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Kunst im Kaufhaus: Studierende der Hochschule Niederrhein stellen im früheren Karstadt-Gebäude aus

Mönchengladbach, 26. Juni. Seit gestern Nachmittag ist das frühere Karstadt-Gebäude am Rheydter Markt Ausstellungsort für Arbeiten von Studierenden der Hochschule Niederrhein. Die komplette Glasfront des Gebäudes – insgesamt mehrere hundert Meter – ist von innen mit 64 Bildern behangen. Die Bilder zeigen studentische Arbeiten, die von 1997 bis heute im Fach Farbenlehre im Studiengang Design-Ingenieur entstanden sind. Die Bilder sind voraussichtlich bis Herbst zu sehen.

Oberbürgermeister Felix Heinrichs sieht in der Ausstellung an dieser Stelle eine echte Bereicherung: „Es freut mich sehr, dass der Leerstand an dieser Stelle in den Schaufenstern nun weicht. Das möglich zu machen, ist nicht einfach gewesen. Aber wir waren erfolgreich: Mit der Hochschule Niederrhein haben wir einen tollen Partner gefunden und die Ausstellung ist wirklich ein Blickfang, der sicherlich zu einem ganz besonderen Schaufensterbummel einlädt.“

Hochschulpräsident Dr. Thomas Grünewald freut sich, dass die studentischen Arbeiten ihren Teil dazu beitragen, der Hochschule Niederrhein mehr Präsenz in der Innenstadt von Rheydt zu verschaffen. „Hier können die Besucherinnen und Besucher der Innenstadt die Ergebnisse studentischer Arbeiten aus dem Fach Farbenlehre bestaunen“, sagte Thomas Grünewald bei der Eröffnung gestern am späten Nachmittag.

Die gezeigten Bilder sind mit Acryl- oder Ölfarben gemalt und zeigen Arbeiten, die studentische Teams erstellt haben. Professorin für das Fach Farbenlehre war seit 1997 Renate Schmitt, die im vergangenen Semester in den Ruhestand gegangen ist. „Mir ging es in dem Kurs darum, die Studierenden in einen spielerischen Gestaltungsprozess zu bringen, bei dem sie nicht wussten, wie am Ende das Ergebnis aussehen wird“, sagt Renate Schmitt. Das Besondere war die Teamarbeit, die einzelnen Bilder wurden nicht bewertet. „Ich wollte zeigen, zu welchen künstlerischen Leistungen die Studierenden in der Lage sind, wenn sie selbstvergessen und ohne Druck gemeinsam etwas schaffen können.“