fall bietet Ihnen die Hochschule ein Gespräch über weitere Anpassungen der Studienbedingungen an.

 

-    Gemäß § 14 des Mutterschutzgesetzes werden das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die Festlegung der erforderlichen Schutzmaßnahmen und das erwähnte Gesprächsangebot dokumentiert und gemäß § 27 Abs. 3 der Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde auf Verlangen übermittelt.

 


Angebote des Familienservice



Meldestelle und Ansprechpartnerin für alle Fragen zum Mutterschutz

Gisela Blättermann, Dipl.-Finanzwirtin

Leitung Studierendenbüro

Telefon: +49 (0)2151 822-2721


Raum: A E07a

E-Mail: gisela.blaettermann(at)hs-niederrhein.de

Elisabetta Dimiccoli-Ratz

Ansprechpartnerin „Beruflich Qualifizierte – Zugang zum Studium an der HN"    

Telefon: +49 (0)2151 822-2732

 

Fachbereich Oecotrophologie

Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen

 


Raum: A E06

E-Mail: elisabetta.dimiccoli(at)hs-niederrhein.de
Dimiccoli-Ratz