INTERREG-Projekt: SUN
Sustainable and natural sidestreams

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

INTERREG-Projekt SUN - sustainable and natural sidestreams

Das deutsch-niederländische Projekt SUN widmet sich der bestmöglichen Ausnutzung von lebensmitteltauglichen Nebenströmen aus der Verarbeitung von Obst-und Gemüseprodukten. Ein Down-Grading der Nebenströme zu Futtermittel und zur Energienutzung in Biogasanlagen soll damit vermieden werden.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung neuer und nachhaltiger Rezepturen und Produkte unter Berücksichtigung der lebensmittelrechtlichen Rahmenbedingungen.

Dabei spielt die Entwicklung von neuen und effizienteren Trocknungs-und Filtrationsverfahren eine sehr wichtige Rolle.

INTERREG-Projekt SUN Projektfilm

Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz

Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen aus der Verarbeitung von Obst und Gemüse, Reststoffe aus der Verarbeitung von pflanzlichen Lebensmitteln weitgehend als Lebensmittel zu erhalten, neue Produkte und Rezepturen aus den gewonnenen Reststoffen zu entwickeln, dies sind die Ziele des Interreg-Projekts SUN.

Der Weg zu neuen Produkten oder Rezepturen umfasst viele verschiedene Arbeitsschritte:

  • Erfassung der Nebenströme und deren stofflichen Ausnutzung
  • Entwicklung neuer Trocknungs- und Extraktionsverfahren
  • Entwicklung neuer Rezepturen
  • Rechtliche Beurteilung der Nebenströme und den daraus entwickelten neuen Produkten

SUN nutzt Synergismen aller Projektpartner für die Entwicklung neuer, nachhaltiger Produkte aus Nebenströmen der Lebensmittelverarbeitung, eröffnet wichtige Marktchancen und leistet zusätzlich einen großen ökologischen Beitrag.

Delta Food Innovators

Unser Partner für gesunde Produktentwicklung  im SUN Projekt

Der Trend, dass Menschen sich immer gesünder ernähren wollen, ist ungebrochen. Delta Food Innovators aus Venlo versucht, eine gesunde und qualitativ hochwertige Produktauswahl ohne viele E-Nummern in die Supermarktregale zu bekommen. Für diese Zielerreichung arbeitet das Unternehmen in unserem Projekt daran, möglichst viele nutzbare Restströme in neue und gesunde Produkte einfließen zu lassen.

Partnermeeting in der Villa Flora – Venlo vom 18.05.2022

Am 18.05.2022 fand das zweite Partnermeeting in der Villa Flora/Venlo statt. Neben Vorträgen der Projektpartner über die Ergebnisse Ihrer Arbeiten konnte auch die Fa. TUN besucht werden, die einen weiteren Standort in der Villa Flora eröffnet hat.

Projektmanagerin Andrea Finken eröffnete das Meeting mit einer Präsentation über die erreichten Zwischenziele des Projektes SUN. Diese sind beachtlich: Der Fortschrittsbericht wurde genehmigt, das Projekt wurde in einer wissenschaftlichen Broschüre veröffentlicht, eine Social Media Kampagne erfolgreich umgesetzt, Blue Engineering als neuer Partner gefunden und genehmigt und der Imagefilm auf diversen Kanälen der Hochschule ausgespielt.

Wie die Auswertungen der Social-Media-Kampagnen zeigen, ist das Interesse am Thema „sustainable and natural sidestreams“ sehr groß und das Projekt SUN entspricht den Nachhaltigkeitsgedanken zum Thema „FOOD“.

Im nachfolgenden sehr interessanten Vortrag zum Thema „Scientific evidence on food safety, health and sustainability“ von Dr. Alie de Boer (Uni Maastricht) wurden die rechtlichen Voraussetzungen für die Verwertung der Restströme erklärt und kritische Kontrollpunkte aufgezeigt. Dies sind wichtige Voraussetzungen, Restströme im Kreislauf der Weiterverarbeitung zu erhalten.

Sandy Liew, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Niederrhein, stellte in Ihrem Vortrag die Ergebnisse Ihrer Arbeiten vor. Die Entwicklung neuer Produkte durch Fermentation aus den Reststoffen, sowie die Gewinnung von bioaktiven Substanzen aus den Reststoffen, wie Vitamin B12, sind nur ein paar der wichtige Themen, die von Frau Liew bearbeitet und in Ihrem Vortrag vorgestellt wurden.  

