textildesign
Textildesign im aktuellen Kontext

„Textildesign im aktuellen Kontext“ widmet sich jeweils wechselnden Themen, die im gesellschaftlich und technisch relevanten Kontext zu Textil und Bekleidung stehen und spricht Bachelorstudierende aus allen Studiengängen des Fachbereichs gleichermaßen an. Ziel des Kurses ist es, ein Verständnis für nachhaltiges Textildesign zu entwickeln und dies für die Gestaltung nachhaltiger Textilprodukte einzubeziehen. Die Studierenden lernen Herangehensweisen, Hintergrundinformationen und Design-Strategien zu den Themen nachhaltige textile Gestaltung kennen, wie z.B. zum Thema „Design4Recycling Jeans“, „Die Hose der Zukunft“.

od
Open Design Spaces

„Open Design Spaces“ wird als interdisziplinäre Veranstaltung mit in- und externen Kooperationspartnern forschungsorientiert angeboten. Die Studierenden werden projektbasierend zur aktuellen Design-Forschung geführt. Es werden Design-Projekte aus realen Praxisfeldern und zu aktuellen Forschungsthemen in Mode- /Textildesign zum Thema nachhaltige textile Mode/Textil  angeboten und von den verantwortlichen Professorinnen beratend betreut, so z.B. Zero Waste Fashion, Zero Emission Denim.

logisitk
Grüne und nachhaltige Logistik

Jedes Sommersemester findet das Wahlpflichtfach „Grüne und nachhaltige Logistik“ statt. Das Wahlpflichtfach richtet sich an Studierende der deutschsprachigen Bachelorstudiengänge. In diesem Wahlpflichtfach werden Aspekte und Strategien der Logistikwirtschaft zum Umgang mit den Herausforderungen im Bereich der grünen und nachhaltigen Logistik behandelt. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie die Studierenden heute als Verbraucher aber auch als zukünftige Entscheider, Einfluss auf viele dieser Geschäftsprozesse haben.

sustainability
Sustainability

The learner is able to identify responsibilities of natural resources and name relevant laws and regulations. The students know the triple bottom line, a model for sustainability and CSR. Furthermore they know the most important social as well as environmental standards and their impact for the textile value chain and the most important CSR standards. The students know the basic theory of ecology and the origin of hazardous chemicals in textile and clothing industry. They are able to explain the green house effect and how to avoid relevant emissions within the textile chain. Furthermore they know about business specific eco labels within the textile production chain as well the basic principle of REACH. The communication will be improved by a team presentation about ecological relevant topics.

SCM und Nachhaltigkeit

Die Studierenden lernen ausgehend vom Dreisäulenmodell Nachhaltigkeitskonzepte und CSR-Standards kennen.

Sie lernen außerdem die wichtigsten Sozial- und Umweltstandards kennen und wissen um die Probleme von deren Umsetzung in der textilen Kette. Ferner sollen die Studierenden nach Abschluss des Moduls Supply Chain Management Konzepte sowohl nach klassischen ökonomischen, als auch nach ökologischen Gesichtspunkten bewerten und einschätzen können.

Business Ethics & Environmental Managem.

In diesen Studienfächern wird v.a. das umfassende Management von Nachhaltigkeitsthemen in Organisationen behandelt, das meint u.a. Identifikation der relevanten Themen, Entwickeln einer Nachhaltigkeitsstrategie bzw. eines CSR-Management passend zur Organisation, Einbezug relevanter Stakeholder und Nachhaltigkeitsreporting. Ökobilanzierung für eine ökologische Nachhaltigkeit wird genauso behandelt wie soziale Themen von Arbeits- und Menschenrechten. Weitere wichtige Themen sind Compliance und Verhinderung von Korruption, ethisches Verhalten und ein Ausblick in nachhaltigen Konsum.

arbeitswissenschaften
Arbeitswissenschaft / Ergonomics

Wer sich für menschengerecht gestaltete Arbeitsbedingungen im In- und Ausland einsetzen mag, erhält in diesen Fächern eine gute theoretische und praktische Basis. Unfallverhütung und die Verhinderung von arbeitsbedingten Erkrankungen, sowie Gestaltung effizienter, sicherer und gesunder Arbeitsabläufe sind Inhalte der Vorlesungen.

inno produktdesign
Innovatives Produktdesign

Im Masterfach „Innovatives Produktdesign“ stellen wir uns in jedem Jahr aufs Neue der Herausforderung, textile Produkte neu und zukunftsgewandt zu denken und umzusetzen. Das Design/Konzept für ein Textil oder ein Objekt legt den Grundstein für dessen Nachhaltigkeit. Ob Bekleidung, Möbel oder Schuhe – Textilien erobern immer neue Produktbereiche.  Angefangen bei der Auswahl des Materials über den Produktionsprozess und die Gebrauchsphase bis hin zum Ende des Produktlebenszyklus, muss ein Produkt ganzheitlich geplant und durchdacht sein. Experten aus der Industrie unterstützen die Vorlesung regelmäßig mit professionellem Know-how und Beratung.

