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Girls' Day am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Informatik | Foto: Susanne Kurz für Hochschule Niederrhein
Girls' Day am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Informatik | Foto: Susanne Kurz für Hochschule Niederrhein

Girls' und Boys' Day 2026 an der Hochschule Niederrhein

Die Hochschule Niederrhein hat sich auch in diesem Jahr mit einem umfangreichen Angebot am bundesweiten Girls’ und Boys’ Day beteiligt. An den Standorten Krefeld und Mönchengladbach erhielten Schülerinnen und Schüler praxisnahe Einblicke in Studien-, Forschungs- und Berufsfelder, die von Technik, Digitalisierung und Gestaltung bis hin zu Gesundheit, Sozialwesen und Verwaltung reichen. Mit insgesamt 26 Angeboten bot die Hochschule 2026 nicht nur so viele Formate wie nie zuvor, sondern hatte mit 262 Schülerinnen und Schülern auch nie mehr Teilnehmende.

Im Mittelpunkt standen dabei praxisnahe und experimentelle Formate. Die Teilnehmenden konnten unter anderem Robotik und Künstliche Intelligenz im KI-Labor kennenlernen, 3D-Visualisierung und Animation ausprobieren oder sich mit Produktdesign, 3D-Druck und Virtual Reality beschäftigen. Auch kreative und handwerkliche Angebote wie Emaillieren, Textildesign oder Upcycling stießen auf großes Interesse.

Darüber hinaus öffneten auch naturwissenschaftliche, gesundheitsbezogene und soziale Fachbereiche ihre Türen. Auf dem Programm standen unter anderem Einblicke in die Motorenentwicklung, in den Bereich DNA und Ernährung, in das Hygiene- und Reinigungstechniklabor sowie in die Hebammenwissenschaft und das Sozialwesen. Ergänzend konnten die Jugendlichen die Arbeit in der Hochschulbibliothek, der Personalabteilung und der Hochschulleitung kennenlernen.

„Uns ist wichtig, jungen Menschen Perspektiven jenseits klassischer Rollenbilder zu eröffnen. Der Girls’ und Boys’ Day zeigt wie vielfältig die Wege in Studium, Forschung und Beruf an unserer Hochschule sind“, sagt Dr.in Sandra Laumen, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Niederrhein.

Auch die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen positiv aus. „Ich habe mich für Kunststoffrecycling entschieden, weil mich Materialwissenschaft interessiert. Ich würde gerne in der Raumfahrt arbeiten und habe gelesen, dass Matthias Maurer auch so was studiert hat“, berichtet eine Teilnehmerin des Girls’ Day. Anton, 14 Jahre alt, Schüler aus Geilenkirchen ergänzt: „Ich bin heute hier, weil ich Lust hatte, was Neues auszuprobieren.“ Diese Aussagen spiegeln die Zielsetzung des Aktionstags wider, junge Menschen für unterschiedliche Berufsbilder zu begeistern.

Mit ihrer Beteiligung am Girls’ und Boys’ Day setzt die Hochschule Niederrhein ein deutliches Zeichen für Chancengleichheit, klischeefreie Berufsorientierung und frühe Nachwuchsförderung. Die große Bandbreite der Angebote zeigt, wie eng an der Hochschule Wissenschaft, Praxis und gesellschaftliche Verantwortung in der Region miteinander verbunden sind.

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