Der Abschluss der Veranstaltung war ein „get together“, ein reger Austausch unter den Partnern.

Es war toll, alle Mitglieder des Projektes wiederzusehen und die Kommunikation weiter zu vertiefen. Wir freuen uns auf weitere Partnermeetings während der Projektlautzeit.

Blue Engineering ist unser neuer Projektpartner!

Blue Engineering entwickelt hochwertige, technische Gesamtlösungen für verschiedenen Branchen.

Innovationen sind bei unserem neuen Partner immer nachhaltig und kreativ! Wir haben mit dieser neuen Partnerschaft eine ideale Voraussetzung für die weitere Entwicklung der bestmöglichen Nutzung von lebensmitteltauglichen Reststoffen geschaffen! Wir freuen uns daher sehr, dass uns Blue Engineering im SUN Projekt verstärken wird!

Lesen Sie im Interview weitere interessante Details über die Zusammenarbeit im SUN Projekt!

Our partner Liquid Salads is now Delta Food Innovators!

Unser Partner Liquid Salads heißt jetzt Delta Food Innovators!

Delta Food Innovators ist im Projekt SUN für die Produktentwicklung zuständig und verwendet generell viele natürliche Zutaten um Lebensmittel nachhaltiger und gesünder zu machen. Für das SUN Projekt erforschen die Lebensmitteltechniker wertvollen Komponenten aus Restströmen, um ein neues Produkt daraus entstehen zu lassen.

Onze partner Liquid Salads heet nu Delta Food Innovators!

Delta Food Innovators is verantwoordelijk voor productontwikkeling in het SUN-project en gebruikt over het algemeen veel natuurlijke ingrediënten om voedsel duurzamer en gezonder te maken. Voor het SUN-project doen de foodtechnici onderzoek naar waardevolle componenten uit reststromen om een ​​nieuw product te maken.

TUN Foods develops healthy food from residual materials ...

TUN Foods entwickelt mit moderner Trockentechnik gesunde Lebensmittel aus Reststoffen

Welches Nahrungsmittel trägt zu einer ausgewogenen Ernährung bei? Wie gut ist der Nährwert von Lebensmitteln? Der Nutri-Score auf der Verpackung bietet Orientierung bei der Lebensmittelauswahl und unser Projektpartner TUN Foods ist gerade dabei, Lebensmittel aus Reststoffen zu entwickeln, die den besten Score, nämlich A, erreichen können. Die Produkte sind nicht nur geschmacklich hervorragend sondern auch noch besonders gesund und tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Dies wird gerade mit einer patentierten Trocknungstechnik getestet und wir sind guter Dinge, dass die Entwicklungen von TUN zu einem Nutri-Score von A führen werden. Es bleibt interessant und wir werden hier die weiteren Entwicklungen präsentieren!

Mit Hilfe einer modernen Trocknungsmaschine, die hier zu sehen ist, werden die Tests für die gesunden Lebensmittel durchgeführt.

TUN Foods maakt gebruik van moderne droogtechnologie om gezonde voeding te ontwikkelen uit reststoffen

Welke voeding draagt​​bij aan een evenwichtige voeding? Hoe goed is de voedingswaarde van voedsel? De Nutri-Score op de verpakking geeft oriëntatie bij het kiezen van voedsel en onze projectpartner TUN Foods is momenteel bezig met het ontwikkelen van voedsel uit reststoffen die de beste score kunnen halen, namelijk A. De producten smaken niet alleen heerlijk, ze zijn ook bijzonder gezond en dragen bij aan een evenwichtige voeding. Dit wordt momenteel getest met behulp van een gepatenteerde droogtechniek en we zijn ervan overtuigd dat de ontwikkelingen van TUN zullen resulteren in een A Nutri-Score. Het blijft interessant en de verdere ontwikkelingen laten we hier zien!

Met behulp van een moderne droogmachine, die hier te zien is, worden de testen voor de gezonde voeding uitgevoerd.

Partnermeeting in der Villa Flora – Venlo vom 08.09.2021

Nach fast einem Jahr ergab sich endlich wieder die Gelegenheit für ein persönliches Treffen der SUN Projektpartner, um sich über den neusten Projektstand zu informieren und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Neben Vorträgen aus der Praxis wurden die erreichten Ziele in den einzelnen Arbeitspaketen vorgestellt. Besonders wichtig an diesem Tag war jedoch das Kennenlernen, Netzwerken und der gegenseitige Austausch. Dies wurde in den Pausen auch intensiv betrieben.

