Innovative Hochschule
Das Leuchtturm_NR-Projekt im Transfer

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Das Leuchtturm_NR-Projekt im Transfer

Eine Bund-Länder-Initiative zur Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens-, und Technologietransfers unterstützt KMU bei ihrer zukünftigen Produktentwicklung.

Das Projekt zielt auf Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen bzw. Organisationen ab.

Oberflächenzentrum HIT (Institute for Surface Technology)

Zeit ist Geld – auch in der Lacktechnologie

Kern des HIT ist die ‚Intelligente Lackentwicklung‘  - die Digitalisierung des Entwicklungsprozesses durch eine High-Throughput-Technologie. Innovative Messmethoden und Automatisierung  - wie eine intelligente Hochdurchsatztechnologie -  dienen dazu, möglichst präzise und valide Daten zu erzeugen. Auf dieser Basis können im Rahmen des maschinellen Lernens Algorithmen sinnvoll trainiert und weiterentwickelt werden. Ihr Laborprozess soll in die digitalisierte Welt transferiert werden.  Die Anlagendaten werden zu einem selbstoptimierenden Digitalen Modell verdichtet. Der übliche Entwicklungsaufwand  wird drastisch reduziert.

Mit guten Daten zu einem belastbaren Modell.

Ihr Nutzen:

  • automatisierte Formulierungs- , Applikations- und Testmethoden,
  • Maschine Learning Algorithmen,
  • Begleitende Aus- und Weiterbildungsangebote.

Wir ermöglichen Ihnen Ihren Entwicklungsprozess eines Lackes zielgenauer und schneller zu gestalten.

Kontakt

Lasse Wagner, M.Eng.
HIT Projekt Leuchtturm_NR

Das Textile INNOVATORIUM

Der Weg Ihres Projektes in den Markt

Das Textile INNOVATORIUM ist ein Ort, an dem technologieorientierte Ideen und Projekte vom Prototypen bis zur Marktreife verwirklicht werden können. Unse­re Professorinnen und Professoren und Kooperationsmanagerinnen und Kooperationsmanager des Textilen INNOVATORIUMS bieten Ihnen Raum und Unterstützung für Ihre Entwicklungen. Sie können gemeinsam mit uns Lehrprojekte und Schulungen durchführen.

Sie haben eine Idee und suchen einen wissenschaftlichen Kooperationspartner?

Wir unterstützen Sie bei

  • der Entwicklung eines Prototyps,
  • weiteren Entwicklungsschritten bis zur Marktreife,
  • Kontakten zu möglichen weiteren Partnern,
  • der Klärung von Rechtsfragen,
  • Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter.

Das bieten wir Ihnen:

  • Raum für Ihre Projektentwicklung,
  • apparative Ausstattung,
  • persönliche Betreuung durch einen Kooperationsmanager,
  • fachliche Unterstützung,
  • maßgeschneiderte Qualifizierungsprogramme.

Kontakt

Alexandra Glogowsky, M.Sc.
TI Textiles INNOVATORIUM
Daniel Pattberg
TI Textiles INNOVATORIUM Maschinenbautechniker
Christoph Richter, M.Sc.
TI Textiles INNOVATORIUM

Materialforschung an der Niederrhein-Beamline

Materialforschung am Solaris National Synchrotron Radiation Center, Universität Krakau, Polen - Erfahren Sie mehr über Ihre Werkstoffe auf atomarer Ebene.

Die Hochschule Niederrhein erhält eine eigene Beamline am Solaris und somit einen exklusiven, regelmäßigen und langfristig gesicherten Zugang zu der hochmodernen Instrumentierung und Infrastruktur an einer Synchrotronstrahlungsquelle. Sie stellt damit quasi eine Spitzenanalytik-Außenstelle des Oberflächenzentrums HIT dar. Ab 2020 stehen auch den Unternehmenspartnern der Hochschule Niederrhein an dieser Großforschungsanlage Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung.  Es sind röntgenbasierte spektroskopische Verfahren als ergänzende Spitzenanalytik für angewandte Forschung, mit Schwerpunkt auf der Charakterisierung von Materialien.

Im Unterschied zu anderen Charakterisierungsmethoden ermöglicht Röntgenabsorptionsspektroskopie auch Untersuchungen an nichtkristallinen Systemen wie amorphen Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen auf atomarer Ebene. Funktionsmaterialien können zudem ´In Situ´ unter Bedingungen untersucht werden, die während der Herstellung, Applikation und Anwendung herrschen. So kann die atomare Struktur mit anwendungsspezifischen Eigenschaften korreliert und für eine gezielte, wissensbasierte Weiterentwicklung neuer Materialien genutzt werden.

Nachhaltige und effiziente Entwicklung ressourcenschonender neuer Materialien & Werkstoffe.

Ihr Nutzen:

  • Röntgenabsorptionsspektroskopie (engl. X-ray absorption spectroscopy, XAS), 
  • Synchrotronmethoden als komplementäre Spitzenanalytik des Oberflächenzentrums HIT, 
  • Expertise des HIT in den Bereichen Experimentsteuerung, Automatisierung und intelligente Datenanalyse.

Wir ermöglichen Ihnen

  • Die Erfassung und Verarbeitung hochqualitativer, reproduzierbarer Messdaten,
  • Einen Wissenstransfer, der die Ergebnisse grundlegender Forschungsarbeiten in die Anwendung überführt,
  • In Verbindung mit dem Oberflächenzentrum HIT bestehen ideale Vorrausetzungen für die Formulierung, Synthese und Applikation von Probenmaterialien.

Die Inbetriebnahme der Niederrhein-Beamline ist für Sommer 2020 geplant.

