„Mir geht es einsam“ ist eine Ausstellung für die Normalisierung von Einsamkeit. In der heutigen Zeit, in der soziale Medien Leistungs- und Individualisierungsdruck erzeugen, wächst das Gefühl von Isolation. Das Ziel ist es, Einsamkeit emotional erfahrbar zu gestalten und in den gesellschaftlichen Dialog einzubringen. Die Erschaffung einer Brücke zwischen der eigenen Einsamkeit und Gemeinschaft liegt im Fokus. Die Ausstellung fokussiert sich auf die aktiven sowie inaktiven Reaktionen auf Einsamkeit, die menschlich und bei Vielen mittlerweile Alltag sind. Denn wer hat nicht schon einmal geweint, gegessen oder nach Rat gefragt, wenn er sich einsam gefühlt hat?
Es entstand eine Liste mit 156 Sätzen, immer beginnend mit „Ich war einsam, also habe ich“. Diese Sätze sind der Kern der Ausstellung und sollen die Vielfalt der Ablenkungen gegen Einsamkeit zeigen und dem Betrachter ein Gefühl von Zugehörigkeit geben. Gezeigt werden die Sätze auf Postkarten und bilden zusammen ein großes Ganzes.
Wann & wo?
Bis Ende April
im neuen Bereich
der Mensa am Campus Süd
Während der Öffnungszeiten
des Campus Süd


















