Herzlich Willkommen
am Fachbereich Sozialwesen // FB 06

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Zum Tod von Prof. Dr. Josef Kopperschmidt

Wir trauern um unseren Kollegen Professor Josef Kopperschmidt, der am 09.08.2022 verstarb.

Josef Kopperschmidt wurde 1973 als Professor für Sprache und Kommunikation an den Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein berufen und lehrte dort bis 2003.

Nach einem Studium der Klassischen Philologie, Philosophie, Theologie und Rhetorik in Bonn, Wien, Berlin und Tübingen promovierte er bei Walter Jens. Bereits seit 1968 lehrte Josef Kopperschmidt als Gastdozent an verschiedenen deutschen Hochschulen, seit 2009 auch in Tübingen. Er engagierte sich in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften und wirkte am „Historischen Wörterbuch der Rhetorik“ mit. Prof. Dr. Kopperschmidt war Autor zahlreicher Publikationen, sein letztes Werk erschien 2019.

Seit dem Jahr 2000 bis zuletzt im gerade vergangenen Sommersemester 2022 unterstützte Josef Kopperschmidt das FAUST-Gasthörerprogramm der Hochschule Niederrhein. Als brillanter Rhetoriker faszinierte er sein meist älteres Publikum und brachte den Zuhörer:innen den oft schwierigen Diskurs in der Philosophie näher.

2018 veröffentlichte Josef Kopperschmidt ein Buch mit dem Titel: „Wir sind nicht auf der Welt um zu schweigen“ – eine Einleitung in die Rhetorik und schrieb dazu:
„… Die Rhetorik votiert bis heute dafür, dass die Vernunft nur wirksam werden kann, wenn man sie das Reden lehrt, damit man von ihr „öffentlichen Gebrauch“ (Kant) machen kann. Für dieses Verständnis von Rhetorik habe ich mein ganzes wissenschaftliches Leben hindurch in Theorie und Praxis geworben …“

Wir danken Josef Kopperschmidt für sein Engagement an der Hochschule Niederrhein während seiner Lehrtätigkeit, für die langjährige Unterstützung des FAUST-Gasthörerprogramms, für die Freude, die er gezeigt hat, Menschen zu begeistern, zu fordern und zu fördern. Wir werden ihn sehr vermissen.

FAUST-Programm Wintersemester 2022/23

FAUST-Programm WS 2022/23

Download (40 MB)
FAUST-Programm WS 2022/23

Anmeldung: ab sofort bis 16.09.2022
online (empfohlen) / schriftlich / persönlich vor Ort

 

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Generationen-Magazin ZWISCHENTÖNE

Aktuelle Ausgabe

Generationen-Magazin ZWISCHENTÖNE
Ausgabe 47 / August 2022
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Digitale Praxisbörse 2022

Der Fachbereich Sozialwesen möchte Praxisstellen, Studierende und Absolvent:innen der aktuellen Jahrgänge in Kontakt zu bringen. Daher veranstalten wir nach langer Corona-Pause in diesem Jahr wieder eine Praxisbörse - und zwar als ...

DIGITALE PRAXISBÖRSE

Termin: 26.10.2022 von 13.00 - 16.00 Uhr
Kontakt: praxisboerse-sozialwesen@)hs-niederrhein.de
Anmeldung für Praxisstellen: Infos & Online-Formular

Aus organisatorischen Gründen erfolgt die Anmeldung ausschließlich über unser Online-Anmeldeformular. Bitte bedenken Sie, dass wir nur eine begrenzte Ausstelleranzahl aufnehmen können. Die Annahme als Aussteller:in erfolgt daher in der Reihenfolge der Anmeldung. Wir empfehlen Ihnen daher eine zeitnahe Anmeldung.

Call for Papers

Call for Papers: Zeitschrift für erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung (ZeM) - Heft 1/2024
Thema: Method(ologi)en erziehungswissenschaftlicher Migrationsforschung. Zugänge, Debatten und Forschungspraxis
Prof. Dr. Donja Amirpur ist Professorin für Migrationspädagogik am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrrhein und Mitherausgeberin der ZeM
Link Call for Papers
LinkInterview mit den Herausgeberinnen der ZeM

Medienpädagogische Übungen im Bachelor Soziale Arbeit

Die Studentinnen und Studenten der Sozialen Arbeit konnten sich im Modul "Medienpädagogische Übungen" im Seminar "Das Ich im Wir - Einführung in die Stop-Motion-Animation" intensiv mit der filmischen Technik und Gestaltungsform der Stop-Motion-Animation auseinandersetzen. Die fantasievoll gestalteten Kurzfilme, die zum Rahmenthema "Personale und Soziale" Identität produziert worden sind, greifen grundlegende und aktuelle Konflikte und Prozesse wie z.B. Migration, Vereinsamung und Diskriminierung auf.

