Orange Days
Aktionstage gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Hochschule Niederrhein. Dein Weg.

Auf einen Blick:

Datum: 03.11.2026 / 20:00 Uhr
Ort: Comet Cine Center Mönchengladbach
Datum: 15.11.2026 / 19:00 Uhr
Ort: Bildungs- und Qualifizierungszentrum L64 | AWO | Mönchengladbach-Rheydt
Datum: 19.11.2026 / 17:00 Uhr
Ort: Hochschule Niederrhein | Audimax V2, Webschulstr. 41-43, 41065 MG
Datum: 25.11.2026 / 17:00 Uhr
Ort: Hochschule Niederrhein, Audimax V2, Webschulstraße 41-43, 41065 Mönchengladbach
Datum: 26.11.2026 / 19:30 Uhr
Ort: Zentralbibliothek Mönchengladbach
Datum: 03.12.2026 / 17:00 Uhr
Ort: Hochschule Niederrhein, Campus Mönchengladbach, ZE34
Datum: 10.12.2026 / 17:00 Uhr
Ort: Hochschule Niederrhein, Audimax V1, Webschulstraße 41-43, 41065 Mönchengladbach
Übersicht Orange Days an der HSNR
Übersicht Orange Days an der HSNR
Novemberaktionstage der Stadt Mönchengladbach
Novemberaktionstage der Stadt Mönchengladbach
Empfehlung: Filmvorführung "She Said"
Mönchengladbach

Am Dienstag, 3. November 2026, zeigt die Gleichstellungsstelle im Comet Cine Center Mönchengladbach den Film „She Said“ (Beginn 20 Uhr, Einlass 19:30 Uhr). 

Der Film erzählt von den New York Times-Journalistinnen Megan Twohey und Jodi Kantor, die trotz großer Widerstände zu den Belästigungsvorwürfen gegen Harvey Weinstein recherchieren und damit den Anstoß für die #MeToo-Bewegung geben

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist bis zum 2. November möglich (02161–25 3611 oder gleichstellungsstelle(at)moenchengladbach.de). 

Ein ungehaltenes Plädoyer - Lesung von Christina Clemm
Ein ungehaltenes Plädoyer - Lesung von Christina Clemm
Lesung: Ein ungehaltenes Plädoyer
15.11.2026 | Mönchengladbach

Ein ungehaltenes Plädoyer - Lesung von Christina Clemm

Am 15.11. lädt die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Niederrhein gemeinsam mit der Initiative Orange Mönchengladbach zur Lesung mit Christina Clemm ein. Beginn ist um 19 Uhr im Bildungs- und Qualifizierungszentrum L64 der AWO in Mönchengladbach-Rheydt (Einlass 18.30 Uhr).

Christina Clemm ist Familienrechtlerin und Strafverteidigerin und kämpft seit Jahrzehnten für die Wahrheit der Betroffenen: im Namen von Angehörigen, Misshandelten, Verkauften, Vergewaltigten, für Gerechtigkeit in Fällen geschlechtsspezifischer und rassistisch motivierter Gewalt. Sie macht deutlich, warum das, was in Gerichtssälen verhandelt wird, uns alle angeht.

Im Mittelpunkt des Abends steht ihr neues Buch „Ein ungehaltenes Plädoyer“. Darin schreibt Christina Clemm über das, was ungehalten macht: Jeder Fall berührt zentrale gesellschaftliche Fragen – Rassismus, Sexismus, Migration, Hass, Wut, Trauer, Schuld und Bestrafung – und reicht weit über das Rechtssystem hinaus. In diesem sehr persönlichen Plädoyer nimmt sie uns mit in die Verhandlung, zeigt, wo wir als Gesellschaft versagen, und eröffnet Perspektiven auf eine solidarische und gerechte Zukunft.

Christina Clemm bringt unbequeme Wahrheiten auf den Punkt: Gewalt ist kein Einzelfall, sondern eng mit den gesellschaftlichen Bedingungen verknüpft, in denen sie entsteht. Ihr Buch zeigt, was wir darüber wissen sollten – und welche Handlungsmöglichkeiten wir haben.

