Blasenesche
Blasenesche
Koelreuteria paniculata

Herkunft: Nordchina und Korea
Schlagworte: hitzeresistent · trockenheitsverträglich · Blütenbaum · Herbstfärbung

Die Blasenesche kommt hervorragend mit heißen Sommern zurecht und bleibt auch bei Trockenheit vital. Ihre luftige Krone sorgt für angenehmen Schatten, ohne Plätze zu stark zu verdunkeln. Im Sommer erscheinen leuchtend gelbe Blütenrispen, später dekorative lampionartige Früchte.

Fun Fact: Wegen ihrer papierartigen Fruchtstände wird sie im Englischen auch „Golden Rain Tree“ genannt. Ursprünglich stammt sie aus Ostasien.

Camperdown-Ulme
Camperdown-Ulme
Ulmus glabra ‘Camperdownii’

Herkunft: Zuchtform aus Schottland, Ursprung der Art in Europa
Schlagworte: markante Wuchsform · Schattenspender · Aufenthaltsqualität · Zierbaum

Mit ihren schirmartig überhängenden Ästen schafft die Camperdown-Ulme fast natürliche „grüne Räume“. Ihre besondere Form macht sie zu einem beliebten Treffpunkt, dessen schützende Krone zum Bleiben einlädt.

Fun Fact: Die Sorte wurde im 19. Jahrhundert in Schottland entdeckt – angeblich als zufällige Mutation in einem Waldstück nahe Dundee.

Dodong-Eberesche
Dodong-Eberesche
Sorbus ‘Dodong’

Herkunft: Auslese von den koreanischen Inseln
Schlagworte: biodiversitätsfördernd · Fruchtschmuck · kompakt · Herbstfärbung

Die Dodong-Eberesche verbindet ökologische und gestalterische Qualitäten: weiße Blüten für Insekten, rote Früchte für Vögel und intensive Herbstfarben für Menschen. Ideal für unsere Campuslandschaft, und alle, die darauf leben.

Fun Fact: Die Sorte wurde auf einer koreanischen Insel entdeckt und nach dem philippinischen Botaniker „Dodong“ benannt.

Dreispitz-Ahorn
Dreispitz-Ahorn
Acer buergerianum

Herkunft: Ostchina, Taiwan
Schlagworte: trockenheitsresistent · kompakt · Herbstfärbung · Stadtbaum

Der Dreispitz-Ahorn ist ein pflegeleichter und widerstandsfähiger Baum für urbane Räume. Seine kompakte Krone färbt sich im Herbst wunderschön strahlend-scharlachrot.

Fun Fact: Seinen Namen verdankt er den charakteristischen dreilappigen Blättern. Besonders beliebt ist er auch in der Bonsai-Kultur.

Eisenholzbaum
Eisenholzbaum
Parrotia persica

Herkunft: Nordiran und Kaukasusregion
Schlagworte: trockenheitsresistent · robuste Stadtbaumart · spektakuläre Herbstfärbung

Der Eisenholzbaum gilt als besonders widerstandsfähig gegenüber Hitze und Trockenheit, und ist frosthart bis -25 Grad Celsius. Seine ausladende Krone schafft angenehme Aufenthaltsorte, während seine intensive und variable Herbstfärbung den Campus saisonal verändert. Ähnlich wie die Kornelkirsche bietet die „Parrotie“ schon früh im Jahr Nahrung für Hummelköniginnen und Mauerbienen.

Fun Fact: Sein Holz ist so hart, dass es im Wasser untergeht – daher der Name „Eisenholzbaum“.

Feldahorn
Feldahorn
Acer campestre

Herkunft: Europa, Kleinasien, Nordafrika
Schlagworte: trockenheitsresistent · stadtverträglich · pflegeleicht · heimische Art

Der Feldahorn ist ein unkomplizierter Zukunftsbaum für urbane Räume. Er bleibt vergleichsweise kompakt, verträgt Hitze und Trockenheit gut und bietet gleichzeitig Lebensraum für zahlreiche Insektenarten.

Fun Fact: Früher wurde der Feldahorn oft als lebender Weidezaun genutzt, weil er Schnittmaßnahmen besonders gut verträgt. Auch bei uns findet er als Heckenelemente seinen Platz auf dem Campus.