Die Teilnehmer:innen haben, von der Idee bis zum fertigen Animationskurzfilm, den komplexen künstlerischen Prozess durchlaufen und erleben können und für medienpädagogische Anwendungsfelder reflektieren können.

1. Film
Titel: "Margret"
Autorin: Jennifer Pavlidis, ►instagram

2. Film
Titel: "Inklusion. Von farbloser Einsamkeit zu bunter Gemeinschaft"
Autorinnen: Dagmar Hoffmann und Kristiana Doda

Dozent: Kai Hoyme, ►Webseite ►instagram

Auslandsaktivitäten des Fachbereiches Sozialwesen

Ausland

Kindheitspädagogische Arbeit im nationalen und internationalen Vergleich

Ausland

Gegenseitiger Besuch von Einrichtungen und Hochschule in den Niederlandern und Deutschland.

Ausland

Online-Meeting mit Lehrenden und Studierenden der Universidad de Vic

Studienfahrt der Kindheitspädagog*innen

Studierende des Bachelorstudiengangs Kindheitspädagogik haben im Rahmen des Moduls „Kindheitspädagogische Arbeit im nationalen und internationalen Vergleich“ Einblicke in die pädagogische Lehre und Arbeit anderer Länder bekommen.

... weiterlesen

Neben dem Besuch pädagogischer Einrichtungen sowie der Fontys Hogeschool Sittard  in den Niederlanden, wurden auch die niederländischen Studierenden an der Hochschule Niederrhein begrüßt.

Aufgrund der aktuellen Lage konnte die Universidad de Vic in Spanien zwar nicht bereist werden, aber durch ein Online-Meeting mit Lehrenden und Studierenden der Universidad de Vic, war ein konstruktiver Austausch über die pädagogische Arbeit und das Studienleben in den jeweiligen Ländern trotzdem möglich.

Die Studierenden konnten durch die Studienfahrt nicht nur das deutsche Bildungssystem reflektieren, sondern auch pädagogische Ansätze aus den Niederlanden und Spanien auf die kindheitspädagogische Praxis in Deutschland übertragen.

Es besteht sowohl mit der Fontys, als auch mit der Universidad de Vic eine Hochschulpartnerschaft, welche für Interessenten für ein Auslandssemester attraktiv sein kann. Weitere Informationen sind auf den Seiten des Auslandsreferates FB 06 und des International Office der HSNR zu finden.

Auslandsreferat des Fachbereiches Sozialwesen
https://www.hs-niederrhein.de/sozialwesen/internationales/

International Office der Hochschule Niederrhein
https://www.hs-niederrhein.de/international-office/

Intergeneratives Tanztheater "Mitten.In"

Intergenrative TantTheater

Uraufführung
des intergenerativen Tanztheaterensemble
der Hochschule Niederrhein

Wann: 01.07.2022, 16 Uhr und 19 Uhr
Wo: Fabrik Heeder Krefeld
Karten: tanztheater-mittenin.de
Eintritt: frei

Das intergenerative Tanztheaterensemble der Hochschule Niederrhein präsentiert die Uraufführung des Stückes ‚Mitten.In‘.

Das aus neun Gasthörenden des FAUST-Programmes und neun Bachelorstudierenden der Kulturpädagogik bestehende Ensemble führt ein selbstkonzipiertes Tanztheaterstück auf, welches Themen der Generationenverhältnisse tänzerisch aufgreift und (neu) interpretiert.

Leitung:
Prof. Dr. Felicitas Lowinski
Véronique Peitz, BA Kulturpädagogik

Vortragsreihe "Kontexte imperialer Lebensweisen"

Migrantischer Feminismus in der Frauenbewegung in Deutschland

29. Juni / 17 Uhr / nur digital in zoom
"Inclusive Citizenship Education
und imperiale Lebensweise
"
Prof. Dr. Dirk Lange
Universität Wien / Universität Hannover

im Rahmen der Vortragsreihe
Kontexte imperialer Lebensweisen

Live in zoom:
► zoom-Übertragung
Meeting-ID: 844 8865 5182
Passwort: 471031

Inclusive Citizenship Education

Dirk Lange

 

Inclusive Citizenship Education und imperiale Lebensweise
Beim Ansatz des 'Inclusive Citizenship Education' geht es darum, Bildungsprozesse aus der Perspektive von durch Exklusion betroffenen Gruppen zu gestalten. Und das mit dem Ziel, Prozesse zu befördern, die die Machtverhältnisse zugunsten von mehr Teilhabe und Mitbestimmung verschieben. Für die Konzeption von Bildungsprozessen in der gegenwärtigen Migrationsgesellschaft kann die Forschungsperspektive 'Inclusive Citizenship Education' wichtige neue Impulse geben, Perspektiven verschieben und nicht zuletzt macht sie es möglich, Fragen von der Ausgrenzung einzelner Gruppen in ihrer Verschränkung mit anderen von Ausschluss betroffenen Gruppen in den Blick zu nehmen.

