Projektportfolio

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Auf dieser Seite finden Sie einen Einblick in unsere laufenden und abgeschlossenen Projekte. Sie zeigen, womit wir uns aktuell beschäftigen, welche Themen uns antreiben und welche Ergebnisse wir bereits erzielen konnten. Lassen Sie sich von der Bandbreite und Entwicklung unserer Arbeit inspirieren.

 

Zu Beginn erhalten Sie einen Überblick über unsere aktuellen Projekte, in denen wir uns mit zentralen Fragestellungen und innovativen Ansätzen auseinandersetzen. Anschließend stellen wir Ihnen ausgewählte abgeschlossene Projekte aus den vergangenen Jahren vor, die bereits erste Ergebnisse und Erkenntnisse liefern konnten. Ergänzend dazu finden Sie eine Auswahl abgeschlossener Projekte aus dem Bereich Logistik sowie aus dem Bereich IT und digitale Innovation, die unsere fachlichen Schwerpunkte und unsere kontinuierliche Weiterentwicklung verdeutlichen.

DigiMach

Beschreibung

Das Projekt DigiMach (Digital Machining) adressiert die ungleichmäßige Digitalisierung und Fragmentierung des Fachwissens im Maschinenbausektor der Maas-Rhein-Region. Mit dem Ausscheiden erfahrener Fachkräfte und schwindenden Kompetenzen riskieren regionale Industrien den Verlust von Wettbewerbsvorteilen und entscheidendem Know-how. Es zielt darauf ab, die digitalen Fähigkeiten von 150 KMUs durch zugängliche Werkzeuge, zielgerichtete Schulungen und Unterstützung zu verbessern. 20 Pilotprojekte werden diese Lösungen in realen Umgebungen validieren und die Effizienz für regionale Hersteller steigern. DigiMach bündelt Fachwissen von niederländischen, deutschen, flämischen, wallonischen und deutschsprachigen ostbelgischen Partnern, um gemeinsame Herausforderungen anzugehen, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und dem Kompetenzverlust durch Wissenstransfer und Qualifizierung entgegenzuwirken.

DigiMach wird durch das Interreg-Programm Euregio Maas-Rhein finanziert und verfügt über ein Budget von 3,66 Millionen Euro, von denen 50 % durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert werden, mit Unterstützung öffentlicher und privater Partner. Durch die Integration von KI, IoT und Robotik verbessert das Projekt die datengestützte Entscheidungsfindung, reduziert Kosten und fördert nachhaltiges Wachstum im Rahmen des Spezifischen Ziels SO 1.i, mit Fokus auf Innovationskapazitäten und Technologieadoption. Der ganzheitliche Ansatz von DigiMach umfasst Bedarfsanalysen, um digitale Werkzeuge und Schulungen auf die Herausforderungen von KMUs zuzuschneiden. Eine mehrsprachige digitale Plattform unterstützt den grenzüberschreitenden Wissensaustausch, sichert Fachkenntnisse und stärkt die regionale Wettbewerbsfähigkeit.

Förderung

Interreg Meuse-Rhine (NL-BE-DE)

Partner

Sirris, het collectief centrum van de technologische industrie, Technifutur, Basse-Meuse développement asbl, WFG Ostbelgien VoG, Maastricht University, Centre de Recherches Métallurgiques asbl, ITA Academy GmbH, Campus Heerlen Management & Development BV

Laufzeit

01.09.2025 - 31.08.2028

Prof. Dr. Kathleen Diener
Wirtschaftsinformatik, Digital Innovation
Wirtschaftsinformatik, insb. Data Engineering Akademische Leitung DigiLab
Sabine Molls, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut GEMIT
Zur Website DigiMach

AUFBRUCH

Beschreibung

AUFBRUCH ist ein interdisziplinäres Promotionskolleg, das sich mit zentralen Fragestellungen einer nachhaltigen Bioökonomie im Rheinischen Revier beschäftigt. Ziel ist es, durch disziplinübergreifende Forschung ein besseres Verständnis für die Herausforderungen und Potenziale bioökonomischer Transformationsprozesse zu gewinnen und daraus langfristig Impulse für anwendungsorientierte Lösungen abzuleiten.

Der Cluster verfolgt drei übergeordnete Ziele: die Qualifizierung gut ausgebildeter Fachkräfte, die den Wandel in der Region aktiv mitgestalten; die Entwicklung technologischer Innovationen, die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit verbinden; sowie die Förderung unternehmerischer Denkansätze, aus denen zukunftsfähige Gründungsideen entstehen können.

An der Hochschule Niederrhein arbeiten drei Arbeitsbereiche gemeinsam an AUFBRUCH. Beteiligt sind Prof. Dr. Beckmann, der den Innovationsbereich 5 leitet, Prof. Dr. Krehl sowie Prof. Dr. Bergstedt. Promovierende und Betreuende aus unterschiedlichen Fachrichtungen arbeiten dabei eng zusammen, um aus verschiedenen Perspektiven Beiträge zur bioökonomischen Transformation zu leisten.

AUFBRUCH versteht sich somit als strukturwirksames Element im Transformationsprozess des Rheinischen Reviers mit dem Anspruch, wissenschaftlich fundierte, zugleich praxisrelevante Erkenntnisse für eine nachhaltige Wirtschaftsweise zu schaffen.

Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Partner

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Fachhochschule Aachen, Technische Universität Dortmund, CLIB – Cluster industrielle Biotechnologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Forschungszentrum Jülich, Technische Hochschule Köln

Laufzeit

01.04.2024 - 31.03.2028

Projektverantwortlichkeit und Mitarbeitende

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen
Maximilian Hummel, B.Sc.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut GEMIT

KPF Industr_14.0

Beschreibung

Der Kleinprojektefonds INDUSTR_I4.0 fördert gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der deutsch-niederländischen Grenzregion, um den digitalen Wandel in Industrie und Handwerk voranzutreiben. Anders als viele Programme richtet sich INDUSTR_I4.0 nicht an technologische Vorreiter, sondern an die breite Masse der KMU, die bislang kaum von Industrie 4.0-Technologien profitieren. Trotz wachsender digitaler Möglichkeiten nutzen laut Radboud-Universität nur 15 % der Unternehmer fortschrittliche Technologien. Viele digitale Entwicklungen bleiben isoliert, ohne Verbindung zu anderen Lösungen – eine Herausforderung, die insbesondere kleinere Betriebe zurückfallen lässt.

Mit einem Fördervolumen von 10 Millionen Euro sollen rund 80 Innovationsprojekte und 80 Machbarkeitsstudien realisiert werden, die sich auf konkrete Anwendungen digitaler Technologien konzentrieren – etwa KI zur Optimierung von Produkten und Geschäftsprozessen. Ziel ist es, bis zu 200 Unternehmen beim Einstieg in die digitale Transformation zu unterstützen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen deutschen und niederländischen Partnern ist dabei Voraussetzung. Das Projekt wird im Rahmen des Interreg VI-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und von der EU sowie zahlreichen regionalen Ministerien und Provinzen kofinanziert.

Förderung

Interreg VI Deutschland - Nederland

Partner

Oost-NL, TCNN Technologienetzwerk, Emsland GmbH, MCC Cluster e.V, FH-Münster, Hoogeschool Saxion, TAFH Münster, BOM

Laufzeit

01.01.2024 – 31.12.2027

Projektverantwortlichkeit und Mitarbeitende

Asst. Prof. Dr. Senem Yazici
Institut GEMIT, Digital Innovation Lead: InnoLoop Wirtschaftswissenschaften, Schwerpunkt: Strategie und Unternehmensführung, Organisationskultur und Informationsmanagement
Jan Langen, M.Sc.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut GEMIT
Zur Website KPF Industr_14.0

InnoLoop

Beschreibung

Das InnoLoop Projekt konzentriert sich auf den überregionalen Technologietransfer und fördert damit Innovations- und Digitalisierungsvorhaben im Mittelstand sowie die Qualifizierung und das Know-how der Beschäftigten in der Industrie im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Es baut auf den Aktivitäten der Vorgängerprojekte DigiPro, IPro-N und Digitrans auf, die von 2017 bis 2022 eine Brücke zwischen deutschen und niederländischen Akteuren geschaffen und ein Netzwerk etabliert haben, um KMU im Programmgebiet bei der Entwicklung digitaler Innovationen zu unterstützen.

InnoLoop fördert durch den Aufbau einer gemeinsamen Wissensbasis das Innovationspotenzial aller am Transferprozess beteiligten Akteure und eröffnet neue Wertschöpfungsmöglichkeiten. Zentrales Instrument sind deutsch-niederländische Modellinnovationsprojekte, die sich auf Hightech-Technologien wie Industrie-Robotik, künstliche Intelligenz, IoT, Additive Manufacturing und virtuelle Realität konzentrieren. Neben der Technologieentwicklung profitieren die Projektpartner von intensiver fachlicher Begleitung beim Technologietransfer. Darüber hinaus entwickelt InnoLoop ein lernendes, grenzüberschreitendes Innovationsökosystem weiter, das Kompetenzen und Akteure beiderseits der Grenze vernetzt, bestehende regionale Initiativen, Netzwerke und Cluster synergetisch einbindet und alle relevanten Sektoren von Forschung über Entwicklung bis Industrie integriert. Ein Webportal unterstützt diesen Prozess durch praxisnahe Informationen wie Leitfäden, Tools und Partnervermittlungen.

Förderung

Interreg VI Deutschland - Nederland 

Partner

Oost NL, FH Münster, TCNN, Milliarum, Saxion, MCC, Emsland GmbH

Laufzeit

01.12.2023 - 30.11.2027

Projektverantwortlichkeit und Mitarbeitende

Asst. Prof. Dr. Senem Yazici
Institut GEMIT, Digital Innovation Lead: InnoLoop Wirtschaftswissenschaften, Schwerpunkt: Strategie und Unternehmensführung, Organisationskultur und Informationsmanagement
Wirtschaftsinformatik, insb. Data Engineering Akademische Leitung DigiLab
Jan Langen, M.Sc.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut GEMIT
Andrea Nio
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institutsassistenz GEMIT
Zur Website InnoLoop

SpoHF

Beschreibung

Digitalisierung spielt im Agrar- und Lebensmittelsektor eine zunehmend bedeutende Rolle. Einige Betriebe setzen bereits digitale Anwendungen ein, um nachhaltiger und qualitativ hochwertiger zu produzieren sowie Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten. Um diesen Wandel in der Euregio gezielt zu fördern, wurde das Projekt „Sustainable Production of Healthy Food (SPoHF)“ ins Leben gerufen. Anders als viele vergleichbare Initiativen legt SPoHF den Fokus nicht nur auf ökonomische Effizienz und Ertragsoptimierung, sondern auch auf ökologische Aspekte und die Verbesserung der Produktqualität im Sinne einer gesunden Ernährung.

Das Projekt konzentriert sich auf den Obst- und Gemüseanbau, sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland. Zur gezielten Qualitätsverbesserung werden einzelne Pflanzen mithilfe digitaler Zwillinge überwacht, was neben der physischen auch eine digitale Kontrolle ermöglicht. Auf Basis dieser Zwillinge und durch Einsatz künstlicher Intelligenz lassen sich sowohl der aktuelle Zustand der Pflanze als auch potenzielle Auswirkungen von Maßnahmen wie Bewässerung oder Beleuchtung simulieren, automatisch vorschlagen und überwachen. Untersucht werden insbesondere energieeinsparende Maßnahmen bei Luftfeuchtigkeitsregulierung, Beleuchtung, Schädlingsbekämpfung sowie die präzisere Nutzung von Wetterdaten. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird durch Labor- und Vor-Ort-Analysen von Produktproben überprüft. So ermöglicht SPoHF einen nachhaltigeren und zielgerichteteren Anbau gesunder Agrarprodukte.

Förderung

Interreg VI Deutschland - Nederland 

Partner

AppComm, Brightlabs, Compas Agro, Fontys Venlo, ProcEvolution, Vitarom, Yookr

Laufzeit

01.12.2023 – 30.06.2027

Projektverantwortlichkeit und Mitarbeitende

Wirtschaftsinformatik, insbesondere Softwareentwicklung
Rebecca Maria Ries, Dipl.-Logist.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektmitarbeiterin GEMIT
Maximilian Hummel, B.Sc.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut GEMIT
Jan Langen, M.Sc.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut GEMIT
Andrea Nio
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institutsassistenz GEMIT
Zur Website SpoHF

WaldXR

Das Projekt „XR-Umweltbildung im Stadtwald Mönchengladbach“ untersucht, wie immersive Technologien eingesetzt werden können, um Umweltbildung für Kinder und Jugendliche neu zu gestalten. Im Zentrum steht die Entwicklung und Evaluation eines prototypischen XR-Erlebnispfads, der reale Waldumgebungen mit digitalen Informationen und Interaktionen anreichert. Ziel ist es, Umweltbewusstsein durch direkte Erfahrung zu fördern und komplexe ökologische Zusammenhänge anschaulich zu vermitteln.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie entwickelt das MXR Lab gemeinsam mit den mags einen ersten funktionalen Demonstrator für Mixed-Reality-Anwendungen auf mobilen Headsets. Dabei werden insbesondere Ansätze wie Gamification und Digital Nudging integriert, um nachhaltiges Verhalten zu fördern. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine mögliche Skalierung.

Förderung:

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) im Rahmen von Smart City Mönchengladbach

Partner:

mags AöR

Smart City Mönchengladbach

Laufzeit:

01.06.2025 – 31.05.2026

Postdoc Tandem Niederrhein
Kate Kaufmann
Studentische Hilfskraft
Nicole Maier
Studentische Hilfskraft
Alessandro Carrillo
Studentische Hilfskraft
Mohamed Ahabbal
Studentische Hilfskraft

PLAYGROUND-XR

Beschreibung

Das Projekt „PLAYGROUND-XR“ untersucht, wie Extended Reality eingesetzt werden kann, um Kinder und Jugendliche aktiv in Stadtplanungsprozesse einzubinden. Ziel ist die Entwicklung eines XR-Demonstrators zur Gestaltung von Spielplätzen.

Der Demonstrator ermöglicht es, Spielgeräte und Landschaftselemente in Mixed Reality zu platzieren und zu visualisieren. Workshops und User Tests liefern Erkenntnisse zur Nutzung und Akzeptanz.

Förderung:

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)

Partner:

mags AöR

Smart City Mönchengladbach

 

Laufzeit:

01.02.2026 – 31.07.2026

Postdoc Tandem Niederrhein
Uddeshya Singh
Nicole Maier
Studentische Hilfskraft

ShopAI

Das Projekt „ShopAI“ untersucht, wie immersive Technologien und KI-Agenten virtuelle Einkaufsumgebungen verändern und welche Auswirkungen dies auf die Selbstwahrnehmung und Identität von Konsumenten hat. Im Fokus steht die Frage, wie sich Menschen in hybriden Realitäten zwischen physischen, virtuellen und KI-generierten Akteuren orientieren und welche sogenannten Realitätsanker erforderlich sind, um Orientierung und Vertrauen in virtuellen Verkaufsflächen zu gewährleisten.

Das MXR Lab entwickelt hierfür experimentelle virtuelle Shopping-Umgebungen, in denen KI-basierte Assistenten, digitale Produkte und immersive Interaktionen systematisch untersucht werden. Aufbauend auf dem Konzept der Soziomaterialität wird analysiert, wie technologische Artefakte und soziale Interaktionen zusammenwirken.