Großes Interesse galt auch den Vorträgen von Peter Pijls, TUN Food Innovation und von Bart Kuijpers, Brightlabs.

Peter Pijls präsentierte Muster und erfolgreiche Ergebnisse für die Trocknungsversuche der Proben von Heinz Funken und der Fa. Manss Frischeservice. Er ging hierbei auch auf Schwierigkeiten ein, die bei der Trocknung bestimmter pflanzliche Lebensmittel auftraten.

Die Analysenergebnisse der Untersuchungen für die Restströme der beiden Lebensmittelverarbeiter Funken und Manss wurden von Bart Kuijpers vorgestellt. Die Bestimmungen der bioaktiven Substanzen werden im Labor Brightlabs durchgeführt. Alle Meeting-Teilnehmer hatten in der Pause die Möglichkeit sich einer Besichtigung des Labors anzuschließen, dieses Angebot wurde mit großem Interesse von allen Projektpartner angenommen.

SUN-Projektmanagerin Andrea Finken ging im nachfolgenden Vortrag auf die bisher erreichten Projektziele ein. Trotz der Coronapandemie, die besonders die Partner aus dem lebensmittelverarbeitenden Bereich sehr stark betroffen hat, konnten alle Vorgaben in den einzelnen Arbeitspaketen verwirklicht werden.

Zwischen den Vorträgen hatten alle Partner die Möglichkeit die Posterpräsentationen der Hochschule Niederrhein zum Thema „Gewinnung eines roten Farbstoffs aus Rotkohl und Einsatz in neue Produkte“ und „Gewinnung des grünen Farbstoffs und Untersuchungen zur Stabilität“ zu besuchen, sowie erste Produktentwicklungen zu verkosten.

Alles in allem war es ein inhaltlich wichtiger Tag mit zahlreichen Erkenntnissen, Aufgaben und weiteren Anforderungen die bis zum Projektende bearbeitet werden müssen.

Wir danken allen Projektteilnehmern für die aktive Teilnahme und für die Beiträge, um das Projekt weiterhin voranzutreiben.

Videodreh bei Bauer Funken am 08.09.2021

Am 08.09. war es soweit - unser Imagevideo über unser nachhaltiges Projekt wurde in Deutschland und in den Niederlanden gedreht!

Daher war die Videocrew bei Bauer Funken in Kempen zu Gast, um die Eindrücke der Obst- und Gemüseproduktion für unser Video festzuhalten.

Es war sehr interessant mitzuerleben, wieviel Reststoffe z.B. bei einer Schälung einer Ananas anfällt und welche Produkte, z.B. köstlicher Ananassaft, sich aus den Reststoffen herstellen lassen.

Der Videodreh bei Bauer Funken war etwas ganz Besonderes und hat uns verdeutlicht, wie wertvoll unser nachhaltiges Projekt SUN ist, damit wertvollen Reststoffe wieder in das System zurückgelangen (circular economy).

Das Ziel unseres INTERREG geförderten Projektes ist die Entwicklung von hochwertigen Endprodukten aus wertvollen Reststoffen aufzubauen. Dabei ist der Einsatz natürlicher  Komponenten, die Ausnutzung regionaler Produkte und vor allem die Steigerung der Rohwareneffizienz besonders wichtig. Die Zusammenarbeit zwischen den deutschen und den niederländischen Projektpartnern ist zusätzlich eine große Bereicherung.

Interview with Madhura Rao PhD (c)

Sustainable food waste valorization is the future and our project definitely makes a difference!

The SUN project makes an important contribution to future generations‘ ability to live more sustainably. The cooperation of all partners in the INTERREG project aims at finding ways to create value of food that is wasted and bring it back into the system as healthy food. With this work, we try to support and improve the concept of the circular economy.

Please listen to Madhuras interview about sustainable food waste valorization and what must be done by everyone along the food chain in order to strengthen the circular economy.

Die neue Presse ist bei Bauer Funken im Einsatz!

Für unser Projekt ist jetzt eine Schneckenpresse im Einsatz! Die Blattsalat-, Gemüse- & Obstabschnitte, welche bei der Verarbeitung bisher nicht weiter verwendet werden konnten, werden zunächst zerkleinert. Anschließend werden sie mit Hilfe der Schneckenpresse ausgedrückt, sodass die Flüssigkeit ablaufen kann. Die Reststoffe werden oben in einen Trichter gegeben und kommen dann in eine Schnecke, die immer enger wird. Im Auslauf befindet sich ein Kegel über dessen Spalt der Pressdruck regulierbar ist. Der Presskuchen wird über die Schnecke ausgetragen und seitlich läuft der Saft ab.

