SOCIAL.CONCEPTS - Institut für
Forschung und Entwicklung in der Sozialen Arbeit

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.
Kurzbericht des Projekts BEWARE
27.04.2026

Junge Menschen im Engagement gegen Rechts

Im Projekt „BEWARE: Bedrohte Demokratieprojekte wappnen und resilient machen“ haben wir junge Menschen, die sich gegen Rechts engagieren interviewt. Im Zentrum der Gespräche stand das Erleben von Bedrohungen. Gerahmt und ergänzt wurde die Forschung von einem Gruppeninterview mit Fachkräften aus unterschiedlichen Handlungsfeldern der Jugendarbeit/Jugendbildung. In unserem Kurzbericht haben wir die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammengefasst.

neues Praxistool von BEWARE
27.04.2026

Das digitale Kartenset zur Reflexion im Feld der Jugendarbeit

Aus dem Projekt „BEWARE:Bedrohte Demokratieprojekte wappnen und resilient machen“ ist ein Praxistool entstanden, das zur Reflexion pädagogischer Arbeit im Feld der Jugendarbeit/Jugendbildung einlädt. Das Tool richtet sich an Sozialarbeiter:innen, Pädagog:innen, Bildner:innen und all diejenigen, die mit Jugendgruppen arbeiten, Räume der Aushandlung anbieten und junge Menschen in ihrer Sozialisation begleiten. Das Tool beinhaltet 36 Fragen, die Fachkräften helfen, ihre Angebote zu reflektieren. Ziel ist es, für die Bedarfe von demokratisch engagierten Jugendlichen zu sensibilisieren, Impulse für die Begleitung von politischen Aushandlungen zwischen Jugendlichen zu geben und die Auseinandersetzung mit Fragen der Positionierung in Teams zu stärken.

neue Veranstaltung von Wi-Rex
24.04.2026

Beate Küpper moderiert am 04.05.2026 ab 14 Uhr wieder das Online-Format Wi-REX im Gespräch. Diesmal geht es um das Thema “Türkischer Rechtsextremismus in Deutschland: Erscheinungsformen und pädagogische Perspektiven” mit Inputs von Mehmet Kart (OTH Regensburg) & Erol Ünal (Fachstelle Türkischer Rechtsextremismus/ FaTRex). Es wird der Frage nachgegangen, wie verbreitet der türkische Ultranationalismus in Deutschland ist, über welche sozialen, politischen und digitalen Kanäle ultranationalistische Ideologien vermittelt und weitergetragen werden, worin ihre Attraktivität besteht und welche pädagogischen Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit ultranationalistischen Ideologieangeboten bestehen.

Busy women on the road!
23.04.2026

Kurz vor dem ersten Workshop ist das KLiQG-Team mit voller Energie unterwegs und knüpft fleißig neue Kontakte. Von einer Veranstaltung zur nächsten – immer mit dem Ziel, zugewanderte Fachkräfte zu erreichen und sie mit unseren Angeboten bestmöglich zu unterstützen.

Heute waren wir auf der Altenpflege-Messe in Essen: Ariane und Angela haben spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Pflegebranche gewonnen, inspirierende Gespräche geführt und wertvolle neue Kontakte geknüpft. Ein rundum erfolgreicher Tag – wir freuen uns auf alles, was kommt!

Fachtag mit Wi-Rex
31.03.2026

Der Lunch-to-Lunch-Fachtag „Wechselwirkungen zwischen der extremen Rechten und kommunalen Konflikten“, der am 18. und 19. März 2026 an der Universität Bielefeld stattfand, brachte rund 30 Akteur:innen aus Rechtsextremismusforschung, Praxis im Handlungsfeld Rechtsextremismus und kommunaler Konfliktbearbeitung zusammen.

Veranstaltet wurde der Fachtag von der Plattform Transfer des Wissensnetzwerks Rechtsextremismusforschung am Institut SO.CON der Hochschule Niederrhein in Kooperation mit der Konfliktplattform ConflictA am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld.

Denis van de Wetering leitete den Fachtag mit einem thematischen Impulsvortrag ein, Isabella Bauer führte gemeinsam mit Sonja Fücker (ConflictA) durch das umfangreiche Programm. Auch einige Teilnehmende stellten ihre Perspektiven und ihre Arbeit in kurzen Impulsen vor. Zwei Tage lang diskutierten die Teilnehmenden intensiv miteinander und tauschten Erfahrungen über die Wechselwirkungen zwischen lokalen Konflikten und rechtsextremen Einflussnahmen aus.