Experimentelles Stricken

Vom Garn zur Fläche, von der Fläche zum Produkt. Die Stricktechnologie mit der ganzen Bandbreite ihrer technischen Möglichkeiten ist die kreative Plattform für Studierende im Master-Wahlpflichtfach „Experimentelles Stricken“, um sich mit unterschiedlichsten Materialien auseinanderzusetzen. Typischerweise stellen wir uns – im Sinne der Nachhaltigkeit – pro Semester einem Material und erkunden ganzheitlich seine Materialgrenzen in Fläche und Form bis hin zur Ausrüstung. Der Einsatz von „Monomaterialien“ dient der Recycelfähigkeit, Experimente mit formgerechten Produkten zielen auf Produktionsmöglichkeiten ohne Materialverlust (Zero Waste). Das Spektrum der Materialien geht von Naturfasern, wie z.B. Wolle und Leinen, bis hin zu Biokunststoffen auf pflanzlicher Basis (PLA).

Virtuelles 3D-Strickdesign

Nachhaltigkeit in der Textilindustrie bedeutet auch virtuelle Produktentwicklung zu nutzen, um aufwendige Musterungs- und Entwicklungsprozesse zu erleichtern, zu verkürzen und zu ersetzen. Gerade im Flachstrickbereich wird das virtuelle Design von Mustern, Flächen und Produkten immer wichtiger, da mit dem Garn beginnend, Fläche und Form entwickelt werden müssen. Das Wahlpflichtfach „Virtuelles 3D-Strickdesign“ steht Masterstudierenden unterschiedlicher Ausrichtung offen. Im Rahmen der Anforderungen der Industrie 4.0 ersetzen die virtuellen Modelle aufwendige Musterungsprozesse und Prototypenherstellung und bilden gleichzeitig die Vorstufe zur Umsetzung in die Strickprogrammierung. Ihr Einsatz geht von der firmeninternen Musterung bis hin zum Verkaufsinstrument im Virtual Showroom. Sie reduzieren somit im Sinne der Nachhaltigkeit weltweit Kosten-, Zeit-, Logistik- und Materialaufwand, ermöglichen individualisierte Produkte und die Losgröße 1.
(Vorlesungsstart geplant zum Frühjahr 2020)

Veredlung und Ökologie

Die Lehrveranstaltung stellt eine Einführung in die Verfahren und Maschinen der Textilveredlung dar und stellt die Zusammenhänge zum nachhaltigen Umgang der Textilveredlungsindustrie mit Ressourcen wie Energie, Wasser und Rohstoffen für chemische Hilfsmittel her. Dabei werden z. B. Methoden der Abwasseraufbereitung durch biologische Klärstufen und Membranfiltration zur Kreislaufführung von Prozesswasser behandelt. Weiterhin werden die Themen Verbraucherschutz durch Ökolabels und hier exemplarisch das Ökolabel Ökotex Standard 100 berücksichtigt. Listen, die von der Apparel Coalition und Greenpeace erstellt wurden und Chemikalien, die in der Textilerzeugung zu vermeiden und zu substituieren sind, werden unter Beachtung der Funktion der jeweiligen Produkte, besprochen. Z. B. werden Azofarbstoffe, nichtionogene Tenside und perfluorierte Tenside behandelt: wo werden, oder wurden sie eingesetzt und wie kann man sie ersetzen? Schließlich werden Aspekte der Bekleidungsphysiologie am Beispiel verschiedener Funktionstextilien (Membrantextilien, Fleece) und verschiedener Ausrüstungsmethoden (Beschichten, Laminieren, Rauen und Scheren) erarbeitet.

Abschluss-, Studien- und Projektarbeiten

In Bachelor- und Masterarbeiten können eigenständige Themen im Kontext von Nachhaltigkeitsstrategien von Unternehmen oder auch in aktuellen Forschungsprojekten bearbeitet werden. Kolleginnen und Kollegen aus der Lehre, den Forschungsinstituten FTB und A.U.G.E. sowie des EthNa Kompetenzzentrum CSR betreuen Arbeiten in diesen Bereichen. In Studien- und Projektarbeiten können Themen vertieft werden, im Rahmen der 5.-Semesterprojekte finden regelmäßig Nachhaltigkeitsprojekte statt.