Förderung:

Interne Projektförderung Hochschule Niederrhein

Partner:

Hochschule Niederrhein (Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik)

Assoziierte Partner:

AI Village Rheinisches Revier

FYNCH-HATTON

Laufzeit:

01.01.2025 – 30.06.2026

Postdoc Tandem Niederrhein
Eralp Benjamin Akkoyunlu
Studentische Hilfskraft
Kate Kaufmann
Studentische Hilfskraft

Virtue Signaling through AI Influencers

Das Projekt untersucht, wie KI-generierte Influencer digitale Kommunikations- und Marketingstrategien im Fashion-Bereich verändern und welche ethischen sowie gesellschaftlichen Implikationen daraus entstehen. Im Fokus steht insbesondere „Virtue Signaling“ sowie die Wahrnehmung von Authentizität und Vertrauen durch Konsumenten in KI-getriebenen Kommunikationsumgebungen.

In einer deutsch-australischen Kooperation werden Social-Media-Analysen, experimentelle Studien und Prototypen von AI Influencern kombiniert. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Regulierung zu entwickeln sowie wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wahrnehmung von KI im digitalen Marketing zu generieren.

Förderung:

DAAD PPP

Partner:

University of Melbourne

Hochschule Niederrhein (Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik)

Laufzeit:

02.01.2026 – 31.12.2027

Wirtschaftsinformatik, insb. Data Engineering Akademische Leitung DigiLab
Postdoc Tandem Niederrhein
Sinem Celik
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projekt CareProMine und InnoLoop

CareProMine Ambulant

Beschreibung

 

Das Projekt CareProMine Ambulant verfolgt das Ziel, die ambulante Pflege durch den Einsatz moderner Technologien wie Wearables und Process Mining effizienter und effektiver zu gestalten. Die kontinuierliche Datenerfassung ermöglicht eine detaillierte Analyse der bestehenden Pflegeprozesse, um Engpässe zu identifizieren, Ineffizienzen zu beseitigen und Automatisierungspotenziale aufzudecken. Ein Schwerpunkt liegt auf der Steigerung der Prozesseffizienz und -effektivität, indem qualitative Interaktionszeiten erhöht und die Entscheidungsfindung für Pflegekräfte durch datengestützte Unterstützungssysteme verbessert werden. Es arbeiten Experten aus der Pflege, der Prozessanalyse und Technologieentwicklung zusammen, um innovative Lösungen zu entwickeln, die optimal in den Pflegealltag integriert werden können.

 

Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die Nutzerzentrierung: Die entwickelten Technologien sollen sowohl von Pflegekräften als auch von den Pflegebedürftigen leicht akzeptiert und genutzt werden können. Dies wird durch partizipatives Design und kontinuierliche Feedbackmechanismen gewährleistet. Ziel ist es, die Zufriedenheit aller Beteiligten zu steigern und das Vertrauen der Pflegekräfte in ihre Arbeit zu stärken. Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, die Qualität der ambulanten Pflege zu verbessern und den Herausforderungen des demografischen Wandels effizient zu begegnen.

 

Förderung

 

DATIpilot Innovationssprint (Modul 1), Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

 

Partner

 

Franziskusheim gGmbH

 

Laufzeit

 

01.09.2024 - 28.02.2026

Projektverantwortlichkeiten und Mitarbeitende

Prof. Dr. Kathleen Diener
Wirtschaftsinformatik, Digital Innovation
Wirtschaftsinformatik, insb. Data Engineering Akademische Leitung DigiLab
Sinem Celik
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projekt CareProMine und InnoLoop
Abdullah Shams
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Projektmitarbeiter GEMIT
Zur Website CareProMine

TransBiB

Beschreibung

 

Im Rahmen des bundesweiten Projekts TransBiB – Nationales Transfer- und Beschleunigungsnetzwerk Industrielle Bioökonomie arbeitet GEMIT am Teilprojekt „Erstellung des Wissensspeichers zu Skalierung, Vernetzung und Transfer“. Ziel ist es, die Transformation von Industrie und Gesellschaft im Sinne der industriellen Bioökonomie zu beschleunigen. Hierzu wird ein zentraler, digitaler Wissensspeicher aufgebaut, der vorhandenes Know-how zu innovativen biobasierten Ansätzen systematisch sammelt, bewertet und zugänglich macht.

 

Durch die länderübergreifende Bündelung von Wissen sowie die enge Zusammenarbeit mit relevanten Initiativen, Gremien und Netzwerken entsteht ein effektives Transfer- und Vernetzungsinstrument. Dieser Wissensspeicher soll als Grundlage für eine koordinierte Skalierung biobasierter Technologien dienen und den schnellen Transfer in die industrielle Praxis fördern. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur bundesweiten Vernetzung und Stärkung der industriellen Bioökonomie in Deutschland.

 

Förderung

 

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 

 

Partner

 

TU München, BIOPRO, TH Rosenheim, Metropolregion Rhein-Neckar, BioCampus Straubing, CLIB, PHS, TechnologieRegion Karlsruhe, DBFZ, SKZ, RWTH/DWI, Hochschule Biberach, Uni Greifswald, LUH

 

Laufzeit

 

01.12.2023 - 30.11.2025

Projektverantwortlichkeit und Mitarbeitende

Prof. Dr. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik
Thomas Waaden, Dipl.-Wirt.-Ing. (FH), M.Sc.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Projektmitarbeiter GEMIT
Zur Website TransBiB

Realise Bio

Beschreibung

 

Das Realise-Bio Projekt fördert innovative Nutzungsformen von Biomasse im deutsch-niederländischen Grenzgebiet und trägt damit zur Entwicklung einer zirkulären Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft im INTERREG-Gebiet bei. Es knüpft an die Aktivitäten des Vorgängerprojekts CIRCULAR-BIO (2019–2022) an, das ein grenzüberschreitendes Netzwerk aufgebaut und kleine sowie mittlere Unternehmen (KMU) bei der nachhaltigen Verwertung von Biomasse unterstützt hat. Zentrales Instrument in Realise-Bio sind Modellprojekte, die an deutsch-niederländische Kooperationen vergeben werden und sich auf die technologische Weiterentwicklung zur zirkulären Nutzung biogener Rest- und Seitenströme konzentrieren. Ergänzt wird dies durch ein intensives Coaching der beteiligten Partner zur Umsetzung ihrer Projektideen.

 

Darüber hinaus wird im Rahmen von Realise-Bio ein grenzüberschreitendes Ökosystem für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft geschaffen, um Kompetenzen und Akteure beiderseits der Grenze optimal zu vernetzen. Ziel ist es, alle relevanten Bereiche – von Forschung und Primärproduktion über die Lebens- und Futtermittelindustrie, Chemie, Bau- und Abfallwirtschaft bis hin zu kommunalen Akteuren – in die nachhaltige Entwicklung und Nutzung biogener Rohstoffe einzubinden.

 

Förderung

 

Interreg VI-A

 

Partner

 

CLIB - Cluster Industrielle Biotechnologie e.V (Lead), 3N Kompetenzzentrum e.V., Brightlands Campus Greenport Venlo, Gemeente Venray, LLTB Belangenbehartiging, Universiteit Maastricht (AMIBM), USV Agrar – Unternehmensberatung & Sachverständigenbüro Dr. A. Becker

 

Laufzeit

 

01.01.2023 – 31.12.2025

Projektverantwortlichkeit und Mitarbeitende

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen
Rebecca Maria Ries, Dipl.-Logist.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektmitarbeiterin GEMIT
Thomas Waaden, Dipl.-Wirt.-Ing. (FH), M.Sc.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Projektmitarbeiter GEMIT
Abdullah Shams
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Projektmitarbeiter GEMIT
Zur Website Realise Bio

AI4Bee

Entwicklung einer innovativen Wägezelle für Bienenstöcke

Profil

Trotz der Zunahme aktiver Hobbyimker, vor allem in jungen Altersschichten, kann die langfristige Abnahme der Bienenvölker nicht kompensiert werden, was fatale Effekte für das Ökosystem hat. Zusätzlich werden Schulungen
durch Neuimker immer weniger besucht. Die erfolgreiche Imkerei basiert hauptsächlich auf implizitem Wissen zur Beurteilung des Zustands des Bienenvolkes. Ein Hilfsmittel dabei ist die Trachtwaage für die Zustandsbeurteilung auf
Basis des Stockgewichts. Die Trachtwaage ist jedoch teuer in der Anschaffung und gibt lediglich reaktive Empfehlungen, was zu sehr kurzen Reaktionszeiten führt. Daher soll im Projekt Al4Bee ein kostengünstiges, proaktives Assistenzsystem entwickelt werden, welches das vielversprechende Prinzip der Trachtwaage aufgreift und dieses um eine plattformbasierte präskriptive Handlungsunterstützung für Imker erweitert. Dafür soll die Trachtwaage mit zusätzlicher energieautarker Sensorik erweitert werden. Mittels LoRaWan werden die Daten
unabhängig vom Mobilfunknetz übertragen. Die geplante Plattform gibt dem Imker durch die Auswertung der Daten mit Hilfe von Methoden der künstlichen Intelligenz prädiktive Handlungsempfehlungen.

Förderinstitution

AiF Projekt GmbH – ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand)

Partner

  • ikado GmbH
  • FITT-Institut für Technologietransfer an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gemeinnützige GmbH

Laufzeit

24 Monate bis Ende 08/2024

Projektverantwortlichkeit / Ansprechpartner

Prof. Dr. Daniel Retkowitz
Wirtschaftsinformatik, insbesondere Software Engineering
Website von ai4bee

Biene40

Biene40 - Entwicklung digitaler vernetzter Sensoren für vitalere Bienen“
 

Projektlaufzeit: März 2021 – Februar 2024

Projektförderung: Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Schutz von Bienen und weiteren Bestäuberinsekten in der Agrarlandschaft (veröffentlicht am 18.07.2019 im Öffentlichen Teil des Bundesanzeigers)

Gefördert durch Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Projektvolumen: 355 T€

Ziel:

Wir wollen im Vorhaben Biene40 mit intelligenter Sensorik ermöglichen, dass ein Imker mehr über sein Bienenvolk und dessen unmittelbare Umgebung weiß, ohne zum Volk hinzufahren und die Beute öffnen zu müssen. Dazu werden wir die an der Hochschule Niederrhein in den letzten Jahren erarbeiteten technischen Vorstufen für vernetzte Sensoren über Labormuster bis zur Prototypenreife weiterzuentwickeln und die Marktverfügbarkeit der vernetzten Sensoren vorzubereiten. Dazu gehört auch der Aufbau einer „Informationsdrehscheibe“, über die die Daten der Sensoren gesammelt, mit zusätzlichen Informationen angereichert und über das Internet und über das Smartphone für den Imker zur Verfügung gestellt werden.

Outcome:

Aus der Sensorüberwachung resultiert eine geringere Mortalität (kein unentdeckter Futtermangel) und höhere Vitalität der Bienenvölker (auch weniger Varroa-Belastung) mit positiven Effekten auf den Bienenbestand (Schwarmfrüherkennung) und die Bestäubungsleistung zunächst in Deutschland.

Der Einsatz der vernetzten Sensoren soll Neu- und Hobbyimker, Berufsimker, aber auch Landwirte, in die Lage versetzen,

einfacher, zu geringeren Kosten und minimalinvasiver als bisher mit den Bienen umzugehen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf hier.

Projektbeteiligte:

Forschungsinstitut GEMIT der Hochschule Niederrhein (Lead) clabremo GmbH Mönchengladbach (Sensorentwicklung) Bienenland van den Bongard, Willich (Labor- und Feldtests, Schulungen) Fachzentrum Bienen und Imkerei im DLR, Mayen (Bienenwissenschaftliche Begleitung, assoziiert)

Ansprechpartner:

Projektkoordination: Julia Wurm, M.A. Projektleitung: Prof. Dr. Claus Brell

Ansprechpartner

Julia Wurm, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektmitarbeiterin GEMIT

Projekte aus den letzten 10 Jahren

SPaCiH

SmartPark-City-Hubs und virtuelle Infrastruktur (SPaCiH)

Die Hochschule Niederrhein hat mit der Sysplan Gesellschaft für Logistiksystemplanung GmbH, der Universität Duisburg-Essen und der Ruhr-Universität-Bochum das Projekt „SmartPark-City-Hubs und virtuelle Infrastruktur“ (SPaCiH) entwickelt. Ein SPaCiH ist ein außerstädtisch gelegener Logistikhub/-park, der zusätzlich zur logistischen Umschlags- und Bündelungsfunktion auch durch die Ansiedlung von Wertschöpfungsaktivitäten, in der Region für die Region, geprägt ist. In dem Projekt soll für NRW eine optimale SmartPark-City-Hub Struktur erarbeitet werden. Die SPaCiHs sollen untereinander möglichst durch Bahn und Binnenschiff vernetzt werden. Im SPaCiH sollen Güter mittels neuer Unternehmenskooperationen gebündelt und auf der letzten Meile auf nachhaltige Verkehrsträger verlagert werden. Transportbedürfnisse zwischen Unternehmen sollen mittels einer neuen digitalen Plattform als virtueller Infrastruktur ausgetauscht und physisch im SpaCiH umgeschlagen werden. Als Betreiber der SPaCiHs sollen private bzw. halböffentliche Unternehmen fungieren, die Gebäude, Personal, Fahrzeuge und Dienstleistungen (z. B. Reparaturdienste) bereitstellen. Im SPaCiH soll neue Wertschöpfung angesiedelt sowie die Infrastruktur für neue Geschäftsmodelle der Cityversorgung flexibel bereitgestellt werden.

 

Ziel des Projektes ist die prototypische und vorwettbewerbliche Entwicklung eines Netzes von SmartPark-City-Hubs, durch das Lieferverkehr reduziert, der Transport von Gütern beschleunigt und die Nachhaltigkeit nicht nur auf der letzten Meile, sondern auch in der davorliegenden regionalen Versorgung („vorletzte Meile“) durch den Einsatz alternativer Verkehrsmittel erhöht wird. Die Entwicklung und Umsetzung eines darauf basierenden Geschäftsmodells erfolgt partizipativ, indem die identifizierten relevanten Stakeholder über die Methode eines „Living Labs“ in den Entwicklungsprozess eingebunden werden. Die erarbeiteten Ergebnisse sollen vom Konsortium in einem Handlungsleitfaden veröffentlicht werden. Als Untersuchungsregion wurde der untere Niederrhein und das westliche Ruhrgebiet ausgewählt. Als assoziierte Partner fungieren der Kreis Wesel und die Stadt Krefeld. Weitere assoziierte Partner sind u.a. DeltaPort GmbH & Co. KG (Wesel), duisport AG (Duisburg) Rheinhafen Krefeld (Krefeld) und Heuremo UG (Duisburg). Das Projekt hat eine Laufzeit vom 1.9.2020 bis zum 31.12.2022.