Besonders war, dass hier zwei Felder gezielt zusammenkamen, die bislang nur selten in den Austausch treten. Der Fachtag machte diese Wechselwirkungen sichtbar und setzte Impulse für eine demokratische Konfliktbearbeitung sowie für Prävention und Intervention im Themenfeld Rechtsextremismus. Momentan werden die Befunde von Saskia Griffig und Julia Schatzschneider (SO.CON) aufbereitet und den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.

Neuerscheinung
30.03.2026

Mit einem Beitrag von Fritz Reusswig und Beate Küpper.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist essenziell, um die sozial-ökologische Transformation voranzutreiben und strukturell zu verankern. Wie sehen die sozialwissenschaftlichen, erziehungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Diskurse hierzu aus? 

Das “Handbuch Bildung für nachhaltige Entwicklung” bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der BNE. Die Autor*innen eröffnen eine machtkritische, emanzipatorische Auseinandersetzung mit institutionellen Rahmenbedingungen, der Ausgestaltung von spezifischen Lehr-/Lernformaten sowie Forschungslücken.
 

 

Lokale Konflikte im Fokus
16.03.2026

SO.CON präsentiert Forschung zu kommunalem Konfliktmanagement in Erfurt

Vom 25. bis 27. Februar 2026 fand an der Fachhochschule Erfurt die interdisziplinäre Tagung „Konflikt – Raum – Emotion: Lokale Konflikte verstehen und bearbeiten“, ausgerichtet vom Netzwerk Lokale Konfliktforschung und Bearbeitung (LoKoNet), statt. Auch das Team des SO.CON war mit zwei Beiträgen auf der Konferenz vertreten. 

Im Vortrag „Konfliktmanagement: Ein Ansatz zur Bearbeitung emotional eskalierter lokaler Konflikte“ stellten Julia Schatzschneider, Christine Manthei und Beate Küpper Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „KoKo II – Kommunales Konfliktmanagement fördern. Kommunen für Integration stärken“ vor. Der Beitrag stieß auf großes Interesse und führte zu einem intensiven Austausch mit Teilnehmenden aus Wissenschaft und Praxis. Ergänzend moderierten Beate Küpper, Isabella Bauer, Julia Schatzschneider und Sonja Fücker (ConflictA Bielefeld) den Workshop „Bedrohung als Herausforderung der kommunalen Konfliktbearbeitung“, in dem Erfahrungen aus Forschung und Beratungspraxis diskutiert wurden.

An der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis

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SO.CON: sozialraumorientiert, organisations- und zielgruppenbezogen

Das Institut setzt Forschungs- und Entwicklungsprojekte an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis um. Ziel unserer Aktivitäten ist es, zum Abbau sozialer Ungleichheit bzw. von strukturellen Barrieren beizutragen und soziale Teilhabe zu fördern. Wir setzen Impulse für soziale und sozioökonomische Innovationen und tragen aktiv zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen bei.

Im Fokus unserer Arbeit stehen die Bereiche Arbeit, Gesundheit, Soziales und Kompetenzentwicklung – mit den Querschnittsthemen Diversität und Digitales. Dabei kooperieren wir mit Kommunen, (sozialen) Einrichtungen und anderen Forschungsinstitutionen, um eine nachhaltige und auf Verstetigung zielende Projektarbeit zu fördern. Die gewonnenen Erkenntnisse und entwickelten Instrumente/Handreichungen bringen wir sowohl in die wissenschaftliche Debatte als auch in die Praxis ein. 

Unser interdisziplinäres Team zeichnet sich durch eine offene, empathische und konstruktive Kommunikation aus. Die Zusammenarbeit von Professor:innen, Mitarbeitenden, wissenschaftlichen Hilfskräften und Praktiker:innen basiert auf einem respektvollen Umgang und Wertschätzung von Vielfalt. Mit unserer Führungskultur fördern wir aktive Beteiligung sowie die Vereinbarkeit von privater Sorge-Arbeit und Beruf. Gemeinsam gelingt uns so eine erfolgreiche Projektarbeit!

Was uns wichtig ist...

  • Soziale Verantwortung bei der Auswahl der Projektthemen und ihrer Umsetzung.
  • Die Verknüpfung von sozialwissenschaftlicher Erkenntnis und anwendungsorientierter Praxis.
  • Gelebte Diversität nach Innen und Außen in Kooperation und Kommunikation.
  • Die Ausbildung von Studierenden und dem wissenschaftlichen Nachwuchs.
  • Unser Selbstverständnis als lernende Organisation.

Worüber wir verfügen...

