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Zweite Säule in der Lehre: Hochschule zeichnet Tutorinnen und Tutoren aus

Die Tutorinnen und Tutoren sind an der Hochschule Niederrhein nicht mehr wegzudenken. Bereits seit 2003 sind sie neben den Lehrenden die zweite Säule in der Lehre und übernehmen dabei eine wichtige Scharnierfunktion zwischen Lehrenden und Studierenden. Mit ihrem Engagement tragen sie dazu bei, dass viele Studierende den Inhalt der Veranstaltungen besser vertiefen und anwenden können. Nun wurden Kristina Ristic, Malin Büttemeier und Malo Schrundner für ihr außerordentliches Engagement mit dem Tutorenpreis der Hochschule Niederrhein ausgezeichnet.

Den Preis als beste Fachtutorin erhielt Kristina Ristic aus dem Fachbereich Chemie. Dort begeistert sie ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen mit ihrem Physik-Tutorium. „Ich habe wirklich sehr viel Herzblut und Arbeit in das Tutorium gesteckt. Die Arbeit mit den anderen Studierenden hat mich nicht nur fachlich, sondern auch charakterlich weiterentwickelt. Durch diese Form der Lehre bin ich nicht mehr die unsichere und ängstliche Person, die ich Anfang des Studiums noch war“ sagte Ristic.

Der diesjährige Sonderpreis ging an Malin Büttemeier (Fachbereich Oecotrophologie) und Malo Schrundner (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften). Die beiden Studierenden überzeugten die Jury mit ihrem Einsatz als „Daten Pat:innen“.

Die „Daten Pat:innen“ sind Teil eines Projektes zum Erwerb von Data Literacy an der Hochschule Niederrhein (PEDaL HN). In drei Bausteinen bilden die Studierenden Verständnis und Bewusstsein für Daten, erlernen Techniken zum Datenmanagement, um mit realen Daten in fachbezogenen Studienprojekten zu arbeiten. In einer Online-Rallye, die mit Live-Conventions und studentischen DatenPat:innen begleitet wird, wird zunächst Data Awareness entwickelt.

„Mir gefällt der Gedanke, Studierenden weiterzuhelfen oder sie an neue Themen heranzuführen, für die ich mich selbst interessiere“, so Malin Büttemeier. Ähnlich sieht es auch Preisträger Malo Schrundner: „Es ist ein unglaublich erfüllendes Gefühl, am Ende des Tages etwas beibringen zu können.“ Kristina Ristic ist jedenfalls auf den Geschmack gekommen: „Ich kann mir durchaus vorstellen, nun selbst auch Professorin zu werden.“

Aufgrund der Pandemie-Situation musste die Preisverleihung in diesem Jahr komplett digital stattfinden.