 

Die Projektförderung erfolgt im Rahmen der Umsetzung des operationellen Programms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Nordrhein-Westfalen für den Zeitraum 2014-2020 mit einer Kofinanzierung durch das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Gesamtfördersumme setzt sich aus Landesmitteln in Höhe von insgesamt rund 650.757 Euro und Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 866.575 Euro zusammen.  (Nov. 2020)

 

Hier kommen Sie zu unserer Homepage www.spacih.nrw

 

 

Projektleitung und Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen
SPaCiH

circular bio

circular bio - Netzwerk zirkuläre Bioökonomie

 

Projektlaufzeit: Februar 2020 – November 2022

 

Projektförderung: Interreg V A – Deutschland-Nederland

 

Das Konzept einer zirkulären Bioökonomie bietet die Chance, die industrielle Produktion auf eine nachhaltigere Basis zu stellen und die regionale, aber mittelbar auch die globale, Wirtschaftskraft zu stärken. Durch die Nutzung nachwachsender Ressourcen aus Land- und Forstwirtschaft sowie durch die Verwendung von Rest- und Seitenströmen aus der Weiterverarbeitung können fossile Rohstoffe eingespart und klimaschonendere Produkte hergestellt werden. Insbesondere Alternativen für die Herausforderungen beim end-of-life von fossil-basierten Polymeren (z.B. Mikroplastik, Reycling) können über bio-basierte und bioabbaubare Alternativen adressiert werden. 

 

Sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland wird heute bereits an der Etablierung einer zirkulären Bioökonomie gearbeitet. Allerdings geschehen diese Aktivitäten oftmals noch parallel und unabhängig voneinander. Eine synergistische Verzahnung dieser Anstrengungen würde eine deutlich höhere Wirkung erzielen.

 

An diesen Punkten soll das Netzwerk zirkuläre Bioökonomie ansetzen, indem es eine Sektor- und grenzüberschreitende Plattform für die Akteure schafft und die Etablierung neuer Wertschöpfungsketten für eine zirkuläre Bioökonomie vorantreibt. Im Zentrum des Netzwerks steht die Förderung von Unternehmen. Dies geschieht zum einen durch die Einbindung in 3 grenzüberschreitende und interdisziplinäre Arbeitsgruppen zu den Themen „Regionales Stoffstrommanagement“, „Innovative Geschäftsmodelle“ sowie „Qualifizierung und Ausbildung“. Durch diese Arbeitsgruppen sollen gemeinsame Lösungsansätze in diesen Themenfeldern erarbeitet werden. Zum anderen werden über die Vergabe von Innovationscoupons an KMU innovative Ideen im Themenfeld zirkuläre Bioökonomie validiert und weiterentwickelt. Hierdurch bietet sich für die Region eine große Chance sich im Innovationsfeld nachhaltiges Wirtschaften und Bioökonomie internationale Sichtbarkeit zu verschaffen.

Ansprechpartner

Prof. Dr. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik
Rebecca Maria Ries, Dipl.-Logist.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektmitarbeiterin GEMIT
Website circular bio

eCo-Store

eCo-Store: digital solutions for cold stores

 

Projektlaufzeit: Januar 2020 – Juni 2022

 

Projektförderung: Interreg-V-A (www.deutschland-nederland.eu)

 

Im Projekt eCoStore wird eine digitalisierte Kooperationsplattform mit Energieeffizienzdienstleistungen für Unternehmen mit Bedarf an Kühlkapazitäten in den Bereichen Lagerung und Transport entwickelt. Zielgruppe sind deutsche und niederländische KMU aus der Kühlhaus- und Logistikbranche und dem Agrobusiness. Ziel ist es, die Erhöhung der Energieeffizienz der Kühlhäuser und -transporte durch Synergien sowie Erschließung bislang nicht frei nutzbarer Kapazitäten. Der Bedarf an Kühlkapazitäten wächst, die Nachfrage ist saisonal bestimmt und wird durch starke Wachstumsraten im Bereich des Onlinehandels mit Lebensmitteln zunehmend volatiler. Kapazitäten in der Kühlkette müssen daher zeiteffizient, flexibel und wirtschaftlich bereitgestellt werden. Grenzüberschreitender Austausch und Kooperation sind Grundlage für Innovationen, somit Basis der Wettbewerbsfähigkeit für die Region.

 

Die Schlüssel zur notwendigen Innovation werden durch die eCoStore-Plattform bereitgestellt:

 

a) Nutzung von Synergien in intelligenten Netzwerken in beiden Ländern

 

b) konsequente Digitalisierung von Prozessen

 

c) effiziente Erschließung bestehender Kapazitätsreserven und deren kooperative Nutzung (shared economy)

 

d) Nutzung von Mechanismen zur Nivellierung der volatilen Nachfrage

 

e) Schaffung einer Infrastruktur in der Euregio mit günstiger Kostenstruktur

 

Ein Unternehmen mit Kühlhausbedarf kann geeignete und energieeffiziente Kapazitäten mit digitaler Qualitätsüberwachung über die Plattform mieten oder dem Markt zur Verfügung stellen. Auch Kapazitäten für Kühltransporte werden berücksichtigt, um so in der Grenzregion hocheffiziente Supply Chains von zu kühlenden Gütern zu organisieren. Ein Service zielt darauf ab, Kühltransporte flexibel auf weniger CO2-treibende Verkehrsträger zu verlagern (Synchromodalität 4.0). Um den Effekt von eCoStore gegenüber üblichen Plattformansätzen zu steigern, werden auf Angebots- und Nachfrageseite Kooperationsmöglichkeiten geschaffen (Partner-Clustering).

 

Die Projektpartner erarbeiten dabei Lösungen in diesen Arbeitspaketen:

 

Arbeitspaket 1 – Analyse der Ist-Situation und Anforderungsprognose

 

Arbeitspaket 2 – Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle

 

Arbeitspaket 3 – Requirements Engineering (Erhebung der Anforderungen an die Plattform)

 

Arbeitspaket 4 – Prototypentwicklung bis zum Testsystem

 

Arbeitspaket 5 – Business Plan Projektnachhaltigkeit

 

Arbeitspaket 6 – Masterplan Kühlkapazitätsinfrastruktur in der Euregio

 

Arbeitspaket 7 – Projektmanagement

 

Arbeitspaket 8 - PR und Kommunikation

 

Als Projektpartner engagieren sich das Institut GEMIT der Hochschule Niederrhein (Lead-Partner), Fontys Hogeschool Venlo, Yookr B.V., Stockspots B.V., Coldstore Venray B.V., Cuppen Logistics B.V., Van Sambeeck Management Services, Fresh Logistics Systems GmbH, Van Soest Coldstores Venlo B.V. und die Eurofresh Logistics GmbH.

 

Das Projekt wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und mit 662.531,00 Euro durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, des niederländisches Wirtschafts- und Umweltministeriums, das MWIDE NRW und der niederländischen Provinzen Noord-Brabandt und Limburg unterstützt.

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen
Andrea Nio
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institutsassistenz GEMIT
Ibrahim Aliev, B.Sc.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut GEMIT

CONUS

CONUS - Competence Net urban-industrial Supply

Projektlaufzeit: Januar 2020 – Dezember 2021

Projektförderung: Regio.NRW – EFRE.NRW

Kompetenznetz urban-industrielle Versorgung

CONUS ist ein aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanzierter Zusammenschluss und die gemeinsame Koordination von Akteuer*innen aus dem Bereich Verkehr und Versorgung am Niederrhein, die durch ihr Wirtschaften zu nachhaltigerem Handeln beitragen. Dies geschieht durch den steten Ausbau eines gemeinsamen Interessen-Netzwerks, das sich über alle gesellschaftlichen Bereiche – Bürgerschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik & Verwaltung – erstreckt. Das Netzwerk forscht, testet bzw. implementiert, tauscht sich aus und teilt in seinem Wirkungsraum sein Wissen und seine Erfahrungen. Dabei werden die speziellen Herausforderungen und Potenziale des Niederrheins verschmolzen, um größtmögliche Erfolge im Klimaschutz und nachhaltigen Wirtschaften – zunächst für die Region, später für weitere Regionen – zu entwickeln. Über das CONUS-Netzwerk laufen zu Beginn bereits vier Living Labs, in denen neue, partizipative und vor allem regionale Prozesse angestoßen werden – mit besonderem Augenmerk auf die Stärkung von Stadt-(Um-)Land-Beziehungen durch Digitalisierung. Die Living Labs bieten die Möglichkeit, neue Ideen zu testen, setzen auf unterschiedlichen Ebenen der Wertschöpfungskette an und werden in das bestehende (Logistik-)System eingebettet. Der Rahmen des Netzwerks bietet darüber hinaus die Gelegenheit, verschiedene Projekte zu einem neuen Living Lab zusammenwachsen zu lassen. Dabei helfen dynamische Netzwerkevents, Think Tanks und Innovationsworkshops in einem inter- und transdisziplinären Umfeld. Durch die Etablierung des Kompetenz- und Innovationsnetzwerkes CONUS können die in Pilotprojekten gewonnenen Erkenntnisse wirtschaftlich und wissenschaftlich wieder- und weiterverwendet werden. Mit der Etablierung des kollaborativen Wirtschaftens versucht das Projekt in den kommenden zwei Jahren eine gelebte Nachhaltigkeitspraxis am Niederrhein zu fördern und weiterwachsen zu lassen – durch neue Kooperationen, Förderprojekte, Living Labs und Veranstaltungen.

Living Labs mit GEMIT als Lead Partner:

Smart Logistics Grid 

Dieses Living Lab vernetzt Akteure aus Landwirtschaft und Industrie, um die Bioökonomie voranzutreiben. Ein Ziel der Bioökonomie ist es, in Zukunft mehr biobasierte Rohstoffe für Energie, Mobilität und Industrieprozesse einzusetzen, um nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen. Als Grundvoraussetzung zur Schaffung der notwendigen logistischen Infrastruktur und Digitalisierungsmaßnahmen werden Smart Logistics Grids aufgebaut. Am Niederrhein befinden sich bereits Produzenten solcher biobasierter Produkte. An drei konkreten Produzenten a) Biologische Naturverpackungen (BIOTEC, Emmerich), b) Bioplastik (IKS, Neuss) sowie c) biologisch abbaubare und biobasierte Polymere und Compounds (FKuR, Willich) wird das Potenzial aufgezeigt und die Region als Vorreiter auf dem Gebiet der Bioökonomie etabliert.

AGRIwear – Digitalisierung und Optimierung der Supply Chains im Agribusiness 

Im Living Lab AGRIwear wird digitale Technik zur Unterstützung des Ablaufs in Agraunternehmen erprobt. IT-gestützte technologische Hilfen – wie beispielsweise spezielle Brillen – unterstützen die Mitarbeitenden bei der Optimierung der Liefer- und Erzeugungsprozesse. Getestet und erarbeitet werden dynamische, digital unterstütze Systeme, die eine Versorgungssicherheit garantieren, gleichzeitig aber auch eine Überlieferung mit bestimmten Produkten (schnell verderbliche Lebensmittel) verhindern. Die Ergebnisse tragen so einerseits zur Prozessoptimierung und damit namentlich zu Ressourcenschonung bei und bieten darüber hinaus auch Entfaltungsmöglichkeiten für kleine regionale Unternehmen. Das LL trägt zu wirtschaftlicheren und sicheren Arbeitsabläufen bei. Im Zuge von AGRIwear erscheint ein Handlungsleitfaden, der die gesammelten Erkenntnisse zusammenfasst und öffentlich zur Verfügung stellen wird. Eine enge Kooperation mit dem Nachbarland Niederlande stärkt außerdem die geographischen Beziehungen des Niederrheins.

Weitere Living Labs:

Genussregion Niederrhein 

Im Living Lab Genussregion Niederrhein werden Lebensmittelproduzenten, Logistikdienstleister und Verbraucher*innen über eine eigens designte IT-Plattform direkt in Kontakt gebracht. So werden neue regionale Wertschöpfungs- und Versorgungslösungen entwickelt. Sie stärken die Verbindung zwischen Stadt und Land. Durch eine digitale und direkte Vernetzung müssen keine Großhändler*innen zwischengeschaltet werden, sodass unternehmerische Zukunftspotenziale auch für kleine Betriebe der regionalen Landwirtschaft attraktiv werden. 

Konkret werden im Verlauf der nächsten zwei Jahre eine Open Source IT-Plattform zur Förderung der Zusammenarbeit sowie zum Wissens- und Erfahrungsaustausch erarbeitet, getestet und angepasst. Darüber hinaus wird ein e-Food-Marktplatz entstehen, also ein wahrnehmbares web-basiertes Angebot für Endverbraucher*innen, um regional produzierte Lebensmittel zu erwerben.  

Autonomer ÖPNV-Pilot 

Die Mobilität der Zukunft ist autonom, vernetzt und smart. Um diese Vision zu erreichen, ist in im Living Lab Autonomer ÖPNV-Pilot der Einsatz eines automatisierten Busses in der Klever Innenstadt geplant. Dieser Bus wird sowohl in das bestehende als auch in zukünftig denkbare komplexe Verkehrssysteme eingebunden. Autonome Transportmittel können sowohl den Personen- als auch den Warenverkehr revolutionieren. Besonders für die Herausforderungen der Mobilitätswende stellt der autonome ÖPNV einen vielversprechenden Lösungsansatz da: „Weiße Flecken“ im ländlichen Raum können mit der Unterstützung autonomer und smart-digital verknüpfter Fahrzeuge erschlossen und angebunden werden.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen
Rebecca Maria Ries, Dipl.-Logist.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektmitarbeiterin GEMIT
Offizielle Website von Conus

LogistiCS.NRW

LogistiCS.NRW
Crowd Solving - Intelligente Infrastrukturnutzung am Beispiel Neuss-Düsseldorfer Häfen

Kurzbeschreibung:
Durch intelligente Infrastrukturnutzung soll zeitnah die Situation für den Verkehr am Neuss-Düsseldorfer Hafen verbessert werden.

Konzept und Projektziel:
Mit Hilfe einer intelligenten Verteilung des Verkehrsaufkommens könnten Spitzenauslastungen besser über die Zeit verteilt werden. Ebenso können Parkplätze, die bei einem Hafenanrainer ungenutzt sind einem anderen kurzfristig zur Verfügung gestellt werden.

Ziel des Projektes ist, die Hafenanrainer so zu vernetzen, dass Sie sich ohne großen Aufwand aufeinander abstimmen können. Dieses Ziel verfolgt das sogenannte „Crowd Solving“, ein Konzept zur Zusammenführung, Aufbereitung und nachfolgenden Distribution logistikrelevanter Informationen. Die Grundidee ist, wenn alle Akteure, Anrainer und LKW-Fahrer in einem verkehrsintensiven Gebiet Informationen über die Aktivitäten der anderen haben, können sie ihre eigenen Aktivitäten danach ausrichten. Anschließend können aus den Daten Vorschläge für eine optimale Nutzung der Infrastruktur und anderer Ressourcen abgeleitet werden.

Arbeitspakete:
Arbeitspaket: Datenerhebung und Ist-Analyse Arbeitspaket: Konzeptentwicklung Arbeitspaket: Realisierung Arbeitspaket: Wirksamkeitskontrolle und Evaluation, Publikation der Ergebnisse Arbeitspaket: Projektmanagement

Laufzeit:
April 2017 – Dez. 2020

Projektspartner:
TraffGo Road GmbH
Herr Dr. Joachim Wahle
Ostwall 100
47798 Krefeld

Hier kommen Sie zum Abschlussvideo

Ansprechpartner

Wirtschaftsinformatik, insbesondere Softwareentwicklung
Abschlussvideo

STRASUS

STRASUS: Strategische Nachhaltigkeit für die Logistik mittels Planspiel

Projektlaufzeit: Juni 2017 bis Mai 2020

Projektförderung: INTERREG-V-A (www.deutschland-nederland.eu)

Das Projekt STRASUS wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und mit 1.071.158,00 Euro durch die Europäische Union, das niederländische Wirtschaftsministerium (Ministerie van Economische Zaken en Klimaat), das MWIDE NRW und die Provincie Gelderland mitfinanziert.