Prof. Dr. Dirk Lange
lehrt Didaktik der Politischen Bildung an den Universitäten Wien und Hannover. Er ist Direktor des Instituts für Didaktik der Demokratie (IDD). Neben den Forschungskonzepten »Bürgerbewusstsein« und »Inclusive Citizenship« liegen aktuelle Arbeitsschwerpunkte im Feld der Demokratiebildung, Historisch-politischen Didaktik und Migrationspolitischen Bildung.

Infos zur Vortragsreihe
Das Forum „Politik, Kultur & Bildung“ bietet in diesem Sommersemester in Kooperation mit dem „Forum Postmigrantische Perspektiven“ eine gemeinsame Veranstaltungsreihe mit dem Thema „Kontexte imperialer Lebensweisen“ an. Den Ausgangspunkt und die Grundlage dieser Veranstaltungsreihe bildet das vieldiskutierte Buch „Imperiale Lebensweise“ von Ulrich Brandt & Markus Wissen: In welcher Weise „imperiale Lebensweisen“ gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen des Sozialen und Kulturellen bestimmen, wie diese Lebensweise im Alltag verankert ist und welche Strategien/Praktiken eine imperiale durch solidarische Lebensweisen zu ersetzen vermag, sind die inhaltlichen Fragen, mit denen wir uns im Sommersemester 2022 beschäftigen.

Alle Infos:
Forum Politik - Kultur - Bildung
Forum Postmigrantische Perspektiven

Download:
Plakat & Infos

Vortragsreihe "Kommunikation"

Kommunikation FAUST Strasser

Donnerstag / 23.06.2022 / 10:15 – 11:45 Uhr
Raum Z E33 / + live in zoom
Die Macht der Kommunikation:
Blicke, Worte, Gesten machen Gesellschaft

Prof. Dr. Hermann Strasser
Universität Duisburg-Essen

Zusätzlich paralle Live-Übertragung in ZOOM
Einmalige Anmeldung und Zugangsdaten
per Mail unter faust@hs-niederrhein.de

Die Macht der Kommunikation

Strasser

Die Macht der Kommunikation: Blicke,
Worte, Gesten machen Gesellsch
aft
Prof. Dr. Hermann Strasser, Universität Duisburg-Essen

Die gesellschaftliche Ordnung kommt nur durch kulturelle Kontrolle animalischer Neigungen des Tieres Mensch zustande. Das lässt sich besonders deutlich auf der Handlungsebene ablesen: Der Mensch kommuniziert mit Anderen durch Blicke, Worte und Gesten. Über damit verbundene Regeln, Werthaltungen und Symbole schafft er ein soziales Band unter den Menschen. Der Mensch kann nicht nichtkommunizieren, deshalb ist Kommunikation grundlegend für die Errichtung des Hauses der Gesellschaft. So wird der Mensch als Kommunikator zum Beziehungsweisen, was ihn zum genialen Architekten der Gesellschaft macht. Deshalb gilt es, den Stellenwert der kommunikativen Fähigkeiten über Blicke, Worte und Gesten zu erkunden.

Foto: Li-tronic, commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0

Vortragsreihe "Textilindustrie in Mönchengladbach"

Textilindustrie

24. Juni / 12:15 Uhr / ZE 33 + zoom
"Vom Industrieschloss bis zum Werk
im Grünen –Textilindustrie-Architektur
in Mönchengladbach"

Hans Schürings

im Rahmen der FAUST-Vortragsreihe
Geschichte und Kutur der Textilindustrie im historischen Mönchengladbach
Freitags / 12:15 – 13:45 Uhr / ZE 33 / + zoom

Die Präsenz-Vorträge werden parallel
live in zoom übertragen.
Einmalige Anmeldung und Zugangsdaten
per Mail unter faust@hs-niederrhein.de.

Die Geschichtswerkstatt Mönchengladbach hat sich im Sommer 2021 mit der Geschichte der Textilindustrie in Mönchengladbach-Rheydt beschäftigt. Herausgekommen ist dabei eine Aufsatzsammlung zu verschiedenen Themen, von denen einige als Vorträge vorgestellt werden sollen.

Mehr Infos / Reihe "Textilgeschichte in MG"

Geschichte und Kutur der Textilindustrie im historischen Mönchengladbach

Die „Geschichtswerkstatt Mönchengladbach“ hat sich im Sommer 2021 mit der Geschichte der Textilindustrie in Mönchengladbach-Rheydt beschäftigt. Herausgekommen ist dabei eine Aufsatzsammlung zu verschiedenen Themen, von denen einige als Vorträge vorgestellt werden sollen.

Die ehedem die gesamte Industrie im Gladbach-Rheydter Bezirk dominierende Textilindustrie hatte ihre große Zeit insbesondere in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg und ihr Niedergang begann in den
1960er Jahren, als immer mehr Betriebe schlossen und die Produktion ins Ausland abwanderte. Über 150 Jahre prägte diese Industrie das Stadtbild und die Menschen in Mönchengladbach.