Über die Autorin: Christina Clemm (geb. 1967) ist Rechtsanwältin für Straf- und Familienrecht in Berlin. Seit fast dreißig Jahren vertritt sie Verletzte geschlechtsspezifischer und rassistisch motivierter Gewalt. 2020 erschien ihr Buch „Akteneinsicht – Geschichten von Frauen und Gewalt“, zuletzt ihre Streitschrift „Gegen Frauenhass“ bei Hanser Berlin (2023).

 

Novemberaktionstage der Stadt Mönchengladbach
Novemberaktionstage der Stadt Mönchengladbach
„Was wir Männer wirklich verlieren"
Mönchengladbach

„Was wir Männer wirklich verlieren“ - Lesung von Patrick van Lier

 

Anlässlich des Internationalen Männertages am 19. November laden die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach und die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Niederrhein herzlich zu einer Lesung mit Patrick van Lier ein.

Unter dem Titel „Was wir Männer wirklich verlieren“ spricht Patrick van Lier (geboren 1987), verheiratet und Vater von drei Kindern, über Männlichkeit, Verantwortung und Gleichberechtigung – ehrlich, persönlich und mit einem Blick dafür, was sich verändern kann. Vielen ist er auch durch seinen Instagram-Kanal @feministo_explains bekannt.

In seinem ersten Buch greift er eine zentrale Frage aktueller Gleichstellungsdebatten auf und richtet den Fokus dorthin, wo er oft fehlt: auf die Rolle und Verantwortung von Männern im feministischen Wandel. Freuen Sie sich auf einen Abend, der zum Nachdenken anregt und Raum für Austausch bietet.

Auch wenn Männer an diesem Tag besonders im Fokus stehen, sind alle Geschlechter herzlich eingeladen, den Abend mit uns zu verbringen.

 

Wann: 19. November, 17-19 Uhr

Ort: Hochschule Niederrhein, Audimax V2 (ein barrierefreier Zugang ist gegeben)

Webschulstraße 41-43, 41065 Mönchengladbach

Anmeldung: bis zum 17. November unter Telefon 02161 – 25 3611 oder 
per Mail unter gleichstellungsstelle(at)moenchengladbach.de

Kosten: Der Eintritt ist frei.

Von Dickpics bis Deepfakes – Digitale Gewalt gegen Frauen erkennen, benennen, handeln
Von Dickpics bis Deepfakes – Digitale Gewalt gegen Frauen erkennen, benennen, handeln
Von Dickpics bis Deepfakes
25.11.2026 | Mönchengladbach

Von Dickpics bis Deepfakes – Digitale Gewalt gegen Frauen erkennen, benennen, handeln 

 

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, dem 25.11.2026, findet die hybride Auftaktveranstaltung der Orange Days unter dem Titel Von Dickpics bis Deepfakes – Digitale Gewalt gegen Frauen erkennen, benennen, handeln an der Hochschule Niederrhein statt.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Niederrhein in Kooperation der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mönchengladbach und der Dienststelle Kriminalprävention/ Opferschutz  der Polizei Mönchengladbach. 

Kathi Heffe von der gemeinnützigen Organisation HateAid gibt als Expertin für digitale Gewalt einen Einblick in aktuelle Entwicklungen, die Arbeit in der Betroffenenberatung und informiert über Handlungsstrategien. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, geschlechtsspezifische digitale Gewalt in ihren vielfältigen Ausprägungen als reale, ernstzunehmende Form der Gewalt sichtbar zu machen und diese klar zu benennen. Dabei reicht das Spektrum von vermeintlich „alltäglichen“ Übergriffen bis hin zu neuen Bedrohungen wie KI-generierten, oft pornografischen, Deepfakes. Ein praxisnaher Exkurs zeigt, wie digitale Beweise in Form von rechtssicheren Screenshots erstellt werden. Ergänzend dazu werden konkrete Handlungsstrategien vorgestellt, die sowohl präventive als auch emotionale und rechtliche Dimensionen berücksichtigen.

Sabine Pesch von der Polizei Mönchengladbach informiert im Rahmen der Veranstaltung über die Aufgaben und die Möglichkeiten des polizeilichen Opferschutzes. Hierunter fällt die zielgerichtete Information über den Ablauf des Ermittlungsverfahrens, über relevante Opferrechte in den verschiedenen Phasen des Verfahrens, über mögliche Opferentschädigung und über die Weiterleitung an Hilfsorganisationen/Traumaambulanzen. 