Ausgangssituation
Das Projekt STRASUS unterstützt deutsche und niederländische KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) aus der Logistikbranche bei der systematischen Erarbeitung, Erstellung und Umsetzung einer individuellen Nachhaltigkeitsstrategie.

Das Thema Nachhaltigkeit bzw. Corporate Social Responsibility (CSR) umfasst den Beitrag von Unternehmen zur nachhaltigen Entwicklung in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht unter Wertschätzung der Ansprüche ihrer Stakeholder. Dieses Thema gewinnt in den letzten Jahren auch im Logistiksektor zunehmend an Bedeutung.
Die Hauptzielgruppe des Projekts sind KMU aus dem Logistiksektor in der Grenzregion rhein-maas-nord und Rhein-Waal, deren Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Großunternehmen gestärkt werden soll.

Zielsetzung
Das Projekt STRASUS verfolgt das Ziel, die Erstellung und vor allem aktive Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie zu „gamifizieren", also spielerisch erlebbar zu machen. Somit soll die Logistikbranche in Deutschland und den Niederlanden auf die sich in Zukunft ändernden Anforderungen gezielter und effizienter als bisher möglich vorbereitet werden. Serious Gaming Module (SGM), oder auch Planspielmodule, sollen hierzu erstellt werden, da mit ihrer Hilfe komplexe Inhalte und Sachverhalte schneller und dauerhafter erfasst werden können. Im Fokus steht dabei das Kernthema Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie. Die SGM werden sowohl auf Basis des nachhaltigen Strategieerstellungsprozesses, als auch nach Best Practices konzipiert und entwickelt, um möglichst praxisnah und somit relevant für die teilnehmenden Unternehmen zu sein. Das Hauptziel ist die Erstellung eines ganzheitlichen Konzepts, bei dem strukturierte und intensive Kurzworkshops und Planspielelemente sich sinnvoll ergänzen. So kann dem wachsenden Bedarf an CSR-Weiterbildung Rechnung getragen werden, ohne den herrschenden Zeitmangel in der Logistikbranche außer Acht zu lassen.

Vorgehensweise
Das Projekt STRASUS ist in die vier folgenden Arbeitspakete unterteilt:

Inhaltlich:
1. Serious Gaming Module
2. Workshops

Administrativ:
3. PR und Marketing
4. Projektmanagement

In Arbeitspaket 1 werden die Planspielmodule konzipiert, welche dann in den Workshops aus Arbeitspaket 2 während der Projektlaufzeit getestet, realisiert und angewendet werden. In Arbeitspaket 3 wird seitens der wissenschaftlichen Projektpartner ein Modell zur Weiterführung des Workshop-Serious Gaming Konzepts nach dem „train-the-trainer" Ansatz erarbeitet. So wird sichergestellt, dass das ganzheitliche Konzept auch nach Projektende auf deutscher und niederländischer Seite zur gleichen Qualität, wenn auch kostenpflichtig, fortgeführt werden kann. Zudem wird die effektive Kommunikation mit weiteren kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus der Region sichergestellt werden und die Verbreitung des Konzepts vorangetrieben. In Arbeitspaket 4 wird das zentrale Projektmanagementvon STRASUS abgewickelt.

Arbeitspaket 1: Serious Gaming
Die Logistikbranche ist meist durch hohe Fluktuation, Zeitdruck und fehlende Erfahrung der Mitarbeiter geprägt. Hier soll Gamifikation durch die Verkürzung der Lernphase dazu beitragen, betriebsinterne Weiterbildungen mit weniger Zeitaufwand und geringerer Beeinträchtigung des Tagesgeschäfts umzusetzen.
1. Ziele
Im ersten Arbeitspaket (AP1) wird ein Serious Game (SG) erstellt, das Logistikunternehmen on-the-job auf verschiedenen Ebenen beim Erstellungsprozess einer Nachhaltigkeitsstrategie unterstützt und für die vielen Facetten der Nachhaltigkeit sensibilisieren soll. Dieser Prozess gibt auch die Stufen der Workshops vor (siehe Arbeitspaket 2 (AP2) für eine detaillierte Darstellung). Dabei geht es vor allem darumd das strategische Denken zu schulen und für eine Balance der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekte einer Entscheidung aufmerksam zu machen. Durch die spielerische Einführung in die neuen Themengebiete wird der Lernprozess nicht als Arbeit wahrgenommen. Schon allein durch den „Spaß an der Sache" können Mitarbeiter zum Lernen motiviert werden. Der eigene Ehrgeiz wird geweckt und die Herausforderung will aus eigenem Antrieb angenommen und gemeistert werden. Hinzu kommt die Neugier: Was kommt als nächstes? Was kann man noch alles machen? Kann ich die anderen Spieler beim nächsten Mal übertrumpfen? Ein Serious Game verbindet erlerntes Wissen mit der Anwendung: Somit prägen sich umfassendere und themenübergreifende Handlungsstrukturen ein. Das Lernen erfolgt passiv, während die Spieler aktiv handeln können, ohne soziale oder lokale Einschränkungen beachten oder reale Konsequenzen fürchten zu müssen.
2. Realisierung
Das Planspiel wird auf Basis des computergestützten Action-Learning-Ansatzes entwickelt werden, da sich diese Methode insbesondere für handlungsorientierte Zielgruppen (z.B. Logistiker) bewährt hat und einen hohen Lerntransfer sicherstellt.

Arbeitspaket 2: Workshops
Arbeitspaket 2 orientiert sich am Erstellungsprozess einer nachhaltigen Unternehmensstrategie. Da dieser Prozess jedoch in der Praxis ohne kompetente Begleitung und regelmäßige fachliche Unterstützung weder erfolgreich noch mit dauerhaft positiven Auswirkungen umgesetzt werden kann, werden in enger Zusammenarbeit mit den Logistikpartnern im Projekt individuelle Nachhaltigkeitsstrategien vorbereitet. Folgende Schritte werden hierzu umgesetzt:

  • Bewertung der aktuellen Unternehmensstrategien der Logistikpartner
  • Austausch mit Geschäftsführung und relevanten MitarbeiterInnen zur eigenen CSR-Stufe
  • Identifikation von Erfolgen und Problematiken im Betrieb durch CSR-Bewertung

Externe Unternehmen können kostenfrei an Workshops zu den folgenden Themen je nach eigenen Anforderungen teilnehmen:

Stufe 1 / Workshop 1: Grundlagen der CSR in der Logistik: Was ist CSR?

  • Sensibilisierung für Wirtschaften im Einklang mit Gesellschaft, Umwelt und finanziellem Gewinn
  • Bedeutung/ Relevanz von Konzepten wie dem des CO2 Fußabdrucks und des Social Footprints für Unternehmen
  • Zertifizierungen (implizit oder explizit)
  • Mission und Vision: Zielidentifizierung

Stufe 2 / Workshop 2 Einführung in Analysemethoden für eine erfolgreiche CSR-Strategie

  • Theoretische Einführung in Erhebung, Analyse, Bewertung, Lösungsentwürfe, Bewertung und Auswahl von Lösungsentwürfen

Stufe 2 / Workshop 3: Fallstudie: Problemfelder und geeignete Kennzahlen

  • Identifikation/ Eingrenzung der relevanten Erhebungsbereiche bzw. Fallstudie/ Modell-Unternehmen
  • Problemfelder VS Zieldefinition
  • Kennenlernen geeigneter Kennzahlen und deren Erhebungsgrundlagen

Stufe 3 / Workshop 4: ...aber wie CSR umsetzen? Realisierungsgrundlagen

  • Bewertung der Null-Messung
  • Sensibilisierung für interne Kommunikation und Zusammenhänge innerhalb der Unternehmung zum Umsetzungserfolg von CSR

Stufe 3 / Workshop 5: ...aber wie CSR umsetzen? Zertifizierungen

  • Vorbereitung auf relevante Zertifizierungen und mehr im CSR-Management

Stufe 4 / Workshop 6: Erstellung des eigenen CSR-Berichts

  • Vorbereitung zur Erstellung eines Berichts, z.B. nach GRI (Global Reporting Initiative)

Sie möchten gerne an einem der genannten Workshopkonzepte teilnehmen? Kontaktieren Sie uns, um über aktuelle Termine informiert zu werden!

Aktive Projektpartner
Im Projekt sind drei wissenschaftliche Partner (Institut Gemit der HSNR, ICIS der Universität Maastricht und die Hogeschool van Arnhem en Nijmegen) und sechs Industriepartner (Johs. Stelten GmbH & Co. KG aus Krefeld, der Mönchengladbacher Saftproduzent Valensina GmbH, der Schwerter Softwareentwickler BuGaSi GmbH, die niederländischen Transportunternehmen H.M. Verploegen und Gesink B.V. sowie das Kühlhaus- und Technologieunternehmen FFT projects) vertreten.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen

LOGWear

LOGWear - Einsatz von Wearables zur Optimierung logistischer Prozesse

Kurzbeschreibung:
Optimierung logistischer Prozesse in beispielhaftem Einsatz von Wearables in Pilotprojekten und Erstellung einer Datenbasis zur Unterstützung der Auswahl geeigneter Wearables .

Konzept und Projektziele:
Wearables (tragbare Computersysteme) bieten zunehmend mehr Möglichkeiten für Unternehmen, ihre logistischen Prozesse im Hinblick auf z.B. Effizienzerhöhungen, Fehlerreduzierungen und / oder eine wirtschaftlichere und sichere Arbeitsweise zu optimieren. Das Projekt LOGwear bietet Unternehmen die Möglichkeit, Prozess analysieren zu lassen und so eine Empfehlung bzgl. eines optimalen Einsatzes von Wearables in ihren Prozessen zu erhalten. Bei einigen Partnerunternehmen wird im Rahmen des Projektes ein konkreter logistischer Prozess unter Einbindung von einem oder mehreren Wearables über die Konzipierung bis hin zur Testphase in der Praxisumgebung mit Prototypen optimiert.
Ziel ist es weiterhin, Unternehmen individuell über ein Tool eine Einschätzung zu ermöglichen, inwieweit die eigenen Prozesse mit Hilfe von Wearables verbessert werden können. Daneben wird eine Unterstützung bei der Implementierung einer Wearable-Lösung geboten.

Laufzeit: März 2015 – Dez. 2018  

Projektpartner:

-Leadpartner: Fontys Fachhochschule für Technik und Logistik in Venlo
Institut FAST, Hochschule Niederrhein
- Helmut Beyers GmbH (Mönchengladbach)
- KLG Europe B.V. Venlo
- imat-uve gmbh (Mönchengladbach)

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen

Ältere Projekte (vor mehr als 10 Jahren)

Potenzialanalyse VeNeTe

Zukunftsstandort VeNeTe in Nettetal
Potenzialanalyse und Empfehlungen für einen Gewerbepark mit Gleisanschluss

Projektlaufzeit: Okt. 2015 - Feb. 2016

Ausgangssituation
Bereits Ende der 1990er-Jahre entwarfen die Städte Venlo (NL) Nettetal (D) und Tegelen (NL) den Masterplan VeNeTe. Dieser Plan dient bis heute der grenzübergreifenden Weiterentwicklung von Verkehr, Gewerbe, Wohnen und Natur. Der neue Gewerbepark VeNeTe in Nettetal ist ein Großprojekt dieses Masterplans. Seit 2012 werden Gewerbeflächen auf einem ca. 77 Hektar großen Gesamtareal in Nettetal entwickelt. Das Gebiet bietet, durch seinen direkten Autobahnanschluss und durch einen, in unmittelbarer Distanz befindlichen Schienenanschluss die vielversprechende Option, sich als Gewerbepark mit Logistikfunktion zu etablieren.

In diesem Zusammenhang ergibt sich die Chance, den seit Anfang der 1990er-Jahre weitestgehend stillgelegte Güterbahnhof Kaldenkirchen zu reaktivieren. Die kurze Distanz zwischen dem Güterbahnhof und dem Gewerbepark VeNeTe führt dazu, dass der Standortfaktor „Schiene“ dem Gewerbe-/Industriegebiet zugutekommen und zur Attraktivität des Gewerbeparks beitragen kann.

Zielsetzung
Aufgrund des oben geschilderten Sachverhalts wurde das Institut GEMIT mit der Studie „Zukunftsstandort VeNeTe in Nettetal - Potenzialanalyse und Empfehlungen für einen Gewerbepark mit Gleisanschluss“ beauftragt.

Ziel war es zu analysieren, wie sich der Gewerbepark VeNeTe in Verknüpfung mit dem Güterbahnhof Kaldenkirchen und in Kombination mit den regionalen Branchen- und Infrastrukturen, zu einem erfolgsversprechenden Standort entwickeln lässt. Der Standortfaktor „Schiene“ stand im Fokus der Untersuchungen.

Vorgehensweise und Ergebnis
Zu Beginn wurde eine Strukturanalyse durchgeführt, um Daten und Informationen über die Infra- und Branchenstrukturen im Umfeld von VeNeTe zu erheben. Hierbei wurden einerseits die hohe Dichte an bi- und trimodalen Umschlagsknoten erkannt, andererseits die Branchenschwerpunkte der Grenzregion analysiert.

Hierauf folgte ein Benchmarking, also ein übergreifender IST-Vergleich mittels externen Informationen und Kennzahlen. Dabei wurden sehr gute Leistungen und Praktiken anderer Gewerbeparks begutachtet. Im Fokus standen Logistik-Gewerbegebiete und Güterverkehrszentren (GVZ) aus denen Best-Practice-Beispiele herausgefiltert und näher betrachtet wurden. Zusätzlich wurden einige schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit bestehener Gewerbeparks hervorgehoben, die zur Unterstützung für die Entwicklung des Standorts VeNete dienten.

Aus den erworbenen Erkenntnissen wurden Potenziale und Handlungsempfehlungen für den Gewerbepark VeNeTe erkannt und beschrieben. Im Fokus standen Empfehlungen für eine zukünftige Ansiedlungsstruktur sowie die Bedeutsamkeit des Güterbahnhofs Kaldenkirchen für den Gewerbepark und für die ansässigen Unternehmen in der Region. Synergien und Kooperationspotenziale spielten hier eine sehr bedeutende Rolle.

Fabrikplanung

Fabrikplanung bei Hersteller für Industrietore 

Projektlaufzeit: Apr. 2015 - Sept. 2015

Ausgangssituation
Die Effertz Tore GmbH aus Mönchengladbach produziert Industrietore, insbesondere für den europäischen Markt. Dazu zählen Feuerschutz- und Rauchschutztore, Schallschutztore sowie kundenspezifische Sonderlösungen. Aufgrund der kundenspezifischen Dimensionierung der Tore wird nach dem Prinzip der austragsbasierten Einzel- bzw. Unikatfertigung produziert. Produktionsrelevante Daten werden demzufolge für jedes Produkt neu generiert. Die individuelle Produktion stellt ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens dar und verlangt ein hohes Maß an Flexibilität.