Die letzten großen Textilbetriebe schlossen in den 1980er Jahren. Im Vergleich zum Ruhrgebiet, wo immer wieder große Demonstrationen von Kohlekumpeln und Stahlarbeitern über Jahre für Medienwirksamkeit sorgten, lief der textile Niedergang hier am Niederrhein recht geräuschlos ab. Übrig blieb eine hohe (Langzeit-)Arbeitslosigkeit und ein immer noch nicht abgeschlossener Strukturwandel.

Freitags / 12:15 – 13:45 Uhr
Campus Mönchengladbach / Gebäude Z / Raum ZE 33
Paralle Live-Übertragung in ZOOM
Einmalige Anmeldung und Zugangsdaten per Mail unter faust@hs-niederrhein.de

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Vortrag 01: - - - Der Vortrag entfällt - - -
Freitag / 27.05.2022 / 12:15 – 13:45 Uhr
Campus Mönchengladbach / Gebäude Z / Raum ZE 33 / + live in ZOOM
Textilindustriegeschichte als Familiengeschichte.
Historische Forschung im eigenen Umfeld

Prof.in Marianne Bechhaus-Gerst

Für viele Menschen in Mönchengladbach/Rheydt ist die Geschichte der Textilindustrie eng verwoben mit der Familiengeschichte. Meine Urururgroßeltern gehörten zu den frühen Arbeitsmigrant:innen, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts ihr Glück in der niederrheinischen Textilindustrie suchten. Sie kamen als Katholiken in das damals noch mehrheitlich protestantische Rheydt, bauten ein Haus in der katholischen Enklave Rheydt-Schrievers an der Bachstraße und begründeten eine „Dynastie“ von Textilarbeiter:innen: Baumwoll- und Seidenweber:innen und Spinner:innen, Kettenscherer:innen, Egalisierer:innen – über Generationen hinweg arbeiteten die Frauen und Männer meiner Familie in Textilberufen.

Ich möchte mich in meinem Vortrag auf die ersten zwei Generationen meiner Familie konzentrieren, die in der Hausweberei ihr Auskommen zu inden versuchten, dann aber mit den veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen im Zuge der Mechanisierung der Textilindustrie fertig werden mussten.

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Vortrag 02 / - - - Achtung: NEUER TERMIN - - -
Donnerstag I 02.06.2022 / 12:15 – 13:45 Uhr
Campus Mönchengladbach / Gebäude Z / Raum ZE 33 / + live in ZOOM
King Cotton an der Niers
Karl Sasserath

Die Verlegung der Zollgrenze an die rechte Rheinseite durch Kaiser Napoleon I und die Baumwolle als neuer Rohstoff bilden zwei wichtige Faktoren für den Aufstieg der Städte M.-Gladbach, Odenkirchen und Rheydt zu einem der textilen Zentren auf dem europäischen Kontinent. In seinem Vortrag verfolgt Karl Sasserath die Herkunft der ersten Baumwolle, die am Anfang des 19. Jahrhunderts als globaler Rohstoff neben den Flachs, aus dem das Leinen gewonnen wird und die Schafswolle als regional erzeugte textile Fasern tritt.

Wo kamen die stetig wachsenden Baumwollmengen her? Wie und unter welchen Bedingungen wurde sie global erzeugt? Welche Folgen hatte der amerikanische Bürgerkrieg und mit ihm die „Baumwollnot“ als Folge des Stillstands des Baumwollanbaus in den Südstaaten der Vereinigten Staaten für die Textilherstellung in Europa bzw. speziell im textilen Zentrum am Niederrhein? Was haben der deutsche Kolonialismus und die Baumwolle als wichtigstem Rohstoff des 19. Jahrhunderts miteinander zu tun? Wie waren Stadt, Kammer und Textilindustrie am deutschen Baumwollkolonialismus bis zum Beginn des ersten Weltkrieges 1914 beteiligt? Diesen Fragen geht der Referent in seinem
Vortrag nach.

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Vortrag 03:
Freitag / 10.06.2022 / 12:15 – 13:45 Uhr
Campus Mönchengladbach / Gebäude Z / Raum ZE 33 / + live in ZOOM
Vom Niedergang der Gladbach-Rheydter Textilindustrie
Karl Boland

Ende der 1920er Jahre sprach man in der Industrie- und Handelskammer von Mönchengladbach als „einer einzigen großen Textilfabrik“. Tatsächlich arbeiteten damals über 60% aller Arbeiter:innen im Gladbach-Rheydter Industriebezirk in der Textilindustrie. Nach dem Zweiten Weltkrieg ergab sich im Zeichen des „Wirtschaftswunders“ noch einmal eine große Konjunktur dieser Industrie, um dann ab den 1960er Jahren rasch dem Ende entgegen zu gehen. Einzelne bauliche Zeugnisse der alten Industrie sind als Fabrikgebäude im Stil des „Backsteinbarock“ heute im Stadtbild immer noch zu sehen.