Hänge-Birnenbaum
Hänge-Birnenbaum
Pyrus salicifolia ‘Pendula’

Herkunft: Südosteuropa und Vorderasien
Schlagworte: trockenheitsresistent · elegante Wuchsform · kleiner Schattenbaum

Mit seinen silbrig schimmernden Blättern und überhängenden Ästen verleugnet der Hänge-Birnenbaum seine warme Herkunft nicht. Er wirkt beinahe mediterran, kommt aber auch mit Kälte sehr gut klar. Daher wird sein Stamm auch oft verwendet, um Kulturbirnen zu veredeln, also andere Sorten auf den Stamm der Hänge-Birne „draufzukleben“.

Fun Fact: Die schmalen Blätter erinnern eher an Weiden als an Birnbäume – deshalb lautet der botanische Name „salicifolia“, also „weidenblättrig“.

Hainbuche
Hainbuche
Carpinus betulus

Herkunft: Europa und Westasien
Schlagworte: robust · schnittverträglich · Schattenspender · klimaangepasst

Die Hainbuche zählt zu den zuverlässigsten Stadtbäumen Europas. Sie verträgt Trockenheit, Schnitt und urbane Belastungen ausgesprochen gut und eignet sich sowohl als Solitärbaum als auch zur Raumgliederung auf dem Campus.

Fun Fact: Trotz ihres Namens ist die Hainbuche gar keine echte Buche, sondern näher mit der Birke verwandt. Ihr Holz wurde früher für Zahnräder und Werkzeuge genutzt. Im Dreißigjährigen Krieg wurden Wehrhecken (Landwehren) größtenteils aus Hainbuchen zu undurchdringlichen lebendigen Mauern gepflanzt.

Himalaya-Birke
Betula jacquemontii

Herkunft: Westlicher Himalaya (Indien, Nepal, Pakistan)
Schlagworte: helle Rinde · lichte Krone · klimaangepasst · Zierwert

Die Himalaya-Birke bringt Leichtigkeit auf den Campus. Ihre auffallend weiße Rinde leuchtet besonders im Winter und macht sie zu einem beliebten Gestaltungselement. Die lockere Krone spendet angenehmen, lichten Schatten.

Fun Fact: Die weiße Rinde wurde im Himalaya früher tatsächlich als Schreibmaterial verwendet.

Hopfenbuche
Hopfenbuche
Ostrya carpinifolia

Herkunft: Süd- und Südosteuropa, Balkan, Italien bis Westasien
Schlagworte: trockenheitsresistent · hitzetolerant · Schattenspender · klimaangepasst

Die Hopfenbuche gilt als stiller Star unter den Zukunftsbäumen. Sie verträgt sommerliche Hitze, Trockenperioden und schwierige Stadtstandorte erstaunlich gut – ideale Eigenschaften für einen Hochschulcampus mit versiegelten Flächen und hoher Aufenthaltsnutzung. Ihre dichte Krone spendet angenehmen Schatten und schafft ruhige Lern- und Aufenthaltsorte im Freien.

Fun Fact: Ihren Namen verdankt die Hopfenbuche den zapfenartigen Fruchtständen, die an echten Hopfen erinnern. Ihr Holz ist so hart und widerstandsfähig, dass damals Werkzeuggriffe und Mühlenteile daraus gefertigt wurden.

Japanischer Schnurbaum
Japanischer Schnurbaum
Styphnolobium japonicum

Herkunft: China (trotz des Namens)
Schlagworte: hitzetolerant · Schattenspender · bienenfreundlich · Stadtbaum

Der Schnurbaum zählt zu den wichtigsten Zukunftsbäumen für urbane Räume. Er verträgt Trockenheit, Hitze und versiegelte Standorte hervorragend. Seine breite Krone sorgt im Sommer für kühlende Schattenflächen. Aber Achtung! Fast alle Pflanzenteile werden als stark giftig beschrieben!

Fun Fact: Trotz seines Namens stammt der Baum ursprünglich aus China. Die „Schnüre“ im Namen beziehen sich auf die perlschnurartigen Früchte.

Japanische Zelkove
Japanische Zelkove
Zelkova serrata

Herkunft: Japan, Korea, Ostchina
Schlagworte: klimaresilient · langlebig · Schattenspender · hitzetolerant

Die Japanische Zelkove gilt als hervorragender Ersatz für empfindlichere Ulmen. Sie ist robust gegenüber Trockenheit, Hitze und Luftverschmutzung; also ein echter Klimakiller-Killer.

Fun Fact: In Japan werden Zelkoven traditionell nahe Tempeln gepflanzt und gelten dort als Symbol für Beständigkeit. Aus ihrem Holz werden auch heute noch traditionelle Samurai-Bögen (Yumi) hergestellt.