Melanie Boscheinen, ebenfalls Polizei Mönchengladbach, wird das Angebot der Präventionsarbeit aufgezeigt.

Im Anschluss stehen die Beamtinnen gerne für Fragen über die Polizeiarbeit, den Verfahrensablauf oder zum Themenbereich Anzeigenerstattung zur Verfügung. 

 

HateAid ist eine gGmbH, die über digitale Gewalt aufklärt und Lösungen für ein Netz erarbeitet, in dem Meinungsfreiheit gewahrt und Teilhabe ermöglicht wird. Betroffene von digitaler Gewalt erhalten von HateAid individuelle Beratung und rechtliche Unterstützung.

 

Der Opferschutz der Polizei ist der Kriminalpolizei angegliedert und richtet sich an Geschädigte von Straftaten. Betroffene werden nicht nur über ihre Opferrechte und unterstützende Möglichkeiten informiert, sondern bei Bedarf auch durch das Verfahren bis zur Gerichtsverhandlung begleitet, um Tatfolgen zu mindern.

 

Vor und nach der Veranstaltungen werden Kurzfilme gezeigt, die von Studierenden der HSNR zum Thema sexualisierte Gewalt im Rahmen einen Semnars produziert wurden.

 

Das hybride Format ermöglicht sowohl eine persönliche Teilnahme vor Ort als auch die digitale Einbindung via Zoom. Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmenden kostenlos. 

 

Wann: 25. November, 17-19 Uhr, Einlass 16:30 Uhr

Ort: Hochschule Niederrhein, Audimax V2 (ein barrierefreier Zugang ist gegeben)

Webschulstraße 41-43, 41065 Mönchengladbach

 

26.11.26 | Lesung: Der gefährlichste Ort
Empfehlung

Maike Möller-Engemann liest aus ihrem Debütroman „Der gefährlichste Ort“ (Emons-Verlag)

Am 26.11. um 19.30 Uhr laden die Sorptimisten, Zonta I Mönchengladbach und die Zentralbibliothek Mönchengladbach zu einer besonderen Lesung in die Zentralbibliothek ein. Erleben Sie einen packenden, hochaktuellen Krimi, der nah an der Realität bleibt und unter die Haut geht.

Zum Buch: Ein Mann gesteht einer Staatsanwältin den Mord an seiner Frau. Dann widerruft er und schweigt. Das Geständnis ist nicht verwertbar, Beweise gibt es keine, und die einzige Zeugin, seine neunjährige Tochter, ist spurlos verschwunden. Während Staatsanwältin Mara Sandmann ermittelt, führen die Spuren nicht nur zu einem Verbrechen, sondern zu einem erschütternden Systemversagen, das Frauen und Kinder im Stich lässt.

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Kommen Sie vorbei, hören Sie zu, diskutieren Sie mit und setzen Sie ein Zeichen für Aufmerksamkeit und Austausch zu einem Thema, das uns alle angeht.

 

Wann: 26. November, 19 Uhr

Ort: Zentralbibliothek Mönchengladbach

Kosten: Der Eintritt ist frei. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.

Macht, Verantwortung und Geschlecht – Machtmissbrauch erkennen & verhindern
Macht, Verantwortung und Geschlecht – Machtmissbrauch erkennen & verhindern
Macht, Verantwortung und Geschlecht
03.12.2026 | Mönchengladbach

Macht, Verantwortung und Geschlecht – Machtmissbrauch erkennen & verhindern 

Wie Machtmissbrauch wirkt, erkannt und wirksam bekämpft wird  

 

Wir laden Sie herzlich ein zu einem Impulsvortrag von Rechtsanwältin und Leiterin der unabhängigen Rechtsberatungsstelle Machtmissbrauch an Hochschulen in NRW Martina Lörsch zum Thema Machtmissbrauch mit einer anschließenden Podiumsdiskussion ein.

Gemeinsam beleuchten wir:

* Wie Machtmissbrauch in Organisationen wirkt und welchen typischen Erscheinungsformen (z. B. sexuelle Belästigung, geschlechtsspezifische Diskriminierung) insbesondere Frauen* ausgesetzt sind.  