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Vortrag 04:
Freitag / 17.06.2022 / 12:15 – 13:45 Uhr
Campus Mönchengladbach / Gebäude Z / Raum ZE 33 / + live in ZOOM
Die Textilindustrie und die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte
Prof.in Ursula Boos-Nünning

Die Entwicklung der Textilindustrie und die Einwanderung von ausländischen Arbeitskräften hängen eng zusammen. Der erste und bis heute entscheidendste Schritt, der zu einer Veränderung der ethnischen Zusammensetzung der Bürger und Bürgerinnen von Mönchengladbach führte, war nämlich die Einwanderung von Gastarbeitern und Gastarbeiterinnen. Ein großer Teil der ausländischen Arbeitskräfte, die von 1955 bis 1968 nach Mönchengladbach kamen, wurde von der Textil- und Bekleidungsindustrie angeworben, trotz stets wechselnder Konjunktur und trotz zahlreicher Aufgaben von Betrieben sowie Entlassungen.

Am Beispiel eines italienischen und eines türkischen Textilarbeiters können persönliche Lebensläufe verdeutlicht werden. Zum Schluss wird der Frage nachgegangen, wie sich die Textilarbeit in Mönchengladbach (auch) unter Berücksichtigung der Beschäftigung von migrantischen Arbeitskräften gestalten lässt.

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Vortrag 05: (ursprünglich Vortrag 6 am 01.07.22)
Freitag | 24.06.2022 | 12:15 – 13:45 Uhr
Campus Mönchengladbach / Gebäude Z / Raum ZE 33 / + live in ZOOM
Vom Industrieschloss bis zum Werk im Grünen – Textilindustrie-Architektur in Mönchengladbach
Hans Schürings

Meist sind es die architektonischen Relikte, die an ehemalige Konjunkturen oder Ären erinnern, so auch die baulichen Überbleibsel der mehr als 200-jährigen Textilindustrie in Mönchengladbach. Mitunter sind diese für das heutige Weichbild der Stadt immer noch verantwortlich, auch wenn die einst so charakteristischen Schlote und Produktionshallen zum größten Teil inzwischen geschleift wurden.

Ich möchte exemplarisch einige – teilweise nur rudimentär erhaltene - Beispiele der Textilindustrie-Architektur in Mönchengladbach vorstellen, die dazu beitrugen, Mönchengladbach nicht nur zum Zentrum der Baumwollindustrie zu machen, sondern die es ermöglichten, dass überhaupt erst die Stadtlandschaft entstand, wie wir sie heute kennen. Exemplarisch stehen im Vordergrund ein riesiger Backsteinbau, der bei der Eröffnung im Jahr 1856 als „größtes Industrieschloss Deutschlands“ galt: die Gladbacher Aktien-Spinnerei und Weberei, heute als Berufskolleg genutzt, sowie die 50 Jahre später nahezu im Zenit der textilen Produktion auf der grünen Wiese im heutigen Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt-Morr entstandene Baumwollspinnerei des Unternehmers Emil Schmölder.

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Vortrag 06: (ursprünglich Vortrag 5 am 24.06.22)
Freitag | 01.07.2022 | 12:15 – 13:45 Uhr
Campus Mönchengladbach / Gebäude Z / Raum ZE 33 / + live in ZOOM
Der Kampf gegen die Tuberkulose als Krankheit nicht nur der (Textil-)Arbeiter:innen in Mönchengladbach
Karl Boland

In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg galt die Tuberkulose in Preußen und auch im Raum Mön- chengladbach als die große Infektionskrankheit, an der die meisten Menschen im Alter ab 15 Jahren starben. Ursächlich war für diese Infektion ein Bazillus, doch tatsächlich erkrankten daran vor allem unzulänglich ernährte Menschen, die in feuchten und staubigen Umfeldern arbeiteten und beengt wohnten. Also die Arbeiter:innenschaft. In Mönchengladbach bildeten sich schon vor 1900 Initiativen aus der Bürgerschaft, um präventiv gegen die Tuberkulose vorzugehen, bis dann im Jahre 1904 durch die Stiftung einer reichen Erbin die große Lungenheilklinik im Hardter Wald erbaut werden konnte.

 

 

19. Kindheitspädagogischer Nachmittag

Klischeefreie Vielfalt in Familien und Lebensweisen - Kinderbücher und Lehrmaterialien als gleichstellungspolitischer Maßstab für Pädagogik und Gesellschaft
Workshop mit Sascha Verlan

Termin: Mittwoch, 11.05.2022 / 14.30 – 17.30 Uhr
Download ► Flyer
Link ► Webseite

Zertifikat zum Psychomotoriker/zur Psychomotorikerin (dakp)

Herzlichen Glückwunsch!

