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So sieht die fertige Ampel aus.
So sieht die fertige Ampel aus.

MakerSpace der Hochschule Niederrhein entwickelt eigene CO2-Ampel für Schulen

Die Hightech-Werkstatt MakerSpace der Hochschule Niederrhein bietet weiterentwickelte online-Workshops für Schülerinnen und Schüler zum Bau von CO2-Ampeln an. Die Workshops, die im Herbst 2020 erstmals angeboten wurden, stießen bei den Schulen der Region auf großes Interesse. Jetzt wurden die Ampeln, die den Kohlendioxidgehalt in der Luft bestimmen und etwa in Klassenräumen CO2-Konzentration und Aerosolkonzentration in Beziehung setzen, software- und hardwareseitig weiterentwickelt.

Grundlage hierzu ist die Programmierung eines Micro-controllers, wofür entsprechende Kenntnisse vermittelt werden müssen. Um junge Schülerinnen und Schüler an das Thema heranzuführen, entwickelte das Team eigene Blocks (Bausteine), mit denen der Microcontroller grafisch programmiert werden kann. Diese nicht-textbasierte Programmierung ist Teil der schulischen Ausbildung und gehört zum Repertoire der Schülerinnen und Schüler.

Ebenfalls wurde die Hardware für die CO2-Ampel neu entwickelt, sie trägt jetzt eine professionelle Handschrift „Made in Germany“. Die Anzeige der CO2-Konzentration in der Umgebungsluft wird als weithin sichtbare Pegelanzeige dargestellt, zusätzlich werden die aktuellen Werte der CO2-Konzentration, Luftfeuchtigkeit und Temperatur auf einem OLED-Display angezeigt. Erfasst werden diese Werte mit einem professionellen, kalibrierten Sensor (SCD30), der auch in der Industrie und Medizin eingesetzt wird.

Untergebracht werden alle Komponenten auf einem Board, welches ebenfalls im MakerSpace entwickelt wurde. Im Auftrag des zdi-Zentrum KReMINTec und MGconnect zdi-Zentrum Mönchengladbach werden diese Boards bei Andreas Müller Electronic GmbH in Wassenberg gefertigt. Der MakerSpace testet alle Komponenten vor der Auslieferung und veredelt die CO2-Ampel durch Montage auf einem gelaserten und gravierten Plexiglashalter.

Am 21. April 2021 startet eine Reihe dieser Workshops für Schulen in Krefeld und Mönchengladbach, an denen über 100 Schülerinnen und Schüler teilnehmen werden. Durch die Finanzierung der Workshops durch beide zdi-Zentren sind die Workshop für die Schulen kostenlos.