Die historisch gewachsenen Gebäude- und Fabrikstrukturen entsprechen nicht mehr den gegenwärtigen Anforderungen. Das stetig steigende Auftragsaufkommen führt zu einer Ausdehnung der Fertigungsabteilungen, zu häufigeren An- und Auslieferungen sowie zu höheren Beständen. Ein zentrales Problem ist dabei der Lkw-Rangierhof an der Warenein- und Warenausgangszone. Die unmittelbar angrenzende Verkehrsstraße muss bei den Rangierfahrten sowie An- und Ablieferungen einbezogen werden, was zu kurzzeitigen Behinderungen des öffentlichen Verkehrs führt.

Zielsetzung
Aufgrund der oben aufgeführten Herausforderungen und Problemstellungen entschied sich die Effertz Tore GmbH dazu, das Fabrikgebäude durch einen Anbau eines direkt angrenzenden Gebäudes zu erweitern.

Ziel des Projekts war es, eine Neuplanung des gesamten Fertigungslayouts unter Berücksichtigung der Fabrikerweiterungsmaßnahme auszuführen. Der Fokus lag auf der Minimierung der innerbetrieblichen Transportdistanzen. In diesem Zusammenhang wurden die Strukturierung der Funktionsbereiche vorgenommen, Flächenbedarfe ermittelt und Materialflüsse einschließlich Verkehrswege und Ver- und Entsorgungssysteme definiert. Die Fabrik sollte dabei weiterhin ein möglichst hohes Maß an Flexibilität aufweisen, z.B. um Tore mit überdimensionalen Abmessungen (bis zu 22 Meter Breite) produzieren zu können. Ein zusätzliches Ziel war die Optimierung der Fertigwarenbereitstellung im Versand und des Kleinteilelagers.

Vorgehensweise und Ergebnis
Theoretische Methoden aus dem Feld der Fabrikplanung wurden in die Praxis überführt und für die Ist-Analyse verwendet. Nach Festlegung von Fabrik-Zielen und Planungsprämissen erfolgte die Ist-Aufnahme der Planungsdaten. Diese umfassten Produktprogramm und -strukturen, Fertigungsprozesse, Materialflussbeziehungen sowie Mengengerüste. Auf dieser Basis erfolgte die Layout-Planung der Fabrik.

Im Rahmen der Strukturplanung wurden für die Fertigungsabteilungen prinzipielle Lösungen betrachtet. Konzeptioniert wurden dabei vier Layout-Varianten, wobei neben den Planungsdaten auch Mitarbeitervorschläge in die Konzeptionierung einflossen. Die Varianten wurden im Anschluss mittels Nutzwertanalyse bewertet. Das Soll-Layout zeigte daraufhin das optimale Werkslayout für die Toreproduktion der Effertz Tore GmbH. Bei der ausgewählten Variante standen die Parameter Flexibilität und Wandlungsfähigkeit im Vordergrund.

Innerhalb der Systemplanung wurden die einzelnen Funktionsbereiche, also die Fertigungsabteilungen, unter Einbeziehung der vor- und nachgeschalteten Systeme gestaltet.

Die Optimierung der Fertigwarenbereitstellung beinhaltete neben den strukturbasierten Verbesserungsoptionen die Auswahl von modernen Lager- und Kommissioniertechniken.

Während des Projekts wurden einige Quick-Wins erkannt und umgesetzt. Außerdem wurden Prinzipien und Methoden des Lean Managements verwendet (z.B. Zoning), die zu einer weiteren Optimierung bei der Effertz Tore GmbH führten.

ProCurve.NRW

ProCurve.NRW

Projektlaufzeit: Apr. 2013 - Mrz. 2015

Projektförderung: Ziel2 Automotive+Produktion.NRW

Ausgangssituation
Woher weiß ich, wie gut die Produktion in meiner Firma funktioniert? Wo lässt sich etwas verbessern? Fragen, die auch Chefs von kleinen und mittelständischen Unternehmen interessieren. Denn es gibt kaum Instrumente zur Analyse, die sich an die Anforderungen und Besonderheiten ihrer Produktionsprozesse richten. Das soll sich ändern. Das im Rahmen von ProCurve.NRW zu entwickelnde Reengineering- und Steuerungskonzept soll einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Unternehmen, insbesondere KMUs, im internationalen Innovationswettlauf einen deutlichen Vorsprung zu verschaffen.

Zielsetzung
Ziel des Projekts ProCurve ist die Produktion von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) robuster, flexibler und effizienter zu gestalten. Ihnen soll ein Werkzeug in die Hand gegeben werden, mit dem sie komplexe Produktionsprozesse auf ihre Effizienz analysieren und anschaulich darstellen können. Auch der Erfolg von Maßnehmen zur Prozessoptimierung soll gemessen werden können.

Vorgehensweise
Geplant ist die Entwicklung eines neuartigen Ansatzes zur Messung, Bewertung und Optimierung der Produktionsprozesse und -ressourcen. Dieser ist konsequent an den Anforderungen und Bedürfnissen der klein- und mittelständischen Industrie auszurichten. Der Lösungsansatz basiert auf der Zusammenführung von zwei bewährten Methoden: einerseits die Effizienz einzelner Maschinen und Anlagen zu messen (Operating Curve Method) und andererseits Prozessketten zu beurteilen (Prozesskettenmanagement). Eine Kombination dieser Methoden (ProCurve-Methode) ermöglicht es, die Effizienz ganzer Organisationsbereiche zu optimieren. Dieser ganzheitliche Ansatz ist wichtig, da Verbesserungen einzelner Prozessschritte nicht automatisch zu einer Verbesserung des gesamten Prozesses führen. Das Werkzeug für mehr Transparenz soll ein einfach zu bedienender Software-Prototyp sein. Die Mess- und Analyseergebnisse, sowie darauf basierende Optimierungen, haben drei Vorteile für die Unternehmen: sie können ihre Produktion effektiver am Kunden ausrichten, ihre Ressourcen besser an die Auftragslage anpassen und ihre Durchlaufzeiten verkürzen. Zusammengefasst erhöht es ihre Wettbewerbschancen. Davon sollen vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region profitieren.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen

Green²

Green²
Green Logistics im Agrobusiness

Projektlaufzeit: Jan. 2013 - Mrz. 2015

Projektförderung: Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung der Europäischen Union (INTERREG-IV-A)

Ausgangssituation
In naher Zukunft werden strategische Nachhaltigkeitswerte für Unternehmen ein wesentlicher Aspekt für eine dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit sein. Das Bewusstsein für ökologische Verantwortung wird sich von Verbraucher auf die Wirtschaft übertragen. Der Markt fordert von Jahr zu Jahr mehr Transparenz von Produzenten und Anbietern. Der Agrar- und Lebensmittelsektor ist davon in hohem Maße betroffen. Zusammen mit der Logistikbranche sind diese Sektoren für die Grenzregion Deutschland-Niederlande von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Aus diesen Gründen wurde das Projekt „Green²: Green Logistics in Agrobusiness“ ins Leben gerufen. Ankommende und abgehende Güterströme sowie Durchgangsverkehre werden dabei unter die Lupe genommen. Logistikprozesse werden nach ihren Energieeinsparungspotenzialen untersucht. Erzeuger, Produzenten, Vermarkter und Logistikdienstleister spielen bei der erfolgreichen Umsetzung einer nachhaltigen Logistikstrategie für die Agrobranche der Region eine zentrale Rolle.

Zielsetzung
Ziel des Projektes ist es, Erzeuger, Produzenten sowie Vermarkter und Logistikdienstleister bei der Umsetzung einer nachhaltigen Unternehmensstrategie und beim Aufbau von grünen Lieferketten zu unterstützen. Transport- und Lagerprozesse sollen ökologisch nachhaltiger gestalten werden. Hierzu sollen Umweltentlastungspotentiale innerhalb der betrachteten Lieferketten identifiziert und genutzt werden. Dies beinhaltet hauptsächlich die Senkung von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen.

Vorgehensweise
Das Projekt Green² wird in vier Arbeitpakete unterteilt:

In Arbeitspaket 1 werden beispielsweise außerbetriebliche Transportströme analysiert und mit den Unternehmern umweltfreundlichere Transportoptionen ausgearbeitet, die geringere Abgasemissionen verursachen. Insbesondere durch Verlagerung von Warenströmen von der Straße auf Bahn, Binnenschiff oder durch den containerisierten Transport im Kombinierten Verkehr sollen Güter umweltbewusst befördert werden. Verlader in der Region können im Rahmen des Projektes prüfen lassen, ob sich für sie Vorteile durch eine Verlagerung von Transportvolumina ergeben. Zusätzlich sollen durch den Aufbau eines Partnernetzes Synergien erschlossen werden. Aus der Gesamtschau lassen sich Bündelungseffekte und die Notwendigkeit von infrastrukturellen Maßnahmen ableiten. So zielt das Projekt darauf, sogenannte „grüne Linien“ zu etablieren, die auch von Unternehmen mit geringen Transportvolumina genutzt werden können.
Arbeitspaket 2 betrachtet die betriebsinternen Transport- und Lagerprozesse in Lager- und Kühlhäusern, um mit organisatorischen und technischen Maßnahmen eine Senkung des Energieverbrauchs zu erzielen. Hierbei sollen etablierte, ökologische Maßnahmen umgesetzt sowie der Einsatz innovativer Techniken überprüft werden, die den Energieaufwand für Lagerung und betriebsinternen Transport senken. Ein Leitfaden soll den Unternehmen dazu dienen, die für Sie effizienten Maßnahmen zur nachhaltigen Lagerhaltung einzusetzen.
In Arbeitspaket 3 bearbeitet das SWK-Energiezentrum E² der Hochschule Niederrhein mit den Partnern die Thematik Energieeffizienz in einem unternehmensübergreifenden Energieverbund z.B. mittels einer Absorptionskältemaschine. Untersucht werden technische Maßnahmen zur Energie- und CO2-Einsparung. Das Ergebnis dieser Untersuchung wird ein  Maßnahmenkatalog zur technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Bewertung sein, um die Einsparungen in Lager, Produktion und Kühlhäusern durch integrative Methoden und technische Optimierung zu verwirklichen.
Arbeitspaket 4 untersucht die Anwendbarkeit einer Kapazitätsbörse für gekühlte und gefrorene Produkte. Dabei wird ein Marktplatz des Transportsektors einbezogen und untersucht, ob Potenzial für einen Spotmarktplatz für Kühllagerkapazität besteht und wie Lösungen konzeptionell entwickelt werden können. In einer solchen Kühlkapazitätsbörse könnten einerseits Unternehmen überschüssige Lagerkapazitäten in Ihren Lagerhäusern anbieten. Andererseits können Unternehmen kurzfristig nach freien Lagerkapazitäten suchen. Auf diese Weise könnten kurzfristige Engpässe und Leerstände ausgeglichen werden.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen

RAAS -RFID

RFID - RAAS Jetzt!

Projektlaufzeit: Jan. 2010 - Jun. 2013

Projektförderung: Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung der Europäischen Union (INTERREG-IV-A)

Ausgangssituation
RFID (Radio Frequency Identification) kann Prozesse in Logistik, Handel, Industrie und vielen Dienstleistungsbranchen, bei denen es um die Identifikation und Lokalisierung von Objekten geht, drastisch optimieren. Obwohl die Technologie praxisreif ist und ein beträchtliches Potenzial bietet, zögern viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei der RFID-Einführung. Vielen Unternehmern ist nicht bewusst, welche technischen, geschäftlichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten RFID bietet. Anderen erscheint der Implementierungsaufwand zu hoch oder es fehlt das notwendige Know-how.

Zielsetzung
Das niederländisch-deutsche Interreg-Projekt RAAS RFID jetzt! hat das Ziel, kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) den Einstieg in die RFID-Technologie zu ermöglichen und die Euregio zu einer der führenden RFID-Regionen zu entwickeln.

Vorgehensweise
Das Institut GEMIT leitet fachbereichsübergreifend für die Hochschule Niederrhein das Projekt RAAS RFID jetzt!. RAAS bietet ein Beratungs-, Wissens- und Kommunikationsnetzwerk, das beim erfolgreichen RFID-Einstieg wirksam unterstützt. Dazu gehören:

  • Eine Einstiegsberatung und umfassendes Wissen zur Implementierung von RFID
  • Beratung bei individuellen Business Cases und Machbarkeitsstudien
  • RFID-Best-Practices durch Copy-Cat- und Nachahmungsprojekte
  • RFID-Supporter, die als RFID-Anbieterunternehmen konkrete Projekte bei RFID-Anwendern umsetzen

Ausgewählte Projekte bei KMU
Dokumenten-Management mit RFID
RFID-Monitoring-System zur Identifizierung von Lachsen
RFID-Einsatz in der Baumschule
Hoch-Temperatur-Tags zur Identifizierung von Bauteilen
Verwaltung von Druckzylindern
RFID zur Identifikation medizinischer Hilfsmittel

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen
Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Lehrbeauftragter Einführung BWL Teilzeit
Martina Braun, Diplom-Kauffrau
Projektmitarbeiterin Kompetenzzentrum FAST

Logistikregion Rheinland

Weiterentwicklung der Logistikregion Rheinland–Niederrhein/Köln

Projektlaufzeit: Aug. 2010 - Nov. 2012

Projektförderung: Ziel2.NRW-Wettbewerb Logistik.NRW

Ausgangssituation
Das prognostizierte Containerwachstum  aus den Westhäfen (ZARA-Häfen) wird kurz- bis mittelfristig zu Flächen- und Kapazitätsengpässen in den Binnenhäfen der Region Rheinland/Niederrhein/Köln führen. Dies betrifft nicht nur die Terminalflächen sondern ebenso die Verkehrswege, die bereits heutzutage lange Warteschlangen vor den Einfahrten aufnehmen müssen.

Das Hauptproblem der Binnenhäfen besteht in der Zwischenlagerung der Container auf dem Hafengelände und in der Zunahme des Verkehrsaufkommens in und um die Binnenhäfen. Es mangelt hauptsächlich an Fläche für die Abfertigung des Güteraufkommens, wenn sich das Umschlagswachstum weiterhin fortsetzt. Bei der Flächenproblematik ist in Vollcontainer- und Leercontainerfläche zu unterscheiden. Leercontainer verweilen in den Containerterminals deutlich länger als Vollcontainer.

Mit dem Wachstum der Containerumschlagszahlen in den Logistikknoten geht ein Wachstum des LKW-Verkehrsaufkommens vor und in den Verkehrsknoten einher.

