Blauhaus Talk

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Der Blauhaus Talk ist die jährliche Veranstaltungsreihe des GEMIT-Instituts und bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, innovative Forschungsprojekte und praxisnahe Lösungsansätze aus den Bereichen Geschäftsprozessmanagement, Logistik sowie IT und digitale Innovation.

 

Im Rahmen der Veranstaltung werden zentrale Forschungsergebnisse präsentiert und durch Fachvorträge, Workshops und Paneldiskussionen vertieft. Dabei erhalten Teilnehmende nicht nur Einblicke in laufende und abgeschlossene Projekte, sondern auch die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen.

Ein besonderer Fokus des Blauhaus Talks liegt auf der Vernetzung: Forschende, Unternehmensvertreterinnen und -vertreter sowie Studierende kommen miteinander ins Gespräch, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsam neue Ideen. Ergänzt wird das Programm häufig durch Projektpräsentationen, Demonstrationen aus den Laboren sowie interaktive Formate, die den Dialog fördern.

 

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über die aktuellen sowie vergangenen Veranstaltungen des Blauhaus Talks und erhalten weiterführende Informationen zu Inhalten, Themen und Ergebnissen der einzelnen Jahre.

Digitale Zukunft gestalten

Am 11. November 2025 fand am Campus Krefeld der Hochschule Niederrhein der Blauhaus Talk 2025 statt. Unter dem Motto „Digitale Zukunft gestalten: Prozess- und Geschäftsinnovation durch (digitale) Technologien“ versammelten sich Forschende, Praxispartner, Unternehmensvertreter:innen sowie regionale Akteure, um praxisnahe Anwendungsfälle der digitalen Transformation zu diskutieren. Dabei standen insbesondere der Einsatz innovativer Technologien sowie deren Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft im Fokus. Die Veranstaltung bot somit eine wichtige Plattform, um aktuelle Entwicklungen einzuordnen und gemeinsam Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Die Veranstaltung überzeugte durch eine abwechslungsreiche Kombination aus Impulsvorträgen, Workshops, Hands-on-Demos und interaktiven Formaten, die auf anschauliche Weise zeigten, wie Digitalisierung, KI und innovative Ökosysteme Wertschöpfung neu gestalten können. Ergänzend dazu wurden konkrete Praxisbeispiele vorgestellt, die Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte gaben und deren Anwendungsmöglichkeiten verdeutlichten. Dadurch konnten theoretische Ansätze direkt mit praktischen Erfahrungen verknüpft werden.

Die Networking-Phasen boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, mit Projektverantwortlichen und Forschenden des GEMIT ins Gespräch zu kommen, Kontakte aufzubauen, Projektideen zu diskutieren und sich über Herausforderungen und Trends der digitalen Transformation auszutauschen. Der persönliche Austausch förderte zudem die Vernetzung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und regionalen Akteuren und bot Raum für neue Kooperationen. Gleichzeitig entstanden wertvolle Impulse für zukünftige Projekte und gemeinsame Initiativen.

Auftakt zur Veranstaltung

Nach einem gemeinsamen Lunch und ersten Networking Gesprächen eröffnete Prof. Dr. Pernice als Dekan des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen mit einer Begrüßung die Veranstaltung. Die GEMIT Institutsleiter Prof. Dr. Holger Beckmann, Prof. Dr. Kathleen Diener und Prof. Dr. Kristina Rosenthal leiteten anschließend mit einem Überblick in die aktuellen Forschungsprojekte des Instituts und einem Impulsvortrag zur KI in der Geschäftsprozessoptimierung in die Veranstaltung ein.

Parallel-Sessions
Session A: Process Mining in Aktion

Die wissenschaftlichen Mitarbeitenden Abdullah Shams und Sinem Celik stellten das GEMIT-Forschungsprojekt „CareProMine-Ambulant“ vor, das in Zusammenarbeit mit der Franziskusheim gGmbH den ambulanten Pflegeprozess mithilfe von Process Mining und einem co-kreativen Ansatz optimiert.

Die Teilnehmenden erhielten eine Einführung in Process Mining und erfuhren anhand eines Praxisbeispiels, welche Erkenntnisse sich für eigene Prozessabläufe ableiten lassen.

Parallel Sassions
Session B: Co-Creation Workshop

Parallel fand ein Workshop unter dem Titel „Dein Input für die CIEL-Plattform – Crossborder Innovation- und Business Ecosystem“ statt. Projektleiterin Dr. Senem Yazici stellte das Projekt „InnoLoop“ zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden vor.