Falls die Versuche zum Erfolg führen wird die Schneckenpresse durch eine effektivere und wartungsärmere Siebbandpresse ersetzt. Als Zwischenprodukte entstehen ein Ballaststoffreicher Trockenkuchen, sowie ein Nährstoffreicher Saft. Diese Zwischenprodukte können dann für weitere Versuche genutzt werden, wie z.B. Fermentationsprozesse.

Publication in MDPI Sustainability

15.04.2021 Uni Maastricht, our partner of the SUN Project, is dealing with the question, which potential food safety risks must be considered before the suitable by-products can increase the value of already existing products or be a part of newly created sustainable products.

Therefore, we are very happy to announce that Uni Maastricht published the paper “Valorized Food Processing By-Products in the EU: Finding the Balance between Safety, Nutrition and Sustainability” in the journal MDPI Sustainability!

The paper investigates whether valorizing the most environmentally and economically relevant food processing by-products in the EU can be safe, nutritionally valuable, and sustainable at the same time. The paper focuses on potential food safety considerations and nutritional benefits of creating new food products from spent grains, fruit, vegetable, and tuber by-products, oilseed cakes and meals, cheese whey, and meat by-products. To offer practical relevance, it proposes a decision tree that can aid businesses in deciding whether their by-products can be valorized in a manner that is safe, nutritionally relevant, and sustainable at the same time.

The paper has been published open access: https://doi.org/10.3390/su13084428

For more valuable information about the Uni Maastricht: www.maastrichtuniversity.nl

Dr. Alie de Boer and Phd Student Madhura Rao presenting the publication

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Neues aus dem Labor

Um die Restströme, die sich für die Wiedereinführung als neues Produkt eignen, gezielter analysieren zu können, hat der Fachbereich Oecotrophologie zwei neue Gerätschaften für das SUN Projekt kürzlich in Betrieb genommen.

Im Labor von Prof. Wittich wurde ein Ionenchromatograph installiert. Mittels der Ionenchromatographie finden Untersuchungen statt, die mögliche stabilisierende oder destabilisierende Einflüsse einzelner Substanzen (Kationen und Anionen) auf die natürliche Grünfärbung klären sollen. Je nach Ergebnis können die Anteile dieser Ionen dann durch Auswahl bestimmter Zutaten zum Lebensmittel dessen Grünfärbung verlängern oder verbessern.

Desweiteren wurde bei Prof. Hambitzer der Bioreaktor BioFlo 120 von Eppendorf zur Kultivierung von Mikroorganismen in Betrieb genommen.

Mithilfe des Reaktors können die Bedingungen (wie Temperatur, Gaszufuhr, pH-Wert) durch gezieltes Steuern optimiert werden. Dadurch wird erreicht, dass die Mikroorganismen optimal wachsen können.

Gleichzeitig werden die Daten über das Gerät aufgezeichnet. Damit können Prozesse, wie die Fermentation, die im Rahmen des SUN-Projekts mit den Nebenströmen geplant sind durchzuführen, mit Hilfe der Mikroorganismen genau kontrolliert und reproduziert werden.

SUN ist im Newsletter Brightlands Campus G. Venlo erschienen

Am Brightlands Campus in Venlo findet ein übergreifender Wissensaustausch und die Vernetzung von Know-How aus verschiedenen Bereichen statt. Dort forschen Unternehmer, Wissenschaftler und Studenten gemeinsam auf den Gebieten gesunde und sichere Lebensmittel, Future Farming und der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.

Wir sind sehr erfreut, dass unser grenzübergreifendes und nachhaltiges Projekt SUN von dieser Ideenschmiede aufgegriffen worden ist und dadurch weiter Interesse für Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und interkulturelle Zusammenarbeit bei einer breiten Leserschaft geweckt werden kann.

Den kompletten Artikel finden Sie hier.

Für mehr Informationen über den Brightlands Campus unter www.brightlands.com.

Projektmanagement

Andrea Finken
Projektmanagement SUN
Markus Menkhaus-Grübnau
Persönlicher Referent des Vizepräsidenten für Forschung und Transfer

Projektassistenz

Heike Höltken

Projektunterstützung

Marcel Hendriks
Projektunterstützung der niederländischen Partner

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Sandy Liew
Wissenschaftliche Mitarbeiterin SUN