* Wie Sie Machtmissbrauch erkennen – aus Sicht Betroffener, Bystander und Organisationen.  

* Welche Handlungsoptionen es gibt – Sofortmaßnahmen, Meldestrukturen, Präventionsprogramme.  

* Welche Folgen Machtmissbrauch für  Betroffene und die gesamte Organisation hat (Mitarbeiter:innen‑Fluktuation, Reputation, Produktivität, rechtliche Risiken).

 

Im Anschluss diskutieren Expert:innen aus Gleichstellungs‑, Antidiskriminierungs‑ und Unternehmens‑/Verwaltungspraxis ihre Erfahrungen und beantworten Ihre Fragen.

 

Termin & Ort 

03.12.2026  17:00 – 19:00 Uhr 

ZE34, Hochschule Niederrhein, Campus Mönchengladbach 

Wenn Gewalt erlebt wird: Spuren sichern – anonym und vertraulich
Wenn Gewalt erlebt wird: Spuren sichern – anonym und vertraulich
Wenn Gewalt erlebt wird: Spuren sichern
10.12.2026 | Mönchengladbach

Wenn Gewalt erlebt wird: Spuren sichern – anonym und vertraulich

 

Was tun, wenn Gewalt erlebt wird – und Betroffene (noch) keine Anzeige erstatten möchten oder können? Welche Möglichkeiten gibt es, Verletzungen und Spuren vertraulich und anonym dokumentieren zu lassen, damit Beweise für eine spätere Anzeige gesichert werden können?

Eine vertrauliche Spurensicherung kann helfen, Beweise zu sichern und Betroffenen Zeit zu geben, in Ruhe weitere Schritte zu entscheiden.

 

Am 10. Dezember um 17:00 Uhr gibt Christine McTaggart Fachärztin für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf, am Campus der Hochschule Niederrhein in einem Impulsvortrag einen praxisnahen Einblick in die „Verletzungsdokumentation und vertrauliche Spurensicherung mit iGOBSIS“. Anschließend diskutieren Vertreter:innen aus Krankenhäusern in Mönchengladbach, Vallentina Kuleßa der Abteilung Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Mönchengladbach sowie vsl. eine Rechtsanwältin. Im Mittelpunkt steht der praktische Ablauf der Spurensicherung, sowie die Möglichkeit der späteren Anzeige.

 

Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Niederrhein, der Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach und der Abteilung Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Mönchengladbach angeboten. 

 

Wann: 10. Dezember, 17-19 Uhr

Ort: Hochschule Niederrhein, Audimax V1 (ein barrierefreier Zugang ist gegeben)

Webschulstraße 41-43, 41065 Mönchengladbach

3 Kurzfilme, 3 Perspektiven, 1 Thema: Gewalt an Frauen. Von Studierenden im Kontext der Filmkulturarbeit entstanden.

 

Betreuung

Prof. Dr. Ömer Alkin Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaften

Bijan Benjamin Grenadine Film

 

Postproduktion 

Michael Hafner

 

Beratung & Finanzierung

Dr.in Sandra Laumen Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Niederrhein

Sarah Günther Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mönchengladbach

 

 

Content Warnung: In den Videos wird das Thema sexualisierte Gewalt thematisiert und gezeigt. 

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Ich liebe dich doch

Schauspiel

Luna Brockmanns

Leyla Das

Tanita Jerabeck

 

Regie

Jens Reher

Jessica Böhmer

Leah Bertges

 

Ton 

Luna Brockmanns

 

Schnitt 

Jens Reher

Max Bongard

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Nicht schon wieder

Schauspiel

Frau - Lilli Borchers

Mann - Lars Jaskolka

Bystanderin - Jull Maaßen

 

Regie

Anna Bleckwedel

 

Ton 

Cady Jenner

 

Kamera 

Janna Dederer

 

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Invisiwoman

Schauspiel

Laura - Alina Jörissen

Miriam - Iris Nepomuck

Aylin - Nila Pelser

 

Regie 

Emely Böhmer

 

Regieassistenz

Nova Bergemann

 

Ton

Parham Pourkafi

 

Kamera 

Niklas Stöcker

Beratung
Barrierefreiheit

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