Kulturen im Klassenzimmer verändern

Mit gruppendynamischen Instrumenten ein Lern- und Arbeitsklima erzeugen, das auf gegenseitigem Respekt und auf Wertschätzung beruht.

Zur Fortbildung

Fokussieren wir im Arbeitsalltag mit problematischen Schülern mehr ihre Schwächen als ihre Stärken? Wie können wir „Fördern und Fordern“ in schwierigen Konstellationen umsetzen? Ressourcenorientiertes Arbeiten und die Beziehungsqualität schaffen die Grundlage für Motivation und können konstruktive Veränderungsprozesse einleiten. Jeder Mensch besitzt viel Potential und möchte bei dessen Nutzung unterstützt werden. Dieses praxisorientierte Seminar zeigt anhand von vielen Beispielen Möglichkeiten auf, wie das Potenzial junger Menschen zur Motivation und zur Verhaltensveränderung in unseren Arbeitsalltag integriert werden kann.

Inhalte
  • Einführung in die Problematik
    _Täter, Opfer, Möglichmacher. Darstellung der Motive für jede einzelne Schülergruppe
    _Phasen der Implementierung des Mobbings in die Klasse / in die Gruppe
    _Gruppendynamische Überlegungen zum Mobbing
    _Sonstiges, was man zum Mobbing wissen sollte
  • Prävention gegen Mobbing
    Spielformen und Übungen, um Mobbing vorzubeugen, die Klasse /Gruppe aktiv und wach
  • zu halten sowie Zivilcourage anzuwenden
  • Intervention gegen Mobbingtäter
    Konfrontative Ansätze, um Tätern klar zu machen, was erlaubt ist und was nicht
  • Intervention für die Möglichmacher
    Ressourcenaktivierende Ansätze, um die Klasse stark zu machen und Verantwortung zu
    übernehmen
  • Intervention am Mobbingopfer
    Stärkung des Kindes, Veränderungsmöglichkeiten der Opferidentität, Verhaltenstraining für
    Mobbingopfer

 

Lehr- und Lernform

Das Seminar "Kulturen im Klassenzimmer verändern" ist überwiegend praktisch ausgerichtet. Daher wird die Bereitschaft der Teilnehmer/innen zur aktiven Mitarbeit vorausgesetzt.

Zielgruppe

Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrerinnen und Lehrer, (Schul-)Sozialarbeiterinnen und (Schul-) Sozialarbeiter, Fachkräfte aus der pädagogischen und sozialen Arbeit, Eltern, Interessierte, weitere nach Absprache

Inhouse-Schulung
Individuell abgestimmt auf Ihre Anforderungen
Termin

Donnerstag, 05.03.2020 | 9-17 Uhr

Teilnahmeentgelt

80 € pro Person

Veranstaltungsort

Campus Krefeld Süd

// Jahrgang 1967, verheiratet

// 1993 - 1996 Studium der Sozialpädagogik an der KFH Mainz

// Seit 1996 Mitarbeiter der Stiftung Juvente Mainz

// 1998 Ausbildung zum Anti-Aggressivitäts-Trainer beim Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, ISS Frankfurt a. M., Leitung: Prof. Dr. Jens Weidner, Fachhochschule Hamburg

// seit 2000 Referent für Konfliktmanagement, Teamentwicklung, Gesprächsführung, Mobbing, Lösungsorientierte Beratung, Stressbewältigung, Interventionstechniken, Gewaltbehandlung

// 2006 - 2012 Studienkursleitung an der FH Erfurt zum weiterbildenden Studium „Gewaltprävention, Konfliktmanagement und Deeskalationstraining“

// 2006 Beraterfortbildung und Teamentwicklung KFH Mainz: Ausbilder für Anti-Aggressivitäts-Trainings, ISS Frankfurt/M.

// 2007 Mentaltrainerausbildung in Bayern: Beratung, Coaching, Mentaltrainings, Teamentwicklung und Organisationsentwicklungen

// 2008 Entwicklung des Opferhilfstrainings Aufwind, Ausbilder für Aufwind-Trainings

// 2014 Personenzentrierte Supervisionsausbildung GwG/DGSv in Mainz

Zur Webseite von Stefan Werner

Ihre Ansprechpartnerin

Britta Benning
Zentrum für Weiterbildung