Die studentische Gruppe fairquer berichtet über Nachhaltigkeit in der Bekleidungsbranche, möchte aufklären und Alternativen zeigen: https://www.fairquer.org/

Außerdem organisiert der Verein FEMNET e.V. regelmäßig Workshops zu feministischen Perspektiven auf Textilwirtschaft, Politik und Gesellschaft: https://femnet.de/

Der Fachbereich arbeitet im Steuerkreis Fair Trade Town Mönchengladbach mit und beteiligt sich jährlich an der bundesweiten Fairen Woche: https://www.moenchengladbach.de/de/wirtschaft/fairtrade-town-mg/

Außerdem veranstaltet der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik in Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen regelmäßig einen Nachhaltigkeitstag im November.

Forschung

Das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung der Hochschule Niederrhein führt komplexe Vorhaben zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in der textilen Verarbeitungskette durch. Im Jahr nehmen rund 65 Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge an diesen Projekten als Assistenten, oder im Rahmen von Abschlussarbeiten teil. https://www.hs-niederrhein.de/ftb/

Das A.U.G.E.-Institut sowie das EthNa Kompetenzzentrum CSR nehmen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im Bereich CSR, Ethik und Nachhaltigkeit mittels öffentlich geförderter Programme wahr, können aber auch von Unternehmen direkt beauftragt werden. Zudem finanziert das EthNa Kompetenzzentrum CSR eine Webseite, das den Beschäftigten in der Textil- und Bekleidungsunternehmen sowie deren Kunden Wissen und Hilfestellungen zur Verfügung stellt: www.csr-textil-bekleidung.de

Studentische Videos aus der Lehrveranstaltung "Projekte"

Die Veranstaltung „Projekte“ ist ein wichtiger Baustein im Studium und eine Veranstaltung für eine gemeinsame, interdisziplinäre und praktische Team-Arbeit der Studierenden aller deutsch- und englischsprachigen Bachelor-Studiengänge: „Textil- und Bekleidungstechnik“, „Design-Ingenieur“ und „Textile and Clothing Management“ am Fachbereich "Textil- und Bekleidungstechnik".
Die Studenten sollen unter möglichst praxisnahen Bedingungen Projektarbeit eigenständig durchführen und dadurch diese bewusst erfahren und erlernen, insbesondere das Projektmanagement.
Immer wieder ist in vielfältigen Themenstellungen auch "Nachhaltigkeit" ein zentraler Bestandteil der Projektarbeit, die sich u.A. in folgenden, für die Abschlusspräsentation erstellten Videos dokumentiert.

"The social T"

WS 13/14: Projekt-Team 29

Projekt-Thema: "Generation-D. Ideen für Deutschland. Gemeinsam Anpacken"

Team: Carolin Opgen-Rhein (Projektleiterin), Jahn Beckmann, Anja Huber, Sina Molitor, Svenja Morbach, Tim Overkamp, Emma Spät, Laura Wegmann, Sophia Wiskott

"The Social T"

fairquer - Image Film

WS 18/19: Projekt-Team 12

Thema: Erstellung einer Homepage und eines Imagefilms für die studentische Initiative „fairquer“

Team: Lisa Maire Gudehus (Projektleiterin), Nilay Aydin, Alina Berger, Lena Gerrards, Pauline Holstein, Johanna Klein, Greta Kühme, Ermina Matosi, Katharina Sittner

Image-Film

Epson GmbH - Neue Produktionsmodelle

WS 18/19: Projekt-Team 25

Thema: Neue Produktionsmodelle - Vom digitalen Druck bis zur Konfektion

Team: Maike Vierkötter (Projektleiterin), Asli Acar, Carolin Baer, Anna-Charlott Buttkus, Hanna Konrad, Aneta Petkova, Kim Winkler, Hannah Zukunft

Epson Microfactory

Epson GmbH - Fashion Microfactory

WS 18/19: Projekt-Team 25

Thema: Neue Produktionsmodelle - Vom digitalen Druck bis zur Konfektion

Team: Maike Vierkötter (Projektleiterin), Asli Acar, Carolin Baer, Anna-Charlott Buttkus, Hanna Konrad, Aneta Petkova, Kim Winkler, Hannah Zukunft

Fashion Microfactory