Zielsetzung

  •  Erhöhung und Optimierung der Flächen- und Umschlagskapazitäten
  • Steigerung von Auftragsvolumina für Logistikunternehmen
  • Aufbau zentraler Umschlagsplätze für Leercontainer
  • Aufbau lokaler LKW-Abrufplätze
     

Vorgehensweise
Das Institut GEMIT befasst sich mit der Ausarbeitung innovativer Konzepten der (Leer-) Containerbereitstellung im Seehafenhinterlandverkehr für die definierte Region. Dabei prognostizieren die Projektmitarbeiter die zukünftigen Containermengen, die in den Logistikknoten wie z.B. Containerterminals in den regionalen Binnenhäfen umgeschlagen werden. Die Terminallayouts werden analysiert und Optimierungsmaßnahmen ausgearbeitet, um als Ergebnis den Kapazizätsengpass und den Flächenbedarf für ein neues Terminalkonzept quantifizieren zu können. Das Institut GEMIT erarbeitet zielgerichtete Lösungen, für ein neues Hinterlandterminal. Darüber hinaus analysiert das Projektteam die Verkehrssituation in und um die Logistikknoten. Eine Möglichkeit einem zukünftigen Verkehrinfarkt entgegenzuwirken ist der Aufbau von LKW-Abrufplätzen (Pre-Gate-Parkplätze). Auch hierzu werden Konzepte ausgearbeitet.

Im ersten Schritt wurden Containerverkehrsprognosen für die betroffene Region erstellt; von den Seehäfen bis in die Region. Weitestgehend simultan wurde die Strukturplanung in den Terminals durchgeführt. Dabei wurde der Ist-Zustand von jedem Terminal festgestellt und untersucht, ob eine innerbetriebliche Optimierungen, Flächenumstrukturierung oder -erweiterung umgesetzt werden kann. Breits geplante Maßnahmen von den Terminals wurden für die spätere Kapazitätsberechnung einbezogen. Gemäß der Kombination beider Analysen „Containerverkehrsprognose“ und „Strukturplanung“ konnte ermittelt werden, ob in Zukunft ein Flächenbedarf ansteht oder nicht. Bei einem Flächenbedarft ist zu ermitteln, wie hoch diese sogenannte Kapazitätslücke (in TEU) in den Binnenhäfen ausfällt. In Zusammenhang mit dieser quantitativen Größe konnte ermittelt werden, wie viel Fläche für die Bereitstellung der Container im Hinterland benötigt wird. Innerhalb der Systematischen Konzeptdefinition wurden mögliche Depotkonzepte unter Anwendung eines morphologischen Kastens abgebildet. Die Größe der Depotfläche war abhängig von einem definierten Depotkonzept für den Aufbau zentraler Umschlagsplätze. Die Depotfläche und das Depotkonzept bilden das Gesamtkonzept des Systems.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen
Logistikregion Rheinland

Produktionsdurchlaufzeiten

Reduzierung von Produktionsdurchlaufzeiten

Ausgangssituation
Das Institut GEMIT wurde durch einen Hersteller für Textil-Maschinen damit beauftragt, den Produktionsprozess eines Produktes zu analysieren. Auf Basis dieser Daten sollten im Anschluss Maßnahmen entwickelt werden, wodurch die Durchlaufzeit von der Auftragserteilung bis zur Fertigstellung nach Vorgabe des Auftraggebers massiv gesenkt werden sollte.

Zielsetzung

  • Reduzierung der Produktionsdurchlaufzeit eines Produktes
  • Vermeidung von Auftragstaus zwischen der am Produktionsprozess beteiligten Schnittstellen

Vorgehensweise
Um die angestrebte Reduzierung der Durchlaufzeit in Zahlen angeben zu können, wurde auf der Basis von Fertigmeldungen beendeter Fertigungsaufträge von zwei Vorjahren der Durchschnitt errechnet. Dabei wurden die folgenden Daten erhoben:

  • Ist-Durchlaufzeit Bruttotage
  • Plan-Durchlaufzeit Nettotage
  • Plan-Durchlaufzeit Bruttotage

Um die Ausgangslage auf Aktualität für die Produktion zu überprüfen, wurden zunächst Interviews mit Mitarbeitern des Auftraggebers über aktuelle Probleme in der Fertigung geführt.

Erhebung Ist-Daten: Nach Abschluss der Interviews wurden die in der Ausgangssituation erhobenen durchschnittlichen Produktionsdurchlaufzeiten auf Aktualität überprüft, indem über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten die durchgeführten Fertigungsaufträge zeitlich manuell erfasst wurden. Als Datenbasis diente hierbei das vom Auftraggeber verwendete ERP-System. Insgesamt handelte es sich dabei um:

  • 39 Aufträge über die gesamten Fertigungsstufen
  • mindestens 106 Einzelaufträge pro Vorgang
  • 3100 manuell erfasste Datensätze

Das ERP-System sollte im gleichen Zuge für das Monitoring der umgesetzten Maßnahmen dienen, musste zu diesem Zwecke aber angepasst werden.

 

Auswertung: Aufgrund des Monitorings aktueller Fertigungsaufträge und der Durchführung von Interviews wurden die Ergebnisse nach dem Grad ihrer Auswirkungen auf die Durchlaufzeit analysiert. Maßgeblich traten Defizite in den folgenden Bereichen auf:

  • verwendete Losgrößen,
  • Einteilung der Mitarbeiter und
  • Transporte zwischen den Fertigungsstätten.

 

Ergebnisse und Nutzen
Der Auftraggeber verwendete bisher variable Losgrößen. Im Zuge des Projektes wurde eine maximale Losgröße für die Produktion etabliert, die an einem Tag zu bearbeiten ist. Um die relativ langen Transportzeiten zwischen den Fertigungsstätten zu reduzieren, wurden diese nun über Nacht eingerichtet. Ein weiterer Ansatz bestand darin, dass Fertigungsaufträge teilweise mehrere Tage unbearbeitet an einem Bearbeitungsschritt aufgrund der Arbeitsplatzrotation der Mitarbeiter festhingen. Daher wurde im Rahmen des Projektes dieses Vorgehen zu Spitzenzeiten in der Produktion ausgesetzt.

Nach Umsetzung der Optimierungsansätze wurden die Auswirkungen durch ein Monitoring überprüft. Insgesamt konnte die Produktionsdurchlaufzeit um 43 Prozent reduziert werden.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen

RFID in der Wäscherei

Wirtschaftlichkeitsanalyse - RFID in der Wäscherei

Ausgangssituation
Das Institut GEMIT wurde von einem textilen Vollversorger damit beauftragt, die Einführung von RFID-Technologie in den Wäschereibetrieb nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten hin zu bewerten und anhand der ermittelten Ergebnisse 
eine Handlungsempfehlung zu erarbeiten. Bisher erfolgte die Identifizierung von Kleidungsstücken über das Scannen von Barcodes, welche in die Kleidung eingenäht wurden. Daher war es für die Wirtschaftlichkeitsanalyse notwendig, den Nutzen RFID-basierter Leseverfahren im Vergleich zum bisher eingesetzten Identifikationsprozess herauszuarbeiten. Zudem musste beachtet werden, dass die Auswahl der Installationsverfahren für die Lesegeräte ebenfalls unmittelbare Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit und damit die Erreichung eines Break-Even-Punktes hatten, sodass für jedes Installationsverfahren eine eigene Auswertung erfolgte.

Zielsetzung

  • Wirtschaftlichkeitsanalyse der Einführung von RFID-Technologie
  • Differenzierung der Analyse in Hinsicht auf Wiederverwendbarkeit der Transponder und      Installationsmöglichkeiten der Lesegeräte
  • Handlungsempfehlung zur Integration von RFID-Technologie in den Wäschereibetrieb

Vorgehensweise

Prozessanalyse: In einem ersten Schritt wurden die Prozesse im Wäschereibetrieb des Auftraggebers untersucht und im Bezug dazu die kritischen Prozessschritte für die Einführung von RFID-Technologie identifiziert. Bereits hier war es möglich, Einsparpotenziale zu erkennen, abhängig von der eingesetzten RFID-Hardware bzw. Erfassungsmethode.
Technische Anforderungen: Da der Wäschereibetrieb bestimmte Anforderungen an die zu verwendenden Transponder stellt, wurden im weiteren Schritt Kriterien erarbeitet, welche von diesen erfüllt werden müssen, um eine hohe Ausfallsicherheit und Wiederverwendbarkeit zu gewährleisten:

  • Transpondergröße und -form
  • Nässebeständigkeit
  • Druckbeständigkeit
  • Hitzebeständigkeit
  • Resistenz gegen bestimmte Chemikalien

Anhand dieser Kriterien konnten für das Aufgabengebiet passende Transponder und deren Kosten ermittelt werden.

Installationsmöglichkeiten der Lesegeräte: Bei der Installation von Lesegeräten / Antennen gibt es zwei Möglichkeiten: intramaschinelle und externe Anordnung. Zusätzlich wurden dazu Single- und Multi-Read-Lösungen zur Betrachtung herangezogen, sodass insgesamt vier verschiedene Installationsszenarien für eine Break-Even-Analyse betrachtet wurden:

  • Intramaschinelle Single-Read-Lösung
  • Intramaschinelle Multi-Read-Lösung
  • Externe (manuelle) Single-Read-Lösung
  • Externe (manuelle) Multi-Read-Lösung

Break-Even-Analyse und Handlungsemfpehlung: Da sich die Investitionskosten, insbesondere zwischen der intramaschinellen und externen Installationen stark unterscheiden, wurde eine Break-Even-Berechnung für jedes Installationsszenario durchgeführt, jeweils unter der Annahme, dass ein Wäschestück in seiner Nutzungs-dauer 30, 60 oder 90 Waschzyklen durchläuft.

Bei lediglich 30 Waschzyklen gestaltete sich die RFID-Einführung als unwirtschaftlich, während sich bei mindestens 60 Zyklen die externe Multi-Read-Lösung als wirtschaftlichste Option herausstellte.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Lehrbeauftragter Einführung BWL Teilzeit
Asst. Prof. Dr. Senem Yazici
Institut GEMIT, Digital Innovation Lead: InnoLoop Wirtschaftswissenschaften, Schwerpunkt: Strategie und Unternehmensführung, Organisationskultur und Informationsmanagement

Masterplan RFID-NRW-NL

Masterplan RFID-NRW-NL

Projektlaufzeit: Jan. 2007 - Jun. 2008

Projektförderung: Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung der Europäischen Union (INTERREG-IV-A)

Ausgangssituation
In Deutschland sind ca. ein Viertel der öffentlichen bekannten RFID-Anwender in NRW angesiedelt. Dazu gehören als bekannteste Beispiele die Handelsunternehmen Metro AG und REWE Group sowie die Logistik-Dienstleister DHL Vertriebs GmbH & Co. KG und die Schenker Deutschland AG. Im Raum Dortmund ist eine Konzentration von RFID-Anbietern und Forschungseinrichtungen zu verzeichnen. In den beiden Euregios befindet sich nur ein kleinerer Teil der Anwender, Anbieter und Forschungseinrichtungen. In den Niederlanden nimmt die Dichte der RFID-Anwender von Westen nach Osten und Norden stark ab. Da Nähe und damit die lokale Präsenz eine wichtige Rolle bei der Diffusion neuer Technologien spielen, sollte über regionale Beispielanwendungen und die Ansiedlung weiterer Know-how-Träger die Anwendungen von RFID auf breiter Basis unterstützt werden.

Zielsetzung
Ziele des Euregio-Projekts „RFID-NRW-NL“ waren die Bestandsaufnahme von Anwendern und Anbietern der RFID-Technologie, sowie die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie zur Förderung von RFID (Radio Frequenz Identifikation) entlang der deutsch-niederländischen Grenze in den Euregios Rhein-Maas-Nord und Rhein-Waal. Kleine mittelständische Unternehmen (KMU) wurden für RFID sensibilisiert, ferner wurden zukünftige Handlungsfelder und Vorschläge für grenzüberschreitende Pilotprojekte zur innovativen Nutzung von RFID erarbeitet.

Vorgehensweise
Bestandteil des Euregio-Projektes waren die folgenden Aktivitäten:

RFID-Workshops: Es wurden sieben Veranstaltungen für KMU in Deutschland und den Niederlanden durchgeführt, die der Sensibilisierung der Unternehmen dienten, aber auch der Abfrage von Anforderungen und Fragestellungen beim Einsatz der Technologien. Abgeleitet aus den Workshops wurden Schwerpunktthemen herausgebildet, bei denen der Einsatz von RFID besonders positive Effekte erzielen kann. Insgesamt nahmen an den Workshops mehr als 400 Personen teil. Im Rahmen der Workshops wurden Schwerpunktanwendungen identifiziert, bei denen der Einsatz von RFID viel versprechende Effekte für KMU der Region erzielen kann.

RFID-Umfrage: In Ergänzung zu den Workshops wurde eine schriftliche Erhebung durchgeführt, um einerseits Informationen bezüglich des Kenntnisstandes zum Thema RFID zu erheben, andererseits auch, um Probleme bei der Einführung von RFID-Technologien im Unternehmen zu eruieren.

Entwicklung des Masterplans: Über die beiden oben beschreibenen Aktivitäten wurden die sechs Bereiche Textilwirtschaft, Lebensmittel, Entsorgung, Gesundheitswesen, Logistik und Produktion für den erfolgversprechenden Einsatz der RFID-Technologie in den betroffenen Euregios identifiziert.

Der Masterplan selbst ist als Handlungsempfehlung zur Verbreitung von RFID in den betroffenen Euregios zu verstehen und beinhaltet für jeden Anwendungsbereich entsprechende Szenarien. Er diente als Grundlage für das Projekt RAAS RFID Jetzt!

Ergebnis und Nutzen
Viele mittelständische Unternehmen wenden sich bei Innovationsfragen häufig an regionale Organisationen, um standortbezogene Besonderheiten zu berücksichtigen. Internationale Aspekte rücken dabei aber meist aus dem Fokus.

Die Stärken des Projektes lagen daher einerseits in den regionalen Standorten der Projektpartner als Basis für das euregionale Netzwerk, andererseits wurden aufgrund der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit internationale Aspekte und Erfahrungen aus einer großen Region mit eingebracht. Auf diese Weise konnten KMU auf dem Gebiet von RFID Anwendungen umfassend informiert und sensibilisiert werden, weil jeder Know-How-Träger im Netzwerk Kenntnisse und Erfahrungen einbrachte.
Ein zusätzlicher positiver Effekt ist der Zugang zum Netzwerk des Nachbarlandes, dem auch Anwender angehören. Hier konnten Unternehmer z. B. über die Teilnahme an den Veranstaltungen neue Geschäftskontakte knüpfen.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Lehrbeauftragter Einführung BWL Teilzeit
Martina Braun, Diplom-Kauffrau
Projektmitarbeiterin Kompetenzzentrum FAST

SCM4you

Supply Chain Management - SCM4you

 

Projektlaufzeit: Jan. 2006 - Jun. 2007

 

Projektförderung: Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung der Europäischen Union (INTERREG-III-A)

 

Ausgangssituation
Das Projekt SCM4you ist aus der Zusammenarbeit der Hochschule Niederrhein mit der Fontys Hogeschool in Venlo entstanden. Bis heute wurden insgesamt 43 Unternehmen auf den Gebieten Supply Chain Management (SCM), Radio Frequenz Identifikation (RFID), Beschaffungsmanagement, eBusiness und Logistik beraten. Aufgabe und Ziel war die praxisrelevante Umsetzung der Erfahrungen und Erkenntnisse aus zahlreichen Forschungs- und Beratungsprojekten. Schwerpunkt der Projektaktivitäten bestand darin, die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit als Grundlage zur Erhaltung/Schaffung der Wettbewerbsfähigkeit zu verstehen. Machbarkeitsstudien ermöglichten die notwendige Transparenz und damit Basis, wichtige strategische Entscheidungen zu treffen. Die Begleitung bei der Planung, Umsetzung und Kontrolle von neuen Prozessen oder Technologien bildete ebenso einen Tätigkeitsschwerpunkt.