Studierende des Bachelorstudiengangs Kindheitspädagogik haben in den vergangenen 1,5 Jahren an der studienbegleitenden Zertifizierungsreihe Berufsqualifikation Psychomotorikdakp teilgenommen und diese erfolgreich abgeschlossen.

Weiterlesen

In einer Kooperation zwischen der Deutschen Akademie – Aktionskreis Psychomotorik (dakp) und den Lehrenden des Studienganges werden bewegungsinteressierte Studierende für die psychomotorische Entwicklungs-, Bildungs- und Gesundheitsförderung in verschiedenen Arbeitsfeldern qualifiziert. Orientiert an einer psychomotorischen Haltung, bei welcher die Eigentätigkeit des Individuums im Vordergrund steht, verknüpft die Qualifizierung fachtheoretisches Lernen mit vielfältiger praxisorientierter Selbsterfahrung sowie dem direkten Transfer des Gelernten in den beruflichen Alltag. Zeitgleich gewährt das Konzept im Sinne des Service Learning - „Lernen durch Engagement“ - regionalen Praxispartnern eine Dienstleistung („Service“), die einem echten gesellschaftlichen Bedarf entspricht und bei der Know-how aus dem Studium („Learning“) in die gemeinnützige Arbeit einfließt.

Link
Deutsche Akademie – Aktionskreis Psychomotorik e.V. (dakp)

„Stolpern – Erinnern – Erzählen“

Projekt zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus

„Stolpern – Erinnern – Erzählen“ – Entwicklung gestalterischer Projekte zur Erinnerung an die Mönchengladbacher Opfer des Nationalsozialismus.

22 Student:innen des Masterstudienganges Kulturpädagogik & Kulturmanagement und 26 Schüler:innen Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk machten sich gemeinsam auf die Suche nach den Geschichten hinter den "Stolpersteinen" der Stadt Mönchengladbach. In einer Abschlussveranstaltung wurden die medialen Ergebnisse dieses Kooperationsprojektes vorgestellt - unter anderem eine Schuh-Skulptur zur Erinnerung an das NS-Opfer Ruth Zander, Erinnerungs- und Informationsvideos, ein Podcast sowie der Instagram-Kanal "stolperwege_mg" mit einem Stadtrundgang zum Gedenken der Opfer des Holocaust in Mönchengladbach.

Vollständiger Pressetext der HS Niederrhein

Projektkooperation zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in Mönchengladbach
von Tim Börjesson, Hochschulkommunikation

14.01.2022,
► Original-Pressemeldung

„Stolpern – Erinnern – Erzählen“ – Entwicklung gestalterischer Projekte zur Erinnerung an die Mönchengladbacher Opfer des Nationalsozialismus. Das ist das Thema des Kooperationsprojekts mit der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk, welches im Rahmen des Seminars zur Kulturforschung im Masterstudiengang Kulturpädagogik und Kulturmanagement des Fachbereichs Sozialwesen durchgeführt wurde. In insgesamt zehn Projektgruppen haben 22 Studierende und 26 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 nun ihre Ergebnisse vorgestellt.

Auf der Suche nach den Geschichten hinter den Stolpersteinen haben die Teilnehmenden mediale Konzepte entwickelt, um an die verfolgten Menschen aus dem Nationalsozialismus zu erinnern und neue Impulse zu setzen. Eine Projektgruppe hat eine Schuhskulptur zur Erinnerung des NS-Opfers Ruth Zander entwickelt, welche in der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk ausgestellt werden soll. Eine andere Gruppe hat einen Instagram-Kanal (stolperwege_mg) gegründet, welcher einen Stadtrundgang zum Gedenken der Opfer des Holocaust in Mönchengladbach beinhaltet. Auch Erinnerungs- und Informationsvideos und ein Podcast waren das Ergebnis des Kooperationsprojekts.

Große Unterstützung erhielten sie dabei vom Stadtarchiv Mönchengladbach, welches die Studierenden, Schülerinnen und Schüler mit diversen Informationen und Fotos versorgte. Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs ist von den Projektergebnissen beeindruckt: „Erinnerungen lebendig zu halten ist ein wichtiger Beitrag, damit sich die Gräueltaten der Nationalsozialisten niemals wiederholen. Das Engagement der Schüler:innen und Studierenden ist bemerkenswert und es freut mich sehr, dass junge Menschen Verantwortung zeigen.“

Im Fokus standen Stolpersteine, Denkmäler, Zeitzeugen und Nachfahren von Ermordeten im Nationalsozialismus in Mönchengladbach. Im Gespräch waren die Projektgruppen mit den Nachfahren des Philosophen Hans Jonas und mit Nora Hespers, der Enkelin von Theo Hespers, einem Widerstandskämpfer aus Mönchengladbach.

