COVID-19 Hub der Hochschule Niederrhein
Netzwerk von Abschlussarbeiten zu COVID-19

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

COVID 19 Hub - Wer sind wir?

Wir sind Professoren und Studenten aus unterschiedlichen Fachbereichen in wechselnder Zusammensetzung, die ihre Arbeitszeit gerne für die Bewältigung aktueller Probleme einbringen wollen. COVID-19 ist schnell zum Hauptthema geworden, jedoch ist es schwierig ein solches Thema mit den normalen wissenschaftlichen Formaten zu erfassen. Daher müssen die eingefahrenen Wege verlassen und neue Formate aufgelegt werden. Die Bündelung von Abschlussarbeiten ist ein solcher neuer Weg. Wie das funktionieren wird, wissen wir noch nicht, aber wir gehen davon aus, dass jetzt die Zeit dafür reif ist.

Save the Date

Freitag 18.09.2020, 17 Uhr: Gegenseitiges Kennenlernen/Kick-Off (per Zoom-Konferenz) 

Die Idee

Da es nicht auszuschließen ist, dass die Pandemie unser Leben noch längere Zeit begleiten wird, wollen wir durch Bündelung der Ressourcen dazu beitragen, dass erste Ergebnisse von Untersuchungen bis zum Winter 20/21 vorliegen. Dazu sind Abschlussarbeiten wie Bachelor- oder Masterarbeiten besonders geeignet, da diese mit 3 bis 6 Monaten eine relativ kurze Laufzeit haben. Um die Studierenden zu unterstützen, sollen Literaturgrundlagen zentral gesammelt und allen zur Verfügung gestellt werden. Daher müssen sich die Studierenden anmelden, um auf die Daten Zugriff zu erhalten. Einzelthemen werden turnusmäßig von Studierenden oder eingeladenen Vortragenden präsentiert, um die Einarbeitung in das dynamische Thema zu erleichtern. Ein weiteres Ziel ist die Vernetzung mit anderen Hochschulen und beteiligten Unternehmen durch die Studierenden selbst und untereinander durch Online-Treffen. Außerdem kann die interessierte Öffentlichkeit an ausgewählten Veranstaltungen teilnehmen.

Fokus - Der nichtmedizinische Bereich

Warum wollen uns auf den nichtmedizinischen Bereich beschränken?

Medizinische Einrichtungen haben genug Kompetenz und Kapazität, um das für sie beste Hygienekonzept zu erstellen und aktuell zu halten. Diese Kapazitäten haben z.B. Firmen im Einzelhandel und kleinere produzierende Betriebe oftmals nicht. Diese müssen sich durch bestehende Verordnungen kämpfen und die relevanten Vorgaben verstehen und umsetzen. Oftmals fehlt dazu die Zeit im Tagesgeschäft. Eine weitere Hürde ist die Unsicherheit. Kaum ein Betrieb wird von sich behaupten das beste Konzept zu haben, daher werden Firmen auch sehr vorsichtig sein, ihre Konzepte mit anderen zu teilen. Diese Lücke können Hochschulen und Universitäten schließen. Wir sichern, wenn gewünscht, den beteiligten Firmen Anonymität zu und können trotzdem die Ideen, die dort generiert werden, nutzen, um für die Brachen eine best-practice zu sammeln. Zudem haben die Firmen im Moment genug zu tun und meist nicht viel Zeit vorauszuplanen, um dauerhaft adäquat aus sich ändernden Rahmenbedingungen zu reagieren. Im Winter nimmt das Infektionsgeschehen normalerweise zu. Daher werden wir verschiedene Szenarien betrachten, damit im Winter 2020/21 alle gut vorbereitet sind.

Wer wird vernetzt?

Jeder hat einen anderen Interessen-Fokus, trotzdem ergeben sich daraus oft Vorteile für alle Seiten. Für Studierende ist dies eine Chance nicht allein und isoliert arbeiten zu müssen. Zudem sind Ansprechpartner verfügbar, die sich auf dem sich dynamisch entwickelndem Gebiet in anderen ergänzenden Aspekten auskennen. 

Bei der Vernetzung der Branchen wird ein Top-Down-Ansatz verfolgt, d.h. es wird versucht von Anfang an Verbände und Gesundheitsämter mit einzubeziehen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass für die Branchen wichtige Informationen schnell weitergegeben werden können. Träger der Vernetzung sind natürlich die Studierenden, die direkt mit den Firmen in Kontakt stehen. Dadurch kann ein Austausch auf mehreren Ebenen stattfinden. Über die betreuenden Hochschulen und Universitäten besteht zudem Zugriff auf Ansprechpartner, falls Fragen mit erhöhten Anforderungen fachlich beurteilt werden müssen.

