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Hochschule Niederrhein. Dein Weg.
Bildquelle: Stephanie Kurzenhäuser-Carstens, privat

Herzlich willkommen an der Hochschule Niederrhein, Stephanie Kurzenhäuser-Carstens!

Am 01. September 2025 hat Stephanie Kurzenhäuser-Carstens im Fachbereich Gesundheitswesen eine Professur im Lehrgebiet Angewandte Psychologie übernommen.

Zum Einstieg in die Lehre, stellt sie sich einem kurzen 3-Fragen-Interview:

1. Welche (max.) 5 Dinge sollten andere über Sie wissen?

Ich bin über den etwas ungewöhnlichen Weg der Biologie zum Psychologiestudium gekommen. Der Lehrer meines Bioleistungskurses in der Schule hat meine Neugier für Verhaltensbiologie geweckt und so bin ich weniger aus therapeutischem Interesse zur Psychologie gekommen, sondern vielmehr mit dem Wunsch zu verstehen, wie Erleben und Verhalten zustande kommen. 

Ich pendle aktuell mit der Bahn zwischen Hamburg und Krefeld, daher sieht man mich oft mit Koffer unterwegs – das gehört jetzt in der Pendelphase einfach dazu.

Ich lese sehr gerne Comics und Graphic Novels, besonders amerikanische und kanadische Independent-Werke. Zuletzt habe ich einiges von Craig Thompson gelesen, den ich dieses Jahr bei einer Signierstunde in Hamburg getroffen habe. In Krefeld habe ich auch schon zwei Comicläden entdeckt. 

Außerdem weiß ich mehr über Fußball, als man mir zutraut. Als Mutter eines fußballbegeisterten Sohnes bekomme ich einiges mit.

Und zuletzt: Ich bin sehr feiertagsaffin. Ich mag gerne Halloween, Weihnachten und Ostern. Das habe ich auch schon zum Forschungsinhalt gemacht und habe Studien gemacht zum Wohlbefinden von Beschäftigten in der Vorweihnachtszeit. Manche sind ja da eher gestresst, manche finden das besonders schön und das habe ich dann in meiner Forschung genauer betrachtet.

 

2. Was begeistert Sie an Ihrem Fach?

Psychologie begeistert mich, weil sie so vielfältig ist und sich sowohl praktisch relevante als auch gesellschaftlich relevante Fragestellungen ergeben. Sie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten von Menschen in den unterschiedlichsten Kontexten. Mich hat es schon immer gereizt, verschiedene Anwendungsfelder kennenzulernen: Politische Psychologie, medizinische Psychologie, Gesundheitspsychologie, Entscheidungspsychologie, Kommunikations- oder Ernährungspsychologie. Besonders spannend finde ich, Verbindungen und Unterschiede zwischen diesen Bereichen zu erkennen, der interdisziplinäre Austausch ist mir dabei sehr wichtig.

 

3. Worauf haben Sie sich beim Einstieg in die Lehre an der HS Niederrhein besonders gefreut?

Ich habe mich vor allem auf den Austausch mit den Studierenden gefreut. Nur durch diesen Austausch macht Lehre richtig Spaß. Ich habe bisher das Glück, sehr interessierte und motivierte Studierende kennenzulernen, die viele Fragen mitbringen und sich aktiv einbringen. Dadurch können wir gemeinsam Inhalte anwenden, reflektieren und praxisrelevante Beispiele besprechen. Gleichzeitig lerne ich selbst immer wieder Neues von den Studierenden – ein Prozess, der die Lehre lebendig und bereichernd macht.

Vielen Dank für das Interview und herzlich willkommen an der Hochschule Niederrhein!

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