Die Projektleitungen Prof. Dr. Andris Breitling, Sigrid Verleysdonk-Simons von der Hochschule Niederrhein und Kaj Fischer von der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk zeigten sich begeistert von den Präsentationen. „Alle Teams haben starke Arbeiten vorgelegt, unterschiedliche mediale Konzepte entwickelt und umgesetzt. Indem sie von Menschen aus Mönchengladbach erzählen, die zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt oder ermordet wurden, zeigen sie, wie eine lebendige Erinnerungskultur gestaltet werden kann“, sagte Andris Breitling.

Ausblick: Im kommenden Winter wird es zum Thema „Historische Verantwortung – Zur Zukunftsbedeutung der deutschen Geschichte“ eine Tagung der Hans Jonas Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein geben. Die Projektergebnisse werden dort einfließen.

Kontakt: andris.breitling@hs-niederrhein.de

Online-Fachtag: Rassismuskritisch Arbeiten

Anmeldung zum Fachtag am 14. Januar 2022
Anmelde-Formuar

14. Januar 2022 // 09:30 - 15:00 Uhr
Online-Fachtag "Rassismuskritisch Arbeiten in der Sozialen Arbeit, Kultur- und Kindheitspädagogik"
Aufträge, Perspektiven, Wendepunkte

Download Flyer
Link Webseite / Infos

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Open Call Aufruf zum Mitmachen an Student:innen
Ihr setzt Euch für rassismuskritischen Widerstand ein? Ihr wollt Euch mit diesen Projekten zeigen und Allianzen schmieden? Stellt eure eigenen Projekte zum Thema Rassismuskritik und/oder Ziviler Ungehorsam  in unserem „digitalen Museum“ (Mozilla Hubs) vor!

Open-Call-Anmeldung / Kontakt
bis zum 15.12.2021 als PDF, Audio, Video oder ähnliches
► postmigration(at)hs-niederrhein.de

"Antidiskriminierungsstrategie für den Fachbereich Sozialwesen"
Gemeinsam überlegen wir mögliche Antidiskriminierungsstrategien am Fachbereich. Was braucht ihr? Was bewegt euch? Wir laden alle Studierenden ein, sich an der Diskussionsrunde zu beteiligen.
Wann: 14.01.2022 um 09.30 Uhr
Anmeldung: Webseite Forum Postmigramtische Perspektiven

 

Wendepunkt.

Rassismus ist flexibel, seine Erscheinungsformen vielfältig. Rassismus lebt und gedeiht in Strukturen, Traditionen und Institutionen.

Im Forum Postmigrantische Perspektiven diskutierten wir in der Reihe „Wendepunkt.“ gemeinsam mit unseren Referent*innen, wie sich das Blatt wenden lässt. Welche individuellen Lebensläufe
und gemeinsamen Strategien von Aktivist*innen schaffen Wendepunkte für eine solidarische, postmigrantische Gesellschaft?

Die Reihe schließt nun ab mit einem Fachtag – gestaltet von Studierenden des Bachelors Soziale Arbeit der Hochschule Niederrhein. In Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum Mönchengladbach und der Integrationsagentur der AWO Mittelrhein e.V. halten wir Ausschau nach Allianzen:

Von den Studiengängen das Fachbereichs Sozialwesen ausgehend blicken wir auf die Soziale Arbeit, Kindheits- und Kulturpädagogik, ihre jeweils spezifischen Aufträge und wir suchen nach dem, was uns im rassismuskritischen Widerstand verbindet.

Das Institut SO.CON stellt sich vor

Das Institut SO.CON (Social Concepts - Institut für Forschung und Entwicklung in der Sozialen Arbeit) führt Forschungs-, Entwicklungs- und wissenschaftliche Beratungsprojekte in den Themenfeldern Arbeit, Gesundheit,  Soziales und Management von Kompetenzentwicklung durch. Dabei ist das Institut sowohl initiierend tätig als auch in Kooperation mit Dritten umsetzend aktiv. Das Institut entwickelt innovative Konzepte für die Soziale Arbeit und die Sozialwirtschaft auf der Basis wissenschaftlicher Studien.

Mehr Infos
► Webseite CO.CON

TABU:la rasa // Was ist Dein Tabu?

Triggerwarnung: "Wir brechen Tabus und damit auch mit Themen, wie z.B Depressionen, sexuelle Gewalt, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Suizid oder Panikattacken. Altersempfehlung ab 12 Jahre."

"TABU:la rasa – was ist dein Tabu?" ist ​eine Tanz-Theater-Performance von Kulturpädagogik-Student:innen des Fachbereiches Sozialwesen. Dramatisch und provokativ, bewegend, aber auch humorvoll werden verschiedenste Tabu-Themen aufgegriffen. Corona-bedingt wurde "TABU:la rasa" letztlich nicht als Theaterproduktion aufgeführt, sindern in einer Video-Adaption veröffentlicht.