Mehr zur Niederrhein-Beamline

Am 18. Dezember 2018 unterzeichneten das Synchrotron Light Research Institute (SLRI, Thailand), die Jagiellonen-Universität in Krakau(Polen) und die Hochschule Niederrhein (HN) einen Kooperationsvertrag für den Aufbau einer Strahlführung (Beamline) für Röntgenabsorptionsspektroskopie am Krakauer Synchrotron SOLARIS. Im Rahmen dieser internationalen Kooperation wird gemeinsam mit der Universität Bonn Hard- und Software für die Beamline entwickelt und die Vernetzung der Projektpartner sowie der polnischen Akademie der Wissenschaften vorangetrieben.

Synchrotronstrahlung wird von Elektronen abgestrahlt, die mit nahezu Lichtgeschwindigkeit in einem Speicherring zirkulieren. Die HN erhält durch das SOLARIS-Projekt einen exklusiven, regelmäßigen und langfristig gesicherten Zugang zu der hochmodernen Instrumentierung und Infrastruktur an dieser Großforschungsanlage, und ab 2020 werden dem HN-Oberflächenzentrum HIT sowie weiteren Wissenschaftlern der Hochschule und externen Partnern dort Röntgen-basierte spektroskopische Verfahren als ergänzende Spitzenanalytik für angewandte Forschung, mit Schwerpunkt auf materialwissenschaftlichen Untersuchungen, zur Verfügung stehen. Aufgrund der guten Erreichbarkeit werden auch fortgeschrittene Studierende oder Doktoranden von den neuen Forschungsmöglichkeiten profitieren. Die ersten Projekte von Professorinnen und Professoren aus den Bereichen Textilwesen, Oberflächenchemie und Gesundheitsforschung sind bereits in Vorbereitung.

Röntgenabsorptionsspektroskopie (engl. X-ray absorption spectroscopy, XAS) liefert Detailinformationen über die atomare Umgebung ausgewählter chemischer Elemente in Probenmaterialien, wobei Im Unterschied zu anderen Charakterisierungsmethoden auch Untersuchungen an nichtkristallinen Systemen wie amorphen Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen auf atomarer Ebene möglich sind. Weil die dabei verwendete Röntgenstrahlung Beschichtungen durchdringen und geschlossene Probenzellen durchleuchten kann, können Funktionsmaterialien ´In Situ´ unter Bedingungen untersucht werden, die während der Herstellung, Applikation und Anwendung herrschen. So kann die atomare Struktur mit anwendungsspezifischen Eigenschaften korreliert und für eine gezielte, wissensbasierte Weiterentwicklung neuer Materialien genutzt werden.

Eine Besonderheit der HN-Messlinie an SOLARIS ist die fensterlose Ankopplung an das Ultrahochvakuum des Speicherrings, die anspruchsvolle Messungen bei niedrigen Energien ermöglicht. Der Messplatz wird speziell für angewandte Forschung konzipiert, um Fragestellungen aus der Praxis aufzugreifen und die Synchrotronmethoden als komplementäre Spitzenanalytik des Oberflächenzentrums HIT zu nutzen. Beim weiteren Ausbau der Experimentierstation bringt die HN neben ihren Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Industriepartnern ihre am HIT gebündelte Expertise in den Bereichen Experimentesteuerung, Automatisierung und intelligente Datenanalyse ein. In Verbindung mit der Hochdurchsatz-Anlage am HIT bestehen ideale Voraussetzungen sowohl für die gezielte Formulierung, Synthese und Applikation von Probenmaterialien als auch für die die Erfassung und Verarbeitung hochqualitativer, reproduzierbarer Messdaten und einen Wissenstransfer, der die Ergebnisse grundlegender Forschungsarbeiten in die Anwendung überführt. Thematisch liegt ein starker Fokus auf der nachhaltigen und effizienten Entwicklung ressourcenschonender neuer Materialien bzw. Werkstoffe.

Die Installation der ersten Komponentengruppe der Beamline wird während der SOLARIS-´Winter-Shutdowns´ im Dezember 2019 installiert, da sie einen direkten Zugang zum Speicherring erfordert der nur während dieser Betriebspause des Synchrotrons möglich ist. Die restlichen ´Frontend´-Komponenten werden dann während des folgenden Shutdowns im April 2020 montiert. Unmittelbar anschließend wird die Installation der Strahlrohroptik und Detektoren erfolgen. Die Inbetriebnahme der Beamline ist für Sommer 2020 geplant.

Kontakt

Dr. Henning Lichtenberg
HIT Projekt Leuchtturm_NR

Projektleitung

Vizepräsident für Forschung und Transfer

Projektmanagement

Dr. agr. Antje Hambitzer
Stabsstellenleitung Transfer Referentin für Transfer von Forschung und Entwicklung Projektmanagement Leuchtturm_NR

Markus Menkhaus-Grübnau, Dipl.-Oek.
Referent für Forschungsförderung Persönlicher Referent des Vizepräsidenten II Projektmanagement Leuchtturm_NR

Projektmitarbeiter

Ilona Gerards
Projektassistenz Projekt Leuchtturm_NR
Alexandra Glogowsky, M.Sc.
TI Textiles INNOVATORIUM
Dr. Henning Lichtenberg
HIT Projekt Leuchtturm_NR
Christoph Richter, M.Sc.
TI Textiles INNOVATORIUM
Lasse Wagner, M.Eng.
HIT Projekt Leuchtturm_NR
Daniel Pattberg
TI Textiles INNOVATORIUM Maschinenbautechniker

Weitere Ansprechpartner

Technische Textilien Leiter Textiles INNOVATORIUM Schwerpunktleiter Textile Technologien
Umwelttechnik, Biosensorik, Sensorik, Mikrotechnik Leiter HIT