Unter der Leitung von Jan Langen und Max Schwarzbach entwickelten die Teilnehmenden anschließend gemeinsam Ideen für eine Plattform eines grenzüberschreitenden Innovationsökosystems.

Mikro-Messe
Aktuelle Forschungsprojekte

Am späten Nachmittag öffnete die Mikro-Messe. Projektteams präsentierten aktuelle Forschungs- und Transferprojekte des GEMIT mit Poster-Ausstellungen und Live-Demonstrationen.

Mikro-Messe
MXR-Lab

Das MXR-Lab unter der Leitung von Dr. Lennart Hofeditz und Prof. Kathleen Diener stellte zwei aktuelle XR-Projekte vor und lud mit entsprechenden Demonstrationen dazu ein, die Technologie selbst auszutesten. 

Mikro-Messe
Führung durch das HEP-Lab

Prof. Dr. Pötters bot eine interaktive Führung durch das Human Factors Engineering & Production Lab (HEP-Lab). Hier konnten BesucherInnen praxisnahe Demonstrationen zu Cobots und digitaler Fabrikplanung erleben und sich mit innovativen Ansätzen zur Gestaltung moderner Produktionssysteme nach Lean Six Sigma vertraut machen.

Blauhaus Talk 2024

Am 8. Oktober 2024 fand am Campus Krefeld der Hochschule Niederrhein der Blauhaus Talk 2024 statt. Unter dem Motto „Digitale Transformation und Kreislaufwirtschaft: Innovative Ansätze für eine nachhaltige Zukunft“ versammelten sich Forschende, Praxispartner, UnternehmensvertreterInnen sowie regionale Akteure, um aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Anwendungsfälle rund um nachhaltige und digitale Innovationen zu diskutieren.

Die Veranstaltung bot eine abwechslungsreiche Kombination aus Projektvorstellungen, thematischen Sessions und einer Podiumsdiskussion. Im Fokus standen die Projekte SPoHF, RealiseBio und InnoLoop, die innovative Ansätze für nachhaltige Prozesse und digitale Transformation präsentierten. Ergänzend dazu wurden in zwei Sessions vertiefende Einblicke gegeben: Session 1 widmete sich dem Projekt InnoLoop und der digitalen Innovation in der Grenzregion, während Session 2 die Projekte RealiseBio und SPoHF sowie deren Synergien und Potenziale für die nachhaltige Produktion und Nutzung biologischer Ressourcen beleuchtete. Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Datenökosysteme: Chancen und Herausforderungen“ rundete das Programm ab.

Die Networking-Phasen boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, mit Projektverantwortlichen und Forschenden ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen, Projektideen zu diskutieren und sich über aktuelle Herausforderungen und Trends der digitalen Transformation und Kreislaufwirtschaft auszutauschen.

Blauhaus Talk 2023

Unser GEMIT Blauhaustalk war erneut ein spannender Meilenstein unserer Forschungsreise. Gerade in Zeiten des Wandels ist es entscheidend, Trends, Innovationen und den Wissensaustausch voranzutreiben – genau das ist uns gemeinsam gelungen.

Im Fokus standen die Themen Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft, unter anderem im Kontext des deutsch-niederländischen Projekts RealiseBio.

Zentrale Fragen waren: Wie kann Biomasse über bestehende Logistiknetzwerke transportiert werden? Welche Technologien prägen die Landwirtschaft von morgen? Und welche Rolle spielen künstliche Intelligenz und Machine Learning?

Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten wir zudem wegweisende Projekte und Forschungsergebnisse mit großem Potenzial für eine nachhaltigere Zukunft.

Als Forschungsinstitut ist es unser Anspruch, Innovation und Nachhaltigkeit fest in unserer Arbeit zu verankern und so positive Impulse durch Forschung und Entwicklung zu setzen.

Ein besonderer Dank gilt allen Teilnehmenden, Sprecher:innen und Partner:innen, die mit ihrem Engagement und ihren Ideen zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben.
Die gewonnenen Erkenntnisse und Impulse unterstreichen die Relevanz interdisziplinärer Zusammenarbeit für aktuelle und zukünftige Herausforderungen und bilden eine wertvolle Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Forschungs- und Transferaktivitäten.

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