  • Vielfältige Methoden-Kompetenzen der qualitativen und quantitativen Forschung, in sozialraumorientierten bzw. Netzwerk-Analysen, Analyse von Organisationsstrukturen in Hinblick auf Gender-/Diversity-Aspekte, Knowhow in E-learning und Digitalisierung, Moderation oder Veranstaltungsplanung.
  • Langjährige Erfahrungen darin, aus den Erkenntnissen hilfreiche und anwendungsorientierte Instrumente und Handlungshilfen für Kommunen, Institutionen und Zielgruppen zu erarbeiten.
  • Fundierte Kenntnisse im Projektmanagement und der seriösen Abwicklung von durch Kommune, Land, Bund oder EU finanzierten Projekten

Unser Institut realisiert spannende und zukunftsweisende Projekte, die nicht nur Wissen erweitern, sondern auch gesellschaftliche Impulse setzen. Mit einem engagierten Team forschen wir in drei verschiedenen Bereichen und entwickeln Lösungen, die nachhaltigen Einfluss auf die Welt von morgen haben. Tauchen Sie ein in unsere vielfältigen Projekte und lassen Sie sich von unserer Leidenschaft für Fortschritt und Kreativität inspirieren!

Entdecken Sie unser umfangreiches Angebot an Publikationen, welches praxisnahe Einblicke und interessante Forschungsergebnisse bietet. Ob Monografien, Artikel in renommierten Fachzeitschriften oder hilfreiche Instrumente – jede Veröffentlichung spiegelt die Expertise unseres Instituts wider. Wir laden Sie ein, etwas zu stöbern und die neuesten Erkenntnisse für Ihre Arbeit zu nutzen.

(Diese Seite befindet sich in Bearbeitung.)

Ob Sie Fragen zu unseren Projekten haben, Feedback geben möchten oder einfach nur einen persönlichen Austausch suchen – zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

Sekretariat

Anna Kusuma
Sekretariat SO.CON

Postadresse

Hochschule Niederrhein

Institut SO.CON

Reinarzstraße 49

47805 Krefeld

Besuchsadresse

Hochschule Niederrhein

Cyber Management Campus (auf dem Monforts Quartier)

Schwalmstraße 301

41238 Mönchengladbach

Anfahrt

Bus: Mit den Buslinien 005, 006 oder SB81 kommen Sie zur Haltestelle “Monforts Quartier”. Betreten Sie das Gelände über Tor 2, gehen Sie geradeaus zu Eingang 23 und dann links die Treppe hinauf.

 

Auto / Navigationsadresse: Schwalmstraße 301 (Monforts Quartier), Mönchengladbach. Fahren Sie über Tor 2 auf das Gelände, auf der linken Seite finden Sie die Parkplätze. Nehmen Sie Eingang 23 und gehen Sie links die Treppe hinauf.

 

 

Institutsrat

Leitung und wiss. Geschäftsführung Institut SO.CON
Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen Stellvertretende Leitung des Institutes SO.CON ehemalige Mercator Fellow (2017)
Methoden der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Gemeinwesenarbeit / Quartiermanagement Studiengangskoordinator Bachelor Soziale Arbeit (vollzeit/teilzeit)
Soziale Dienste und Einrichtungen, Sozialverwaltung Mitglied des Prüfungsausschusses

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Sarah Brechmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Projekt RediStar
Bjarne Goldkuhle, M.A.
wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut SO.CON Projekt "Antisemitismus im Kontext Schule"
Saskia Griffig, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin SO.CON
Petra Habisch-Ryll
Institut SO.CON Finanzadministration
Angela Holtkamp, B.Sc. Language & Communication Science
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut SO.CON Projekt KLiQG+|HSNR
Alina Jugenheimer, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut SO.CON Projekt "Antisemitismus im Kontext Schule"
Diversity mit dem Schwerpunkt Gesundheit (Tandem-Niederrhein)
Anna Kusuma
Sekretariat SO.CON
Tina Leber, Dipl. Erziehungswissenschaften
Institut SO.CON
Sandra Mahros
Institut SO.CON Projekt "KLiQG+|HSNR"
Christine Manthei, M.A. Empirische Bildungsforschung
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut SO.CON Projekt "RediStar"
Fabian Mertens, M.A. Sozialwissenschaften
Institut SO.CON Projekt "RediStar"
Dr. Melanie Oeben, M. Sc. Psychologie
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut SO.CON, Projekt "BaNGe"
Julia Schatzschneider, M.A. Soziale Arbeit
Institut SO.CON Projekt "KoKoII"
Ariane Schulz, M.A. Sporttourismus und Erholungsmanagement
Institut SO.CON Projekt "KLiQG+|HSNR"
Stefanie Wolgast
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut SO.CON Projekt "KLiQG+|HSNR"
Denis van de Wetering
Institut SO.CON Projekt "WI-REX"
Beratung
Barrierefreiheit