 

Zielsetzung
Studien über erfolgreiche SCM-Projekte haben gezeigt, dass in Unternehmen die folgenden Ziele erreicht werden können:

  • Bestandsreduzierung von bis zu 60 Prozent
  • Aufdeckung von Potenzialen zur Kostensenkung um durchschnittlich 10 Prozent
  • Steigerung des Gewinnes um bis zu 30 Prozent durch Optimierung der gemeinsamen Wertschöpfungskette

 

Vorgehensweise SCM-Kompass:
Der SCM-Kompass bietet einen schnellen und einfachen Einstieg in das Thema Supply Chain Management im eigenen Unternehmen, um unerkannte Potenziale erkennen und ausschöpfen zu können. Durch die Erfassung des derzeitigen Ist-Zustandes vor Ort und bei Partnern in der Wertschöpfungskette, können Lösungsansätze für eine verbesserte Steuerung der Supply Chain erarbeitet werden.

 

Erhebungsphase: Während der Erhebungsphase werden alle SCM-kritischen Prozesse identifiziert. Für eine Auswahl dieser Prozesse erfolgt eine Erhebung relevanter Daten mittels Interviews, Beobachtungen und Kennzahlenbetrachtungen. Bereits vorhandene Leitfäden oder Dokumentationen können hier ebenfalls mit einfließen.

 

Systematisierung: Innerhalb dieser Phase werden die ermittelten Daten aus der Erhebungsphase miteinander in einen Kontext gebracht und in Anlehnung an das anerkannte SCOR-Modell (Supply Chain Operations Reference) strukturiert und dargestellt.

 

Analyse: Während dieser Phase werden die strukturierten Ergebnisse der Erhebungsphase mittels Ursachenanalyse und Engpassdarstellung unter die Lupe genommen.

 

Entwicklung: Zum Schluss erfolgt eine Bewertung und Priorisierung der Engpassfaktoren, auf deren Basis schließlich Lösungsvorschläge zur Beseitigung erarbeitet werden. Als Ergebnis dieser Phase entsteht eine Handlungsempfehlung für eine zielführende Vorgehensweise zur Überwindung der bestehenden Kernprobleme.

 

Ergebnisse und Nutzen

  • Entwicklung einer Methodik zur raschen Identifizierung von SCM-Potenzialen (SCM-Kompass)
  • Potenzialanalysen bei 43 Unternehmen in Deutschland und den Niederlanden mit Handlungsempfehlungen
  • Etablierung eines grenzüberschreitenden SCM-Netzwerkes
  • Studie zum Einsatz von SCM bei KMU in der Region
  • Verkürzung der Wiederbeschaffungszeiten
  • Verminderung von Lagerkosten
  • Verkürzung der Produktionsdurchlaufzeiten
  • Optimierung interner und unternehmensübergreifender Kommunikations- und Warenflüsse (z.B. Forecasting)

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Beckmann
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt: Einkauf und Logistik im FB Wirtschaftingenieurwesen
Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Lehrbeauftragter Einführung BWL Teilzeit

Standortanalyse

Standortanalyse Duisburg-Rheinhausen

Ausgangssituation
Von einem Lohnfertiger bekam das Institut den Auftrag eine Standort- und Wettbewerbsanalyse im Bereich Lagerung und mögliche Dienstleistungen des Raumes Duisburg-Rheinhausen durchzuführen. Wichtige Aspekte dieser Analyse waren die Erhebung allgemeiner standortbezogener Faktoren und Potenziale inklusive der infrastrukturellen Anbindung, die Prüfung bestehender und geplanter Angebote von Lageranbietern und Logistikdienstleistern im Umkreis von 50 Kilometern sowie eine Nachfrageanalyse bezüglich Lager- und Logistikdienstleistungen der Kunden des Auftraggebers. Auf Basis der erhobenen Daten sollten im Anschluss eine Entscheidungsvorlage bezüglich einer Angebotserweiterung erarbeitet werden.

Zielsetzung

  • Erhebung der bestehenden Mietlageranbieter sowie deren Leistungsspektrum
  • Erhebung der bestehenden Lohnverpackungsanbieter sowie deren Leistungsspektrum
  • Erhebung der bestehenden lokalen Nachfrage bei ausgewählten Unternehmen
  • Ableitung möglicher Angebote nach Branchen, Lagereinrichtungen, Serviceleistungen und Angebotsvoraussetzungen

Vorgehensweise
Die Standortanalyse umfasste die folgenden Teilbereiche:

Standortbezogene Perspektiven: Für den wirtschaftlichen Erfolg eines Logistikdienstleisters ist neben der Konkurrenzstruktur und den Kundenbedarfen auch der Standort selbst von Relevanz. Daher wurde in einem ersten Schritt die allgemeine, demographische und infrastrukturelle Beschaffenheit der Umgebung erhoben und bewertet. Zudem wurde die Verfügbarkeit von Lager- und Gewerbeflächen durch eine Befragung von Immobilienmaklern und Eigentümern ermittelt.

Analyse der Logistikdienstleister: Die Analyse der Logistik- und Lagerdienstleister erfolgte auf Basis einer Recherche über Firmendatenbanken und das Internet. Insgesamt wurden dabei 82 Unternehmen innerhalb ausgewählter Postleitzahlengebiete identifiziert. Im Anschluss an die Recherche wurden die Unternehmen mittels telefonischer Befragungen nach den folgenden Schwerpunkten interviewt:

  • Angebot und Nachfrage im Bezug auf
  • Lagerflächen
  • Angebotene Serviceleistungen
  • Angebotene Lagerarten
  • Bedarfsschwankungen seitens der Kunden
  • IT-Ausstattung
  • Kundenanbindung an die eigenen IT Systeme

Aus den erhobenen Informationen wurden erste Tendenzen im Bezug auf Angebot und Nachfrage herausgearbeitet.

Nachfrageanalyse: Im ersten Schritt wurden die Kunden des Auftraggebers betrachtet und mittels Fragebogen nach ihren Bedarfen an Logistik- und Lagerleistungen befragt. Anschließend wurde die Befragung auf weitere örtliche Unternehmen ausgeweitet, die nicht zum Kundenstamm des Auftraggebers zählten. Insbesondere wurden dabei Handelsunternehmen, speziell Importeure und Unternehmen, die auch im Internethandel tätig sind, betrachtet.

Ergebnisse und Nutzen
Auf Basis der Recherche- und Umfrageergebnisse wurde für den Auftraggeber eine Handlungsempfehlung erarbeitet, welche die folgenden Schwerpunkte umfasste:

  • Empfehlung für die Anpassung des bestehenden Angebotskataloges an die Kundenbedarfe
  • Empfehlung für die Anpassung der Lagereinrichtung an die Anforderungen der (Neu-)Kunden
  • Entwicklungspotenziale für die Unternehmens-IT (z. B. Integration der Kunden-IT)
  • Empfehlungen für die Verbesserung von Qualitätsstandards und Versandprozessen

Das Unternehmen stand vor einer wichtigen strategischen Investitionsentscheidung. Über die Projektergebnisse gelang es, eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen, um die zukünftige Strategie des Unternehmens festzulegen.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Lehrbeauftragter Einführung BWL Teilzeit

DigiPro

DigiPro - Sprungbrett für deutsche und niederländische KMU in die Industrie 4.0

Kurzbeschreibung:
Das Projekt beinhaltet konkrete Maßnahmen zur Unterstützung und Sensibilisierung deutscher und niederländischer KMU auf dem Weg in die Digitalisierung.

Konzept und Projektziel:
Ein wichtiges Ziel in diesem Projekt ist, die Förderung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und niederländischen Unternehmen und dadurch die Realisierung gemeinsamer Projekte. Die Unternehmen erhalten über DigiPro finanzielle Unterstützung bei der Entwicklung intelligenter Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle. Hierzu gibt es fünf Module von den Orientierungsgesprächen über die Konzeptentwicklung bis zum Entwicklungsprojekt.Das Projekt bietet den Unternehmen kostenlose Beratungen an, erarbeitet und fördert Konzepte, Machbarkeitsstudien und innovative Entwicklungsprojekte. KMU werden mit Know-how, Workshops und Coachings unterstützt, um die Potenziale neuer Technologien besser kennenzulernen und um schneller einen Einstieg in digitale Geschäftsmodelle zu erhalten.

Module:

  • Modul 1 Orientierungsgespräch    kostenlos
  • Modul 2 Vertiefungsgespräch        kostenlos
  • Modul 3 Konzeptentwicklung         Förderung 50% von max. 5.000€
  • Modul 4 Machbarkeitsstudie          Förderung 40% von max. 20.000€
  • Modul 5 Entwicklungsprojekt         Förderung 40% von max. 120.000€

Laufzeit:
Mai 2017 - Mai 2021

Projektpartner:
Leadpartner: Oost NL-Ontwikkelingsmaatschappij Oost Nederland
- Euregio Rhein-Waal
- Institut GEMIT-Hochschule Niederrhein
- Huis van de Brabantse Kempen
- Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg Wesel Kleve zu Duisburg
- LIOF - NV Industriebank LIOF- Limburgse Ontwikkelings- en Investeringsmaatschappij
- MCC Mobile Commucation Cluster e.V.
- Stichting RCT Gelderland

Zwischenergebnisse:
Hier finden Sie unsere Zwischenergebnisse zum Download.

Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Lehrbeauftragter Einführung BWL Teilzeit
Projekt DigiPro Flyer

Solvent

Solvent - Selbst-Organisiertes Lernen Veredelt Navigation und Telematik

Kurzbeschreibung:
Entwicklung von Cloud-basierten Smartphone Diensten zur Schaffung eines Marktes für kooperative Dienste in der Verkehrstelematik für Verkehrsteilnehmer, deren Fahrzeuge Hersteller-seitig nicht mit kooperativen Komponenten ausgerüstet sind.

Konzept und Projektziel:
Nordrhein-Westfalen ist das Land, welches am meisten von Staus betroffen ist. Im Rahmen des Projektes "Solvent" wird eine Technik entwickelt, um Abhilfe zu schaffen. Staus werden dann zwar nicht der Vergangenheit angehören, aber sich zumindest so schnell herumsprechen, dass nachfolgende Autos rechtzeitig auf alternative Routen ausweichen können. Derzeit fließen Verkehrsdaten in eine zentrale Datenbank, dem Mobilitätsdatenmarktplatz, ein, wo sie genutzt werden, um auf Gefahrensituationen oder Staus hinzuweisen. Diese Daten fallen aber erst an, wenn Autos an bestimmten Stellen erfasst werden. Die Sammlung der Daten ist bei dem heutigen Verkehrsaufkommen häufig zu langsam. Interessant wäre es, wenn auch die Daten, die Anbieter wie Google täglich von Smartphone-Nutzern beim Autofahren sammeln, öffentlich und nicht nur privatwirtschaftlich genutzt werden könnten. Das Projektziel ist darum, eine alternative Erfassungsmethode zu entwickeln, um bessere und schnellere Verkehrsprognosen treffen zu können. Das Projekt soll aufzeigen, dass zentrale Geschäftsprozesse für Verkehrsmanagement- und Informationssysteme im mobilen Web effizient und mit erweiterter Realitätswahrnehmung ausgerichtet werden können.

Laufzeit:
01.01.2016 - 30.06.2017

Projektpartner:
Almo Consult GmbH, Aachen
Institut GEMIT der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach

Förderung:
Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Programms "Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)".
Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Ansprechpartner:

Wirtschaftsinformatik

Ausbildungsmarketing

Ausbildungsmarketing in der Stadt Nettetal

Im Rahmen dieses Projekts wurde der Status quo des Ausbildungsmarketings im Wirtschaftsraum Nettetal untersucht und in den Kontext der aktuellen Ausbildungssituation der Bundesrepublik Deutschland gesetzt. So wurde gezeigt, dass Unternehmen aufgrund von Veränderungen wie dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel sowie dem zunehmenden Wunsch junger Menschen, ein Studium anstelle einer Ausbildung zu absolvieren, immer größere Probleme bei der Besetzung ihrer Ausbildungsstellen haben.

Vollständige Projektergebnisse

EURAGA

EURAGA - Euregionale Arbeitgeberattraktivität

Projektbezeichnung:
Euregionale Arbeitgeberattraktivität - Employer Branding - Steigerung der Arbeitgeberattraktivität von KMU in der Euregio rhein-maas-nord

Laufzeit: Jan. 2014 - Juni 2015

Projektleiter:
Prof. Dr. Wilhelm Mülder, Institut GEMIT

Projektpartner:

  • Walter Rau Neusser Öl und Fett AG
  • Auto-Centrum Walter Coenen GmbH & Co. KG
  • imat-uve GmbH
  • BWS Technologie GmbH
  • LucaNet AG
  • Vanderlande Industries GmbH
  • Optibelt Walk B.V.
  • Vekoma Rides Manufacturing B.V.
  • VOS Company B.V.
  • In Time Personal-Dienstleistungen GmbH & Co. KG

Kurzbeschreibung:
Hilfestellung für KMU aus der Grenzregion hinsichtlich Personalfindung, -bindung und -entwicklung, um nachhaltig deren Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern.

Zielsetzung:
Dieses Projekt zielt darauf ab, mittels erfolgreicher Methoden und innovativer neuer Ansätze des Personalmanagements, die Arbeitgeberattraktivität der beteiligten Unternehmen zu verbessern. Hierzu werden im gemeinsamen Wissensaustausch Instrumente zur Mitarbeiterrekrutierung, -bindung und -entwicklung verbessert und eingeführt. Weitere Ziele sind die Entwicklung von Arbeitgebermarken, die Milderung der Auswirkungen des demografischen Wandels sowie die Förderung von Chancengleichheit.

Bei Vollendung des Projektes sollen die gewonnen Erkenntnisse auch anderen KMU der Region verfügbar gemacht werden. Das Globalziel dieses Projektes ist, die Wettbewerbsfähgikeit der regionalen Wirtschaft zu sichern und auszubauen.

Aufbau der Projektarbeit:
6 Arbeitspakete mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

1. Arbeitspaket: Metaanalyse

2. Arbeitspaket: Statusanalyse bei den Unternehmen

3. Arbeitspaket: Entwicklung der Toolbox

4. Arbeitspaket: Unterstützung bei der Anwendung der Toolbox

5. Arbeitspaket: Entwicklung Quick-Check

6. Arbeitspaket: Projektmanagement

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Lehrbeauftragter Einführung BWL Teilzeit

AZUBI-Pilot

AZUBI-Pilot
Das Institut GEMIT der Hochschule Niederrhein führt potentielle Auszubildende und Unternehmen in der Region Rhein-Waal zusammen.

Konzept und Projektziel:
In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Hamminkeln und dem Candea College in Duiven erleichtert das Institut GEMIT die Berufsfindung für Schüler und identifiziert geeignete Rekrutierungskanäle für Unternehmen in der Euregio Rhein-Waal.

Der Informationsbedarf und das Informationsverhalten zukünftiger Auszubildender in den Schulen Hamminkelns und im Candea College wurde bereits mit einem Fragebogen ermittelt. Zusätzlich wurde das Informationsverhalten der Unternehmen aus der Region und ihre Ansprache der potentiellen Auszubildenden durch Ermittlung der Informationskanäle und durch Interviews mit den Unternehmensvertretern analysiert.

