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Wenn Erstis forschen: Chemie-Studierende präsentieren Ergebnisse

Die Studienstarter am Fachbereich Chemie beginnen ihr Studium direkt mit einem Sprung ins kalte Wasser. Für das Projekt „Erstis forschen“ bearbeiteten sie in Teams eine wissenschaftliche Fragestellung und präsentierten das Ergebnis bei einem Projekttag. Dabei wurde auch ein Publikums- und ein Dozentenpreis vergeben.

„Das Format soll in erster Linie die Selbstständigkeit und Teamfähigkeit der jungen Studierenden fördern. Ein weiteres Ziel ist, die Erstsemester in die Kultur des Fachbereichs möglichst schnell zu integrieren“, sagt Professor Dr. Ernst Cleve. Durch die Projekte lernen die Erstsemester die Lehrenden und Doktoranden kennen und erhalten Einblicke in die Laborbereiche der unterschiedlichen Schwerpunkte des Fachbereichs Chemie.

„Wir haben durch das Projekt gelernt, dass man beim wissenschaftlichen Arbeiten offen für unerwartete Ergebnisse bleiben muss“, sagt Julius Giesel. Gemeinsam mit Anna Strötges, Annika Jüngerkes und Gerrit Pilarczyk untersuchte er die Polarität verschiedener organischer Lösungsmittel mithilfe des Reichardt-Farbstoffes. Dafür erhielt das Team den Fachbereichspreis, welcher durch Professorinnen und Professoren und betreuende Mitarbeitende der Projekte vergeben wurde.

Daniel Haupt, Dilara Avci, Julian Lenac und Yogith Edassery untersuchten zwei verschiedene Messmethoden, um Glyphosat in Getreideprodukten nachzuweisen und bekamen dafür den Publikumspreis verliehen. Die beiden Vorträge „Vom Suchen zum Forschen“ von Prof. Dr. Jürgen Schram und „Forschung heute“ von Prof. Dr. Bernd Strehmel gaben den Studierenden einen interessanten Einblick im Bereich der Forschung von der Steinzeit bis heute.