Link zur Tabu-Hompage
https://tabularasa-indoor.de

Bindung - ein Grundbedürfnis

Dr. Norbert Beck und Prof. Dr. Michael Borg-Laufs von der Fachgruppe KiJU der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie im Gespräch über "gesundes Großwerden".
(14. Sept. 2021)

Ankommen am Fachbereich Sozialwesen

Student:innen aus den verschiedenen Studiengängen erzählen über sich und den Fachbereich Sozialwesen. Sie geben geben einen Einblick in den Alltag ihres Studiums.

Soziale Arbeit – ein Beruf für mich (als Mann)?

Soziale Arbeit – ein Beruf für mich?

Die Erfahrung zeigt, dass sich gerade Jungen diese Frage erst garnicht stellen - nur rund 1/4 aller Studierenden und Beschäftigten in der Sozialen Arbeit sind Männer. Für den Girls/Boys-Zukunftstag am Fachbereich Sozialwesen wurde daher ein Video erstellt in dem bewusst ein Mann als Sozialarbeiter:in im Mittelpunkt steht, um speziell männliche Jugendliche anzusprechen.

Ein Sozialarbeiter gibt Einblicke in seinen spannenden und herausfordernden Arbeitsalltag. Mit Engagement und Begeisterung berichtet er, warum er sich für diesen Beruf entschieden hat und was das Studium an der Hochschule Niederrhein für ihn so besonders macht.

Forschungsprojekt Social Entrepreneurship und Governance

Sozialunternehmen bieten für viele ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen Lösungsansätze, weswegen sowohl die öffentliche Hand als auch private KapitalgeberInnen zunehmend in solche Unternehmen investieren. Die Voraussetzungen und Anforderungen der InvestorInnen für die Vornahme von Investitionen werden dabei zunehmend von Governance Gesichtspunkten beeinflusst. Das Forschungsprojekt "Social Entrepreneurship und Governance" möchte diese Entwicklung wissenschaftlich begleiten.

Link
Weitere Infos zum Projekt

Kultur-Manifest

Kultur-Manifest für eine Kulturpädagogik und Kulturarbeit in der Postmigrantischen Gesellschaft

Student:innen des Fachbereiches Sozialwesen prägen die Kulturpädagogik von Morgen. Im Rahmen des Seminars zu Migrationspädagogik beschäftigten sie sich gemeinsam mit ihrer Professorin Donja Amirpur mit den Perspektiven einer Kulturarbeit und Kulturpädagogik in der postmigrantischen Gesellschaft.

Die Student:innen stellen fest, dass eine skandalierte Sichtweise auf Migration weiterhin den Diskurs dominiert und wollen die Debatte um Migration verändern. Dafür richten sie den Blick auf gesellschaftsbildende Kräfte von Migrationsbewegungen, auf kreative Verortungsstrategien und auf die Transnationalisierung von Lebensentwürfen.

Mit dem Kultur-Manifest wollen sie zu einem Perspektivwechsel anregen und stellen dafür konkrete Forderungen an die Kulturpädagogik und Kulturarbeit, Politik und Gesellschaft.
Ihr Ziel: Gesellschaftsverändernde Impulse zu setzen!

Link
► Weitere Infos

Link
► www.kultur-manifest.de

Fachbereich Sozialwesen:

Der Weg in die Professionalität der Sozialen Arbeit, der Kulturpädagogik und der Kindheitspädagogik.

Der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein kann auf eine über 50-jährige Tradition zurückblicken. Zeitgleich nehmen jährlich rund 2000 Studierende an unserem Fachbereich das Lehrangebot in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Sozialen Arbeit, der Kulturpädagogik und der Kindheitspädagogik wahr. 

Wir befähigen unsere Studierenden auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden zum selbstständigen professionellen Handeln in den jeweiligen Berufs- und Handlungsfeldern sowie zur Entwicklung von sozialen Innovationen.

Unser Fachbereich bietet Antworten auf aktuelle und zukunftsbezogene Herausforderungen in Politik und Gesellschaft. Grundlage unseres Denkens und Handelns sind die Menschenrechte und damit Achtung, Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt. Ziel ist die Befähigung zur verantwortungsbewussten, wissenschaftlich fundierten Gestaltung von Lebenswelten der Menschen, mit denen wir in den Berufs- und Handlungsfeldern arbeiten.

Download
Das Leitbild des Fachbereiches Sozialwesen

Unser Leitbild

Fachbereich Sozialwesen:
Der Weg in die Professionalität
der Sozialen Arbeit,
der Kulturpädagogik
und der Kindheitspädagogik.

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► Leitbild

Studiengangs- koordinator:innen

BA SA (vollzeit/teilzeit )
Prof. Dr. Claudia Bundschuh

BA SA (dual)
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BA KP
Prof. Dr. Felicitas Lowinski
Prof. Dr. Frank Jebe

BA KiP
Prof. Dr. Christina Jasmund
Prof. Dr. Astrid Krus

MA SA-PBM
Prof. Dr. Michael Borg-Laufs

MA KP&KM
Prof. Dr. Felicitas Lowinski
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