Kornelkirsche
Kornelkirsche
Cornus mas

Herkunft: Mittel- und Südeuropa, Kleinasien, Kaukasus
Schlagworte: bienenfreundlich · Frühblüher · trockenheitsresistent · essbare Früchte

Die Kornelkirsche gehört zu den ersten Gehölzen, die im Jahr blühen – oft schon im Februar. Damit bietet sie Bienen und anderen Insekten eine der frühesten Nahrungsquellen auf dem Campus. Auch die Früchte der Kornelkirsche werden von zahlreichen Tieren gefressen. Ihre Robustheit gegenüber Trockenheit macht sie zu einem wertvollen Zukunftsbaum für urbane Räume.

Fun Fact: Schon in der Jungsteinzeit aßen die Menschen Kornelkirschen in großen Mengen. Heute werden die roten Früchte zu Marmelade, Saft, Schnaps, und lokalen Spezialitäten verarbeitet. In Wien galt die „Dirndl“ lange als traditionelle Wildfrucht.

Und auch ein Stück studentischer Geschichte steckt in diesem Baum: aus dem Holz der Kornelkirsche wurden Ende des 19. Jahrhunderts Spazierstöcke gefertigt, die nicht selten während studentischer Duelle (in den Händen der Sekundanten) verwendet wurden.

Stechpalmenblättrige Duftblüte
Stechpalmenblättrige Duftblüte
Osmanthus heterophyllus

Herkunft: Japan und Taiwan
Schlagworte: immergrün · duftend · robust · Sichtschutz

Die immergrüne Duftblüte bringt auch im Winter Struktur und Farbe auf den Campus. Ihre kleinen weißen Blüten verströmen im Herbst einen intensiven, süßlichen Duft.

Fun Fact: Obwohl die Blätter wie die einer Stechpalme aussehen, ist die Pflanze mit dem Olivenbaum verwandt. In Asien werden die Blüten verwandter Osmanthus-Arten traditionell zum Aromatisieren von Tee verwendet.

Weiße Maulbeere
Weiße Maulbeere
Morus alba

Herkunft: China
Schlagworte: hitzetolerant · schattenspendend · robust · biodiversitätsfördernd

Die Weiße Maulbeere ist wirklich ein echter Klimabaum: widerstandsfähig gegen Trockenheit, Hitze und Luftverschmutzung. Ihre breite Krone spendet wertvollen Schatten auf offenen Campusflächen. Gleichzeitig bieten die Früchte Nahrung für Vögel. Er ist also quasi das Öko-Schutz-Gesamtpaket.

Fun Fact: Dieser Baum ist ein echtes Stück Krefelder Stadtgeschichte:

Die Blätter der Weißen Maulbeere sind die wichtigste Nahrung des Seidenspinners. Ohne diesen Baum gäbe es keine traditionelle Seidenproduktion – und die „Samt- und Seidenstadt“ Krefeld hätte sich damals einen anderen Wirtschaftszweig suchen müssen.

Winterlinde
Winterlinde ‘Winter Orange’
Tilia cordata ‘Winter Orange’

Herkunft: Sorte europäischer Herkunft; Art ursprünglich aus Europa und Westasien
Schlagworte: Schattenspender · bienenfreundlich · klimaangepasst · Alleebaum

Linden gehören seit Jahrhunderten zu den beliebtesten Stadtbäumen – und diese Sorte überzeugt zusätzlich mit orangefarbenen Wintertrieben. Sie spendet dichten Schatten und verbessert das Mikroklima auf stark genutzten Wegen und Plätzen.

Fun Fact: Unter Linden wurden früher Gerichte abgehalten und Feste gefeiert – daher stammt der Begriff „Gerichtslinde“. Auch der älteste Baum Deutschlands (ca. 1000 Jahre) ist so eine Gerichtslinde.

Zierapfel
Zierapfel ‘Dark Rosaleen’
Malus ‘Dark Rosaleen’

Herkunft: Gartenhybride, züchterischer Ursprung in Europa
Schlagworte: Blütenbaum · insektenfreundlich · kompakt · farbintensiv

Dieser Zierapfel bringt Farbe auf den Campus: kräftige und nahrhafte Blüten im Frühjahr und kleine dekorative Früchte im Herbst. Damit sorgt er für Biodiversität und Aufenthaltsqualität. Zwar sind seine Früchte essbar, schmecken für uns Menschen aber eher bitter oder sauer. 

Fun Fact: Die kleinen Früchte bleiben oft bis in den Winter am Baum und dienen Vögeln als wichtige Nahrung.

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