Sofern die Informationen für die Allgemeinheit von Interesse sind, können auch Gasthörer zugelassen werden. So wird Forschung direkt erlebbar. Früher war dies nur lokal möglich, indem Interessierte in die Forschungseinrichtungen zu Vorträgen gekommen sind. Hier ist die Hürde durch die Online-Tools heute deutlich niedriger. 

Netzwerk als Aufgabe

Netzwerke haben Vor- und Nachteile. Vorteile sind, dass Informationen schneller und einfacher verfügbar sind. Zudem besteht die Möglichkeit, sich über seine Arbeiten in einem größeren Kreis von Interessierten auszutauschen. Es können gemeinsam Werkzeuge wie Software und Hilfen sowie Beispiele zur Anwendung genutzt werden. Nachteil ist, dass Kommunikation immer mit Zeitaufwand verbunden ist. Damit ist gemeint: Wer etwas nimmt, muss auch bereit sein etwas zu geben. Dies bedeutet, es müssen zusätzliche Präsentationen gehalten und Fragen beantwortet werden. Vor allem bei Online-Formaten müssen auch Dokumente verwaltet und aktuell gehalten werden. Daher werden die Aufgaben im Netzwerk so verteilt, so dass je nach Neigung und persönlichen Fähigkeiten ein guter und funktionierender Mix herauskommt. Wenn jemand aus dem Netzwerk ausscheidet, muss die nachfolgenden Person eingearbeitet werden. Nur so kann Kontinuität entstehen.

Corona App
Akzeptanz Corona-App
Bachelorarbeit

Status: Vorarbeiten

Betreuer: Prof. A. Klein / Prof. K. Nihalani, Hochschule Niederrhein

Fachbereich: Gesundheitswesen (FB10)

Dienstleistungsmarketing und -management
Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Gesundheitswirtschaft
Coronavirus
Nachweis von COVID-19
Bachelorarbeit

Status: Vorarbeiten

Betreuer: Prof. T. Kimmel, Hochschule Niederrhein

Fachbereiche: Wirtschaftsingenieurwesen (FB09) in Kooperation mit Fachbereich Design (FB02)

Prof. Dr.-Ing. Tobias Kimmel
Reinigungstechnologie
Corona Konferenz
Konferenzen bei Pandemie
Projektarbeit

Status: Forschung und Recherche

Betreuer: Prof. T. Kimmel / Prof. H.J. Buxbaum, Hochschule Niederrhein

Fachbereich: Wirtschaftsingenieurwesen (FB09)

Hygienekonzept für Konferenzen

Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Buxbaum
Automatisierung und Robotik, Materialfluss und Logistik Auslandsbeauftragter
Prof. Dr.-Ing. Tobias Kimmel
Reinigungstechnologie
Gastro Corona
Bistro unter Pandemie
Bachelorarbeit

Status: Forschung und Recherche

Betreuer: Prof. T. Kimmel / Dr. C. Pakula, Hochschule Niederrhein

Fachbereiche: Ökotrophologie (FB05) und Textil (FB07)

Bistro unter Pandemie

Prof. Dr.-Ing. Tobias Kimmel
Reinigungstechnologie
Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fachbereich Oecotrophologie, Lehrgebiet „Technik und Verfahren der Außer-Haus-Verpflegung"

Machen Sie mit!

Für eine Abschlussarbeit in einem Netzwerk von Universitäten, Hochschulen und verschiedensten Verbänden ist viel Eigeninititavie, Kommunikationsfähigkeit und Engagement gefragt. Hier finden Sie die offenen Projekte und Stellen für Abschlussarbeiten. Diese werden regelmäßig aktualisiert, immer eingebettet im Netzwerk und am Puls der Zeit!

Sie finden ein Thema besonders interessant und trauen sich zu, uns durch Ihren durch deinen Beitrag unserem gemeinsamen Ziel näher zu bringen?

Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail und bewerben Sie sich! Gemeinsam erarbeiten wir alles Weitere. Sollten keine Stellen veröffentlicht sein, so schreiben Sie uns Ihre Idee zum Thema gern in Form eine Initiativbewerbung - eigene Ideen sind immer Willkommen!

Save the date!

Freitag 18.09.2020, 17 Uhr: Gegenseitiges Kennenlernen/Kick-Off (per Zoom-Konferenz) 

Rollen im Netzwerk vergeben (Termin folgt)

Fachlicher Austausch (Termin folgt)

Anprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Tobias Kimmel
Reinigungstechnologie