Im Projekt AZUBI-Pilot werden die Defizite aus dem Informationsangebot der Unternehmen und dem Informationsbedarf der Jugendlichen identifiziert und durch einen individuellen Maßnahmenkatalog beseitigt. Hierdurch sollen die Unternehmen ihre potentiellen Auszubildenden besser erreichen und ihnen verständliche Ausbildungs- und Berufsbilder präsentieren können. Die Maßnahmen werden zusammen mit den Unternehmen und Schulen getestet, wodurch wiederum die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen verbessert und gestärkt werden. Das Projekt AZUBI-Pilot wird grenzübergreifend auch in den Niederlanden durchgeführt, um die länderübergreifende Ansprache von Jugendlichen seitens der Unternehmen zu verbessern.

Mehrwert und Nutzen:
Die Differenzen zwischen dem Informationsbedarf der Schüler und dem Informationsangebot der Unternehmen sowie länderspezifische Unterschiede werden identifiziert. Darauf aufbauend werden geeignete Maßnahmen zum Abbau der vorhandenen Defizite entwickelt, um die Berufsfindung der Schüler zu erleichtern sowie geeignete Rekrutierungskanäle für die Unternehmen in der Region Rhein-Waal zu identifizieren.

Maßnahmen:
Das Hauptziel der Maßnahmen besteht darin, die Jugendlichen besser über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und auch die Sekundärzielgruppe der Eltern und Lehrer miteinzubeziehen. In einer organisierten Betriebsbesichtigung der Lehrer können diese die Partnerunternehmen und deren Ausbildungsprogramm besser kennenlernen. Die Lehrer können die gewonnenen Informationen dadurch an ihre Schüler weitergeben. Mit deutschen und niederländischen Schülern der 9. Klasse wird zudem ein Azubiworkshop durchgeführt, in dem die Schüler in Gruppen Ausbildungsinformationen aufbereiten und Wege aufzeigen, wie der passende Ausbildungsberuf gefunden werden kann. Eine weitere Maßnahme ist, die Ausbildungsinformationen der regionalen Unternehmen auf der Internetseite der Stadt Hamminkeln zu veröffentlichen, sodass die Schüler dort regionale Ausbildungsangebote finden können. Zusätzlich wird Schülern, Lehrern und Betrieben ein Leitfaden übergeben, auf dem die wichtigsten genutzten Informationsquellen für Ausbildungsberufe zu finden sind.

Laufzeit: 01.08.2014 – 31.03.2015

Projektpartner:
Wirtschaftsförderung Hamminkeln
Herr Martin Hapke
Brüner Str. 9
46499 Hamminkeln

Hochschule Niederrhein – Institut GEMIT
Herr Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Frau Alexandra Bartels
Herr Björn Rafreider
Frau Jennifer Wienkötter
Speicker Str. 8
41061 Mönchengladbach

Candea College
Herr Dr. B.J.L. van den Anker
Saturnus 1
6920 Duiven, NL

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Lehrbeauftragter Einführung BWL Teilzeit

AZUBInfo

AZUBInfo
Das Institut GEMIT der Hochschule Niederrhein identifiziert die Lücke zwischen Informationsbedarf und Informationsangebot für potenzielle Auszubildende in der Region Rhein-Waal.

Konzept und Projektziel
In Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Hamminkeln und dem Candea College in Duiven ermittelt das Institut GEMIT den Status der regionalen Ausbildungsplatzvermittlung in der Euregio Rhein-Waal. In der Region um Hamminkeln wird es zunehmend schwieriger für Unternehmen, ihre Berufsausbildungsplätze zu besetzen, da offensichtlich ein erhebliches Informationsdefizit zwischen Unternehmen und Bewerbern besteht. In einem ersten Schritt wurden deshalb Informationsbedarf und -verhalten zukünfiger Auszubildender in den Schulen Hamminkelns und im Candea College mit einem Fragebogen ermittelt. Daran anschließend konnte durch die gewonnenen Erkenntnisse identifiziert werden, welche Darreichungs- und Informationsformen sich für die Jugendlichen zur Vermittlung von Ausbildungsstellen am besten eignen. In einem weiteren Schritt wurden das Informationsangebot der Unternehmen aus der Region und ihre Ansprache der potenziellen Auszubildenden durch Ermittlung der Informationskanäle und durch Interviews mit den Unternehmensvertretern ermittelt. Ziel ist ein Abgleich des Informationsbedarfs der zukünftigen Auszubildenden mit dem Informationsangebot der Unternehmen auf deutscher und auf niederländischer Seite sowie die Ermittlung von geeigneten Darreichungsformen, mit denen die Jugendlichen am besten erreicht werden.

Das Projekt AZUBInfo wird grenzübergreifend auch in den Niederlanden durchgeführt, um nationale bzw. kulturelle Unterschiede bei der Ausbildungsplatzsuche und Auszubildendenrekrutierung der Unternehmen zu identifizieren.

Mehrwert und Nutzen
Die Differenzen zwischen dem Informationsbedarf der Schüler und dem Informationsangebot der Unternehmen sowie länderspezifische Unterschiede konnten identifiziert werden. Darauf aufbauend werden in einem Folgeprojekt geeignete Maßnahmen entwickelt, die mittelfristig zum Abbau der vorhandenen Defizite bei der Ausbildungsplatzvermittlung in der Region Rhein-Waal führen und diese nachhaltig verbessern sollen.

Laufzeit: 15.04.2014 - 31.10.2014

Projektpartner
Wirtschaftsförderung Hamminkeln
Herr Martin Hapke
Brüner Str. 9
46499 Hamminkeln

Hochschule Niederrhein - Institut GEMIT
Herr Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Herr Bernd Landmesser
Speicker Str. 8
41061 Mönchengladbach

Candea College
Herr Dr. B.J.L. van den Anker
Saturnus 1
6920 Duiven
Niederlande

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Lehrbeauftragter Einführung BWL Teilzeit

Prozessoptimierung

Prozessoptimierung der Warenwirtschaft für ein mittelständisches Handelsunternehmen

Die Firma Hessels Deutschland GmbH in Willich betreut den landtechnischen Fachhandel, Landtechnik-Hersteller und Endkunden wie Landwirte und landwirtschaftliche Dienstleister. Das breitgefächerte Angebot umfasst Sieb- und Transportbänder für Erntemaschinen wie Kartoffel- und Rübenroder, Überladesysteme und Spezialmaschinen für den Gemüse- und Gartenbau. Hessels bietet dazu ein umfangreiches Service- und Beratungsangebot für den Einsatz von Sieb-, Kraut- und Igelbändern in Maschinen, deren Ersatzteilbeschaffung und spezielle Nachrüstmöglichkeiten an.

Aufgrund der starken Nachfrage, auch über Deutschland hinaus, will das Unternehmen wachsen. Die warenwirtschaftlichen Prozesse und die informationstechnische Unterstützung der Prozesse sollen an das Wachstum angepasst werden.

Ein Team des Forschungsinstituts GEMIT an der Hochschule Niederrhein (Prof. Claus Brell, Betriebswirtin Lena Vloet und Wirtschaftsinformatiker Oliver Schmitz, beide im Masterstudium) unterstützt in einem Beratungsprojekt die Firma Hessels Deutschland. Bis Ende Januar 2014 wird ein Konzept entstehen, in dem auf Basis einer eingehenden Analyse der bestehenden Geschäftsprozesse Optimierungspotenziale aufgedeckt, Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Verbesserungen gegeben und Vorschläge für den Einsatz einer umfassenden IT-Unterstützung der Warenwirtschaft entwickelt werden.

Das Beratungsprojekt wird in Teilen vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Kleinere KMU mit Wachstumspotenzial, die ebenfalls Beratungsleistungen von GEMIT (ggf. mit teilweiser Unterstützung des Landes) erhalten wollen, können sich an Prof. Dr. Claus Brell wenden.

B2B Marktplatz

Marktplatz für mobile Dienstleistungen

Konzeption und Entwicklung
Mobile Dienstleistungen, über die man sich beispielsweise mittels Smartphone ein Zug- und Parkticket kaufen kann, sind in der heutigen Zeit nicht mehr neu. Doch bei der Vielzahl an Diensten, die dem Kunden zur Verfügung stehen, existieren wenige Synergien. Viele Betreiber bieten ihren Service losgelöst vom Rest der Anwendungen an, sodass anbieterübergreifende Lösungen noch nicht existieren.

Das Ziel des Projektes besteht daher in der Konzeption und Entwicklung eines B2B-Marktplatzes für mobile Dienstleistungen. Dieser Marktplatz wird in der Stadt Köln getestet, da hier eine Vielzahl an Anbietern verschiedenster mobiler Services in einem regionalen Zusammenhang existieren. Über den Marktplatz soll die Schaffung von Synergien zwischen den Anbietern angestoßen werden, sodass längerfristig mehr Dienste miteinander kooperieren und sich auf Applikationsebene gegenseitig integrieren.

Aufbau eines Metadatenverzeichnisses
Den Kern des Vorhabens bildet der Aufbau eines Metadatenverzeichnisses, welches die Daten der beteiligten Service- und Dienstanbieter vorhält. Dies umfasst auch Angaben zu den Nutzungsbedingungen des eigenen Angebots. Servicebetreiber werden hierüber nach weiteren Dienstangeboten suchen können, die nach individueller Sichtweise Synergiepotenzial aufweisen, sodass Partnerschaften und die Integrationen synergetischer Dienste untereinander angeschoben werden.

Die Basisdaten des Metadatenverzeichnisses werden zur freien Verfügung stehen. Eine Abfrage von Detailinformationen wird den Mitgliedern über einen separaten Bereich vorbehalten sein. Während des Projektes geschieht die Befüllung des Verzeichnisses über die Kontakte der Projektpartner, damit eine kritische Masse für den Testbetrieb erreicht wird.

Zertifizierung
Damit die Seriosität der verzeichneten Diensteanbieter gewährleistet werden kann, wird für diesen Zweck ein Zertifizierungsprozess entwickelt. Erst bei erfolgreicher Zertifizierung erfolgt die Aufnahme auf den Marktplatz. Dabei gilt es unter anderem bestimmte Mindeststandards zu erfüllen, beispielsweise die Aktualität der eigenen Daten und die Einhaltung von Nutzugsbestimmungen bezüglich bezogener Fremddaten. 

Zahlungskonzept und Betreibermodell
Es ist davon auszugehen, dass die gelisteten Anbieter jeweils mit gewissen Überschneidungen einen eigenen Payment-Dienst nutzen. Deshalb soll eine Grundlage geschaffen werden, die langfristig eine wechselseitige Nutzung zwischen diesen vereinfachen. Exemplarisch soll diese innerhalb des Projektes an einem Beispiel ermöglicht werden.

Gleichzeitig spielt auch die Konzipierung und Erprobung von Betreibermodellen für den B2B-Marktplatz eine Rolle. Denn nach Ende der Förderperiode soll sich das entwickelte Modell selbst tragen können. Zu diesem Zweck wird ein Evaluierungsmodell entwickelt, um während der Projektlaufzeit anhand von definierten Kennzahlen die wissenschaftlich technische Relevanz des Projektes sicherstellen zu können.

Projektpartner
TraffGo Road GmbH
Herr Dr. Joachim Wahle
Herr Daniel Weber
Ostwall 100
47798 Krefeld

Hochschule Niederrhein - Institut GEMIT
Herr Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Richard-Wagner-Str. 8
41065 Mönchengladbach

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Lehrbeauftragter Einführung BWL Teilzeit

Drahtlose Sensorsysteme

Erprobung drahtloser Sensorsysteme
im Kühl- und Tiefkühlbereich eines Lebensmitteleinzelhandelsunternehmens

Im Lebensmitteleinzelhandel ist die nachweisliche Sicherung und Einhaltung von HACCP-Standards (Hazard Analysis and Critical Control Points) ein sensibles Thema. In Kooperation mit dem Institut GEMIT der Hochschule Niederrhein entwickelte ein Ingenieursbüro eine drahtlose Sensorsystemtechnik mit Bereitstellung der Datenhaltung sowie Auswertungs- und Darstellungsfunktionen basierend auf Web-Oberflächen, wofür Open-Source-Software verwendet wurde.

Das Sensorsystem wurde innerhalb des Projektes unter realen Einsatzbedingungen getestet. Dazu zählten die Funktionstüchtigkeit der Sensorik, der drahtlosen Datenübertragung sowie deren Darstellung.

Projektziele:
Das Institut GEMIT der Hochschule Niederrhein wurde damit beauftragt, einen Projektpartner aus dem Lebensmitteleinzelhandel zu akquirieren, um eine reale Testumgebung für einen Feldversuch zur Verfügung zu stellen. Weiterhin sollten die Anforderungen des Veterinäramts an das System und die Akzeptanz der Daten ermittelt werden. Außerdem sollte die Zufriedenheit des Projektpartners bezüglich des Sensorsystems erhoben werden.

Vorbereitung:
Zur Vorbereitung des Feldversuchs war es zunächst nötig, die Rahmenbeding- ungen seitens des Veterinäramts an die Sensorik und die Datenhaltung für den
Einsatz im Lebensmittelbereich zu erheben. Für einen Test unter realen Beding- ungen musste ein Projektpartner aus dem Lebensmitteleinzelhandel akquiriert werden, der die Testumgebung für den Feldversuch zur Verfügung stellen konnte.

Dabei sollte das neue System parallel zu den bereits existierenden Maßnahmen im normalen Geschäftsbetrieb in einer ausgewählten Filiale installiert und getestet werden können.

Projektunterstützung:
Im Anschluss an die Vorbereitungen wurden in einem weiteren Schritt die optimalen Positionen für die Anbringung der Sensoren mittels gemeinsamer Gespräche und einer Ortsbegehung in der Testfiliale eruiert. Es sollten mögliche ortsgebundene Hindernisse, beispielsweise Störungen durch Metalle, abgeschätzt werden. Zudem wurden die temperaturkritischen Bereiche für den Systemtest wie folgt definiert:

  • Molkereiproduktetheke
  • Tiefkühltruhen und -schränke
  • Tiefkühlraum
  • Käsetheke
  • Frischfleischtheke
  • Fleischvorbereitungsraum
  • Fleischereikühlhaus

Im Anschluss wurden die temperaturrelevanten Ist-Prozesse aufgenommen. Auf dieser Grundlage wurde das Testsystem in der ausgewählten Filiale installiert und der Test durchgeführt

Ergebnisse:
Handlungsempfehlungen und Nutzen
Nach Abschluss der erfolgreichen Testdurchführung wurden die erzielten Ergebnisse dokumentiert und für die Erstellung einer Handlungsempfehlung interpretiert. Es wurden u. a. Empfehlungen zu folgenden Punkten ausgearbeitet:

  • Zufriedenheit zum Sensorsystem aus Kundensicht
  • Gezielte Weiterentwicklung des Sensorsystems durch die Erkennung von Defiziten und Potenzialen
  • Stärken und Schwächen
  • Stärken des Systems dienen als Grundlage für Marketingkonzepte

Schon während des Projektverlaufs konnte das Produkt, sowohl die Sensorik, als auch die Software, in Bezug auf die gegebenen Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Wilhelm Mülder
Lehrbeauftragter Einführung BWL Teilzeit
Beratung
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